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Emily Ratajkowski: «Es ist frustrierend, dass Frauen nicht politisch und ein Sex-Symbol sein können»



Emily Ratajkowski will im US-Wahlkampf mitmischen. Die Schauspielerin unterstützt den Demokraten Bernie Sanders – und zeigt das auch öffentlich. Zum Beispiel auf ihrem Instagran-Account, wo die 24-Jährige im «Bernie»-Pulli posiert. Sie kündigt eine Rede auf einer Wahlkampfveranstaltung an. Die Reaktion eines ihrer vielen männlichen Anhänger: «Ich würde ohne zu zögern den Reissverschluss mit meinen Zähnen öffnen.»

Es ist beileibe nicht das erste Mal, dass die Amerikanerin mit plattem Macho-Gehabe konfrontiert wird, doch dieses Problem ist quasi hausgemacht: Emily präsentiert auf Instagram gerne ihre Schokoladenseiten – und hat nicht zuletzt deshalb 4,9 Millionen Follower. Ihre Freizügigkeit zieht jedoch nicht nur Fans, sondern auch Flegel an – und manch einer wirft ihr vor, sie zeige sich zu sexy, als dass man sie ernst nehmen könne.

Zuletzt musste sie sich in der New York Times gegen eine Kritikerin wehren. «Ich war für Bernie da, nicht für die Jungs», sagt sie über ihren Wahlkampf-Auftritt. Und: «Es ist unglaublich frustrierend, dass die Gesellschaft irgendwo glaubt, dass Frauen nicht gleichzeitig politisch, feministisch und ein Sex-Symbol sein können.»

Tatsächlich kann Emily mit ihren 24 Jahren schon auf zehn Jahre Karriere zurückblicken: Mit 14 nahm sie die berühmte Model-Agentur «Ford» unter Vertrag. Schon damals hatte sie Körbchengrösse D: Als Bikini-Model machte sie schon in jungen Jahren gutes Geld und zögerte auch nicht, nackte Haut zu zeigen. Die Amerikanerin mit irischen, polnischen und deutschen Wurzeln wurde freizügig erzogen.

Das zeigte sich auch in den Ferien in Europa: «Mutter war jeden Sommer oben ohne auf Mallorca», erzählte sie der New York Times. Das war im Jahr 2013, als eine breitere Öffentlichkeit auf Ratajkowski aufmerksam wurde: Emily stahl Robin Thicke in seinem Video zu «Blurred Lines» leicht bekleidet die Show.

Dass sie immer wieder auf ihren Körper angesprochen wird, hat auch ihr Debüt auf der grossen Leinwand nicht geändert. Nach kleineren TV-Auftritten wurde sie 2014 als Geliebte von Ben Affleck engagiert. Am häufigsten wurde sie nach der Premiere von «Gone Girl» auf die Sexszene mit ihrem Filmpartner angesprochen.

Auch auf dem Laufsteg hat sich Ratajkowski mittlerweile bewährt: Im September 2015 zeigte sie auf der New York Fashion Week Mode von Designer Marc Jacobs. Für Autobauer «Buick» drehte sie einen prestigeträchtige Werbefilm für die Superbowl-Halbzeitpause und arbeitet aktuell an dem Film «Cruise» – einer Liebesgeschichte, in der sie die weibliche Hauptrolle spielt.

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NEW YORK, NY - FEBRUARY 13:  (L-R) Emily Ratajkowski, Rachel Zoe, Jaime King, Kate Bosworth and Olivia Palermo attend the Altuzarra Fall 2016 fashion show during New York Fashion Week at Spring Studios on February 13, 2016 in New York City.  (Photo by Jemal Countess/Getty Images)

Von links: Emily Ratajkowski, Rachel Zoe, Jaime King, Kate Bosworth und Olivia Palermo schauen sich die Herbst-Kollektion von Altuzarra bei der New York Fashion Week im Februar an.
Bild: Getty Images North America

Und dennoch: Immer wieder muss sie sich fragen lassen, wie sexy sie denn nun sein darf. Nach dem Motto «Angriff ist die beste Verteidigung» hat Emily nun erneut Position bezogen. Auf Instagram, versteht sich. «Was soll die Botschaft sein? Es wird unterstellt, dass sexuell zu sein trashig ist, denn sexy zu sein bedeute, mann erfülle das Verlangen der Männer. Für mich ist ‹sexy› eine Form von Schönheit, eine Art sich selbst auszudrücken. Eine Art, die zelebriert werden sollte. Eine Art, die wundervoll feminin ist.»

Emily selbst hat heute ihren Frieden mit ihrem Leben gemacht, wie ein anderer Post nahelegt, in dem zitiert: «Das Leben darf nicht davon diktiert werden, wie andere dich wahrnehmen, und ich wünschte, die Welt hätte mir klargemacht, dass die Reaktionen der Leute auf meine Sexualität nicht mein Problem sind, sondern ihres.» (phi)

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