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Her Majesty geht es königlich! Dabei liess uns die BBC heute Morgen kurz glauben, die Queen läge im Sterben



Als Kinder sind sie richtig süss! Über 100 Jahre mit den britischen Royals

Die Aufregung erfasste auch uns, also das kleine, eher anarchistisch als monarchistisch gesinnte watson. Weil «Bild» heute Morgen eine Push-Nachricht schickte mit dem Inhalt, dass die Queen notfallmässig in ein Spital eingeliefert worden sei. Die Queen! OMFG! 

Es hiess: Sofort alles stehen und liegen lassen, auch den Nachruf auf eine hochkarätige Schweizer Persönlichkeit, an dem gerade präventiv gearbeitet wurde. Weil auch wir wie jedes anständige Medium einen Vorrat an vorgeschriebenen Nachrufen haben. Eine Tatsache, die unsere taufrischen Praktikanten, die noch von nichts eine Ahnung haben, regelmässig fast in Ohnmacht fallen lässt. 

Es herrschten also Aufregung, Hysterie, das Adrenalin spritzte bereits aus den redaktionellen Poren. Und dann war auch schon das Dementi da. Der Queen ging's wie immer königlich.

Jetzt hat sich die BBC entschuldigt. Ausgerechnet die BBC, Gralshüter des makellosen Nachrichtenjournalismus. Es habe sich um «a technical rehearsal fo an obituary», also um eine Übung für einen Nachruf, gehandelt. Was äusserst vorausschauend ist, schliesslich muss das Ableben der grössten Königin der Welt schon einigermassen schlau geplant sein. 

Innerhalb dieser Übung twitterte dann die News-Journalistin Ahmen Khawaja einigermassen unvorsichtig, die Queen läge im Spital und werde «behandelt». Und alle Welt dachte, die Queen läge im Sterben. Dabei befand sie sich bloss bei ihrem jährlichen Check-up, das ihr erneut die beste aller royalen Gesundheiten bestätigte. Die Mutter der Queen wurde 101, die Queen selbst ist erst 89. Also noch lange kein Grund zur medialen Massenpanik.

(sme)

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