Nordkorea
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North Korean leader Kim Jong Un delivers a New Year's address in this January 1, 2015 photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) in Pyongyang. REUTERS/KCNA (NORTH KOREA - Tags: POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO THIRD PARTY SALES. NOT FOR USE BY REUTERS THIRD PARTY DISTRIBUTORS. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA

Soll sein Hacker-Heer aufgestockt haben: Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un (hier bei seiner Neujahrsansprache).  Bild: KCNA/REUTERS

Warnung aus Seoul

Nordkorea soll Hacker-Truppe verdoppelt haben

Nordkorea hat offenbar seine berüchtigte Hacker-Truppe «Büro 121» massiv aufgestockt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des südkoreanischen Verteidigungsministeriums – Seoul befürchtet weitere Cyber-Attacken.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Gerade erst hatte sich Kim Jong Un gesprächsbereit gezeigt. Doch in das versöhnliche Klima platzt eine bedrohliche Nachricht: Nordkorea soll seine Spezialtruppen für Cyber-Angriffe binnen Jahresfrist auf 6000 Soldaten verdoppelt haben, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium mit. Aufgabe der «Büro 121» genannten Einheit seien Attacken, die in Südkorea zum Stillstand von Maschinen und zu «psychologischen Schocks» führen sollen.

Das «Büro 121» wird nach südkoreanischen Angaben seit Jahren vom nordkoreanischen Militärgeheimdienst aufgebaut. Dort arbeiten demnach einige der talentiertesten Computerexperten des Landes. Überläufer aus Nordkorea sollen erklärt haben, Angriffsziele der Programmierer könnten Telekommunikationseinrichtungen und das Stromnetz in Südkorea sein.

2013 warf Südkorea Nordkorea vor, hinter Hacker-Angriffen auf Banken und Rundfunksender zu stecken. Zwischen beiden Staaten auf der koreanischen Halbinsel herrscht seit sechs Jahrzehnten ein Waffenstillstand, offiziell befinden sie sich noch im Kriegszustand.

In seiner Neujahrsansprache hatte Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un aber überraschend erklärt, zu einem Treffen mit der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye bereit zu sein. Bislang kam es erst zweimal zu Treffen zwischen den Staatschefs Nord- und Südkoreas. 

Nicht nur auf der koreanischen Halbinsel werden die Aktivitäten Nordkoreas mit Sorge beobachtet: Die USA werfen Nordkorea einen Hacker-Angriff auf das Film-Studio Sony Pictures vor, das eine Satire über den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un veröffentlichen wollte. Interna des Filmstudios wurden im firmeninternen Netzwerk ausgespäht und veröffentlicht. Nordkorea hat erklärt, nichts mit dem Fall zu tun zu haben. (trs/mka/Reuters/AP)

Kim Jong-uns Gefolgsleute machen Notizen



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7 Dinge, die uns beim historischen Treffen zwischen Kim und Moon aufgefallen sind

Auf der koreanischen Halbinsel hat sich heute Historisches ereignet: Die Staatschefs beider Koreas trafen sich in Panmunjom. 7 Dinge sind uns besonders in Erinnerung geblieben.

Zum ersten Mal in der Geschichte setzte ein nordkoreanischer Machthaber heute einen Fuss auf südkoreanisches Territorium. Auch der südkoreanische Präsident Moon Jae-in machte einige Schritte auf nördlichem Gebiet. Die Bilder des Spaziergangs werden in die Geschichte eingehen. 

Zuvor kam es gemäss einer Übersetzung von CNN zu folgendem Dialog: 

Kim: Ich freue mich, Sie zu treffen. Ich freue mich so sehr.

Moon: Gab es irgendwelche Schwierigkeiten auf dem Weg hierhin?

Kim: Nein, …

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