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Foo-Fighters-Frontmann macht sich für britische Teenie-Band stark

Eine britische Teenager-Band, die wegen lauter Proben in einer Garage Ärger mit den Behörden hat, erhält prominente Unterstützung – von Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl.



Grohl war von der bislang unbekannten Nachwuchsband Black Leaves of Envy in einem Brief gebeten worden, sich bei den Behörden von Cornwall für sie stark zu machen, damit sie endlich wieder in einer Garage proben kann.

epa04788667 Frontmann Dave Grohl of the US Rockband 'Foo Fighters' performs at the music festival 'Rock am Ring' in Mendig, Germany, 07 June 2015. The event originally took place at the Nuerburgring circuit before it closed its doors in 2014. The 30th edition of the festival takes place on a former military airfield in Mendig from 05 to 07 June.  EPA/THOMAS FREY

Dass junge Nachwuchsmusiker sich verwirklichen können, ist Foo-Fighters-Sänger Dave Grohl ein Anliegen.
Bild: EPA/DPA

Der US-Rocker tat ihnen den Gefallen. «Mein Name ist Dave Grohl, und ich schreibe Ihnen im Namen der örtlichen Musikgruppe Black Leaves of Envy», heisst es in dem Schreiben, das Grohl an die Behörden schickte und das von den Foo Fighters in sozialen Online-Netzwerken veröffentlicht wurde.

Der US-Musiker schildert darin, dass ihm die Musik durch schwierige Jugendjahre in Springfield im US-Bundesstaat Virginia geholfen habe. «Für Musiker, die keine Probe-Möglichkeiten in professionellen Einrichtungen haben, ist eine Garage oder ein Keller der einzige Ort, an dem sie ihr Talent und ihre Leidenschaft entwickeln können», schrieb der frühere Schlagzeuger der legendären Grunge-Band Nirvana. Die Verwaltung von Cornwall solle daher ihre Lärmschutzbestimmungen ändern.

Bild

Die Black Leaves of Envy.
bild: facebook

Der Teenager-Band waren hohe Bussgelder angedroht worden, wenn sie mit ihrer Musik weiter die Lärmschutzgrenze überschreitet. Diese liegt bei 30 bis 40 Dezibel, was etwa dem Brummen eines Kühlschranks entspricht.

Für Adam Jones, den 17-jährigen Bandleader von Black Leaves of Envy, lag es nahe, sich an Grohl zu wenden. «Das ist im Grunde die Geschichte von Nirvana – junge Musiker fangen in einer Garage an», sagte der Sänger und Gitarrist der Nachrichtenagentur AFP.

Dass Grohl sich wirklich um die Angelegenheit gekümmert habe, habe ihn aber doch erstaunt. «Es ist unglaublich, dass jemand mit Grohls Gewicht uns unterstützt», sagte Jones. Seine Band, deren Mitglieder zwischen 15 und 17 Jahre alt sind, hatte Ende 2015 eine erste Platte mit vier Songs veröffentlicht. Bislang gab sie nur kleine Konzerte in der Gegend rund um ihre Heimatstadt Helston.

Die Verwaltung von Cornwall wollte sich zunächst nicht öffentlich zu Grohls Appell äussern.

(aargauerzeitung.ch)

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