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ESC-Chaos: Auch die NDR-Mitarbeiter protestierten gegen Naidoo-Nominierung

«Diese Entscheidung beschädigt das Ansehen der ARD»: Nicht nur die Öffentlichkeit äusserte Unmut über die Nominierung von Xavier Naidoo als ESC-Kandidat. Wie jetzt herauskommt, war die Entscheidung auch NDR-intern hoch umstritten.



Ein Artikel von

Spiegel Online

«Wir festangestellten Redakteure und Redakteurinnen des Bereichs Zeitgeschehen und Kultur und Dokumentation haben die Entscheidung mit Unverständnis und Fassungslosigkeit aufgenommen.»

Das schreiben laut Bild-Zeitung 40 Mitarbeiter des NDR an Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber. Es geht um seine Entscheidung, Xavier Naidoo als deutschen Kandidaten für den Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm zu setzen.

File photo of German singer Xavier Naidoo performing during the Echo Music Awards ceremony in Berlin March 4, 2010. A popular German singer, some of whose lyrics have been criticised as being anti-Semitic and homophobic, will be Germany's representative at the Eurovision Song Contest (ESC) next year, sparking criticism on social media and in the press. Xavier Naidoo, an R&B artist of Indian and African heritage whose albums have sold millions, was handpicked on November 19, 2015  by public broadcaster ARD to be the face of Germany at the massively popular song contest to be held in Stockholm.    REUTERS/Tobias Schwarz/Files

Naidoo bleibt Thema bei der deutschen ESC-Gemeinde.
Bild: TOBIAS SCHWARZ/REUTERS

Die Redakteure setzten das Schreiben auf, bevor der NDR den Start Naidoos in Stockholm wieder zurückzog. Sie werfen Schreiber vor, mit Naidoo einen Künstler verpflichtet zu haben, der mit Antisemitismus, Homophobie und Verschwörungstheorien in Verbindung gebracht werde.

Nach Informationen von Spiegel Online gehören zu den Unterzeichnern leitende Mitarbeiter, darunter auch prominente Polit-Moderatoren des Senders. Der Brief endet mit den Worten: «Diese Entscheidung beschädigt das Ansehen der ARD und damit unser aller Arbeit nachhaltig.»

kae

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