DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Camerons Ticket raus aus seinem Langweiler-Image: Seine Cousine Kim Kardashian.
Camerons Ticket raus aus seinem Langweiler-Image: Seine Cousine Kim Kardashian.
BILD: WATSON

Der britische Premier David Cameron ist Kim Kardashians Cousin (13. Grades)

David Cameron hat in den USA nach eigenen Angaben entfernte Verwandte: den Kardashian-Clan. Der britische Premierminister, Kim Kardashians Cousin 13. Grades – da stellt sich eine Frage: Für wen ist die Verbindung peinlicher?
01.04.2015, 10:0001.04.2015, 10:13
Ein Artikel von
Spiegel Online

Ist es ein ziemlich durchsichtiger Versuch, sich bei gewissen Wählerschichten anzubiedern? Die Hoffnung, endlich nicht mehr als langweiliger Politiker zu gelten? Die pure Verzweiflung, um dem Wahlkampf irgendwie Schwung zu geben? Man weiss nicht, was David Cameron bewogen hat, in einem Interview mit der Klatschpostille «Heat» preiszugeben, er sei mit Kim Kardashian verwandt.

1 / 23
Kim Kardashian und die Mode
quelle: fr170266 ap / charles sykes
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Auf die Frage, ob er die Reality-Show «Keeping Up With the Kardashians» angucke, antwortete der Politiker: «Nein, aber ich bin mit ihnen verwandt.» Britische Zeitungen berichten, Cameron sei ein Cousin 13. Grades der Familie. Das sei ziemlich eng, nicht wahr, scherzt der Politiker. Es gebe aber keine Pläne für ein Familientreffen.

Jetzt auf

Das Verwandtschaftsverhältnis beruht laut «Telegraph» auf einem gemeinsamen Vorfahren, Sir William Spencer, geboren 1555. Möglicherweise sei die Verbindung zur Familie Kardashian die grösste Enthüllung, die ein Cameron-Interview in diesem Wahlkampf zu bieten habe, kalauerte der «Independent».

Der britische Boulevard überschlug sich fast angesichts des «schockierenden Geständnisses», wie der «Mirror» schrieb. Andere waren deutlich zurückhaltender. Schon vor der Veröffentlichung des Interviews hatte der «Guardian» geätzt, wer seine Wahlentscheidung nicht treffen könne, ohne zu wissen, welche Sauce der Premier am liebsten auf Pommes möge oder mit wem Cameron gerne ein Selfie machen würde, brauche nicht länger zu warten.

Ein Interview ohne kritische Fragen konnte Cameron tatsächlich gut gebrauchen. Beim TV-Fernduell mit Labour-Kandidat Ed Miliband überzeugte vor allem Moderator Jeremy Paxman. Vielleicht wäre es aber trotzdem das Beste, wenn Camerons Verwandtschaft mit Kardashian sich als Aprilscherz herausstellte. Ob sich das Interview mit «Heat» gelohnt hat, wird Cameron in jedem Fall erst bei der Wahl am 7. April sehen.

(ulz)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0815-Schneefiguren kann jeder – staune über diese 27 Meisterwerke!

Wie viele Schneefiguren hast du in deinem Leben bereits gesehen? Bleibst du überhaupt noch deswegen stehen, um ihn dir vielleicht genauer anzusehen?

Eines können wir mit Sicherheit sagen, bei diesen Schneefiguren würdest du es bestimmt tun. Denn sie sind alles andere als 0815.

(smi)

Artikel lesen
Link zum Artikel