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Missbrauchsvorwürfe: Kesha scheitert vor Gericht



FILE - In this Feb. 19, 2016 file photo, pop star Kesha, center, leaves Supreme court in New York. On Wednesday, April 6, 2016, a New York judge threw out her hate-crime and human-rights claims against her former producer Dr. Luke. Manhattan state Supreme Court Justice Shirley Werner Kornreich said Kesha's claims that Dr. Luke raped and abused her can't go forward because the alleged incidents happened outside New York and beyond the legal time limit. (AP Photo/Mary Altaffer, File)

Kesha im Februar vor dem Supreme Court in New York.
Bild: Mary Altaffer/AP/KEYSTONE

Die US-Sängerin Kesha hat im Prozess um Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Produzenten Dr. Luke einen herben Rückschlag erlitten. Eine Richterin urteilte in New York, grosse Teile ihrer Anschuldigungen könnten nicht weiter verfolgt werden.

Die vorgeworfenen Straftaten seien keine Hass-Verbrechen, hätten ausserhalb New Yorks stattgefunden oder seien bereits verjährt, so die Richterin gemäss Medienberichten. Einzig über Vorwürfe, die Keshas Vertrag betreffen, werde das Gericht noch entscheiden.

Kesha hatte ihrem Produzenten vorgeworfen, sie über Jahre manipuliert, terrorisiert und sexuell missbraucht zu haben. Der Musik-Manager, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heisst, zog daraufhin wegen Verleumdung und Vertragsbruchs vor Gericht. Er wirft der Sängerin vor, ihn unter Druck zu setzen, um vorzeitig aus ihrem Vertrag auszusteigen.

Die Sängerin hat auch in Kalifornien eine Klage eingereicht, diese allerdings vorläufig auf Eis gelegt.

Protesters demonstrate in support of the singer Kesha outside of Sony headquarters in New York March 11, 2016. REUTERS/Lucas Jackson

Fans von Kesha hatten sich im März für die Sache der Sängerin stark gemacht. Ihr Protest war aber offenbar vergebens.
Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

(sda/aargauerzeitung.ch)

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