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Dylan Fairchild, 3, of Stephenville, Texas, rides a longhorn steer named

Bild: AP SAN ANTONIO EXPRESS-NEWS

Kostüm-Debatte

Das Cowboy-Verbot an der Kinderfasnacht ist richtig

Kindergärten verbieten Cowboys, Indianer und Ritter. Die Diskussion darüber rutscht auf die Gender-Ebene. Aber dort gehört sie nicht hin.

Landauf, landab verschicken Schulverantwortliche in der Vorfasnachtszeit Warnbriefe an die Eltern: Indianderkostüme sowie solche von Cowboys, Rittern oder sonstigen Figuren, die man in erster Linie mit Kampf assoziiert, seien unerwünscht. 

Die entsprechende Meldung der «SonntagsZeitung» löste sofort eine grosse Resonanz und eine mediale Debatte aus. Reflexartig konstatierten schreibende Bubenmütter institutionell sanktionierte Bubenfeindlichkeit und liessen die Jugendpsychologen sich öffentlich um die gesunde psychische Entwicklung unserer männlichen Nachkommenschaft sorgen. 

Die Montessori-Schulleiter nutzten derweil die Gunst der Stunde, den Austausch von Cowboy-Sortimenten in den Regalen der Grossverteiler durch Sortimente von Gandhi- und Mutter-Theresa-Kostümen zu propagieren.

Lärm stört

Im Kern dreht sich die Debatte nach zwei Tagen also um die Urfrage der populären Genderforschung: Warum sollen Mädchen die Fee und die Prinzessin geben dürfen oder müssen, die Buben aber nicht den Cowboy und den Indianer? Die Frage sei hier kurz abschliessend beantwortet: Weil Cowboys, Ritter und Indianer kämpfen, prügeln und schiessen. Das macht Lärm. Und der stört.

Bedauerlicherweise verstellt die Gender-Perspektive den Blick auf die pädagogische Dimension der Kinderfasnachtsfrage, die einiges relevanter ist. Im besten Fall stehen solche Anlässe nicht deshalb auf dem Lehrplan, weil den Lehrpersonen nichts besseres in den Sinn kommt, sondern weil man den Kindern die Geschichte und den kulturellen Hintergrund der Fasnacht im jeweils lokalen Kontext näher bringen will - und der wird mit dem Cowboy aus der Coop-Spielwarenabteilung ad absurdum geführt. 

Für das Fortleben der Traditionen

Den Zürcher und Ostschweizer Kindergärten mag in diesem Punkt ein wenig Nachsicht zuteil werden, da diese Regionen über keine nennenswerte Fasnachtskultur verfügen. Aber die Luzerner Kinder sollen wissen, woher der Urknall kommt. Die Basler Kinder sollen verstehen, warum es einen Morgestraich gibt. Und die Walliser Kinder sollen verstehen, warum die Tschäggättä sie einmal im Jahr in Angst und Schrecken versetzen. 

Unsere Fasnachtsbräuche sind geprägt von überbordender Kreativität, Masslosigkeit und Individualität sowohl in ausstatterischer als auch musikalischer Dimension. Darin sollen sich die Kinder anlässlich der Fasnacht ebenso üben wie die Erwachsenen. Denn nicht nur um des reinen Schulwissens Willen sollen die Kinder mit der Fasnacht vertraut gemacht werden, sondern auch, damit sie allenfalls Geschmack daran finden und dereinst aktiv mithelfen können, diese historisch gewachsenen Traditionen fortzusetzen.  

Dabei sind im Coop eingekaufte Cowboy-, Indianer- und Ritterkostüme mit Plastikwaffen genauso wenig hilfreich wie diejenigen für Feen, Prinzessinnen oder – wie es der von der «SonntagsZeitung» zitierte Kindergarten erlaubt – wandelnde kleine Tomaten. 



Bonus-Listicle

Zur Orientierungshilfe für fasnachtskulturell schwächer aufgestellte Regionen hier eine nicht abschliessende Aufstellung pädagogisch sinnvoller Fasnachtstkostüme: 

1. Der Waggis

Waggis an der Cortege durch die Basler Innenstadt an der Fasnacht in Basel am Mittwoch, 20. Februar 2013. (KEYSTONE/Walter Bieri)....Revellers participate in the parade, the

Das bekannteste Fasnachtskostüm: Parodiert den elsässischen Gemüseverkäufer. Bild: KEYSTONE

2. Der Harlekin

Die Pfeiffer der  'Seibi-Clique' Alte Garde sind 'Arlecchino'. Am Montag, 22. Februar 1999, fand in Basel am Nachmittag der Cortege der Basler Fasnacht statt. Insgesamt waren 488 Einheiten angemeldet. Ueber 10'000 Aktive machten am Umzug durch die Basler Innerstadt mit. (KEYSTONE/Markus Stuecklin)

Einer der Hauptcharaktere in der Renaissance-Komödie «Commedia dell’arte». Von ausgelassener Lustigkeit, existiert aber auch als «trauriger Harlekin». Bild: KEYSTONE

3. Der Bajass

Szene am Cortege der Basler Fasnacht, am Montag, 11. Februar 2008, in Basel. (KEYSTONE/Andreas Frossard)

Ursprünglich der gehörnte Ehemann aus der Oper «Der Bajazzo» von Ruggero Leoncavallo aus dem Italien des 19. Jahrhunderts. Spitz zulaufender Filzhut als Charakteristikum, der Rest des Kostüms teils mit dem Flickengewand des Harlekins verschmolzen.   Bild: KEYSTONE

4. Die Alte Tante

Szene am Cortege, dem traditionellen Umzug der Basler Fasnacht, am Montag, 26. Februar 2007. Ueber 12'000 Mitwirkende zeigen sich in Gruppen und Cliquen zum ersten Mal im aktuelllen Outfit mit dem neusten Sujet.  (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Revellers parade through the streets of Basel, Switzerland, Monday, February 26, 2007. The traditional 'Cortege' with more than 12'000 participants, is one of the highlights of the Swiss carnival.

Gebräuchlich mittlerweile in vielfacher Ausgestaltung, Urform ist die Alte Fasnacht und damit eines der klassischsten Fasnachtskostüme überhaupt. Bild: KEYSTONE

5. Der Alte Schweizer

Der Cortege, der traditionelle Umzug der Basler Fasnacht am Montag, 6. Maerz 2006. Ueber 12000 Mitwirkende zeigen sich in Gruppen und Cliquen zum ersten Mal im aktuelllen Outfit mit dem neusten Sujet. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Schweizergardist, je nach kantonaler Herkunft, in variabler Farbzusammensetzung.  Bild: KEYSTONE

6. Der Ueli

A piccolo player at the traditional children carnival parade in Basel, Switzerland, on Tuesday, February 19, 2013. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Baslerische Version, vom im süddeutschen Raum gebräuchlichen Bajass, abgewandelte Traditionsfigur. Sammelt vor der Fasnacht anlässlich des Vogel-Gryff Geld für das Basler Waisenhaus.  Bild: KEYSTONE

7. Bruder Fritschi

Der Luzerner Bruder Fritschi ist frei, nach der Uebergabezeremonie im Basler Muenster, am Samstag, 20. September 2008 in Basel. Eine Luzerner Delegation von 250 Personen holt  ihren am 26. Januar 2008 durch die Basler geraubte Fasnachtsfigur Bruder Fritschi zurueck.  (KEYSTONE/Andreas Frossard)

Das Oberhaupt der Luzerner «Zunft zur Safran». Eröffnet jeweils die Luzerner Fasnacht. Hier aufgenommen auf dem Basler Münsterplatz, wohin er sich von Basler Fasnächtlern bereitwillig entführen liess.  Bild: KEYSTONE

8. Tschäggättä

Agnes Rieder schnitzt und bewahrt die echten Loetschentaler Masken, die am 11. Donnerstag fuer den Fasnachtslauf der Tschaeggaettae bei ihr abgeholt werden, in Ihrem Maskenkeller auf. Der alte Maskenbrauch reicht bis ins 15. Jahrundert zurueck. Frueher wurden die Masken zur Vertreibung boeser Geister oder fuer eine gute Ernte eingesetzt. Im das 18. Jahrhundert liess Pfarrer Gybsten diesen heidnischen Mythos verbieten und alle Masken verbrennen. Spaeter wurde die Tschaeggaettae als Fasnachtsbrauch eingesetzt. (Keystone/Rene Ritler)

Eine Tschäggättä im Atelier von Agnes Rieder. Die Lötschentalerin fertigt die Masken jeweils von Hand. Die Tschäggättä wurden ursprünglich eingesetzt, um böse Geister zu vertreiben. Seit dem 18. Jahrhundert im Walliser Lötschental auch Fasnachtsbrauch. Bild: KEYSTONE

 

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    Alle Leser-Kommentare
  • christianlaurin 01.01.2015 00:16
    Highlight Highlight Ehhhh sorry aber Cowboy und Indian outfits sind nicht mehr politically correct. Ja ja ich hör schon das, "oh die verrueckten Ami's und Kanadier". Ok gut, dann habt ihr bestimmt nichts gegen diese "Swiss Costumes"

    http://bjmcostumes.com/Swiss_Alps_2.html

    Ich sehe solche Leute jeden tag in die Schweizer Alpen!!! Wenn ihr das versteht dann versteht ihr warum die First Nations Leute etwas gegen "Indian costumes" habt.
  • Schlagerpeter 31.12.2014 14:16
    Highlight Highlight Schickt eure Kinder als Barak Obama an den Fasching.......und lasst sie das tun was er macht: KRIEG
  • Gaucho78 19.02.2014 07:34
    Highlight Highlight Wenn ein Knabe den wunsch hat als Coboy, Pirat oder Indiander an die Fasnacht zu gehen, dann soll er dass dürfen, einzig über die spielzeugbewaffnung liesse sich diskutieren, über mehr aber nicht!
    Ich selber durfte damals meinen Cowboy auch ausleben inklusive der spielzeugbewaffnung.
  • gappelt 18.02.2014 20:36
    Highlight Highlight Unsere Kinder hatten grosse Freude mit diesen gefährlichen Kostümen. Als Erwachsene lehnen sie Waffen und Gewalt ab - seltsam das müssen sie wohl in der Fasnacht gelernt haben .
  • Thutster 18.02.2014 20:22
    Highlight Highlight Und unsere Pädagogen (Hochschulen) wundern sich warum sie nicht mehr ernstgenommen werden. Meine lieben Leute, das ist LÄCHERLICH! Unser Schulsystem ist massiv veraltet, und bei der zuwanderung fangt Ihr an zu weinen bevor was passiert ist! Kein wunder tanzen euch alle auf der Nase rum...
  • arthur gredig 18.02.2014 19:55
    Highlight Highlight Indianer kämpfen, prügeln und schiessen... Rassismus vs Gender??? darf ich den Artikel als Satire interpretieren ?
  • Roboter 18.02.2014 19:40
    Highlight Highlight Cowboys, Ritter und Indianer kämpfen, prügeln und schiessen, Prinzessinnen und andere RegentInnen dagegen sind völlig friedliebende FeudalherrscherInnen... Was für ein absurder Schwachsinn.
  • Gaëtan 18.02.2014 19:36
    Highlight Highlight Was ist denn mit dem Zürcher Knabenschiessen?
  • Cyber Ace 18.02.2014 19:06
    Highlight Highlight Fasnacht ist Narrenfreiheit…wtf…also lasst wenigstens da den Kindern diese Freiheit!
  • elpjotrec 18.02.2014 18:13
    Highlight Highlight Aber Osterhasen darf Coop doch noch verkaufen? Oder muss man denen den Bürzel kürzen, damit die Schoggi gendermässig im Geschmack liegt? ?
    Was für ein Kindergartenschwachsinn, der hier weiter gedreht wird...
  • Jam 18.02.2014 18:03
    Highlight Highlight Ein Verbot von Cowboy-Kostümen und Pistolen mit der Tradition zu begründen, ist aus meiner Sicht etwas weit her geholt. Ich sehe das eher so, dass die Kinder an den Fasnachtsbrauch herangeführt werden, indem sie sich eben als Cowboy oder Prinzessin verkleiden können. Abgesehen davon, dass sich Kinder schon seit Jahrzehnten so verkleiden und so das Ganze auch eine Art Tradition geworden ist.
  • tux_ping 18.02.2014 17:50
    Highlight Highlight Wenn es wirklich darum gegangen wäre, den Kindern mehr über die Fasnachtstradition beizubringen, dann wären nicht nur Cowboy-, Indianer und Ritterkostüme verboten worden. Dieses Argument finde ich absolut lächerlich. Und dass man das Verbot nun auf den Lärm schiebt, finde ich auch schlimm. Wollen wir Kindern nicht mehr erlauben, ein bisschen Lärm zu machen? Vor allem geht es hier um einige Ausnahmetage im Jahr.

    Wieso gibt es eigentlich noch Spielplätze? Macht doch nur Lärm. Oder wieso lassen wir die Kinder nicht einfach den ganzen Tag in die Schule gehen und sperren sie abends in ihr Zimmer? Oder auch die "Guggemusig" (womit wir wieder bei den Traditionen sind) ist doch völlig unnötig, macht doch nur Lärm...
    Wenn es mit unserer Verbotsgesellschaft so weiter geht, haben wir in einigen Jahren wirklich völlig verkorkste junge Erwachsene. Aber dies nicht, weil sie als Cowboys oder Indianer verkleidet waren, sondern weil ihnen nichts erlaubt wurde und sie somit quasi keine Kindheit haben.

    Auch nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, ergibt sich mir kein einziges sinnvolles Argument für das Verbot...
    • Schlagerpeter 31.12.2014 14:31
      Highlight Highlight Super geschrieben
  • der nörgler 18.02.2014 16:42
    Highlight Highlight *gähn*. Als Zürcher kann ich hier nur den Kopf schütteln. Störend ist, dass dieses verbietende Verhalten nicht nur an der Fasnacht existent ist, sondern gerade bei den Montessoris quasi als Weltanschauung propagiert wird. Die Frage, wie die Aggression in unsere Welt kommt, und wie damit umzugehen ist, löst man auf alle Fälle nicht, indem man alles aggressive einfach verbietet.
    Und dass ein paar Cowboys den Tod der Fasnachtstradition einläuten? Come on!
    • E2244 18.02.2014 19:33
      Highlight Highlight Auch die Ostschweiz verfügt über eine Fasnachtskultur und zwar nicht nur Beizenfasnacht..... Ganz, ganz östlich ist sie zu finden......
    • E2244 18.02.2014 19:35
      Highlight Highlight Tipp: www.roellelibutzen.ch

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