Populärkultur
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
LONDON, ENGLAND - FEBRUARY 19:  Prince   presents the award for British Female Solo Artist at The BRIT Awards 2014 at 02 Arena on February 19, 2014 in London, England.  (Photo by Ian Gavan/Getty Images)

Prince flankiert von Mitgliedern seiner aktuellen Band, 3rd Eye Girl an den Brit Awards im Februar 2014. Bild: Getty Images Europe

The Artist Formerly Known As The Artist Formerly Known As Prince ist wieder Prince

Prince schliesst Vertrag mit seinem «Sklaventreiber»-Label ab

Prince' Abenteuer in Diva-Land; letzter Akt:

PRINCE: Ich brauche Geld. Was soll ich tun? 

WARNER BROS: Wir nehmen dich wieder unter Vertrag, obwohl du uns als Sklaventreiber bezeichnet hattest. 

PRINCE: Okay. 

Oder anders ausgedrückt: Popstar Prince hat wieder bei Warner Bros Records unterschrieben, beim Label mit dem er vor 20 Jahren im Streit auseinander ging – ein Streit, der derart verbittert geführt wurde, dass Prince sich als «Sklave» bezeichnete und seinen Namen in ein unaussprechbares Symbol verwandelte.  



Nun hat er aber treu seinem Motto, niemals den bösen Plattenlabel-Sklaventreibern klein beizugeben, erneut bei Warner unterschrieben, damit sein Erfolgsalbum «Purple Rain» pünktlich zum 30. Jubiläum neuveröffentlicht werden kann. Ausserdem erhält Prince die Rechte an allen Master-Aufnahmen, die während der Zeit des ersten Warner-Vertrages entstanden.

«Ein brandneues Studioalbum ist unterwegs und sowohl Warner Bros Records als auch ich sind ziemlich glücklich mit dem Resultat der Verhandlungen und wir freuen uns auf ein fruchtbares Arbeitsverhältnis.»

Pressemitteilung von Prince

Warner-CEO Cameron Strang scheint ebenfalls happy: 

«Alle bei Warner Brothers Records sind entzückt, wieder mit Prince zu arbeiten; er ist einer der grössten Stars der Welt und ein wahrhaft einzigartiges Talent.» 

Warner-Bros-Pressemitteilung

Prince unterschrieb anno 1977 bei Warner Brothers und in der Folge wurden die erfolgreichsten Alben seiner Karriere veröffentlicht, unter anderem «Purple Rain», ...

... «Sign O the Times» ...

... oder der «Batman»-Soundtrack von 1989.  

Als 1991 «Diamonds and Pearls» veröffentlicht wurde, war das Verhältnis zwischen Künstler und Label bereits gestört. 

Image

Bild: Prince.org

Prince wollte mehr und öfters Musik veröffentlichen und wollte Kontrolle über seine Master-Tapes. Als Warner sich weigerte, auf diese Forderungen einzugehen, trat Prince fortan mit dem Wort «SLAVE» auf seinem Gesicht gemalt auf und benannte sich um in ein nicht aussprechbares Symbol:

Die Presse nannte ihn fortan The Artist Formerly Known As Prince, oder TAFKAP, oder The Artist, oder The Symbol, oder – wie MTV eine kurze Zeit lang das tat – Nigel, bis man übereinkam, ihn wieder Prince zu nennen.

Nun könnte Prince aber wieder zurück sein ... und uns abermals dazu auffordern, «Now move your big ass round this way so I can work on that zipper, baby!»

Video: YouTube/TheSidAD

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was wurde eigentlich aus Las Ketchup und diesen 7 weiteren One-Hit-Wondern?

Wer es im Musikgeschäft an die Spitze der Charts gebracht hat, schafft es nicht immer, sich auch in den Folgejahren dort zu halten. Davon können diese acht Künstler und Künstlerinnen ein Lied singen. (Badum-ts)!

1991 schätzte das «Forbes Magazine» das Vermögen von Stanley Kirk Burrell alias MC Hammer auf 33 Millionen US-Dollar. Burell hatte über 18 Millionen Tonträger seines Hit-Albums «Please Hammer, Don’t Hurt ’Em» verkauft. Bereits fünf Jahre später musste der Rapper Konkurs …

Artikel lesen
Link to Article