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«Don't Let Nickel Back»

Ein Londoner sammelt Geld, damit Nickelback nie mehr in seiner Heimatstadt auftreten



Nickelback pose for a photograph on the red carpet at the MuchMusic Video Awards in Toronto, Sunday June 21, 2009. (AP Photo/The Canadian Press, Nathan Denette)

Gehts nach Craig Mandell, sollen Nickelback nie mehr in London spielen. Bild: AP The Canadian Press

Craig Mandell lebt in London und sorgt mit seinem Fundraising-Project «Don't Let Nickel Back» für Aufsehen. Sogar die renommierte Time und das trendige Buzzfeed kamen nicht drum herum, darüber zu berichten. 

Darum geht's: Mandell scheint die kanadische Band Nickelback sehr zu hassen. Wenigstens tut er so. Denn er sammelt eigens dafür Geld, alle anfälligen künftigen Auftritte der Kanadier in London zu verhindern: «Mit deiner Hilfe können wir sicherstellen, dass die Band keine Gigs in London mehr plant, nicht auf Besuch kommt – und auch nicht hier anrufen wird.»

Die Gründe für seine Abneigung finden sich in den der Site:

Frage: Was ist falsch mit Nickelback?
Antwort: Hör sie dir einfach mal an.

Frage: Ich habe sie mir angehört. Was ist falsch mit Nickelback?
Antwort: Ah, sorry. Du meinst, was falsch mit ihnen ist, das dazu führt, dass sie solche Katzenmusik machen? Das wissen wir nicht.

Mit den eigenen Waffen schlagen

Stiftet man Mandell einen Dollar, fordert er die Band im Namen des Spenders per Mail dazu auf, nie mehr in London zu spielen. Für den Höchstbetrag von 50 Dollar wird Mandell dem Mail noch einen MP3-Nickelback-Song anhängen. Warum? «Wenn sie ihre eigene Musik anhören, stehen die Chancen gut, dass sie sich unverzüglich aus dem Musik-Business zurückziehen.»

Es ist ja klar, dass sich der Londoner nicht nur Freunde mit seinem Anliegen macht. In den Kommentaren flammt ihm blanker Hass entgegen und von den 1000 Dollar, die er sich erhofft, sind bis dato erst gerade 175 eingegangen. Und das ist schade! Denn, wie Mandell ganz oben auf der Seite schreibt, dient doch alles nur einem guten Zweck: «Jede Spende wird einer Hilfsorganisation zukommen.» Aber einen Seitenhieb gegen Nickelback kann er auch hier nicht verzichten: Oder «vielleicht für eine Therapie für alle, die wegen ihrer Musik eine nötig haben.»

(lue)

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Kommentar

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