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Von wegen «We are the Champions»: Die nächsten Künstler verbieten Trump ihre Musik



Republican U.S. presidential candidate Donald Trump poses for a photo after an interview with Reuters in his office in Trump Tower, in the Manhattan borough of New York City, U.S., May 17, 2016. REUTERS/Lucas Jackson     TPX IMAGES OF THE DAY

Künstler kehren Donald Trump den Rücken zu.
Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

Die britische Rockband Queen will dem US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump die Nutzung ihrer legendären Siegeshymne «We are the Champions» im Wahlkampf verbieten lassen.

Queen-Gitarrist Brian May berichtete am Donnerstag auf seiner Webseite von einer «Lawine von Beschwerden», die ihn erreicht habe, nachdem der Song am Dienstag bei einem Fernsehauftritt Trumps gespielt wurde.

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Falls du vergessen haben solltest, wie der Song geht: Hier das Video zu «We Are The Champions»
YouTube/Queen Official

Die Band habe die Nutzung des Lieds nicht gestattet, stellte May klar. Sie wolle nun Schritte einleiten um sicherzustellen, dass Trump das Lied nicht mehr spielt. «Wir haben uns immer dagegen gewehrt, die Musik von Queen als Wahlkampfinstrument einzusetzen», schrieb May.

Immer wieder Ärger mit Künstlern

Vor Queen haben sich bereits andere Stars gegen die Nutzung ihrer Songs durch den umstrittenen Kandidaten Trump ausgesprochen, darunter die Rolling Stones, R.E.M. und Adele. «We are the Champions» stammt aus der Feder des inzwischen verstorbenen Queen-Frontmanns Freddie Mercury. Er hatte das Lied 1977 geschrieben.

Der kanadische Musiker Neil Young seinerseits würde den USA bei einem Wahlsieg von Donald Trump gar den Rücken kehren. «Wenn Donald Trump Präsident der USA wird, werde ich in diesem Land wohl nicht mehr leben», sagte der in Kalifornien wohnende Sänger und Gitarrist dem Magazin der «Süddeutschen Zeitung».

Recording artist Neil Young poses for a portrait while promoting his upcoming album

Kein Trump-Fan: Neil Young. Bild: MARIO ANZUONI/REUTERS

Trump als Manifestation einer Dummheitsgesellschaft

Die Vereinigten Staaten würden gerade die Saat von Jahrzehnten ernten, kritisierte die 70-jährige Rocklegende. «Alles, was es in dieser Gesellschaft an Dummheit gibt, manifestiert sich im Reality-TV, einer Welt, in der Donald Trump zu Hause ist.»

Die Menschen würden nicht mehr zwischen Realität und Show unterscheiden, und somit sei «Donald Trump das Endergebnis, die Personifizierung der amerikanischen Medienlandschaft», sagte Young dem «SZ-Magazin».

Er habe Trump im übrigen nicht verboten, seinen Song «Rockin' in the Free World» auf Wahlkampfveranstaltungen zu nutzen. «Ich habe nur öffentlich angemerkt, dass er mich nie gefragt hat. Und dass ich Bernie Sanders unterstütze. Das bringt schlechte Publicity, und die ist noch stärker als ein Verbot.»

(sda/afp)

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Kommentar

50 Gründe, weshalb ich trotz allem Sch... die USA immer noch liebe

Januar 2017, pünktlich zur Inauguration Trumps, listete ich 40 Gründe auf, weshalb man, trotz eines verabscheuungswürdigen Präsidenten, weiterhin die USA lieben könnte. Damals wusste man zwar, was der Donald für ein Typ sei, doch nicht wenige waren der Meinung, «ach, der wird als Präsi ganz zahm».

Yeah, right.

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Deshalb, um die Stimmung zu heben, …

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