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«Playboy» startet Streamingdienst für «erotische» Musikvideos

Der «Playboy» wagt einen weiteren Schritt in Richtung Moderne: Das Unternehmen hinter dem Herrenmagazin bietet ab sofort einen Streamingdienst für Musikvideos an, bei dem sich Models zu den Klängen räkeln.

02.06.16, 12:12 02.06.16, 14:44


Auch sie ist laut «Playboy» in den Musikvideos der App Playboy Music zu sehen: Eugena Washington, das erste Playmate des Jahre seit dem der Abschaffung der expliziten Nacktfotos. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Invision/JOHN SALANGSANG
Bild: John Salangsang/Invision/AP/Invision

«Die Models sind mehr als nur sexy – sie sind der Fokus einer Geschichte, die Schönheit und Musik verbindet», erläuterte App-Chef Jeff LaPenna am Mittwoch. Männer würden das neue Angebot «geniessen» und Frauen fänden es «ermutigend», bewarb er das Produkt.

Für die App namens Playboy Music wurde eine Kooperation mit dem Musikunternehmen bamm.tv begründet. Zu hören sind den Angaben zufolge ausschliesslich Live-Aufnahmen, zu denen dann Models posieren oder schauspielern. Dabei ist auch das aktuelle Playmate des Jahres, Eugena Washington, zu sehen – das erste Playmate des Jahres seit dem Nacktfoto-Stopp beim «Playboy».

Das Herrenmagazin hatte im Oktober die Abschaffung seiner expliziten Nacktfotos mit der Aussage begründet, derartige Bilder seien im Zeitalter des Internets «völlig überholt». Seither posieren die Damen immer noch in provokanten Posen – aber so, dass nicht mehr alles zu sehen ist.

Mit Playboy Music steigen die Verantwortlichen in den boomenden Markt der digitalen Musik-Vermarktung ein. Im vergangenen Jahr hatten die Umsätze mit Musik via Internet erstmals die Erlöse aus dem Verkauf von Tonträgern wie CDs und Schallplatten überstiegen. Hierfür waren in erster Linie die Streaming-Dienste verantwortlich. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ratert 03.06.2016 18:18
    Highlight Ich erinnere mich an meinen 18ten - ich bekam ein Playboy und freute mich auf qualitative Fotos, die was gekostet haben.

    Ich habe durch das Magazin mehr über Autos und Sport gelernt als über die Anatomie der Frau. Schade wars.
    1 0 Melden
  • Tscheggsch? 02.06.2016 15:11
    Highlight Hehe, Chef Jeff LaPenna...
    2 0 Melden

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