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Ein bisschen Zuneigung, ja, aber bitte keine Verantwortung. Frei wollen wir sein! bild: tumblr/basteteyes

Wir sind die Generation Y. Wir suchen die Liebe, wollen aber keine Beziehung. Wie das gehen soll, steht im folgenden Manifest

Wir wollen alles haben ausser Verantwortung. Wir wollen Liebe, aber hinfort mit all den Besitzansprüchen und einengenden Bedingungen! Die Generation Y ist in diesem Paradox zuhause. Wie kann man darin anständig leben? 



Wir sind die Generation Y. 

Yolo ist unser Wort.

Wir sind die Kinder des Moments.

Die meisten von uns, die wir irgendwann zwischen 1990 und 2010 Teenager waren, haben den Glauben an die ewige und einzige Liebe verloren. Oder zumindest verstecken wir ihn unter einer gehaltvollen Schicht Zynismus, mit der wir dann diabolisch über die hohe Scheidungsrate lachen und die Ehe als ein heillos überholtes Relikt aus einer Zeit verschreien, in der man noch keine Selbstverwirklichung betrieben hat. Mit dieser nämlich ist ein kolossaler Egoismus in unsere Köpfe gestiegen, von wo aus er gierig bis in unsere Herzen fingert. 

Kompromisse zu machen bedeutet den ersten Schritt zur Selbstverleugnung. Sowas tun wir nicht. 

Wir wollen alles. Und vor allem unsere Freiheit. 

Wir sind, wie Sartre sagt, dazu verurteilt, frei zu sein. Wir werden ungefragt in die Welt geworfen. Nur sind wir leider auch ein bisschen verantwortlich für das, was wir tun. 

Verantwortung mögen wir aber nicht. 

Dennoch müssen wir mit unserem Freiheitsdrang anständig umgehen. Für die Liebe. Denn ohne sie können wir nicht sein. Und ohne sie wollen wir ganz sicher nicht sterben. 

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bild: imgur

5 Grundregeln für den stilvollen «Mingle»

«Sorry, aber äh, i bi ebä beziehigsunfähig.» 

Mit diesem Satz outet sich ein typischer Abkömmling der «Y»-Jugend. Und weil er keine «normale» Beziehung haben kann, aber dennoch nicht sexuell brach liegen will, hat sich dieser postmoderne Mensch ein neues Konzept für die Liebe erschaffen. 

Was zum Geier ist ein Mingle?

Die Wortschöpfung ist aus den englischen Begriffen «mixed» und «single» entstanden. Ein Mingle hat also sozusagen eine Halb-Beziehung. Er ist halb Single und halb in einer Beziehung, die sich aber von einer «normalen» Partnerschaft darin unterscheidet, dass sie unverbindlich ist. 

Er hat eine lockere Affäre, einen Freund, dem man gewisse Vorzüge einräumt, oder er fristet das Dasein eines Mingles (siehe Infobox). Gut, haben wir ein neues Wort, das jetzt endlich das definiert, was per Definition nicht definiert werden will. Denn es geht um mehr Luft und weniger Korsett. Man stellt keine Bedingungen an den anderen. Keine Besitzansprüche. Keine Monopole. Und man ist nicht ständig verfügbar, sondern nur dann, wenn man Lust hat. 

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Das Naturrecht eines jeden Mingles. montage: watson

So sieht zumindest die verheissungsvolle Theorie aus. Absolute Freiheit bei null Verantwortung. 

Aber wir sind Menschen. Wir haben Gefühle. Die lassen sich furchtbar schlecht in ein Modell pressen. Deswegen sollte man sich bei aller Liebe zur Freiheit an ein paar Grundregeln halten. 

1. Von den stilvollen Tätigkeiten

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bild: ayblog

Um eine stilvolle Geschichte mit jemandem zu haben, muss man stilvolle Sachen zusammen machen. Man bumst nicht einfach nur rum und verschwindet dann wieder. Man schätzt mehr als nur das Geschlechtsorgan des anderen. Das fängt damit an, dass man sich am ersten Morgen danach nicht einfach davonschleicht. Ausser die Nacht war grauenhaft. Dann darf man das. Dann hat das Ganze sowieso keine Zukunft. Aber nett ist es natürlich nicht. Andererseits ist ein Karnickel-Akt auch nicht nett.

Wir nehmen also an, dass dieses Zusammensein ganz und gar berauschend war. Also macht der, bei dem man zuhause gelandet ist, Zmorge. Das heisst nämlich nicht gleich, ich will dich auf der Stelle ehelichen. Das heisst nur danke, es war schön mit dir. Wer in einem Spiegelei mehr sehen will, bitte schön. Aber eben. Es ist ein SPIEGELEI. Und wenn du Glück hast, kommt es mit ein bisschen Speck daher. 

Danach steht euch die Welt offen: Kocht zusammen oder füreinander, tanzt, singt, trinkt guten Wein, verlasst das Bett für zwei Tage nicht mehr, lacht, geht an gute Konzerte, ins Theater, ins Kino, in den Swingerclub. 

2. Sag niemals diesen blöden Satz: «Verliebe dich einfach nicht in mich.»

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Toll, Kevin. Montage: watson

Nur ein arroganter Unsympath sagt sowas. Und wie kann man überhaupt dermassen gegen das Verliebtsein sein? Es ist ein zu prächtiges Gefühl, das nicht immer gleich bedeutet: Jetzt will ich aber den Rest meines Lebens mit der Zielperson meiner Verliebtheit zusammen sein. Sie kann einen Tag dauern, manchmal ist sie so harmlos wie eine mittelschwere Schwärmerei. Also warum kann man ihr nicht einfach frönen und diesen guten Moment einfach zulassen ohne sich gleich in die Hosen zu machen? 

Dieser hässliche Satz wird so oft gesagt, weil man sich damit der Verantwortung entziehen will. Nehmen wir Kevin und Jessica als Beispiel. Kevin sagt der Jessica von Anfang an klipp und klar: «Los etz, Jessica. Verlieb dich nicht in mich. Ich will keine Beziehung.» 

Kevin und Jessica verbringen zwei wunderbare Monate zusammen. Sie betrinken sich, erzählen sich dumme Witze, sie lachen, sie schlafen zusammen, sie haben unglaublich guten Sex. Jessica verliebt sich. Und Kevin sagt: «Ich habe es dir doch von Anfang an gesagt.» Dann geht er von dannen mitsamt dem sicheren Gefühl, dass ihn die Jessica und ihre Verliebtheit absolut nichts mehr angehen. 

3. Was zu tun ist, wenn sich eine Person so richtig fest verliebt und die andere irgendwie nicht

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Unangenehm, aber nötig.  Montage: watson

Einer von beiden verliebt sich fast immer. Daran sieht man nochmals, wie dermassen überflüssig die Aufforderung ist, es nicht zu tun. Das Konzept dieser Halb-Beziehungen will und kann keine Dauerhaftigkeit leisten. Es wird als Übergangsmodell verstanden: Entweder es endet in einer «richtigen» Beziehung oder am Schlussstrich, hinter dem irgendwo der nächste willige Mingle lauert. Jessica will die erste, Kevin die zweite Option. 

Kevin muss jetzt auch nicht wochenlang mit der Jessica zusammen weinen. Aber man darf eine Person, mit der man eine gute, intensive und intime Zeit verbracht hat, nicht einfach mit dem Verweis auf diesen einen armseligen Satz «Verlieb dich einfach nicht in mich» abspeisen. Respekt ist auch zwischen Mingles wichtig. Auch Kevin sollte sich zu Jessica setzen, ihrem vom Schmerz erstickenden Stimmchen horchen und ihr erklären, warum er sie nicht will. Nur so fühlt sie sich nachher nicht wie ein Kaugummi, dem man zuerst gierig den ganzen Geschmack herausgekätscht hat, um ihn danach in die Gosse zu spucken. 

4. Was zu tun ist, wenn man die ganze Geschichte aus anderen Gründen beenden will

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Montage: WATSON

Vielleicht hat aber auch Jessica die Schnauze voll vom Kevin. Vielleicht kocht er schlecht. Oder er versteht ihre Witze nicht. Und hat zu allem Übel auch noch Mundgeruch. Womöglich ist er auch im Bett nicht gerade der Hit. Was auch immer die Gründe sein mögen, dieses französische Dings geht nicht. Mindestens ein SMS muss drin liegen. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

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bild: watson

OPTION A)

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bild: watson

OPTION B)

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Umgekehrt kann natürlich auch das Fleisch das Problem sein. bild: watson

OPTION C)

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Alternativ ist auch eine Sinneskrise möglich. bild: watson

OPTION D) 

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Sowas geht natürlich nur, wenn Kevin wirklich doof ist. bild: watson

5. Kurz und knapp zusammengefasst

Respekt ist alles. 

«Wir haben eine solch grosse Idee von der Seele des Menschen, dass wir es nicht ertragen können, von einer solchen verachtet zu werden, und nicht in ihrer Achtung zu stehen; alles Glück der Menschen besteht in dieser Achtung.»

Blaise Pascal 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 20.07.2015 12:56
    Highlight Highlight das ist die Generation die auf offener Strasse angefahren werden weil sie verflucht nochmal nicht mehr ihre Finger vom Handy lassen können..
  • Kyle C. 16.07.2015 12:05
    Highlight Highlight "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." Sokrates, ca. 469 VOR Chr.

    Man tut den Jungen Unrecht, wenn man sie schubladisiert und darstellt, als wären sie eine nie dagewesene Inkarnation von Schlecht, Egoistisch etc.
  • kebabverkaufer 16.07.2015 10:02
    Highlight Highlight Wieso tun hier alle so, als ob der Mensch ein monogames Tier wäre? Die Verbindung von Verantwortungslosigkeit und keine Beziehung wollen ist Engstirnig und Reisserisch. Wirklich schlechter Artikel.
    • sleeper 16.07.2015 18:40
      Highlight Highlight Wir leben heute in einer Gesellschaft in der bereits über die Legalisierung der polygamen Ehe diskutiert wird. Allerdings hat Jeder bereits die Möglichkeit Polygam zu leben, falls er/sie dies wünscht. Das Problem, welches in diesem Artikel angesprochen wird, ist nicht Monogamie oder Polygamie, sondern die fehlende Konsequenz zu seinen/ihren Entscheidungen zu stehen und auch die entsprechende Verantwortung dafür zu übernehmen.
  • Menel 16.07.2015 09:56
    Highlight Highlight Jede Generation ist das Produkt der vorangegangenen. Viele von uns Y-ern hat bei den eigenen Eltern gesehen, dass dieses Grundkonzept, von Ehe und bis das der Tod uns scheidet, über längere Zeit nicht wirklich funktioniert. Wir stecken momentan in einem Vakuum. Vieles ist im Umbruch, alte Strukturen werden aufgelöst und jeder probiert da seinen eigenen Weg zu finden. Blind, weil man nicht mehr einem vorgepfadeten Weg folgen kann. Mingle ist einer dieser Wege. Was sich schlussendlich etablieren wird? Die Zeit wirds zeigen. "Bis das der Tod uns scheidet" wird es aber wohl mehr kaum sein.
  • mastermind 16.07.2015 09:38
    Highlight Highlight bien joué. Ein sehr guter ehrlicher Artikel
  • SVRN5774 15.07.2015 18:15
    Highlight Highlight Ich möchte nur einen oder gar keinen.
    Und was ist so schlimm an Verantwortung?
  • niklausb 15.07.2015 17:58
    Highlight Highlight @ale01 diese Frauen gibt es sehr wohl und zwar sehr viele. Habe mehrere Freunde bei denen Mami plötzlich auszog und bei einem jüngeren Mann einzog. :-o
  • Ale01 15.07.2015 16:17
    Highlight Highlight @Asmodeus: warum der Mann? Ich habe von der Familiensituation gesprochen, da gibts wohl nicht so viele Frauen die den Mann und das Kind verlassen, um Spass mit einem jüngeren Mann zu haben. In der Jugend ist das anders, das ist schon richtig.
  • Matthias Studer 15.07.2015 16:06
    Highlight Highlight Ich hatte zu viele Zuhör-Gespräche geführt und getrocknete Tränen an der Schulter um das Thema so zu sehen wie die Autorin.
  • sleeper 15.07.2015 15:16
    Highlight Highlight Wenn ich so einen Artikel lese, fühle ich mich wieder mal wie ein Alien... Ich gehöre rein vom Alter her auch zur Generation Y. Allerdings kann ich mit der fehlenden Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung meiner Altersgenossen überhaupt nichts anfangen. Bei mir geht einer Beziehung immer eine Freundschaft voraus, in der man sich gegenseitig kennen lernt und verliebt bevor es körperlich wird. Und anschliessend steht man dann auch zu einander. So ein "Zwischending" wäre für mich pure Folter. Wie der Artikel aber gut beschreibt, habe ich mühe eine Frau mit der selben Konsequenz zu finden...
    • Mr_Specter 15.07.2015 15:42
      Highlight Highlight meine Rede!
    • Roger Gruber 15.07.2015 20:46
      Highlight Highlight Danke, sleeper! Du bist die Zukunft, lass dir von niemandem was anderes einreden.
    • yuny-mylina 16.02.2016 11:30
      Highlight Highlight Ich bin eine Frau, welche ebenfalls zur Generation Y gehört, sich jedoch gar nicht mit den genannten Eigenschaften in diesem Artikel identifizieren kann.

      Trotz einiger schmerzlicher Erfahrungen bin ich nie von der Suche nach der wahren, grossen Liebe abgekommen und habe sie nun endlich gefunden.

      Es gibt noch Männer und Frauen in unserem Alter die nicht nur etwas schnelles, unverbindliches suchen und noch wissen, was Loyalität und Liebe ist.
  • Asmodeus 15.07.2015 14:26
    Highlight Highlight Und manchmal hat man "Pech" und verliebt sich.. und zwar beide. Und man verlobt sich und heiratet sogar.

    Vor 7 Jahren waren wir Mingles. Jetzt sind wir glücklich verheiratet.

    Noooooooooooo
    • Anna Rothenfluh 15.07.2015 14:50
      Highlight Highlight Das ist doch schön! Und vielleicht auch das klammheimliche Ziel vieler Mingles ... Ich hoffe, ihr übersteht das böse siebte Jahr ;-)
    • Asmodeus 15.07.2015 15:21
      Highlight Highlight Ich geb dann in nächsten Monat Bescheid ;)

      Ob es für Jeden das Ziel ist weiss ich nicht. Ich hatte Minglereien (oder wie man das auch nennen will) bei denen es im Bett harmonisierte, wir amüsierten uns auch gemeinsam aber beiden war absolut klar, dass wir beziehungstechnisch nie harmonisieren würden. Zu grosse Unterschiede in Sachen Lebensstyl (z.B. Partynudel vs Antialkoholiker) oder Zukunftsvorstellungen.

      Mein Schatz und Ich kamen beide aus anstrengenden Beziehungen und wollten nur Spass haben. Da aber irgendwie alles harmonisierte und wir plötzlich zusammen lebten.... oh well. Denn halt.
    • Anna Rothenfluh 15.07.2015 16:04
      Highlight Highlight Ich bin gespannt! Aber so wie sich das anhört, kann ich mit meinem Zynismus einpacken. ;-)
  • Ale01 15.07.2015 14:26
    Highlight Highlight Spätestens wenn Kinder da sind, muss der Mann Verantwortung übernehmen, dann geht zwangsläufig ein Teil der Freiheit verloren und Kompromisse sind an der Tagesordnung, darin sehe ich keine Nachteile. Sollte die Generation Y beim Übertritt ins Familienalter den Egoismus nicht zugunsten der Empathie ein wenig zurückstecken können, so wird der Freiheitsdrang zu Boshaftigkeit. Der Französische Schriftsteller Albert Camus beschreibt in seinem Meisterwerk "l'étranger" sehr gut, was passiert, wenn man sich in einem gewissen Alter nicht auf eine Beziehung einlassen kann/will.
    Ich verteufle die Jugend von heute nicht, jede Generation von jungen Leuten hat nach noch mehr Spaß gesucht, aber irgendwann wird man erwachsen.
    • Asmodeus 15.07.2015 15:24
      Highlight Highlight Wieso "Der Mann"?

      Sex ohne Verantwortung haben zu wollen ist kein rein männliches Verhaltensmuster? Frei nach EAV.

      "Der Mann ganz allein, sagt man allgemein, betrügt stets die Frau und ist das Schwein. Jedoch, ganz im vertraun, auf tausend Männer, hör und staun, kommen tausend Luderfraun.
      Drum denke nach, und sei gerecht, alleine bumsts sich schlecht."
  • Capodituttiicapi 15.07.2015 14:24
    Highlight Highlight Veto. Ich bin ein 91er und bin diesbezüglich noch ganz altmodisch. Ich bin in einer glücklichen Beziehung und von mir aus kann die andauern bis der Tod mich und meine Partnerin scheidet. Verliebtheit geht vorüber, wahre Liebe bleibt.
    • Sveitsi 15.07.2015 15:22
      Highlight Highlight Selten, aber schön. Meint eine ebenfalls 91erin.
  • G-Man 15.07.2015 13:55
    Highlight Highlight Süss wie solche Sachen immer wieder einen neuen Namen bekommen um einen "völlig neuen Lebensstil einer Generation" zu manifestieren.

    Vor ein paar Jahren nannten wir das noch "Friends with Benefits" jetzt sind es Mingels, noch früher war es bestimmt noch was anderes.

    Dabei gehts immer ums gleiche. In den Zwanziger das Gefühl haben etwas besseres kommt. Bis es dann kommt und man plötzlich merkt wir blöd alles vorher war.
    • buco 15.07.2015 14:46
      Highlight Highlight Bzw. und das ist viel wahrscheinlicher, NICHT kommt 😟
    • Kyle C. 15.07.2015 14:53
      Highlight Highlight ....oder man merkt, dass das "bessere" bereits da war, man aber zu blind war um das zu erkennen weil man vom Freiheitsdrang geblendet war. Auch das gibt es. Und ist nicht mal so unnatürlich...
    • Anna Rothenfluh 15.07.2015 15:02
      Highlight Highlight Das hat schon etwas. Die Jungen versuchen sich immer irgendwie abzugrenzen. Aber der Selbstverwirklichungs-Drang und der Egoismus scheinen mir - zumindest in dieser Ausprägung - ein modernes Phänomen zu sein. Dafür muss man vom Wohlstand verwöhnt sein.
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