Olympia
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Olympia-Tagesticker

Kein Schweizer Tag – Stoch krönt sich zum Doppel-Olympiasieger



Liveticker: Olympia-Tagesticker vom 15. Februar

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Ralf Meile
Iris Wettstein
Ralf Meile
Sandro Zappella
Merengue
Tobias Wüst
Morgen wieder Medaillen?
Heute Samstag gabs für die Schweiz nichts zu feiern ausser der unbeliebten Ledermedaille durch Lara Gut im Super-G der Frauen. Machen es die Männer besser? Morgen steht ihr Super-G auf dem Programm, los gehts schon um 7 Uhr.

Mit grosser Spannung dürfen wir auf den Zweierbob-Bewerb warten. Beat Hefti fuhr im Training Bestzeiten, am Sonntag (ab 17.15 Uhr) sind die ersten zwei von vier Läufen. Die Medaille gibts also, wenn überhaupt, erst am Montag.

Die Curlerinnen sind auf Halbfinal-Kurs. Am Sonntag um 13 Uhr treffen sie im zweitletzten Vorrundenspiel auf Japan.

Um 8 Uhr beginnt die Qualifikation für den Boardercross-Bewerb der Frauen. Sandra Gerber und Simona Meiler vertreten die Schweiz und träumen davon, wie Tanja Frieden 2006 die Goldmedaille zu erringen. Favoritinnen sind aber andere.
Skispringen Männer Die Medaillen
Kamil Stoch (Polen) gewinnt wie auf der Normalschanze auch auf der Grossschanze die Goldmedaille. Er setzt sich knapp vor Publikumsliebling Noriaki Kasai aus Japan und dem Slowenen Peter Prevc durch.
Grossschanze Podest Skispringen Sotschi
Skispringen Männer Die Schweizer
Gregor Deschwanden platziert sich am Schluss auf Rang 14. Schade, nach dem tollen 6. Rang im ersten Durchgang wäre eindeutig mehr dringelegen. «Ich hatte nach super Trainings heute wenigstens einen guten Sprung im Wettkampf. Schade, dass es nicht für die Top Ten gereicht hat», bilanzierte der Luzerner im SRF.

Simon Ammann wird 23., das ist indiskutabel, einfach nur enttäuschend. Aber der Toggenburger kam auf der Olympiaschanze in Krasnaja Poljana nie richtig auf Touren, überraschend kommt die Niederlage mit Sicherheit nicht. Weh tut sie trotzdem.
Simon Ammann of Switzerland reacts after his first jump during the men's ski jumping LH competition at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi at the RusSki Gorki ski jumping center in Krasnaya Polyana, Russia, on Saturday, February 15, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Skispringen Männer Die Geschlagenen
Nicht nur die Schweizer ziehen mit hängenden Köpfen von dannen, auch unseren Nachbarn geht es nicht besser. Die Deutschen haben Pech: Severin Freund, bei Halbzeit auf Rang 3, fällt im Final noch einen Platz zurück und wird undankbarer 4. Marinus Kraus setzt im zweiten Durchgang zu einer Aufholjagd an, aber die bringt ihn auch nicht weiter nach vorne als auf Rang 6.

Die Österreicher, erfolgsverwöhnt seit Jahren, verpassen die Medaillen ebenfalls. Gregor Schlierenzauer (Bild) und Michael Hayböck werden 7. und 8., Thomas Morgenstern und Thomas Diethart schaffen die Qualifikation für den Finaldurchgang nicht. «Jetzt heisst es zamnruckn als Team», fordert ORF-Experte Andi Goldberger hinsichtlich des Teamspringens übermorgen.
Austria's Gregor Schlierenzauer reacts after his jump in the final round of the men's ski jumping large hill individual final of the Sochi 2014 Winter Olympic Games, at the RusSki Gorki Ski Jumping Center in Rosa Khutor, February 15, 2014. REUTERS/Dominic Ebenbichler (RUSSIA  - Tags: SPORT SKIING OLYMPICS)
Zwei Springen, zwei Mal Gold
Kamil Stoch gewinnt letztlich eher knapp mit 1,3 Punkten Vorsprung – aber die Details dürften ihm ziemlich egal sein:
Winner Poland's Kamil Stoch celebrates after his victory in the men's ski jumping large hill individual final of the Sochi 2014 Winter Olympic Games, at the RusSki Gorki Ski Jumping Center in Rosa Khutor, February 15, 2014.                    REUTERS/Dominic Ebenbichler (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT SKIING)
41 Jahre, kein bisschen müde
Noriaki Kasai feiert seine Silbermedaille:
Unser Praktikant war noch nicht mal auf der Welt und weiss wahrscheinlich auch nicht, was eine Floppy-Disk ist:

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Schade schade
von Iris Wettstein
Die Schweizer enttäuschen auf der Grossschanze.


Dafür sahnen andere ab:



Skispringen Kamil Stoch
132,5 Meter für den Polen – das reicht ihm! KAMIL STOCH IST OLYMPIASIEGER! Nach dem Triumph auf der Normalschanze doppelt er nach. Stoch gewinnt vor Noriaki Kasai und Peter Prevc.
Skispringen Männer Noriaki Kasai
Der 41-Jährige mit einem tollen Satz, die Kollegen feiern ihn im Ziel für seinen Satz auf 133,5 Meter und ich juble mit. Super, Noriaki Kasai hat endlich an seinen siebten Olympischen Winterspielen eine Einzelmedaille. Er übernimmt die Führung von Peter Prevc. Nun noch die Frage: Gold oder Silber?
Skispringen Männer Severin Freund
«Das wird ne knappe Sache!», stöhnt der ZDF-Reporter nach dem Satz auf 129,5 Meter. Das Warten auf die Haltungsnoten … ich trommle mit den Fingern auf dem Schreibtisch … gibt es eine Medaille für Deutschland? Wahrscheinlich nicht: Severin Freund fällt hinter Peter Prevc zurück auf Rang 2.
Skispringen Männer Peter Prevc
Der Slowene nach 134,5 Metern im ersten Durchgang nun mit einem schönen Satz inkl. wunderbarer Telemark-Landung auf 131 Meter. Peter Prevc übernimmt die Führung und setzt die drei Halbzeit-Führenden unter Druck.
Skispringen Männer Anssi Koivuranta
Auch der Finne nach einem starken ersten Satz mit einem schwächeren zweiten: 121,5 Meter, Zwischenrang 7.
Skispringen Männer Gregor Deschwanden
Hat nichts genützt. Der zweite Sprung deutlich weniger gut als der erste, nur 123 Meter weit kommt Gregor Deschwanden. Wirklich sehr schade, das Diplom wäre dringelegen. Nun ist es Rang 9 und es kommen noch fünf Athleten.
Skispringen Männer Gregor Deschwanden
Daumen drücken!
Skispringen Männer Anders Fannemel
Der Wind ist wieder etwas eingeschlafen – oh, bitte bleib so für Deschwanden! Anders Fannemel landet bei 132 Metern und nun ist Marinus Kraus seine Leaderposition nach längerer Zeit los.
Skispringen Männer Daiki Ito
Der gute Flieger aus Japan hat ebenfalls Rückenwind, so kommt er bloss auf 124 Meter. Schade, dass es nicht mehr viel Action gibt im Finaldurchgang. Noch sieben Springer sind oben – als nächster kommt der Norweger Anders Fannemel, dann Gregor Deschwanden.
Skispringen Männer Michael Hayböck
Die grosse Skisprung-Nation Österreich gewinnt heute definitiv keine Medaille. Michael Hayböck landet nach 125,5 Metern. Ich gebe es ganz offen zu: eine gewisse Schadenfreude kann ich mir nicht verkneifen. Hayböck momentan 3., hinter Kraus und Schlierenzauer.
Skispringen Männer Taku Takeuchi
Sehr starker Rückenwind drückt den Japaner schon nach 122,5 Metern in den Schnee. Eigentlich müsste nun der Anlauf um eine Luke verlängert werden, denn niemand will eine Entscheidung mit so kurzen Hüpfern sehen.
Skispringen Männer Noch 10 Springer
Nur 121 Meter, auch der Tscheche Jan Matura fällt zurück. Hat er vor dem Absprung etwa gehört, dass seine Landsleute im Eishockey gegen die Schweiz verloren haben? Jan Matura auf Rang 8 im Moment, immer noch führt Marinus Kraus.

Simon Ammann, der nach der Landung Schneeküsschen verteilte, liegt auf Rang 13.
Switzerland's Simon Ammann blows snow after his jump during the final round of the men's ski jumping large hill individual final of the Sochi 2014 Winter Olympic Games, at the RusSki Gorki Ski Jumping Center in Rosa Khutor, February 15, 2014.                  REUTERS/Michael Dalder (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT SKIING TPX IMAGES OF THE DAY)
Skispringen Männer Macej Kot
Der Pole setzt schon bei 123,5 Metern auf. Zwischenrang 4, ob Sie Wortspiele mit seinem Nachnamen anstellen wollen, überlasse ich Ihnen.
Skispringen Männer Gregor Schlierenzauer
Der Ösi ist erst 24 Jahre alt, aber er hat schon alles gewonnen, was es im Skispringen zu gewinnen gibt – ausser Einzelgold an Olympischen Spielen. Er muss nochmals vier Jahre warten, denn heute wird das nichts. 130,5 Meter bedeuten, dass Kraus auch Gregor Schlierenzauer hinter sich lässt.
Skispringen Männer Reruhi Shimizu
Mit einem Sprung auf 134,5 Meter rehabilitiert er sich für seinen schwachen ersten Durchgang. Wie früher einst Kazuyoshi Funaki hat er die Ski in der Luft beinahe hinter den Ohren, so tief liegt der Shimizu. Er ist neuer 2. hinter Kraus.
Skispringen Männer Jan Ziobro
129,5 Meter lassen den Polen im Auslauf die Faust in die Höhe recken. Er rangiert sich auf Platz 2 hinter dem immer noch deutlich führenden Deutschen Marinus Kraus.
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Ein Skispringer mit Höhenangst?
von Ralf Meile
Skispringer fliegen manchmal 200, 230 oder gar 240 Meter weit durch die Luft – wilde Kerle, denkt man sich. Aber was habe ich über Andreas Wank gelesen? Der Deutsche hat tatsächlich, halten Sie sich fest: Höhenangst. Springen kann er, aber steht er oben auf einer Schanze, kann er nicht in die Tiefe blicken. «Ich schwanke und stolpere auch mal», sagt der 25-Jährige im Gespräch mit der «Welt». Er sagt: «Alles, was schräg bergab ist (wie eine Schanze), geht.» Sachen gibts, die gibts gar nicht!
epa04065569 Andreas Wank of Germany on his final jump during the Men's Normal Hill Individual Ski Jumping competition at the Russki Gorki Jumping Centre at the Sochi 2014 Olympic Games, Krasnaya Polyana, Russia, 09 February 2014.  EPA/JOHN G. MABANGLO
Skispringen Männer Noch 20 Springer
Marinus Kraus führt mit grossem Vorsprung auf die Konkurrenz. Hinter dem Deutschen haben sich Jurij Tepes (Slowenien), Richard Freitag (Deutschland) und Simon Ammann eingereiht.
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Gregor Deschwanden
von Iris Wettstein
Der Luzerner hat viele Sympatisanten auf Social Media. Auch wir drücken ihm die Daumen!

Skispringen Männer Marinus Kraus
Päng, weiter geht die Show! Der Deutsche Marinus Kraus springt auf 140 Meter, landet sauber und ist somit neuer Besitzer des Schanzenrekords. Er übernimmt die Führung, Simon Ammann muss sich aus der Leaderbox verabschieden.
Skispringen Männer Dimitry Vassiliev
WAS! FÜR! EIN! SATZ! Der Russe landet erst nach 144,5 Metern – und übernimmt dennoch nicht die Führung, weil er nicht sauber landet. Er hatte unheimlich viel Aufwind und musste seinen Sprung gar abbrechen, obwohl er noch hoch in der Luft war, sonst wäre er erst im Flachen gelandet.
Skispringen Männer Kaffeesatz lesen

Sicher? Geäussert hat sich Simon Ammann noch nicht, aber auch ich nehme nicht an, dass der Toggenburger in vier Jahren in Südkorea noch einmal am Start ist. Andererseits zeigt Noriaki Kasai heute einmal mehr, dass man auch mit 41 Jahren noch Weltklasse sein kann.
Skispringen Männer Simon Ammann
Ein guter Satz, ein viel besserer als im ersten Durchgang: Simon Ammann landet nach 131 Metern.
Skispringen Männer 2. Durchgang
Weiter gehts in Krasnaja Poljana, gleich kommt Simon Amman als zweiter Springer im Finaldurchgang.
Skispringen Männer – Die Geschlagenen
Nicht dabei im Finaldurchgang sind einige prominente Namen:

32. Thomas Diethart (Österreich, Sieger der Vierschanzentournee 2014)
37. Robert Kranjec (Slowenien, Skiflug-Weltmeister 2012)
40. Thomas Morgenstern (Österreich, Olympiasieger 2006, Bild)
45. Andreas Wellinger (Deutschland, Weltcupsieger vor einem Monat in Wisla)
Austria's Thomas Morgenstern reacts after his jump in the first round of the men's ski jumping large hill individual final of the Sochi 2014 Winter Olympic Games, at the RusSki Gorki Ski Jumping Center in Rosa Khutor, February 15, 2014.    REUTERS/Michael Dalder (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT SKIING)
Skispringen Männer Noriaki Kasai
Japan's Noriaki Kasai celebrates after his first attempt during the ski jumping large hill final at the 2014 Winter Olympics, Saturday, Feb. 15, 2014, in Krasnaya Polyana, Russia. (AP Photo/Matthias Schrader)
Schon 41-jährig ist der Japaner, in Sotschi nimmt er zum siebten Mal an Olympischen Spielen teil. In Lillehammer 1994 durfte Noriaki Kasai mit der japanischen Mannschaft eine Silbermedaille im Teamspringen entgegen nehmen, eine Olympia-Einzelmedaille konnte der Skiflug-Weltmeister von 1992 (!) noch nie gewinnen.

«Nichts ist besser, als einem 41-Jährigen zuzuschauen, wie er all diese jungen Trübel schlägt», trifft die allgemeine Stimmungslage ziemlich gut:

Skispringen Männer
Simon Ammann machte um SRF-Mann Sascha Rufer einen weiten Bogen – keine Zeit für ein Interview. Als 29. muss er gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs über die Schanze, deshalb gings schnurstracks gleich wieder nach oben.
Skispringen Männer Halbzeit
Gregor Deschwanden liegt nach dem ersten Durchgang auf dem glänzenden 6. Rang. Der Abstand zur Bronzemedaille beträgt allerdings beträchtliche 9,9 Punkte, das ist happig. Aber das Diplom liegt drin für den Luzerner und schon das wäre ein hervorragendes Ergebnis.

An der Spitze kommt es zu einem Dreikampf um Gold. Kamil Stoch führt vor dem 41-jährigen Noriaki Kasai aus Japan und dem Deutschen Severin Freund. Das Trio hat sich vom Rest der Welt abgesetzt und macht, wenn alles normal verläuft, die Medaillen unter sich aus.

Simon Ammann hat es kein Glück gebracht, dass seine Eltern zum ersten Mal überhaupt live an einem Olympiaspringen dabei sind. Er hat es als 29. gerade noch so in den Finaldurchgang geschafft. Immerhin kann er sich eines vierfachen Olympiasiegers würdig von den fünf Ringen verabschieden.
Skispringen Männer Kamil Stoch
Der überragende Mann der letzten Wochen und Olympiasieger auf der Normalschanze zeigt einen fantastischen Sprung. Der Pole springt wie Kasai auf 139 Meter, erhält 3x die Note 19,5 für einen wunderbaren Flug mit toller Telemark-Landung – Stoch geht in Führung. Er hat 2,8 Punkte Vorsprung auf Noriaki Kasai und 3,2 Punkte Vorsprung auf Severin Freund.
Skispringen Männer Peter Prevc
Der Slowene kommt nicht ganz so weit: 135 Meter weit kommt Peter Prevc. Rang 3 ist das für ihn.
Skispringen Männer Noriaki Kasai
Der grosse alte Mann aus Japan hat zugeschlagen: Schanzenrekord! 139 Meter weit fliegt Noriaki Kasai, grossartig. Von dem bin ich Fan, von dem sind doch alle Skisprungfreunde Fan. Kasai geht in Führung, er hat 0,4 Punkte Vorsprung auf Severin Freund.
Skispringen Männer Gregor Schlierenzauer
Niemand hat mehr Weltcupspringen gewonnen als der Österreicher, der so gerne Olympiasieger werden würde. Nur Rang 11 im Moment für seine 132,5 Meter – aber hinter Freund sind die Abstände eng.
Skispringen Männer Severin Freund
Der Deutsche stellt mit 138 Metern eine neue Bestweite auf, obwohl auch bei ihm die Verhältnisse nicht wirklich optimal sind. Dazu eine saubere Landung, klar, dass das die Führung ist: 140,2 Punkte für Freund bedeuten einen komfortablen Vorsprung von fast 10 Punkten.
Skispringen Männer Simon Ammann
Oben Aufwind, unten drückt es ihn in den Aufsprunghang, er schüttelt den Kopf: 125,5 Meter. Sch…ade, nur Rang 24.
Skispringen Männer Anders Bardal
127,5 Meter weit kommt der Norweger, auch nicht gerade überragend. Mit den paar Punkten für den Rückenwind ist das Rang 13. Jetzt kommt Simon Ammann! Daumen drücken!
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Der Wind, der Wind
von Iris Wettstein
Es windet noch immer, aber nicht so fest wie bei diesem armen Tropf!

Skispringen Männer Andreas Wellinger
Nur 117 Meter für den Deutschen. Auch Andreas Wellinger wird vom Wind verraten und verkauft. Das ist nicht mehr fair jetzt, da kann man noch so oft davon reden, dass Skispringen halt ein Freiluftsport sei.
Skispringen Männer Flashback
Als Andreas Küttel 2009 auf der Grossschanze in Liberec Weltmeister wurde, musste das Springen bei Halbzeit abgebrochen werden. Es gibt schlechtere Omen, finde ich – denn Gregor Deschwanden befindet sich immer noch auf Rang 2.
Skispringen Männer Thomas Diethart
Der Sieger der Vierschanzentournee kommt auch bloss 126,5 Meter weit. Nix da mit «Felix Austria», bis jetzt sind die Ösi-Adler alles andere als glücklich. Nur Rang 25.
Skispringen Männer Robert Kranjec
Was ist denn hier jetzt plötzlich los? Das Springen droht zu einer Windlotterie zu verkommen. Wenn nach Morgenstern auch ein Klassemann wie Robert Kranjec Mühe hat und nur 125,5 Meter weit kommt, darf man Zweifel anmelden. Auch Kranjec wird den Final verpassen.
Skispringen Männer Thomas Morgenstern
Der Olympiasieger von Turin 2006, der sagt «ich bin extrem dankbar, dass ich noch am Leben bin», hat ebenfalls fantastischen Aufwind. Morgenstern gerät in der Luft etwas ins Trudeln, Cheftrainer Alexander Pointner schüttelt den Kopf. Den mag ich nicht, Morgenstern hingegen sehr. Schön, dass er nach seinem schlimmen Sturz vor wenigen Wochen wieder gesund ist! Rang 31 ist es aber nur, er kann seine Siebensachen packen – nur die besten 30 kommen in den Finaldurchgang.
Austria's Thomas Morgenstern speeds down the ski jump during a training session for the men's ski jumping large hill individual event during the Sochi 2014 Winter Olympic Games, at the RusSki Gorki Ski Jumping Center in Rosa Khutor, February 13, 2014.                     REUTERS/Michael Dalder (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT SKIING)
Skispringen Männer Marinus Kraus
Der nächste Deutsche, der floppt. Nur 131 Meter trotz günstigem Wind. Rang 18. Auf Wiedersehen!
Skispringen Männer Daiki Ito
Der Japaner hat super Windverhältnisse und er nutzt den Aufwind aus: 137,5 Meter weit fliegt Daiki Ito. Weiter segelte bislang kein anderer Springer. Auch die Haltungsnoten sind top – aber wegen des grossen Abzugs für den Aufwind ist es dennoch nur Rang 4.
Skispringen Männer Interview Deschwanden
134,5 Meter weit sprang Gregor Deschwanden im ersten Durchgang, kein Wunder dass er hoch zufrieden ist. «Schon der Probesprung lief super. Ich sagte mir, dass ich nun voll attackieren muss und auch im Wettkampf eine saubere Landung hinlegen muss», so Deschwanden im SRF. «Es ging perfekt auf!» Sein Puls sei schon jetzt hoch, «im zweiten wird er noch höher sein. Mal schauen, was am Ende herauschaut.»
Skispringen Männer Jan Ziobro
Der Sieger des Weltcupspringens von Engelberg vor Weihnachten ist momentan 8. mit einer Weite von 128,5 Metern.
Skispringen Männer Zwischenfazit nach 34 Springern
Gregor Deschwanden hat im Wettkampf das gezeigt, was er in den Trainingssprüngen angedeutet hat: er kann heute ein Topresultat holen. Momentan ist er 2. mit nur 0,6 Punkten Rückstand auf Anssi Koivuranta (Finnland). Hinter dem Schweizer hat sich der Norweger Anders Fannemel eingreiht.
Skispringen Männer Rückenwind
Den Song von Thomas D finde ich ja grossartig, aber im Skispringen nervt Rückenwind. Jetzt kommt er wieder etwas auf in Krasnaja Poljana.
Skispringen Männer Richard Freitag
Nomen est omen: an einem Samstag ist der Deutsche nix. Nur 122,5 Meter, für ihn wirds heute mit Sicherheit nichts mit einer Medaille. Gregor Deschwanden ist immer noch auf Rang 2.
Skispringen Männer Michael Hayböck
Der erste Österreicher landet unsauber, im ORF werden selbstverständlich trotzdem die Kampfrichter kritisiert. Rang 4 für ihn.
Skispringen Männer Anssi Koivuranta
Der ehemalige Nordisch-Kombinier aus Finnland verdrängt Gregor Deschwanden von der Spitze, obwohl er drei Meter kürzer springt. Die Windpunkte machen den Unterschied aus.
Skispringen Männer



Ähm … ja!
Skispringen Männer Janne Ahonen
Der Finne bei seinem zweiten Comeback, das er mit dem grossen Ziel einer Olympia-Einzelmedaille angetreten hat. Er kann Deschwanden nicht gefährden, kommt nur auf 126 Meter – Rang 5 momentan.
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Skispringen Männer
von Iris Wettstein
Hannah findet Skispringen sieht beängstigend aus. Klar ich müsste da auch nicht runter rasen und dann noch 130 Meter weit fliegen. Aber jedem das seine. Deschwanden jedenfalls scheint keine Angst zu haben.
Skispringen Männer Gregor Deschwanden
Ein SUPER Satz des Luzerners! Er landet erst nach 134,5 Metern – so weit sprang bislang keiner. Die Noten stimmen ebenfalls, er übernimmt die Führung.
Skispringen Männer erneut Leaderwechsel
Boyd-Clowes hat es sich noch nicht einmal bequem gemacht in der Leaderbox, da verdrängt ihn der Japaner Reruhi Shimizu schon wieder vom Platz an der Sonne.
Skispringen Männer neuer Leader
Mackenzie Boyd-Clowes springt auf 132 Meter. Damit übernimmt der Kanadier nach 20 Springern Rang 1.
Skispringen Männer
Bald kommen nach den Hinterher-Springern die ersten Athleten, die wir im Auge haben müssen: Reruhi Shimizu (Japan) hat im Training einen starken Eindruck hinterlassen, dann kommt mit der 23 bald Gregor Deschwanden und gleich nach ihm Routiniers: Jakub Janda (Tschechien) und Janne Ahonen (Finnland).
Skispringen Männer
Zwei Athleten werden den Finaldurchgang ganz sicher verpassen: Der Kanadier Matthew Rowley und der Amerikaner Anders Johnson tauchen mit DSQ im Klassement auf, wurden also disqualifiziert. Vermutlich waren die Anzüge nicht reglementskonform.
Skispringen Männer
Der Wind, der Wind … er bläst, aber bislang erleben wir dennoch ein faires Springen.


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Selfie
von Iris Wettstein
Jetzt haben auch die Grosis die Selfies für sich entdeckt.
Skispringen Männer
Nach zehn Springen führt Roman Koudelka (Bild) vor dem Italiener Sebastian Colloredo und Ilmir Hazetdinov aus Russland.
epa04065543 Roman Koudelka of Czech Republic in action during the Men's Normal Hill Individual in RusSki Gorki Jumping Center at the Sochi 2014 Olympic Games, Krasnaya Polyana, Russia, 09 February 2014.  EPA/VALDRIM XHEMAJ
Skispringen Männer Ilmir Hazetdinov
Der erste Russe springt auf 124,5 Meter. Der Olympia-Gastgeber wird heute kaum eine Medaille abstauben, da nützt der Heimvorteil wenig.
Skispringen Männer Deutsches Team
Für unseren grossen Nachbarn greift heute das Quartett Richard Freitag (Startnummer 31), Marinus Kraus (39), Andreas Wellinger (43) und Severin Freund (46) an. Nachdem es auf der Normalschanze nicht mit einer Medaille geklappt hat, brennt der Baum natürlich schon wieder bei den Deutschen.


Skispringen Männer Roman Koudelka
Holla holla, heute lassen es schon die tiefen Nummern krachen. Roman Koudelka übernimmt die Führung mit einem Satz auf 128 Meter.
Skispringen Männer Matthew Rowley
Der bislang unbekannte Kanadier (ORF-Experte Andi Goldberger: «Den habe ich noch nie springen gesehen!») nutzt gute Windverhältnisse aus und setzt sich mit einem Sprung auf 125 Meter an die Spitze.
Skispringen Männer Auf gehts!
Jetzt kann tatsächlich gesprungen werden! 111,5 Meter weit springt der Amerikaner Nicholas Alexander – da wird es schwierig, sich für den Final der besten 30 zu qualifizieren.
Skispringen Männer
Auf meiner Uhr ist es 18.45 Uhr, aber dass die Uhren in Russland anders ticken, wissen wir ja von den vielen Berichten über das Land und seine Leute im Vorfeld der Olympischen Spiele. Es ist jedenfalls noch keine Bewegung auszumachen auf der Grossschanze.
Skispringen Männer
Super, dass die Schweizer Curlerinnen gewonnen haben! Jetzt kann es auch losgehen mit dem Skispringen – war nämlich bloss eine Ausrede mit dem Wind, vermutet diese TV-Sportlerin:


Curling Frauen 10. End, Spielende
Die Curlerinnen gewinnen souverän gegen die Briten. Die Halbfinalchancen sind weiterhin intakt, momentan liegen sie auf dem vierten Platz in der Tabelle. Mit ihrem letzten Stein schreiben die Schweizerinnen nochmals einen Punkt. Das Schlussresultat lautet 8:6.
Switzerland's skip Mirjam Ott (C) shouts to teammates Alina Paetz (L) and Janine Greiner during their women's curling round robin game against Britain in the Ice Cube Curling Center at the 2014 Sochi Winter Olympics February 15, 2014. REUTERS/Ints Kalnins (RUSSIA  - Tags: SPORT OLYMPICS SPORT CURLING)
Skispringen Männer
Die Schweizer Fans im 7500 Zuschauer fassenden Stadion sind bereit – sind es auch Deschwanden und Ammann?
A fan waves a Swiss flag during the ski jumping large hill final at the 2014 Winter Olympics, Saturday, Feb. 15, 2014, in Krasnaya Polyana, Russia. (AP Photo/Gregorio Borgia)
Werbung in eigener Sache
Weil sich der Beginn des Skispringens verzögert, schaue ich gerne noch der Eishockey-Nati zu. Im ersten Drittel läuft die letzte Minute, die Schweiz führt mit 1:0. Hier gehts zu unserem Liveticker der Partie.
Skispringen Männer Start verschoben
Der Wind bläst zur Zeit zu stark! Der Beginn des Wettkampfs wurde deshalb auf 18.45 Uhr verschoben.

Es ist auf der Schanze wie im Strassenverkehr: rot ist schlecht.


Skispringen Männer Impression
Haben Sie sich auch schon gefragt, wo die Punktrichter bei einem Skispringen sitzen? Das ist die Antwort: in einem Turm neben der Schanze. Damit sie sich nicht absprechen können, hat jeder ein Stockwerk für sich. Dass die Punktrichter ihr eigenes Fenster mit einer Geranienkiste verschönern dürfen, ist im Reglement übrigens nicht definiert.
Skispringen Männer Prognose
Bin ich ein Miesmacher, wenn ich sage, dass Simon Ammann heute keine Medaille gewinnt? Oder bloss ein Realist? Als Toggenburger würde es mich natürlich noch so freuen, wenn mich der vierfache Olympiasieger Lügen straft. Aber irgendwie will ich einfach nicht recht dran glauben, zu unbeständig war Ammann in Krasnaja Poljana bislang.

Der Weg zur Goldmedaille führt eindeutig über Kamil Stoch. Der Pole tritt als Weltcupleader und Olympiasieger von der Normalschanze an. Er ist in überragender Verfassung und deshalb auch für seinen Landsmann Adam Malysz der erste Kandidat heute. «Wenn ich sehe, wie gut er momentan springt, traue ich ihm das zu», sagte die polnische Skisprung-Legende.

Vier Mal Gold kann Stoch in Sotschi nicht gewinnen, aber er kann wie Simon Ammann in Salt Lake City 2002 und in Vancouver 2010 Doppel-Olympiasieger werden.
Poland's Kamil Stoch soars through the air in his trial jump during a qualifying session for the men's ski jumping large hill individual event during the Sochi 2014 Winter Olympic Games, at the RusSki Gorki Ski Jumping Center in Rosa Khutor, February 14, 2014. Picture taken using multiple exposure.    REUTERS/Michael Dalder (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT SKIING)
Curling Frauen 9. End
Die Schweizerinnen benötigen für einmal die Unterstützung von ihrem Coach. Ein Time-Out. Was auch immer seine Worte gewesen sein mögen, es hat nicht ganz gewirkt. Das Britische Team schreibt zwei Steine und holt gefährlich auf. 7:6 steht es immer noch für die Schweiz vor dem letzten End. Die Schweizerinnen haben aber den letzten Stein. Ob sie ihn verwerten können?
Skispringen Männer
Trotz des Abbruch des Probedurchgangs soll der Wettkampf von der Grossschanze pünktlich um 18.30 Uhr starten. Gregor Deschwanden springt als 23., Simon Ammann als 45.
Skispringen Männer
Während Simon Ammann keinen Probesprung absolvieren konnte, durfte Gregor Deschwanden vor dem Wettkampf noch einmal vom Bakken springen. Der Luzerner machte das sehr gut: seine 131,5 Meter bedeuteten Rang 1 im Probedurchgang, bevor abgebrochen wurde!
epa04079593 Gregor Deschwanden of Switzerland in action during the trial jump of the Large Hill Individual Ski Jumping competition at the Russki Gorki Jumping Centre at the Sochi 2014 Olympic Games, Krasnaya Polyana, Russia, 15 February 2014.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
Skispringen Männer Probedurchgang
Immer wieder ändern sich die Windverhältnisse. Weil es zu stark blies, wurde der Probedurchgang abgebrochen. Die Springer machten sich umgehend auf den Weg zurück in den Aufwärmraum. Das könnte ein langer Abend werden …


Curling Frauen 8. End
Die Britinnen zwingen nun ihrerseits die Schweizerinnen dazu, einen Stein zu schreiben. Mit einem schönen Längenstein von Mirjam Ott gelingt dies auch. Jetzt steht es 7:4.
Eishockey Männer: Schweiz – Tschechien
Das 3. Gruppenspiel der Schweizer Eishockeyaner steht an. Sie treffen im Bolshoy Ice Dome auf die Tschechen. Hier geht's zum Liveticker.
Skeleton Männer
Die Medaillen im Skeleton der Männer sind vergeben. Gold geht an den Alexander Tretiakov. Er rast 81 Hundertstel schneller als der Silbermedaillengewinner Martins Dukurs aus Lettland den Kanal hinab. Bronze sichert sich der Amerikaner Matthew Antoine mit bereits 2,97 Sekunden Rückstand auf den Sieger.
Skeleton Männer Sotschi 2014
Skispringen Männer Probedurchgang
Um 18.30 Uhr beginnt das Springen von der Grossschanze. Kann Simon Ammann alle überraschen und bei seinem letzten Olympia-Einsatz noch einmal eine Medaille gewinnen? Im Training machte er noch nicht den Eindruck, dass er heute zuschlagen könnte.

Momentan wird der Probedurchgang durchgeführt – bei wechselndem Wind. Bislang hatten die Athleten in RusSki Gorki keinen Grund, sich über das Wetter zu beschweren. Doch heute ist der windigste Tag bislang. Hoffen wir, dass der Wettkampf bei fairen Verhältnissen durchgeführt werden kann.

Topfavorit ist Kamil Stoch. Der Pole hat auf der Normalschanze überlegen Gold gewonnen und will heute nachdoppeln. Im Training ist er vorgestern gestürzt, doch schon gestern machte er wieder einen sehr starken Eindruck.
Curling Frauen 7. End
Die Britinnen schlagen zurück. Ein super Take-Out von Muirhead bringt ihnen ein Zweierhaus. Sie verkürzen auf 6:4.
Curling Frauen 6. End
Ihren letzten Stein verwandelt Mirjam Ott in einen Punkt. Der letzte Stein des britischen Skips missling und so muss Ott nur das Haus treffen und sie haben ein Zweierhaus auf sicher. Ein Stein muss noch gemessen werden, da nicht sicher ist, ob er «beisst», also ob er im Haus ist. Und tatsächlich der zählt auch noch! Ein Dreierhaus für die Schweiz. 6:2.
Siegerehrung Frauen Biathlon
Den Schweizerpsalm gibt es nicht nochmals, aber eine weitere Medaille für die Schweiz bei der nächsten Siegerehrung: Selina Gasparin erhält ihre Silbermedaille für den zweiten Rang beim Biathlon über 15 Kilometer.
Selina Gasparin
Siegerehrung Männer Superkombination
Es ist soweit. Stolz wie Oskar betritt Sandro Viletta zusammen mit Ivica Kostelic und Christof Innerhofer die Bühne. Dann die grossen Momente. Erst gibts die Goldmedaille und anschliessend wird die Nationalhymne gespielt. Was für ein Moment für den Oberengadiner!
Sandro Viletta
Siegerehrung Männer Superkombination
Die olympische Fahne wird gehisst, Musik ertönt. Alles ist bereit für den grossen Sieger der Superkombination: Sandro Viletta!
Curling Frauen 5. End
Die Schweizerinnen zwingen die Britinnen dazu einen Stein zu schreiben und erhalten so das Recht des letzten Steines zurück. Neuer Spielstand: 3:2.
Curling Frauen 4. End
Ein Nullerend belässt den Spielstand bei 3:1 für die Schweizerinnen.
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Medaillenspiegel
von Iris Wettstein
Ausser Curling ist nicht gerade viel los in Sotschi, das gibt uns Zeit ein bisschen den Medaillenspiegel zu geniessen. Platz zwei für die Schweiz. Was für ein Bild!
Curling Frauen 3. End
Ott verstopft mit ihrem letzten Stein einen Zugang, um den Briten die Aufgabe zu erschweren, die zwei Shot liegenden Schweizer Steine abzuspielen. Der Stein misslingt und die Schweiz liegt nur noch mit einem Stein, doch auch Eve Muirheads letzter Stein gelingt nicht ganz und die Schweizerinnen stehlen einen. Nun steht es 3:1.
Curling Frauen 2. End
Mirjam Ott spielt mit ihrem letzten Stein den Britischen etwas nach hinten und kann so zwei Steine schreiben. 2:1 für die Schweiz.
Eishockey Männer: USA – Russland
Das Spiel ist vorbei! Die Amerikaner gewinnen gegen die Russen mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Acht Penalties wurden benötigt um den Sieger dieses Spiels zu erkoren. T.J. Oshie trat sechsmal an und traf viermal, der letzte Treffer war das entscheidende Tor. Das braucht Nerven.
Team USA's T.J. Oshie (L) scores the game winning goal over Russia during a shootout in their men's preliminary round hockey game at the Sochi 2014 Winter Olympic Games February 15, 2014. REUTERS/Mark Blinch (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT ICE HOCKEY)
Curling Frauen 1. End
Mit ihrem letzten Stein kann Mirjam Ott nicht beide Steine der Britinnen hinaus befördern und so stehlen diese einen Punkt. 1:0 für Grossbritanien.
Eisschnelllauf Männer, 1500 Meter
Wir haben die knäppste Entscheidung an diesen Olympischen Spielen! Der Pole Zbigniew Brodka ist drei Tausendstelsekunden schneller als der Holländer Koen Verweij und holt sich damit etwas überraschend die Goldmedaille. Die Holländer sind also bezwungen, bleiben damit auf vier Goldmedaillen sitzen. Damit hält die Schweiz den zweiten Rang im Medaillenspiegel.
Medaillen 1500 Meter
Curling Frauen
Können die Frauen den Schwung der Männer mitnehmen? Das Team um Skip Mirjam Ott trifft im Nachmittagsspiel auf die Briten. Eine schwierige, aber lösbare Aufgabe. Die Schweizerinnen benötigen nach drei Niederlagen in Serie dringend einen Sieg, um sich im Gespräch für die Halbfinals zu halten.
Eishockey Männer: USA-Russland
Der Hockey-Klassiker zwischen der USA und Russland bleibt hart umkämpft und geht in die Verlängerung. Joe Pavelski brachte die Amerikaner in der 50. Minute 2:1 in Führung, nur drei Minuten später glich Pavel Datsyuk mit seinem zweiten Treffer aus. Wiederum einige Minuten später schossen die Russen ein Tor, welches ihnen aber aberkannt wurde. Das Tor war verschoben.
Eisschnelllauf Männer, 1500 Meter
Im Eisschnelllauf der Männer führt ein Holländer. Vor einem Holländer. Dritter ist, na was denken Sie? Genau. Ein Holländer. Was die Deutschen im Rodeln machen, machen die Holländer im Eisschnellauf: Sie führen nationale Meisterschaften durch und sahnen dafür Medaillen en masse ab.
Interview Florence Schelling
Matchwinnerin war einmal mehr die Torhüterin Florence Schelling ohne Gegentor und die mit 41 abgewehrten Schüssen glänzte: «Mein Puls war die ganze Zeit ziemlich hoch, die unglaubliche Stimmung hat uns noch zusätzlich angespornt. Nun geht es gegen Kanada, da sind wir alle topmotiviert. Wir haben unser Ziel, die Medaillenspiele, schon erreicht. Wir können unglaublich stolz sein
Eishockey Frauen: Schweiz-Russland
Es ist tatsächlich vollbracht! Die Hockeynati der Frauen schlägt Russland 2:0 und zieht damit in den Halbfinal ein. Im Halbfinal wartet erneut Kanada auf die Schweizerinnen, in der Vorrunde gabs ein klares 5:0 für die Kanadierinnen auf Sparflamme. Mal schauen was da noch geht.
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Eishockey
von Iris Wettstein
Die Meinungen der Fans gehen auseinander. Die einen schauen Eishockey und hoffen auf eine schöne Schlägerei,
andere finden es einfach nur langweilig
und die dritte Gruppe möchte lieber selber spielen.
Eishockey Frauen: Schweiz-Russland
Florence Schelling pariert weiterhin alles was auf ihr Tor kommt. Es bleiben noch acht Minuten um den Mini-Sieg über die Zeit zu retten. In diesem Fall hätten die Schweizerinnen mit einem Sieg und drei Niederlagen das Halbfinale erreicht. Das Torverhältnis: 4:18!
Switzerland's goalie Florence Schelling makes a save during the second period of their women's ice hockey quarter-final play-off game against Russia at the 2014 Sochi Winter Olympics February 15, 2014.     REUTERS/Laszlo Balogh (RUSSIA  - Tags: SPORT ICE HOCKEY OLYMPICS)
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Olympisches Eishockey Turnier
von Iris Wettstein
Die besten Spieler der Welt, gutes Eis, alle geben 100% und keine Schlägereien. Das und noch vieles mehr macht Eishockey an den Olympischen Spielen aus. Da kann ich diesem Fan nur zustimmen, was daran kann man nicht mögen?
Eishockey Männer: USA-Russland
Nach dem die Russen, in der 30. Minute durch Pavel Datsyuk in Führung gegangen sind, schossen die Amerikaner in Person von Cam Fowler nur sieben Minuten später den Ausgleich. Im Schussverhältnus führt die USA nach Ende des zweiten Drittels mit 13:8.
USA defenseman Cam Fowler, left, celebrates after scoring a goal on Russia goaltender Sergei Bobrovski during the second period of a men's ice hockey game at the 2014 Winter Olympics, Saturday, Feb. 15, 2014, in Sochi, Russia. (AP Photo/Mark Humphrey )
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Tina Weirather
von Iris Wettstein
Tina Weirather muss ohne Renneinsatz von den Olympischen Spielen heimreisen. Am vergangenen Sonntag ist sie beim Abfahrtstraining gestürzt und verletzte sich am rechten Bein. Die Schmerzen sind zu gross, nachdem sie bereits in der Abfahrt und im Super-G Forfait gab, wird sie nun auch nicht im Riesenslalom vom Dienstag am Start sein. Die Liechtensteinerin hätte in allen drei Disziplinen Medaillenchancen gehabt. Ihr Höhepunkt an den Spielen bleibt nun die Eröffnungsfeier, als sie die Liechtensteiner Fahne ins Stadion tragen durfte.
Liechtenstein's flag-bearer Tina Weirather leads her country's contingent during the athletes' parade at the opening ceremony of the 2014 Sochi Winter Olympics, February 7, 2014.      REUTERS/Phil Noble (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT)
Eishockey Frauen: Schweiz-Russland
Die Schweizerinnen nehmen die hauchdünne Führung auch in die zweite Drittelspause. Das Spiel ist ziemlich ausgeglichen, Chancen gibts auf beiden Seiten. Gelingt den Russinen im letzten Drittel kein Tor, stehen die Schweizerinnen im Halbfinale und haben zumindest den vierten Platz auf sicher.
Eishockey Männer: USA – Russland
Näch der Hälfte der Spielzeit führt Russland mit 1:0. Der Druck aus dem eigenen Land ist hoch, doch sie scheinen gut damit umgehen zu können.

Eisschnelllauf Männer, 1500m
In der Adler Arena werden die nächsten Medaillen verteilt. Der Eisschnelllauf der Männer über 1500 Meter begonnen.
SOCHI, RUSSIA - FEBRUARY 15: Jan Blokhuijsen of the Netherlands competes during the Men's 1500m Speed Skating event on day 8 of the Sochi 2014 Winter Olympics at Adler Arena Skating Center on February 15, 2014 in Sochi, Russia.  (Photo by Paul Gilham/Getty Images)
(Im Bild: Jan Blokhuijsen)
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Eishockey Frauen: Schweiz-Russland
von Sandro Zappella
Die Schweiz führt gegen Russland weiterhin mit 1:0. Grossen Anteil daran hat auch Torfrau Florence Schelling. Die pragmatische Lösung der Russinen: Weg mit ihr! Doch Schelling steht kurze Zeit später schon wieder, sie kann weitermachen.
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Besuch von ganz oben
von Iris Wettstein
Putin gibt sich die Ehre und stattet dem House of Switzerland einen Besuch ab.

Medaillensatz komplett
Maria Höfl-Riesch freut sich auf Facebook über ihre 10. Medaille an Grossanlässen. Nach 5x Gold und 4x Bronze ist gewann sie heute ihre erste Silbermedaille.
Maria Höfl Riesch Facebook
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Eishockey Frauen
von Iris Wettstein
Die Schweizerinnen werden Dritte! Sie drehen noch auf. Klar bis jetzt haben sie nicht überragend gespielt und einige Tore (zuviel) kassiert. Aber da traten sie ja auch gegen die drei besten Teams der Welt an. Doch als Nummer Vier der Welt haben sie noch alle Chancen. Der Modus an diesen Olympischen Spielen machts möglich, dass die Schweizerinnen mit nur zwei Siegen Bronze gewinnen können. Daran halte ich fest! Sie werden es schaffen! Ein bisschen Patriotismus muss sein!
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Eishockey Frauen
von Sandro Zappella
Geht die Tendenz so weiter, werden die Schweizer Eishockey-Frauen in Sotschi Dritte. Daran glaube ich jedoch nicht, ich tippe auf Platz 4. Mit einem Sieg, fünf Niederlagen und einem Torverhältnis von 4:37. Was sagst du, Iris?

Eishockey Frauen: Schweiz – Russland
Dieser Treffer hat unseren Eisgenossinnen sowas von Aufwind gegeben. Die Schuss-Statistik ist schon fast wieder ausgeglichen – zudem gehören die besseren Chancen eindeutig den Schweizerinnen. Kurz vor Drittelspause scheitert Lara Stalder auch noch kläglich an Prugova; die 1:0-Führung zur Pause ist mittlerweile mehr als schmeichelhaft für die weibliche «Sbornaja».
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Autsch!
von Merengue
Armer Schiedsrichter. Da hat es ihn voll an der heiklen Stelle erwischt! Das tut selbst beim Hinschauen weh..

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Eishockey Frauen: Schweiz – Russland
Was für eine Kehrtwende! Nachdem die Russinen die gesamten ersten 10 Minuten dominiert haben, trifft Stefany Marty völlig aus dem nichts zum 1:0 für die Schweiz. Und das mit dem erst zweiten Schuss auf das Tor der russischen Torhüterin Anna Prugova. Zum Vergleich: Auf Florence Schelling wurden bereits neun Schüsse abgefeuert.
SOCHI, RUSSIA - FEBRUARY 15:  Alina Muller #25 of Switzerland celebrates scoring a goal against Anna Prugova #1 of Russia during the Women's Ice Hockey Playoffs Quarterfinal game on day eight of the Sochi 2014 Winter Olympics at Shayba Arena on February 15, 2014 in Sochi, Russia.  (Photo by Martin Rose/Getty Images)
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Feuerwerk an Superstars
von Merengue
Bei diesem Eishockeyfan gilt ab sofort: Schnauze halten und all die Stars bewundern.
Eishockey Männer: USA – Russland
In der Gruppe A läuft seit wenigen Minuten ein Klassiker. Mit Russland und den USA stehen gleich zwei Favoriten im Einsatz. Für beide Teams ist es der erste richtige Test, sollten die Russen jedoch als Verlierer vom Eis, würde der Druck in der eigenen Nation noch mehr steigen. Also, lehnen sie sich zurück und geniessen sie dieses Weltklasse-Eishockey. Da gerade auch unsere Frauen im Einsatz sind, kann das Spiel derzeit nur über den Sotschi-Player verfolgt werden. Nebenbei: Es steht nach fünf Minuten 0:0.
Short Track Männer, 1000m
Auch bei den Männern wurde heute ein Wettkampf ausgetragen, nämlich jener über 1000m. Gold holt sich der Russe Victor An vor seinem Landsmann Vladimir Grigorev. Bronze geht mit Sjinkie Knegt nach Holland. Hier geht es zu den ausführlichen Resultaten.
Eishockey Frauen: Schweiz – Russland
Der Puck ist eingeworfen, das Viertelfinal-Spiel der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft läuft. Sollte es heute gegen den Gastgeber für den ersten Sieg an diesen olympischen Spielen reichen, würde für die Schweiz bereits am kommenden Montag die Halbfinal-Partie anstehen. Genau wie de gute Pat sind auch wir zuversichtlich.

Short Track Frauen: 1500m
Schon den ganzen Morgen läuft der Short Track-Wettkampf der Damen. Mittlerweile sind nur noch dreizehn Läuferinnen im Rennen um die Medaillen. In zwei Läufen versuchen die Athletinnen, eine möglichst schnelle Zeit zu laufen. Die Zeiten im ersten Lauf kommen bei weitem nicht an jene des zweiten Laufs ran und somit gehen die Medaillen allesamt an Läuferinnen des zweiten Heats. Gold geht mit Yang Zhou nach China. Silber holt sich die Koreanerin Suk Hee Shim und Bronze gewinnt die Italienerin Arianna Fontana. Hier geht es zu den ausführlichen Resultaten.
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Olympische Sommerspiele?
von Tobias Wüst
Kurzes Update zu den Bedingungen in Sotschi: Derzeit werden im russischen Badeort angenehme 20° Celsius gemessen. Einerseits überraschend, sind wir doch eigentlich an den olympischen WINTERspielen, andererseits aber auch nicht, liegt Sotschi doch auf dem gleichen Breitengrad wie beispielsweise Nizza an der Côte d'Azur.
epa04074069 Russian men bathe in the Black Sea near the Fisht Olympic Stadium outside the Olympic Park at the Sochi 2014 Olympic Games, Sochi, Russia,13 February 2014. Warm weather with temperatures in the Black Sea resort town forecast to reach 18 degrees celcius are causing problems for the organisers of the Sochi Winter Olympics due to melting ski and snowboard runs in the Caucasus mountains.  EPA/VINCENT JANNINK
People lie in the sun on a warm day at the Olympic Park during the 2014 Sochi Winter Olympics, February 15, 2014.  REUTERS/Marko Djurica (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT ENVIRONMENT)
Eishockey Frauen: Schweiz – Russland
In einer knappen halben Stunde gilt es für die Frauen-Nationalmannschaft ernst. Die ersten beiden Spiele gegen Kanada und die USA gingen jeweils klar verloren. Allerdings waren diese beiden Niederlagen bereits vorprogrammiert. Heute aber beginnt der Kampf um das grosse Ziel der Schweizerinnen, nämlich die Bronzemedaille. Mit einem Sieg gegen die Russinnen würde die Schweiz am Montag im Halbfinal stehen und somit um die Medaillen kämpfen. In diesem Sinne: Allez la Suisse!
Curling Männer: Schweiz – Dänemark
Bereits im 9. End ist Schluss in dieser Partie. Nachdem die Schweizer drei Steine schreiben und auf 9:3 davonziehen, geben sich die Dänen geschlagen und geben auf. Damit hat die Truppe um Skip Sven Michel in der Gruppe zu den Dänen aufgeschlossen – beide Teams stehen mit zwei Siegen auf Rang 8. Ebenfalls für beide ist leider auch der Halbfinal-Zug bereits abgefahren. Hier geht's zum ausführlichen Bericht.
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Katzen-Curling
von Tobias Wüst
Manche Leute haben echt zu viel Freizeit. Vielleicht ist es ja auch keine Freizeit. Anyway: Dieses Katzen-Curling-Video müssen sie nicht gesehen haben. Dürfen sie aber.
Curling Männer: Schweiz – Dänemark
Etwas unverständlich, was die Dänen da spielen. Mit ihrem letzten Stein räumen die Schweizer das Haus leer – die Dänen ihrerseits setzten ihren letzten Stein (im Bild) in die Mitte und schreiben einen Stein. Somit können sie auf 6:3 verkürzen. Etwas mager, diese Ausbeute – hält man sich vor Augen, dass sie jetzt das Recht für den letzten Stein wieder abgeben müssen. Naja, uns soll's Recht sein.
Denmark's skip Rasmus Stjerne Hansen (L) delivers a stone beside teammates second Mikkel Poulsen (C) and lead Troels Harry during their men's curling round robin session game against Switzerland at the 2014 Sochi Olympics in the Ice Cube Curling Center in Sochi February 15, 2014. REUTERS/Ints Kalnins (RUSSIA  - Tags: SPORT OLYMPICS SPORT CURLING)
Curling Männer: Schweiz – Dänemark
Starkes End der Schweizer! Mit einem perfekten letzten Stein schreibt Skip Sven Michel für seine Farben zwei Punkte. Damit liegen die Schweizer bereits mit 6:2 in Front. Eigentlich sollte dieser Vorsprung über die letzten vier Ends zu verteidigen sein, aber die Schweizer Curler haben uns in dieser Hinsicht an diesen Spielen bereits des öfteren negativ überrascht...
Zweierbob: Qualifikation
Erfreuliche Nachricht aus Schweizer Sicht: Am letzten Trainings-Tag für das am Sonntagabend um 17.15 Uhr Schweizer Zeit beginnende Zweierbob-Rennen hat Beat Hefti in den zwei Trainings-Läufen jeweils die Bestmarke aufgestellt. Die Test-Ergebnisse sind allerdings mit grosser Vorsicht zu geniessen, weil am Start niemand Reserven angezapft hat und weil nicht alle an beiden Durchgängen teilgenommen haben.
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Lebenszeichen von Lara Gut
von Merengue
Schöne Worte, die Lara Gut auf Twitter postet. Das sind Zeilen, die wohl auf jeden Menschen zutreffen. Gut möglich, dass ihr Traum der Gewinn einer Olympa-Goldmedaille ist. Dazu hat sie mit ihren erst 22 Jahren noch reichlich Zeit.

Curling Männer: Schweiz – Dänemark
Sven Michel und seine Teamkollegen treten heute ganz anders auf als im bisherigen Turnierverlauf. Somit zeigt sich einmal mehr, dass Curling zu 70 Prozent im Kopf abläuft und die Schweizer in dieser Hinsicht bislang Schwäche zeigten. Nun aber sind sie Herr der Lage und können – wenn es so weiter geht – den Dänen ebenfalls sämtliche Chancen auf den Halbfinal nehmen. Doch auch das kann eine Motivation sein. Spielstand nach 5 Ends: Schweiz – Dänemark 4:2.
Switzerland's skip Sven Michel (C) delivers a stone between teammates Sandro Troillet (L) and Simon Gempeler during their men's curling round robin session game against Denmark t the 2014 Sochi Olympics in the Ice Cube Curling Center in Sochi February 15, 2014.     REUTERS/Ints Kalnins (RUSSIA  - Tags: SPORT OLYMPICS SPORT CURLING)
Langlauf Frauen: Das Staffel-Podest
Und hier noch die zwölf Heldinnen, die für ihre Farben eine Medaille erobert haben:
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Verkehrte Welt im Langlauf
von Tobias Wüst
Auch die Social-Media-Welt kann nicht fassen, was gerade passiert ist. Es sei an dieser Stelle wiederholt: Seit 2009 hat Norwegen jede international ausgetragene Frauen-Staffel gewonnen! Und in Sotschi reicht es nicht einmal für das Podest.

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Winterspiele mal anders
von Merengue
Diese Herren preparieren gerade die Snowboardpiste für den morgigen Wettkampf der Frauen. Dabei nehmen sie sich stinkfrech die Freiheit, oben ohne die Arbeit zu erledigen. Kein Wunder, bei diesem herrlichen Wetter und den warmen Temperaturen.
SOCHI, RUSSIA - FEBRUARY 15:  Workers prepare the course during practice for the Mens Snowboard Cross competition at the Extreme Park at Rosa Khutor Mountain on February 15, 2014 in Sochi, Russia.  (Photo by Mike Ehrmann/Getty Images)
Langlauf Frauen: Das Staffel-Podest
Charlotte Kalla holt Gold für Schweden! Im Sprint trocknet sie Krista Lahteenmaki und Denise Herrmann mühelos ab. Dahinter klassiert sich Finnland knapp vor Deutschland. Frankreich schnappt sich den vierten Platz und Norwegen wird sensationell nur Fünfter! Müssen sich die stolzen Norweger eine neue Nationalsportart suchen? Völlig irrelevant ist diese Frage derzeit für die Schwedinnen, die sich kurz nach der Ziellinie in den Armen liegen.
Sweden's women's 4x5K cross-country relay team celebrate winning the gold during the women's 4x5K cross-country relay at the 2014 Winter Olympics, Saturday, Feb. 15, 2014, in Krasnaya Polyana, Russia. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Langlauf Frauen: Staffel
Der Zusammenschluss an der Spitze ist geschehen! Kalla hat die Lücke schliessen können. Der Sprint um das Podest ist lanciert. Was für ein Finish!
Langlauf Frauen: Staffel
Denise Herrmann für Deutschland und Krista Lahtenmaaki für Finnland gehen auf die letzte Runde. Schweden liegt mit Charlotte Kalla bereits 13 Sekunden zurück. Die schwedische Schlussläuferin holt aber nach und nach auf. Nicht aufholen kann dagegen Marit Bjoergen. Es sieht schwer nach einem norwegen-freien Podest aus. Das wäre eine unglaubliche Sensation. Wieso? Seit 2009 hiess der Sieger dieser Staffel IMMER Norwegen!
Langlauf Frauen: Staffel
Der dritte und letzte Wechsel ist passiert. Finnland führt dank Kerttu Niskanen sechs Sekunden vor Deutschland. Norwegen liegt bereits eine halbe Minute zurück. Was zeigt Schlussläuferin Bjoergen? Ihre Teamkolleginnen Therese Johaug und Heidi Weng müssen sich bereits gegenseitig trösten. Ahnen sie die Pleite bereits?
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Witziges aus Sotschi
von Merengue
Nach der Landung in Sotschi wurden alle Athleten mit Kondomen ausgestattet. Die Trainer aber wurden eiskalt jeweils ausgelassen und blieben so ohne Zubehör. Einigen Trainern gefiel diese Aktion ganz und gar nicht, so auch dem deutschen Rodelcoach Georg Hackl: «An die Trainer hat einfach niemand gedacht. Ich brauche zwar keine, aber mit dieser Aktion unterstellt man den Trainern, sie hätten keinen Sex mehr.»
Langlauf Frauen: Staffel
Anna Haag muss nach ihrer ersten Runde für Schweden etwas abreissen lassen – Finnland führt vor Deutschland. Astrid Uhrenholdt Jacobsen führt für Norwegen die Verfolgergruppe an, liegt aber bereits über 20 Sekunden zurück! Für Schlussläuferin Marit Bjoergen wird es immens schwierig, diese Lücke noch zu schliessen.
Curling Männer: Schweiz – Dänemark
Seit 11:00 Uhr läuft das für die Schweiz bedeutungslose Gruppenspiel gegen die Dänen. Mit der fünften Niederlage im sechsten Spiel gestern gegen Deutschland nahmen sich die Schweizer um Skip Sven Michel jegliche Chancen auf einen Platz im Halbfinal. Der Druck ist also weg. Ab sofort spielen die Curler um die Ehre. Im ersten End des heutigen Spiels gegen Dänemark Führen all die obengenannten Faktoren zu einer 4:0 Führung unserer Equipe, und das in einem End. Im zweiten End geschieht dann nichts von Bedeutung, nur ein Nullerend für die Dänen. So kann es weitergehen.
Langlauf Frauen: Staffel
Das überraschende Klassement beim zweiten Wechsel: Norwegen liegt bereits 13,4 Sekunden zurück! Schweden, Deutschland und Finnland sind weiter auf Podestkurs. Bahnt sich da eine Sensation an?
Langlauf Frauen: Staffel
Die zweite finnische Läuferin, Aino-Kaisa Saarinen, hat ihre Chance natürlich sofort erkannt und macht Tempo an der Spitze. Johaug fällt weiter zurück. Nur Schweden und Deutschland können derzeit mit der Finnin mithalten.
Langlauf Frauen: Staffel
Mit diesen Norwegern stimmt etwas nicht an diesen Spielen! Therese Johaug liegt bereits sieben Sekunden hinter den führenden Finninnen zurück. Da muss es wohl wieder Schlussläuferin Marit Bjoergen richten.
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So haben wirs gerne
von Merengue
Gestern vor dem Spiel gegen die Schweden zierte das Schweizer Kreuz das Bolshoy-Stadion, wo unsere Eishockeyaner dem haushohen Favoriten leider 0:1 unterlagen. Wo die Sympathien der Russen liegen, wird bei diesem Foto schnell klar... irgendwie vermisse ich das Gelbe...nicht!
Langlauf Frauen: Staffel
Die vierzehn konkurrierenden Nationen haben die erste Wechsel-Stelle passiert. Die russische Läuferin Julia Ivanova hat als erste übergeben können, allerdings immer noch dicht gefolgt vom restlichen Pulk. Für Favorit Norwegen ist jetzt die schöne Johaug auf der Loipe – das ist allemal ein Bild wert! Auch wenn nicht aktuell, wenn kümmert das schon?
Norway's Therese Johaug skis during the women's 10 km cross-country classic event at the Sochi 2014 Winter Olympic Games in Rosa Khutor February 13, 2014.           REUTERS/Sergei Karpukhin (RUSSIA  - Tags: SPORT SKIING OLYMPICS)
Eishockey Frauen: Finnland – Schweden
Und auch bei den Frauen gibt es eine Überraschung. Im Halbfinale werden wir nicht wie erwartet die Finninnen sehen, sondern deren Nachbarn aus Schweden. Am Ende gewinnt das Drei-Kronen-Team mit 4:2 und könnte somit im Falle eines Sieges der Schweizerinnen heute Nachmittag (13:30 Uhr Schweizer Zeit), der Konkurrent sein um die Bronzemedaille, dem grossen Ziel der Schweizerinnen.
Sweden's Emma Eliasson (22) celebrates with teammates after scoring the team's third goal against Finland during the third period of their women's ice hockey playoffs quarter-final game at the Sochi 2014 Winter Olympic Games February 15, 2014. REUTERS/Laszlo Balogh (RUSSIA  - Tags: SPORT ICE HOCKEY OLYMPICS)
Eishockey Männer: Slowakei – Slowenien
Jetzt ist es amtlich. Slowenien schafft die Überraschung und schlägt die Slowakei im zweiten Gruppenspiel sensationell mit 3:1. Somit haben sie nun gute Chancen, die Gruppe im schlimmsten Fall auf Rang drei zu beenden. Gegen die Amerikaner morgen wird wohl kein Kraut gewachsen sein – wobei wir das auch schon heute dachten...
Slovenian hockey fans cheer a third period goal against Slovakia during a men's ice hockey game at the 2014 Winter Olympics, Saturday, Feb. 15, 2014, in Sochi, Russia. (AP Photo/Mark Humphrey)
Langlauf Frauen: Staffel
Derzeit liegt etwas überraschend die deutsche Fraktion mit ihrer Startläuferin Nicole Fessel in Führung. Doch alle Favoriten sind noch dran. Und entschieden wird das Rennen sowieso erst mit den Schlussläuferinnen. Noch einmal sei erwähnt: Alles andere als Gold für Norwegen wäre ein Sensation.
Langlauf Frauen: Staffel
In wenigen Minuten starten die Frauen zur Langlauf-Staffel über 4,5 Kilometer. Zu den hasuhohen Favoriten gehören einmal mehr die Norwegerinnen, die in Topbesetzung antreten können. Sowohl Therese Johaug als auch Marit Bjoergen und Heidi Weng, die Nummern 1, 3, und 4 im Gesamtweltcup, sind am Start. Der Sieg geht heute wohl nur über die Skandinavierinnen.
Eishockey Männer: Slowakei – Slowenien
Jetzt kommen wir ja fast nicht mehr nach mit jubeln...oder auch nicht (die Schweiz spielt erst später). Bei mir gings in den letzten 10 Minuten TATSÄCHLICH auch drunter und drüber. Nach der wahnsinnigen Abwehraktion des Slowaken (siehe unten) dachten sich die übrigen Verteidiger der Slowakei wohl: «Jetzt wo unser Kamerad uns gerettet hat, hören wir mal ganz auf zu verteidigen, wir wollen ja verlieren.» Und so steht es jetzt, Achtung, 0:3 für... Slowenien!
Slovenia's Rok Ticar (R) celebrates his goal against Slovakia with teammates Anze Kopitar (C) and Robert Sabolic during the third period of their men's preliminary round ice hockey game at the 2014 Sochi Winter Olympic Games, February 15, 2014.  REUTERS/Grigory Dukor (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT ICE HOCKEY TPX IMAGES OF THE DAY)
Eishockey Frauen: Finnland – Schweden
Wohwohwoh! Da schaut man sich kurz die Wiederholung von Gold-Darios zweiter Medaillen-Zeremonie an und die Skandinavierinnen zünden ungefragt ein regelrechtes Feuerwerk! Zur erhofften Massen-Schlägerei ist es (noch) nicht gekommen, dafür gab es Tore am Laufband. Innert weniger Minuten drehen die Schwedinnen die Partie, ehe Finnland nur 13 Sekunden später wieder zum 2:2 ausgleicht. Das Spiel ist lanciert! Was läuft eigentlich bei dir, Marco?
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Eishockey Männer: Slowakei – Slowenien
von Merengue
Meine Herren, wie viel Courage hat dieser Verteidiger? Das Tor steht meilenweit offen, der Torhüter geschlagen. Dann wirft sich doch tatsächlich ein slowakischer Verteidiger in den Schuss... Ob dieser Spieler früher mal Freestyler war? Diese Aktion hatte auf jeden Fall etwas von einem double-save-goal-sidejump-indi-grap.
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Gisin, die Poetin
von Tobias Wüst
Dominique Gisin fasst ihren Auftritt am heutigen Super-G übrigens mit folgendem Zitat vom Australischen Regisseur und Schauspieler Baz Luhrmann zusammen und lässt damit ihre poetische Ader aufblitzen.

Eishockey Frauen: Finnland – Schweden
Ich wäre der Letzte, der eine gepflegte Prügelei nicht befürworten würde, Marco. Noch besser wäre meiner Meinung nach eine Massen-Schlägerei im ebenfalls ziemlich uninteressanten Frauen-Spiel zwischen Finnland und Schweden, bei dem erstere übrigens kurz vor Ende des Mitteldrittels tatsächlich erstmals den Puck in einem der Netze versenken konnten. Zwischenstand der Tore: 1:0, Zwischenstand der Prügeleien: 0:0. Ich hoffe auf Besserung.
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Die einfallsreichen Engländer wieder
von Tobias Wüst
Der neue Star am deutschen Skispringer-Himmel? Nicht. Ein Versuch mässig-witziger Engländer, dem Deutschen Andreas Wank, dessen Namen die Briten bereits jetzt vor Lachen unter den Tisch tauchen lässt, einen noch passenderen Übernamen zu verpassen. Ziel nur halbwegs erreicht.
Eishockey Männer: Slowakei – Slowenien
Das zweite Drittel ist soeben zu Ende gegangen. Unglaublich, die beiden Teams liefern sich ein regelrechtes Feuerwerk mit Chancen und Toren auf beiden Seiten... Nein, natürlich nicht, ganz und gar nicht! Dieses Spiel dient höchstens als Einschlafmöglichkeit, wenn mal nichts anderes vorhanden ist. Nach 40 Minuten steht es immer noch 0:0 und es ist nicht wie gestern bei den Schweizern ein amüsantes 0:0 – ganz im Gegenteil. Torchancen sind Mangelware. Wenn sie schon spielerisch nichts an den Tag legen, dann könnten sie wenigstens eine harmlose Schlägerei anzetteln... findest du nicht auch, Tobias?
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Was für eine Schmach für Russland
von Merengue
Dario Cologna und Sandro Viletta stammen beide aus dem Bündnerland. Gemeinsam summieren sie drei Goldmedaillen, das ist eine mehr als die Russen insgesamt haben. Kurz zu den Dimensionen. Die Fläche vom Kanton Graubünden beträgt 7105km², und 193.920 Einwohner werden gezählt. Russland auf der anderen Seite hat eine Fläche von 17.075.400 km² und eine Einwohnerzahl von 143,6 Millionen. Logisch also, dass die Bündner mehr Medaillen haben als ganz Russland.
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Die möglichen Lückenbüsser
von Tobias Wüst
Während die erwähnten vier Teams auf dem Eis dem Puck nachjagen, herrscht ansonsten tote Hose in Sotschi. Anstatt uns über den gewöhnungsbedürftigen Ablauf zu enervieren, machen wir lieber etwas Konstruktives und suchen nach Sportarten, mit denen man solche Lücken füllen könnte. Folgendes haben wir bereits gefunden:





Haben auch Sie Inputs für die Olympia-Verantwortlichen? Brennt auch Ihnen etwas auf der Zunge? Dann schreiben Sie uns im Kommentarfeld!
Eishockey Frauen: Finnland – Schweden
Bei den Frauen tragen Finnland und Schweden gerade ein Nachbarduell aus. Im sogenannten Viertelfinal-Playoff kämpfen die Skandinavierinnen um einen Platz im Halbfinal des olympischen Turniers. Kanada und die USA sind bereits für die Semifinals gesetzt, somit bleibt noch die Schweiz und Gastgeber Russland, welche den letzten Platz unter sich ausmachen. Dieses Spiel beginnt dann um 13:30 Uhr Schweizer Zeit. Finnland – Schweden ist nach einem Drittel ebenfalls noch torlos.
Finland's Hanna-Riikka Valila (front) checks Sweden's Emilia Andersson (10) into the boards during the first period of their women's ice hockey playoffs quarter-final game at the Sochi 2014 Winter Olympic Games February 15, 2014. REUTERS/Laszlo Balogh (RUSSIA  - Tags: SPORT ICE HOCKEY OLYMPICS)
Eishockey Männer: Slowakei – Slowenien
Auch heute finden wieder zahlreiche Eishockeyspiele statt, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Zur Zeit läuft bei den Herren gerade die Partie Slowakei – Slowenien. Nach 15 Minuten im ersten Drittel steht es noch torlos 0:0.
SOCHI, RUSSIA - FEBRUARY 15:  Tomas Jurco #13 of Slovakia and Ziga Pavlin #17 of Slovenia push each other in the first period during the Men's Ice Hockey Preliminary Round Group A game on day eight of the Sochi 2014 Winter Olympics at Bolshoy Ice Dome on February 15, 2014 in Sochi, Russia.  (Photo by Bruce Bennett/Getty Images)
Interview Lara Gut
Enttäuscht, aber gefasst erklärt die Gewinnerin der Leder-Medaille, was heute schief lief: «Die Piste war super weich, ich habe mich einfach irgendwie durchgekämpft. Anscheinend muss es einfach nicht sein. Natürlich ist es schade, aber irgendjemand muss Vierte sein. Heute bin das wieder ich.»
Interview Nicole Hosp
«Die heutige Medaille im Super-G bedeutet, dass ich nun in jeder Speed-Disziplin eine Medaille an olympischen Spielen gewonnen habe. Nach der Abfahrt war ich enttäuscht, umso glücklicher bin ich, dass es heute geklappt hat.»
Interview Anna Fenninger
«Ich hab mein Ziel in den letzten Tagen weiterverfolgt, und dass ist, schnell Ski zu fahren. Mein Wunsch ist heute in Erfüllung gegangen, das ist unglaublich. Im Moment bin ich sprachlos, es ist einfach unfassbar.»
Interview Maria Hoefl-Riesch
«Der Montag hat viel Kraft gekostet. Ich habe meine Goldmedaille, deshalb konnte ich heute ohne Druck fahren. Heute habe ich viele Passagen gut erwischt. Es ist unglaublich, dass ich im Ziel zweite war.»
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Gratulationen an die Siegerin
von Merengue
Anna Fenninger ist Super-G-Olympiasiegerin, dementsprechend feiern die Ösis ihre Heldin... und auch Nicole Hosp als Dritte wird gelobt.

Super-G Frauen: Die Schweizerinnen
7 Hunderstel: So wenig hat heute für Lara Guts zweite Bronze-Medaille gefehlt. Hinter der Teamleaderin reihen sich Fränzi Aufdenblatten auf Platz 6 und knapp dahinter Fabienne Suter auf dem 7. Rang ein. Dominique Gisin ist als eine von bisher zwölf (!) Fahrerinnen ausgeschieden. Insgesamt ist das eine gute Teamleistung, der fade Beigeschmack der verpassten Medaille bleibt dem Resultat allerdings anhaften.
Interview Dominique Gisin
«Ich denke nicht, dass ich mich verletzt habe. Es war nur der Schock im ersten Moment. Ich habe versucht, alles zu geben. Manchmal geht alles auf, manchmal nicht», so die locker wirkende Gisin.
Super-G Frauen: Das Podest
Damit können wir es jetzt verschreien: Anna Fenninger holt Gold für Österreich! Dahinter klassieren sich die Deutsche Maria Höfl-Riesch und als zweite Österreicherin Nicole Hosp auf den Rängen zwei und drei. Hier geht es zu den ausführlichen Resultaten.
Super-G Frauen
Das wird leider nichts mit einer Medaille für die Schweiz in diesem Super-G. Aufdenblatten zeigt eine ansprechende Fahrt, macht aber einen kapitalen Fehler und verliert schlussendlich über eine Sekunde. Platz 6 und eine Leistung für die 33-Jährige.
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Lara Haters
von Merengue
Dieser Herr war bestimmt nie ein Sportler. Denn dann müsste er wissen, dass die grossen Athleten unglaublich ehrgeizig sind und nur der erste Platz gut genug ist. Klar, im Nachhinein freut man sich auch über Silber oder Bronze, aber ich jedenfalls verstehe Lara Gut sehr gut, ihn hier schon weniger.
Super-G Frauen
Und noch ein Ausfall. Für einmal erwischt es wieder eine Amerikanerin. Stacey Cook lag aber sowieso nicht wirklich gut im Rennen und wird diesen Sturz verkraften können. Jetzt aber aufgepasst auf Fränzi Aufdenblatten!
Super-G Frauen
Neben den Medaillen gibt es auch für die Norwegerin Ragnhild Mowinckel einen Preis: Denjenigen für die erste Fahrerinnen, die über drei Sekunden auf die Führende verliert. Damit kann sie sich zwar nichts kaufen, aber immerhin.
Curling Frauen
Mittlerweile sind die drei Begegnungen der Frauen zu Ende. Die Kanadierinnen gewinnen auch ihr sechstes Spiel mit 8:6 gegen Japan. Somit ist ein Halbfinalplatz bereits vergeben. China schliesst ihrerseits auf zu den Schwedinnen, die nun beide vier Siege und zwei Niederlagen zu verbuchen haben. China schlägt Schweden knapp mit 7:6. Im dritten Spiel gewinnt Grossbritannien erwartungsgemäss gegen Korea mit 10:8 und hat nun auch einen Sieg mehr als die Schweiz. Somit brauchen die Damen um Miriam Ott dringenst Siege, um im Halbinal-Rennen zu verbleiben.
Super-G Frauen
Gleiches gilt für Francesca Marsaglia, auch sie verpatzt die Anfahrt auf den Solitary-Jump. Waren diese Damen sich zu schön, um die vorangehenden Fahrten zu studieren? Naja, selber Schuld!
Super-G Frauen
Der nächste Ausfall ist Tatsache. In der Ausfall-Kurve höchstpersönlich. Eigentlich sollten die Fahrerinnen inzwischen wissen, wie die anzufahren ist. Scheint Larisa Yurkiw überhört zu haben.
Super-G Frauen
Die Favoritinnen sind definitiv unten – gut erkennbar an der Fahrt von Lotte Smiseth Sejersted. Auch die Norwegerin kann nicht in die Top 10 fahren.
Super-G Frauen
Ilka Stuhec kann das Podest aber erstmals nicht gefährden. Die Slowenin klassiert sich mit über zwei Sekunden Rückstand auf Rang 12 – Kunststück, bei so vielen Ausfällen!
Super-G Frauen
Die Besten sind unten – doch vergeben sind die Medaillen noch nicht! Mindestens bis zur 30. Starterin müssen die Podestanwärter zittern. Und wir hoffen natürlich auf unsere Fränzi...
Interview Fabienne Suter
«Ich bin es langsam gewohnt, immer knapp zu scheitern. Mein Lauf war nich wirklich der Kracher, dass wusste ich im Ziel», so eine sichtlich enttäuschte Fabienne Suter.
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Die Aussicht machts aus
von Merengue
Kurioses Bild während dem Super-G der Frauen. In diesem Moment hat er sich gerade notiert, dass Lara Gut heute leider leider keine weitere Medaille gewinnen wird.
Super-G Frauen
Nach vielen Querstellern und dem Umkurven eines Pistenarbeiters steht Maria Höfl-Riesch trotzdem noch auf dem Podest! Nur eine gute halbe Sekunde verliert die Deutsche auf Fenninger – und verdrängt damit Gut vom Podest.
Super-G Frauen
Es geht also doch noch: Nach längerer Flaute scheitert wieder einmal eine Athletin. Elisabeth Görgl bricht damit auch die Österreich-Tradition an diesem Tag. Uns kanns Recht sein. Oben steht jetzt noch eine Favoritin...
Super-G Frauen
Wieder dieser Zielhang! In dieser Saison dominiert Lara Gut die Super-G's nach Belieben, allerdings nicht den Zielhang. Die Tessinerin überquert die Ziellinie mit 0,73 Sekunden Rückstand und fährt auf Zwischenrang 3. Jetzt beginnt das grosse Medaillen-Zittern.
Super-G Frauen
Schade! Tina Maze kann die beiden Österreicherinnen an der Spitze zwar nicht verdrängen, trotz einiger Fehler aber Fabienne Suter vom Podest verdrängen.
Super-G Frauen
Der Reigen der Favoritinnen ist offiziell eröffnet. War das die perfekte Fahrt? Mit Anna Fenninger übernimmt gleich die nächste Österreicherin die Führung, Suter liegt bereits 1,37 Sekunden zurück. Unser östlicher Nachbar scheint heute das Rezept für diese Piste zu kennen.
Austria's Anna Fenninger crosses the finish line during the women's alpine skiing Super G competition at the 2014 Sochi Winter Olympics at the Rosa Khutor Alpine Center February 15, 2014. REUTERS/Kai Pfaffenbach (RUSSIA  - Tags: OLYMPICS SPORT SKIING)
Super-G Frauen
Es kommt, wie es kommen musste. Nicole Hosp hält die Tradition der Österreicherinnen, heute beim besten Willen nicht ausscheiden zu wollen, aufrecht und pulverisiert mit einer starken Fahrt Suters Bestzeit.
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Das Warten beginnt
von Merengue
Jetzt heisst es mitzittern mit Fabienne Suter. Hoffen wir mal, dass wir noch öfters Durchschnaufen können.

Super-G Frauen
Die Luft für Suter wird dünner und dünner. Dank einigen Querstellern im unteren Streckenteil verliert Viktoria Rebensburg doch noch die nötige Zeit, um der Schweiz die Führung nicht zu stehlen. 0,19 Sekunden Rückstand und Rang 3 für die Deutsche.
Super-G Frauen
Wie viele vor ihr kann auch Abfahrtsspezialistin Julia Mancuso im letzten Sektor viel Zeit gut machen. Im Ziel sprechen allerdings 15 Hunderstel für die führende Schwyzerin. Den Athletinnen scheint allerdings langam klar zu werden, wie die Strecke zu meistern ist.
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Humor macht sich breit
von Merengue
Da hat die liebe Evelyne nicht mal so unrecht. An Ausfällen mangelt es heute bestimmt nicht. Nur zum Glück für uns war der Lauf von Fabienne Suter um einige Tore länger und sie führt noch immer!Yehaaaaa

Super-G Frauen
Alle haben extrem zu kämpfen, so auch die erste Österreicherin Regina Sterz. Doch sie kommt ohne gröberen Fehler ins Ziel – heute bereits als Erfolg zu werten. Am Schluss reicht es mit einer guten halben Sekunde Rückstand für Zwischenrang 3.
Super-G Frauen
Ein übler Quersteller im oberen Streckenteil für Verena Stuffer, das Out kann sie aber verhindern. Daraus scheint sie etwas Selbstvertrauen zu ziehen, fährt einen starken unteren Teil und reiht sich auf Rang 3 ein. Um an Suter ranzukommen, braucht es definitiv mehr.
Super-G Frauen
Nein! Auch Dominique Gisin hat es erwischt! Da hat diese Fahrt so lange gut ausgesehen und dann dass. Egal, Gold hat sie ja bereits – und eine Schweizerin führt noch immer!
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Super-G Frauen
Auch die Italienerin Nadia Fanchini schafft es ins Ziel – keine Selbstverständlichkeit bislang! Die Sicherheit in dieser Fahrt war aber auch deutlich erkennbar. Am Schluss fehlen ihr dennoch nur 31 Hunderstel. Rang 2.
Super-G Frauen
Na endlich! Wir Schweizer können's halt doch am besten. Fabienne Suter zeigt allen, wie es geht und fährt nach neun gestarteten als zweite Athletin mit der klaren neuen Bestzeit ins Ziel. Hut ab! Hier das Video zur Zieleinfahrt der Führenden.
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Super-G Frauen
Das darf doch nicht wahr sein! Mein Eintrag für Kaisa Kling und ihrer neuen Bestzeit war schon fast raus, da fällt mir die Schwedin in den Rücken und aus dem Rennen. Ebenfalls in der letzten Kurve vor dem Zielsprung.
Super-G Frauen
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Auch Laurenne Ross scheidet aus. Was will man da noch schreiben? Vielleicht ein nächstes Fazit: Wir sind bei sechs von sieben...
Super-G Frauen
Was ist denn das los? Auch für Marie Marchand-Arvier ist das Rennen vorzeitig zuende. Will denn heute niemand eine Medaille gewinnen?
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Weirather am Boden zerstört
von Merengue
Dieses Bild postet Tina Weirather kurz nach dem Start des Super-G. Das tut jedem Sportlerherz weh und man kann nur hoffen, dass sich die Liechtensteinerin möglichst schnell von diesem Schock erholt.
Super-G Frauen
Fazit nach fünf Fahrerinnen: Eine unten, vier Out. Denn auch Marie-Michel Gagnon schafft es nicht bis zur Ziellinie.
Super-G Frauen
Dieser Zielhang und dessen Anfahrt scheint eine grosse Herausforderung zu sein. Auch Jessica Lindell-Vikarby unterschätzt die Passage und scheidet aus.
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Heute wird alles Gut
von Merengue
Ich bin mir nicht ganz sicher, Tobias, wie unsere Lara Gut mit ihrer Favoritenrolle umgehen kann. Im Interview wirkte sie zwar äusserlich ruhig, ob das innerlich aber genauso ist wage ich stark zu bezweifeln. Immerhin, eine Medaille hat sie schon geholt, dieser Druck ist also weg. So wie wir aber Lara Gut kennen, wäre eine einzige Bronzemedaille eine grosse Enttäuschung für die Tessinerin. Ich kann nur hoffen, dass Lara Gut die hohen Erwartungen nicht zum Verhängnis werden. Sollten sie es nicht tun, ist der Weg zu Gold geebnet! Hopp Lara.
Super-G Frauen
Auch Daniela Merighetti unterläuft ein grober Schnitzer, kurz vor einem etwas flächeren Abschnitt. Anschliessend kann sie zwar etwas aufdrehen, wenige Meter später ist das Rennen aber auch für die Italienerin zuende. Einfach präsentiert sich dieser Super-G von Rosa Khutor bislang beileibe nicht.
Super-G Frauen
... tatsächlich, die US-Amerikanerin kommt als erste Fahrerin ins Ziel, allerdings mit einem schweren Fehler kurz vor Schluss. Diese erste Richtzeit wird nicht schwierig zu toppen sein.
Super-G Frauen
Mit wildem, amerikanischem Geschrei wird als nächste Leanne Smith auf die Piste gejagt. Hoffen wir, dass es ihr besser läuft...
Super-G Frauen
Der Super-G ist eröffnet, Carolina Ruiz Castillo ist auf der Piste... und stürzt nach wenigen Metern! Riesiges Pech für die Spanierin – und was für ein Auftakt in dieses Rennen!
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Beileid für Tina Weirather
von Merengue
Wie bitter muss das nur sein? Die olympischen Spiele finden nur alle vier Jahre statt, und dann verletzt man sich im Training zur Olympia-Abfahrt...absolut verständlich, dass unsere Nachbarin aus Liechtenstein nicht gerade strahlt im Interview. Immerhin, sie kriegt nette Worte aus der Twitterwelt.
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Heute wird alles Gut
von Tobias Wüst
Mit der Wut im Bauch zu Gold? Lara Gut hat zwar bereits Bronze in der Abfahrt gewonnen, doch man hat ihr mehr als deutlich angesehen, dass ihr diese Medaille nicht reicht. Deshalb wird das heute Gold geben für die Tessinerin. Wie sie selbst sagt, sie muss schlicht «durch alle Tore fahren». Bist du mit mir einer Meinung, Marco?
Interview Tina Weirather
Tina Weirather wird definitiv nicht am Start sein beim heutigen Super-G. Sie war heute Morgen auf der Piste und musste konstatieren, dass die Schmerzen zu stark sind: «Ich habe alles versucht, kann mir nichts vorwerfen, aber es geht einfach nicht. Das Wunder, auf das ich gehofft hatte, ist leider nicht eingetroffen.» Vom SRF-Mann gefragt, ob die Liechtensteinerin immerhin im Riesenslalom starten könne, antwortet Weirather leicht frustriert: «Diese Verletzung braucht normalerweise einen Monat bis zur Heilung, aber natürlich, ich werde es versuchen, wie ich auch schon versucht habe, beim Super-G dabei zu sein.»
Super-G Frauen
Wie schon angekündigt, steht heute bei den alpinen Frauen der Super-G auf dem Programm. In wenigen Minuten wird der Start erfolgen. Nach der gestrigen Medaillen-Flut sind die Erwartungen aus Schweizer Sicht heute natürlich gross. Wir können Sie beruhigen: Mit Lara Gut (Startnummer 20), ihres Zeichens Leaderin im Super-G-Weltcup, haben wir Schweizer das wohl heisseste Eisen im Feuer. Zudem starten mit Fabienne Suter (9), Dominique Gisin (11) und Fränzi Aufdenblatten (30) drei weitere Athletinnen unter Schweizer Flagge.
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Auflockerer zur Morgenstunde
von Merengue
Guten Morgen liebe Sportfans, auch ich melde mich ab sofort zum Dienst. Und da gerade nur Curling auf dem Programm steht, tu ich das mit einem...naja sagen wir mal interessanten Tweet. Dieser Twitterer fragt sich, ob es falsch sei, sich derart von den Curlerinnen erregt zu fühlen? Jedem das seine, vielleicht aber interpretiert er auch das Bild einer Dame mit einem Besen in der Hand einfach falsch.
Curling Frauen
Bereits auf die Socken gemacht haben sich heute morgen in aller Herrgottsfrühe die Curlerinnen. Die Schweizerinnen durften allerdings noch etwas ausschlafen. Ihre direkten und punktgleichen Konkurrenten sind aber bereits im Einsatz; sowohl China (gegen Schweden mit 3:2) als auch Grossbritannien (gegen Südkorea mit 5:2) liegen in ihren Partien vorn. Sollte dies so bleiben, muss die Schweizer Truppe um Skip Mirjam Ott heute Nachmittag ab 16.00 Uhr gegen die Briten unbedingt nachziehen, um im Kampf um die Halbfinal-Plätze dabei bleiben zu können.
Freunde des Sports, willkommen!
Guten Morgen allerseits. Auch heute erwarten Sie wieder zahlreiche Entscheidungen, und wir sind für Sie überall live mit dabei. Das erste grosse Highlight findet in Bälde statt: Ab 08.00 Uhr Schweizer Zeit werden sich die alpinen Frauen die Super-G-Piste von Rosa Khutor runterstürzen.
Tagesticker vom Freitag
Etwas von der gestrigen Schweizer Medaillen-Flut verpasst? Hier geht es zum Tagesticker vom Freitag.
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