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Lustiger, als die Polizei erlaubt: Die besten Social-Media-Posts von Gesetzeshütern

Den Knüppel locker schwingend ein Schwätzchen mit der Metzgerin halten – dieses Bild findet man nur noch in kitschigen Heimatfilmen. Heute muss die Polizei die Bürgernähe in den sozialen Medien pflegen – mitunter mit ebenso lustigen wie erstaunlichen Ergebnissen.



Die Literatur-Polizei

Die Frage eines Twitter-Nutzers sorgte für Belustigung bei der Social-Media-Abteilung der Polizei Rheinland-Pfalz. Was für eine Strafe einem Jugendlichen drohe, der mit 1-5 Gramm Grass erwischt werde, erkundigte sich Craftitation. Der behördliche Twitterer nahm den Steilpass auf und fragte sicherheitshalber nach, welches Buch von Günter Grass denn genau gemeint sei. Craftitations Antwort lässt darauf schliessen, dass er noch nie ein Buch des 2015 verstorbenen Schriftstellers aufgeschlagen, geschweige denn von ihm gehört hat. 

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Die Twitter-Konversation hat schon ihre Runden weit über die pfälzischen Breitengrade hinaus gemacht. Immerhin, Craftitation darf sich trösten: Es sind schon andere der Social-Media-Polizei auf den Leim gegangen ...

Die «Gibt's-das-tatsächlich-in-echt-Polizei?»

Die Einsätze der Polizei in Rheinland-Pfalz scheinen manchmal einem drittklassigen Hollywood-Drehbuch entsprungen. Polizisten, die bei einer Junggesellinnen-Abschiedsparty für Stripper gehalten werden ... Nun, falls sich dieser Vorfall tatsächlich so ereignet hat (und davon wollen wir jetzt mal ausgehen, vertrauensbildende Massnahme in die Staatsgewalt und so), dann darf sich der pfälzische Polizist immerhin nicht über mangelnde Abwechslung im Job beklagen. Der Facebook-Eintrag ist zugegebenermassen das unlustigste an der Geschichte.

Die Party-Polizei

Illegale Party? Nicht mit der – ja, richtig geraten – Polizei Rheinland-Pfalz – schon wieder. Anstatt wie andere Polizeieinheiten unangekündigt aufzukreuzen, die Lautstärke abzudrehen und das Musikequipment einzupacken, kündigt sie die ganze Aktion auf Facebook an. In einem 7-Punkte-Schreiben – inklusive bestechendem Englisch (siehe Punkt Fünf) –  lässt sie Veranstalter und Raver wissen, was ihnen blüht. 

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Berlin, Berlin

Was das Rheinland kann, kann die Hauptstadt schon lange, werden sich die um die Imagepflege verantwortlichen Stellen der Berliner Polizei gedacht haben und riefen flugs einen 24h-Twitter-Dienst ins Leben. Von launigen Wortspielen, über Jogi-Löw-Parodien bis hin zu leicht grotesk anmutenden Meldungen über verendete Waschbären, findet sich bei den twitternden Berliner Polizisten alles.

Die Faceswap-Isländer

Die Charmeoffensive der Isländer macht auch vor dem Gesetz nicht halt: Die twitternden und instagrammenden Ordnungshüter auf der Insel haben mittlerweile eine regelrechte Fancommunity. Kein Wunder, bei Einträgen wie diesem:  

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bild: screenshot/instagram

Die Australier

Etwas tief in die Wortspiel-Kiste gegriffen hat die Australian Federal Police bei diesem Facebook-Post. Die Mitteilung über einen Drogen-Fund (88 Kilogramm Heroin, 21 Kilogramm Metamphetamin) spickten die findigen Australier mit Verweisen auf die Unterwasserwelt. Anlass dafür war, dass die Drogen in Behältern für gefrorenen Fisch gefunden worden waren.

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Nicht mal bei der Entschuldigung für die Kalauer können die Australier selbige lassen ...

Die Neuseeländer

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Gesucht ist Samuel Evan Lake, ein 1,71 Meter grosser, schlanker junger Mann mit einem Tattoo auf dem Nacken. Das Fahndungsbild, das die Polizei der neuseeländischen Stadt Christchurch auf Facebook verwenden, scheint dem zur Verhaftung ausgeschriebenen Sam Lake aber gar nicht zu passen. 

«Ich brauche ein neues Porträtfoto.»

lässt er die Social-Media-Abteilung in einem Kommentar unterhalb des Fahndungsaufrufs wissen. Die Antwort der Polizei? 

«Komm vorbei und wir machen kostenlos eines.»

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