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Eklat in Japan

Bieber macht nach Besuch bei Kriegsverbrecher-Schrein den Kotau vor China



Justin Bieber ist in Tokio scheinbar unbedarft in ein aussenpolitisches Fettnäpfchen getreten, das ihn in China einige Sympathien gekostet haben dürfte. Der 20-Jährige machte den Fauxpas auch noch selbst öffentlich: Er twitterte ein Foto, das ihn bei einem japanischen Schrein zeigt (siehe oben), und schrieb dazu, er danke für alle Segnungen.

INDIO, CA - APRIL 13:  Singer Justin Bieber performs with Chance The Rapper onstage during day 3 of the 2014 Coachella Valley Music & Arts Festival at the Empire Polo Club on April 13, 2014 in Indio, California.  (Photo by Kevin Winter/Getty Images for Coachella)

Bild: Getty Images North America

Dann löschte er den entsprechenden Tweet, berichtet Time. Kein Wunder, denn der Sänger hatte ausgerechnet den Yasukuni-Schrein besucht, der zum Gedenken an verstorbene Soldaten errichtet wurde. Das Problem: Hier wird auch Kriegsverbrechern Respekt gezollt, die im Zweiten Weltkrieg auf brutalste Art und Weise in China Millionen von Menschen getötet haben.

Bieber entschuldigte sich umgehend auf Twitter. Er habe seinen Fahrer spontan angewiesen, an dem «wunderschönen Schrein» zu halten, habe aber nichts von dessen Bedeutung gewusst. Er dachte, es handle sich «nur um einen Ort des Gebets». Und: «Ich liebe dich, China, und ich liebe dich, Japan

Dass die beiden asiatischen Länder in einem Atemzug genannt werden, trägt dort wohl auch nicht gerade zur Steigerung seiner Beliebtheit bei.

(phi)

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