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«Major Tom fliegt nicht mehr»: David Bowie im Alter von 69 Jahren gestorben



Der britische Sänger David Bowie ist im Alter von 69 Jahren an Krebs gestorben. Dies wurde am Montagmorgen auf seinem Twitter- und Facebook-Account mitgeteilt. David Bowie gehörte zu den grössten und einflussreichsten Musikern der vergangenen Jahrzehnte.

Ein um ca. 7.30 Uhr auf Bowies offizieller Facebook-Seite hochgeschaltete Statement lautet: «David Bowie starb heute friedlich im Kreis seiner Familie, nach einem 18-monatigen heldenhaften Kampf mit dem Krebs.»  

Bowies Sohn Duncan Jones schrieb bei Twitter, er sei sehr traurig sagen zu müssen, dass die Todesnachricht wahr sei. Dazu postete er ein altes Bild, auf dem zu sehen ist, wie er als Kleinkind auf Bowies Schultern sitzt. 

Bowie, der mit dem Model Iman Abdulmajid verheiratet war, hatte erst in der vergangenen Woche ein neues Album herausgebracht: «Blackstar» erschien am Freitag – an Bowies 69. Geburtstag. In seiner Laufbahn hatte Bowie mehr als 140 Millionen Tonträger verkauft. 

David Bowie performs during a concert in Vienna, Austria in this February 4, 1996 file photo. David Bowie marked his 69th birthday on January 8, 2016 with the release of a new album,

David Bowie während eines Konzerts 1996 in Wien.
Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Bowie, der im britischen Brixton geboren wurde, gelang der Durchbruch Ende der 60er-Jahre, als er sich als Texter, Komponist und Interpret den Spielarten des Rock verschrieb. Sein erster Welthit «Space Oddity» aus seinem Debüt-Album von 1969 verzückte Kritiker und Publikum, weil sich der Musiker mit experimentellen Mischung aus Rhythm 'n' Blues, Rock, Pop, Soul und anderen Musikströmungen geschickt jeder Kategorisierung entzog.

«Blackstar»: Erst in der vergangenen Woche hatte Bowie ein neues Album veröffentlicht

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YouTube/DavidBowieVEVO

Ab den 70ern wurden Stilbrüche und permanente äusserliche und charakterliche Persönlichkeitswechsel zu seinem Markenzeichen: «Keiner hat sich so radikal von einem Stil und einer Rolle distanziert, indem er sich in eine neue stürzte», schrieb «Die Zeit» mal über seine Wandlungsfähigkeit: Die für die LP «The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars» erschaffene Figur des bisexuellen «Ziggy» markierte ab 1972 seinen Aufstieg zum ultimativen Rock-Superstar. Bowie füllte auch Arenen als «Major Tom», als bleicher «Thin White Duke» oder als «Young American» im Frank-Sinatra-Look.

Das Netz trauert um «Ziggy Stardust»

Die grössten Hits des Kult-Musikers

«Heroes»

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YouTube/emimusic

«Life on Mars?»

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YouTube/emimusic

«Space Oddity»

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YouTube/shajim

«Legendär: Astronaut Chris Hadfield spielt Bowies «Space Oddity» in der Raumstation ISS»

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YouTube/Chris Hadfield

Ein Gif für die Ewigkeit: David Bowies Frisuren im Laufe der Zeit

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Bild:

(wst/spon/sda)

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