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Haha! US-Rapper Chris Brown fällt beim Charaktertest für australisches Visum durch

Die australischen Behörden haben den US-Rapper Chris Brown darüber informiert, dass er für seine geplante Tournee «One Hell of a Nite» keine Einreisegenehmigung erhalten werde. 



Chris Brown muss leider draussen bleiben: Der Amerikaner bekommt kein Visum für Australien. Das gab Einwanderungsminister Peter Dutton am Sonntag bekannt. Die neue Familienministerin Michaelia Cash hatte die Massnahme bereits angekündigt und mit dem verstärkten Kampf gegen häusliche Gewalt begründet. Brown hatte vor einigen Jahren seine damalige Freundin Rihanna verprügelt.

«Die Leute müssen begreifen. Wenn du häusliche Gewalt anwendest und dann die Welt bereisen willst, gibt es Staaten, die sagen: ‹Du kannst nicht kommen, weil du nicht den Charakter hast, den wir in Australien erwarten.›»

Familienministerin Cash bedachte bei diesem Zitat nicht, dass es eigentlich nur von Australien kommen kann, nicht von Staaten (im Plural). Aber egal, wichtig ist ist die Aussage, Brown sei charakterschwach!

Singer Chris Brown (R), who pleaded guilty to assaulting his girlfriend Rihanna, appears in court with his lawyer Mark Geragos for a progress hearing, in Los Angeles, California, January 15, 2015.  REUTERS/Lucy Nicholson (UNITED STATES - Tags: CRIME LAW ENTERTAINMENT)

Schäm dich, Frauenschläger!
Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Brown hat für Dezember mehrere Konzerte in Australien geplant. Gegen seine Auftritte formierte sich erheblicher Widerstand von Frauenrechtsgruppen. Brown war im Jahr 2009 von einem kalifornischen Gericht wegen des Angriffs auf die R&B-Sängerin Rihanna zu fünf Jahren Haft auf Bewährung und 180 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Gegen die Verweigerung des Visums für Australien kann Brown in den kommenden vier Wochen Widerspruch einlegen.

Browns Prügelattacke hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt: Der Rapper hatte kurz vor der Grammy-Verleihung im Streit so schwer auf seine damalige Freundin eingeprügelt, dass sie ihren Auftritt bei der Gala absagen musste. Auf im Internet veröffentlichten Fotos war Rihanna mit stark geschwollenem Gesicht und Blutergüssen zu sehen. Wegen des Vorfalls hatten auch schon Grossbritannien und Kanada Brown die Einreise verweigert.

R&B singer Chris Brown, who pleaded guilty to assaulting his girlfriend Rihanna, appears in court for allegedly violating his probation, in Los Angeles, California, in this March 17, 2014 file photo. Australia was facing pressure on Thursday to deny entry to American singer and hip-hop star Chris Brown over his history of domestic abuse, as Prime Minister Malcolm Turnbull pledged A$100 million ($70.05 million) to combat violence against women. Public pressure has been growing to block Brown, whose California probation stemming from a 2009 plea to assaulting singer Rihanna was revoked in February, from performing in four Australian cities in December. REUTERS/Lucy Nicholson/Files

Im Jahr 2014 bekannte sich Brown vor einem Gericht schuldig, seine Ex-Freundin Rihanna geschlagen zu haben.
Bild: © Lucy Nicholson / Reuters/REUTERS

(aargauerzeitung.ch)

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