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Singer Conchita Wurst representing Austria performs the song 'Rise Like a Phoenix'  during a rehearsal of the Eurovision Song Contest Final in the B&W Halls in Copenhagen, Denmark, Friday, May 9, 2014. (AP Photo/Frank Augstein)

Bild: AP/AP

Eurovision Song Contest

Ist Conchita Wurst der neue Udo Jürgens? Die Buchmacher sagen: Ja

Eine vollbärtige Dragqueen könnte Österreich den ersten Eurovisionssieg nach fast 50 Jahren bescheren. Beim englischen Buchmacher Ladbrokes hat Conchita Wurst die Schwedin Sanna Nielsen überholt - und gilt nun als Favoritin.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Udo Jürgens könnte an diesem Samstag ein Alleinstellungsmerkmal verlieren. 1966 holte er mit «Merci, Chérie»"den ersten und bisher einzigen Sieg für Österreich beim Eurovision Song Contest, der damals Grand Prix de la Chanson hiess. Nun könnte er einen Nachfolger finden - oder eine Nachfolgerin?

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  • Aram MP3 für Armenien0%
  • Molly für Grossbritannien0%
  • Elaiza für Deutschland0%
  • Keiner von dieser Liste19%

Der Travestiekünstler Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst liegt mit seinem Lied «Rise like a Phoenix» in der Gunst einiger Buchmacher ganz vorne. Der Anbieter Ladbrokes etwa bot am Samstagvormittag für einen Sieg Österreichs 3,50 Euro pro eingesetztem Euro. Für die Schwedin Sanna Nielsen, die bisher als Favoritin galt, gab es 3,75 Euro.

Zwar lag Conchita Wurst bei anderen Anbietern noch knapp hinter der Schwedin. Doch der Trend spricht eindeutig für Österreich: Seit dem Halbfinale, bei dem Wurst die Zuschauer begeisterte, sind die Chancen stetig gestiegen.

Dabei gab es bis vor wenigen Tagen noch heftigen Widerstand aus Osteuropa: Allen voran eine homosexuellenfeindliche Gruppe aus Weissrussland machte Stimmung gegen den österreichischen Beitrag. Sogar eine Boykott-Petition machte die Runde. Nun scheinen diese Vorbehalte zumindest überstrahlt von der Begeisterung für die Stimme und das glamouröse Auftreten Wursts.

Hinter den beiden Top-Favoriten Österreich und Schweden folgen bei den Wettanbietern die Niederlande und - mit einigem Abstand - Armenien und Grossbritannien. Die Schweiz taucht auf den hinteren Rängen auf, einen Platz vor dem deutschen Frauentrio Elaiza, das mit seinem Titel «Is It Right» zusammen mit Weissrussland, Slowenien, Montenegro und San Marino noch weiter hinten aufgeführt wird. 

(stk/dpa)



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