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gesetzlich geschützte satire

Dieses Original ist eine Fälschung: Finden Sie den Unterschied? 



Das Logo ist fast dasselbe. Der Schriftzug auch. Sogar die Grössen «Venti» und «Grande» gibt es. Beinahe bis aufs Haar gleicht eine neue Kaffeekette in der Nähe von Los Angeles dem Koffein-Giganten «Starbucks». 

Doch es gibt einen kleinen Unterschied, der von Weitem kaum auffällt: Dieser Laden ist einfach «dumb», zu Deutsch: dämlich.

Nicht nur von aussen gleicht die Kopie dem Original. Die meisten Produkte des Kaffee-Riesen wurden übernommen: Höchstens das Rezept der Röstung könnte abweichen. Und: Das Präfix «Dumb» macht den Unterschied. 

Darf es heute vielleicht ein bescheuerter Frappuccino sein?

 

Es handelt sich dabei aber nicht um eine Art Werbegag von «Starbucks». Der Laden in Los Feliz wurde unabhängig aufgebaut. Die Gründer berufen sich auf das «Parody Law», den Satire-Paragraphen. Experten sind sich dennoch nicht einig, ob das Original nicht juristisch gegen «Dumb Starbucks» vorgehen kann. 

Geht es den Machern darum, Amerikas liebsten Kaffee-Stand in die Pfanne zu hauen? «Unser Café ist eigentlich eine Kunstaustellung und der Kaffee, den Sie bei uns trinken, ist ebenso eine Art Kunst. Um den Rest kümmern sich unsere Anwälte. Alles was Sie tun müssen: Geniessen Sie unseren leckeren Kaffee!», zitiert die L.A. Times eine Mitarbeiterin.

Upate:

Ein Tag nach der grossen Eröffnung von «Dumb Starbucks» entpuppte sich der neue Kaffeeladen als ein Projekt der Sendung «Nathan for you» vom Sender «Comedy Central». Den Eintags-Kunden kann das aber egal sein: Schliesslich gab es literweise Gratis-Koffein. 

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Kommentar

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