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Petition gegen «Giacobbo/Müller»: Transmenschen fordern öffentliche Entschuldigung 



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Transmenschen fordern von «Giacobbo/Müller» einen öffentlichen Kotau.
bild: srf

Gerade erst hat «Giacobbo/Müller» den einen oder anderen Gläubigen gegen sich aufgebracht und dafür eine Rüge kassiert – und schon droht der SRF-Satireshow neuer Ärger: Diverse Organisationen haben eine Petition eingereicht, die «eine öffentlichen Entschuldigung von Viktor Giacobbo und Mike Müller bei allen Transmenschen» fordert.

Stein des Anstosses ist die Sendung vom 3. April, in der die beiden Moderatoren eine Meldung von 20 Minuten aufgreifen, wonach sich die SP Frauen künftig «SP Frauen*» nennen wollen. Mit dem Sternchen soll Offenheit für Transsexuelle ausgedrückt werden.

«Das ist grobschlächtig, das ist sexistisch, das ist primitiv», erklärt Mike Müller mit Blick auf den alten Namen. «Die SP Frauen selber haben gesagt, das sei ein Statement gegen das sexistische, hetero-normative Patriarchat. Ob es ein Sternchen gibt, ist diskutiert worden. Man hat sich auch überlegt, ein Möndchen oder ein Herzchen anzufügen.»

Doch die Szene, an der Vereine wie das Transgender Network Switzerland Anstoss nehmen, kommt erst noch. «Früher hat sich der einfache SP-Arbeiter gefragt beim Pinkeln: Darf ich stehen oder muss ich mich hinsetzen? Heute ist das anders. Heute überlegt sich die SP-Transe: Bin ich schon so weit operiert, dass ich beim Pinkeln noch stehen kann, oder muss ich sowieso absitzen?»

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«Giacobbo/Müller» spielt selbst gerne mal mit Geschlechterrollen
bild: srf

Viktor Giacobbo ergänzt: «Es kann ja sein, dass sich noch weitere Gruppierungen innerhalb von der SP melden, die sich mit ihrer sexuellen Präferenz oder mit ihrer physischen Konsistenz oder was auch immer outen wollen». Mike Müller fragt später noch mit Blick auf die Geschehnisse in Therwil BL: «Darf so ein muslimischer Bub seiner Lehrerin, wenn sie eine Transe ist, die Hand verweigern?»

Das Wort «Transe» fällt in der Sendung mehrfach: Für Transmenschen ist der Begriff ein «bekanntermassen bewusst diskriminierendes Schimpfwort», klagt das Transgender Network Switzerland. Die «schlimme Diskriminierung und vorsätzliche Verunglimpfung» förderten Vorurteile: «Alles beginnt mit der Sprache. Es ist daher unverantwortlich und gefährlich, wenn solche Ausdrücke wie ‹Transe› leichtfertig im Fernsehen verbreitetet werden.»

Dem SRF dürfte die Sache nicht angenehm sein. «Ziel war nicht, Transmenschen zu diffamieren», versichert Rolf Tschäppät, Bereichsleiter Comedy und Quiz, auf Anfrage von watson. Die neue Bezeichnung der «SP-Frauen*» habe für Schlagzeilen gesorgt: «Dass dieses Thema in einem satirischen Wochenrückblick aufgegriffen wird, liegt auf der Hand – und dann eben auch, dass es satirisch behandelt wird, das heisst überspitzt und übertrieben ad absurdum geführt wird.»

Der Mediensprecher des Transgender Network Switzerland war bis dato für Nachfragen von watson nicht zu erreichen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • youdreamdu 27.04.2016 18:41
    Highlight Highlight Die Kommentare hier erinnern mich daran wieso ich cis-gender & heterosexuelle so sehr verabscheue. Einfach ekelhaft wie ignorant und überheblich nicht-LGBTQ Leute sind was unsere Unterdrückung angeht. Transphobie ist kein Scherz für mittelmässige Satiriker sondern eine der brutalsten Form der Unterdrückung weltweit. Wenn ihr cis-heteros wegen einer berechtigten Beschwerde schon so beleidigt seid, frage ich mich wie ihr mit täglicher Unterdrückung und Verhöhnung klarkommen würdet. Evt. würdet ihr wie 41% (!) der Transmenschen Suizid begehen. Guter Humor geht auch ohne Suizidförderung.
    • youdreamdu 14.06.2016 01:01
      Highlight Highlight Und der Priviligierte downvoted fleissig, während er von meiner Unterdrückung profitiert :)
  • Citation Needed 10.04.2016 22:49
    Highlight Highlight Eben GM geschaut, Müller hat klargemacht, dass Transe das falsche Wort gewesen sei und Giacobbo sagte, dass Ihnen beiden die Transmenschen eigtl. am Herzen lägen. Und das war insgesamt überzeugend. Aus der geforderten Entschuldigung machten Sie dann einen (recht guten) Witz. Nimmt mich wunder, ob sich die Petitioners damit zufrieden geben. Also ich würd..
    ;-)
  • ramylada 09.04.2016 13:02
    Highlight Highlight ach kommt schon. ihr sollt diese sendung doch nicht schauen wenn ihr euch angegriffen fühlt. da kann jede minderheit kommen und sich angegriffen fühlen!
  • Jol Bear 08.04.2016 23:18
    Highlight Highlight Wen nehmen denn die SP-Frauen auf? Transmänner oder Transfrauen oder beide? Die FDP-Frauen haben meines Wissens kurz zuvor beschlossen, auch Männer als Mitglieder aufzunehmen. Die müssen jetzt wohl bald nachziehen, bevor alle Transmenschen bereits bei der SP unterschrieben haben. Offenbar hat jetzt der Kampf um Mitglieder erst richtig eingesetzt. Schon mal ausgetrocknet ist der Nischenmarkt bei den Geissböcken, die sind schon vor Jahren zur SVP gezottelt. Die CVP wird wohl demnächst um integrierte Muslime, Muslima und Muslim* buhlen.
  • Sapere Aude 08.04.2016 22:23
    Highlight Highlight Eine Satiresendung die nicht alles aufs Korn nimmt ist keine richtige Satiresendung. Würde mich nicht wunderen, wenn die einen die sich bei einer Sendung angegriffen fühlen bei der nächste herzhaft lachen...
    • Kaspar Floigen 09.04.2016 01:50
      Highlight Highlight Amen
  • R&B 08.04.2016 12:49
    Highlight Highlight Ja das ist natürlich total daneben. GM hätte das korrekte Wort recherchieren sollen und weil die Mehrheit der Zuschauer dieses Wort nicht kennen, einen Untertitel mit der entsprechenden Erklärung einblenden sollen.
    Mir tun auch die heterosexuelle Hipster sehr leid, wenn Heterosexuelle als Normale bezeichnet werden, wo doch Hipster sicher nicht normal sein wollen.
  • wolkenesser 08.04.2016 12:28
    Highlight Highlight Och nö, schon wieder Leute, Leute was ist denn los? Das Wort "Transe" ist tatsächlich abwertend, weiss dass allerdings auch nur deshalb weil mein Mitbewohner Transident ist. Übrigens für die wo es intressiert auch Transsexuell kommt nicht immer gut an, da sich Transidenten ja nicht nur durch die Sexualität definieren.
    Meiner braucht es aber keine Entschuldigung, da Giaccobo & Müller, dass ja evtl. bzw. wahrscheinlich gar nicht gewusst haben. Eine Anmerkung hätte doch gereicht.
  • Illuminati 08.04.2016 11:39
    Highlight Highlight Dann freu ich mich schon auf die nächste Sendung, es wird immer am Lustigsten wenn sich Giacobbo/Müller für etwas "Entschuldigen"
  • Dytschgo 08.04.2016 11:20
    Highlight Highlight Haben die den ganzen Tag nichts anderes zu tun als eine Satire Sendung anzugreifen. Diese Witze schaden niemandem. Als ob jetzt Jemand zu Hause sitzt und sagt "Ja, das stimmt, diese dummen Transen". PC ist komplett Realitätsfern man sollte jeden Menschen an seinem persönlichen Leistungen messen. Aber Humor hilft alles ein bisschen lockerer zu sehen. Wenn jemand nicht den gleichen Humor wie man selbst hat ist das kein Grund diese Person anzugreifen.
    Meine Meinung: Deine Gefühle sind keine Argumente!
  • Citation Needed 08.04.2016 10:24
    Highlight Highlight hehe, hier ein Comedian über PC und Empörung - the glorious Steve Hughes.. Ab 3:33, very funny!
    Play Icon
    • Citation Needed 08.04.2016 10:43
      Highlight Highlight ..bis ca. 5.44.
    • fuegy 08.04.2016 11:35
      Highlight Highlight Den foifer mal gerade stehen lassen und etwas mehr Toleranz/ Fehlertoleranz, wie Steve Hughes so schön beschreibt, wäre angenehm. Nicht immer Angst vor dem verbalen Minenfeld haben zu müssen fände ich enorm entspannend in der Kommunikation.
  • SanchoPanza 08.04.2016 10:19
    Highlight Highlight Satire soll/darf vieles aber nicht ALLES. Verhöhnung (nichts anderes ist der Begriff Transe) auf dem Rücken von Menschen die wirklich schon genug ertragen müssen geht einfach nicht.
    Beispiele gefällig?
    - 6x höhere Arbeitslosigkeit als die "Normal"bevölkerung
    - extrem hohe Suizidalität (fast 50% der Transpersonen nehmen sich das Leben!)
    - Verlust und Familie und Freunde durch Unverständnis und fehlende Akzeptanz

    Man kann Witze über Transpersonen machen, wie über jede andere Person auch, aber dann BITTE BITTE witzig und nicht verhöhnend.
    • winglet55 08.04.2016 11:30
      Highlight Highlight Wichtig ist doch einfach lästern wenn es einem selber betrifft. Trifft es aber einen Andern, geht es einem nichts an.
      Willkommen bei den Heuchlern und Selbstverliebten! Die Welt hat andere und wichtigere Probleme, als jede Nische zu tätscheln und verhätscheln. Anfügen möchte ich noch, das ich in einem Land lebe mit dem wohl höchsten Anteil an Transgendern, wir in unserm 500 Seelen Dorf haben 2 davon, die sind im Dorfleben integriert und sitzen auch ab und an bei uns zum Essen und Trinken. Aber niemand macht ein aufheben darum, es ist schlicht normal.
  • anatomyjane 08.04.2016 10:11
    Highlight Highlight Transsexuell ist anscheinend auch ein unbeliebter Begriff: "Vor allem den Begriff „Transsexualität“ lehnen aber viele Transmenschen ab, weil die Geschlechtsidentität nichts mit Sexualität zu tun hat." transgender-network.ch
  • Darkside 08.04.2016 10:07
    Highlight Highlight langsam sind wir so weit wie die Amis. Egal was man sagt, irgend ne Randgruppe ist bestimmt sofort beleidigt und muss das auch lautstark kund tun und verlangt Entschuldigungen. Drauf gepfiffen, sollen sie doch die Empörten spielen. Das war nun wirklich harmlos und klar als Satire erkennbar.
  • äti 08.04.2016 10:02
    Highlight Highlight eine solche Petition ist die beste Satire an sich
  • BigMic 08.04.2016 09:57
    Highlight Highlight Sonst haben wir keine Probleme?
    Frei nach Büne H.: Alles Pussies!
  • SPANKYswissHAM 08.04.2016 09:54
    Highlight Highlight *jeder* *hat* *das* *recht* *diskriminiert* *zu* *werden*!

    über irgenwas lacht jeder, auch ein transmensch. und wenn man z. b. über einen blondenwitz lacht darf man auch über schwule, schwarze, gelbe, juden, nazis, moslems, behinderte, dicke, u.s.w. lachen.
    aber wie viele schon geschrieben haben: wenns einem selbst betrifft geht es nicht...
  • -woe- 08.04.2016 09:47
    Highlight Highlight Jetzt* machen* sich* die* Transen* aber* selber* lächerlich*.
    • QueenDOJOJOD 08.04.2016 10:31
      Highlight Highlight * es heisst Transmenschen, Lieber -woe-
  • Don Huber 08.04.2016 09:44
    Highlight Highlight Wenn ihr euch entschuldigt, dann bin ich so was entäuscht. Wer kein Spass versteht soll doch einfach ruhig sein. Ständig diese Entschuldigungs Forderungen von irgendwelchen Deppen.
  • Cloudpanther 08.04.2016 09:43
    Highlight Highlight Ich sehe mich als grosser Supporter de LGBTQ-Comiunity, aber wenn man sich weiter von solchen Worten beleidigen lässt, macht man sich das Leben schwer.
    In der USA war gay mal ein Schimpfwort, biss die LGBT-Szene sich selber gay nannte und dadurch dem Wort ihr "negatives Immage entzogen hat"
    Ich bin selber schwul und wenn mich jemand Schwuchtel nennt, sag ich ja schön dann bin ich halt eine Schwuchtel. Wenn man sich von solchen Worten nicht mehr disskriminiert fühlt, geht es einem viel besser.
  • strudel 08.04.2016 09:27
    Highlight Highlight jaaa lassts uns gemeinsam empört sein und unsere künstliche weltoffenheit über soziale medien zelebrieren. Hauptsache für alles und jeden gibt es einen verein der sich über kleinigkeiten in der presse beschweren darf um sein bestehen zu legitimieren. Ich warte schon lange auf eine beschwerde des vereins "gegen idiotie und künstliche empörung" (GIKE)
  • sentir 08.04.2016 09:17
    Highlight Highlight Denken die Organisationen die diese Petition einreichen, dass sie damit die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen?

    Menschen die sich im Alltag gegenüber Randgruppen respektlos verhalten, wird es immer geben. Das hat aber mit Anstand zu tun und nicht mit Satire.
    • SanchoPanza 08.04.2016 10:00
      Highlight Highlight es geht nicht um "einzelne" Menschen sondern darum das die Gesellschaft zumindest weiss wie man gewisse Dinge benennt. Geht ja noch nicht mal ums Verstehen. Und Satire kann/soll viel, aber nicht Minderheiten verhöhnen.

      Es ist nun mal ein Unterschied ob man einen dunkelhäutigen Menschen «Neger» nennt oder einen Menschen mit Trisomie21 einen «Mongo». Vor 20-30 Jahren hat sich daran niemand gestört, aber wir sind im 21. Jhd, also bitte.
    • bebby 08.04.2016 11:26
      Highlight Highlight @SanchoPanza: das Problem nur, dass die meisten von uns "Neger" denken aber "Schwarze" sagen. Das ist politisch korrekt, ändert aber nichts an der Grundeinstellung und letztlich ist das psychisch normal, man will sich damit abgrenzen, damit man zur Herde gehört. In Satire muss das erlaubt bleiben, ansonsten würde ich mich da auch zurückhalten. Auch weil man sich heute damit als Aussenseiter/Ewiggestriger outet. (will ja niemand sein, oder?)
    • sentir 08.04.2016 13:08
      Highlight Highlight SanchoPanza; Aber bitte, im 21. Jhd wird mehr Energie darauf verwendet, den politisch korrekten Namen durchzusetzen, als den Missstand selber zu beheben. Ich verweise auf den Kommentar von Cloudpanther weiter oben. Und bitte beantworte meine Frage.

      Apropos 21. Jhd, es wird Krieg geführt, gemordet, terrorisiert, abgezockt usw. wie vor ein paar hundert Jahren. Nur die Bezeichnungen dafür sind heute politisch korrekt, dank Leuten wie dir, also bitte
    Weitere Antworten anzeigen
  • 's all good, man! 08.04.2016 09:12
    Highlight Highlight Aber ihr habt jetzt alle den Artikel schon gelesen und auch verstanden, oder? Es geht weniger darum, DASS sich G/M über Transsexuelle lustig gemacht haben sondern um das WIE unter Verwendung des Wortes »Transen«.

    Da besteht schon ein ziemlicher Unterschied. Man macht sich über Schwule lustig, nicht »Schwuchteln«, über Schwarze und nicht »Nigger«, etc.

    Satire darf schon alles. Die Frage ist nur; wie.
    • QueenDOJOJOD 08.04.2016 09:58
      Highlight Highlight Danke das wollte ich auch gerade Schreiben! Endlich jemand der die Quintessenz verstanden hat!
    • Datsyuk * 08.04.2016 09:59
      Highlight Highlight Genau darum geht es.
    • SanchoPanza 08.04.2016 10:00
      Highlight Highlight so ist es!
    Weitere Antworten anzeigen
  • tomtom1 08.04.2016 08:53
    Highlight Highlight Haha*
  • länzu 08.04.2016 08:43
    Highlight Highlight Wir sind doch nicht in der Türkei, wo Satire zensuriert wird. Das war doch ein ganz normaler Beitrag, wie er in einer Satiresendung vorkommt. Einerseit wollen all diese Randgruppen Öeffentlichekit. Auf der anderen Seite sollte dann immer allles ganz schön nach ihrer Schreibweise öffentlich werden.
  • Citation Needed 08.04.2016 08:40
    Highlight Highlight Anderes Thema: "Transe" verstehe ich als ugs. für transvestit, nicht für transsexuell.
    Aber darum geht's nicht.

    Ich vermute, es geht primär drum, die Öffentlichkeit in Geschlechterfragen breiter zu sensibilisieren, nicht um Empörung und die vordergründige Entschuldigung.
    • Citation Needed 08.04.2016 10:05
      Highlight Highlight ...wobei ich sagen muss: die Klage fänd ich den falschen Weg, um mehr Akzeptanz zu generieren. Obschon ich verstehe, dass sich Betroffene ärgern, wenn ihre sexuelle Orientierung - wenn überhaupt - jeweils nur im Stammtischformat und als Lachnummer UND erst noch unpräzise thematisiert wird. Aber die Vereinigung hätten besser einen Brief an GM geschrieben, im Stil von, danke, dass Sie uns erwähnen, aber let's get the facts straight, denn da hapert es scheints (und ein Glossar beilegen plus ein Buch über Qualitätsmerkmale von Humor). Dann sollen GM darüber witzeln, aber richtig. ;-)
  • Joey Madulaina 08.04.2016 08:25
    Highlight Highlight Vielleicht liegt es daran, dass mich das Thema Genderidentitäten wenig intressiert, aber mir war nicht bewusst, wie schlimm es ist, Transe zu sagen. Ich weiss, von manchen wird das als Beleidigung gebraucht, aber ich hätte dennoch Transe gesagt, weil kürzer als transsexuell oder Transmensch; auch ist es relatic kompliziert und mühsam, alles schöm genderkorrekt zu schreiben. Ich bleibe beim gendern deshalb der Einfachheit und Leserlichkeit halber bei gross-i (zb LehrerIn).
  • Joey Madulaina 08.04.2016 08:19
    Highlight Highlight Nach Charlie Hebdo tönte es von allen Seiten "Satire darf alles!" obwohl ein guter Teil ihrer Karikaturen auch ziemlich geschmacklos war. Dass eine Satiresendung sich über das * lustig macht ist ja logisch. Also bitte, reisst euch mal zusammen! Wenn Satire alles darf, darf sie sich auch über jede Minderheit lustig machen und ich denke, G/M teilen sehr gleichmässig in alle Richtungen aus. Petition ist lächerlich und unnötig, va schreiben sie immer Satire* - wieso?!?
  • smoe 08.04.2016 08:16
    Highlight Highlight Würden sich die Menschen in der Schweiz nicht andauernd selbst und ihr Umfeld so unglaublich ernst nehmen, hätten wir evtl. auch brauchbare Satiriker im Lande. Wie z. B. UK oder Österreich. Aber so bleibt es wohl bei zahnlosen weichspühl Spässchenmachern, die ab und an dafür sorgen, dass jemand das Gefühl hat, er/sie müsse sich persönlich angegriffen fühlen.
  • Alex88 08.04.2016 07:58
    Highlight Highlight Also ich denke jetzt mal wirklich, dass man das nicht ernst nehmen soll. Das ist Humor! Ihr müsst zugeben, ihr habt ein bisschen geschmunzelt. Ihr könnt doch nicht wegen allem eine Petition starten! Statt sich aufzuregen, schaut doch weg. Sie haben nicht gesagt, dass Transmenschen unmenschlich und fürchterlich sind und dass man sie verhaften sollte. Sie haben sich über die Situation lustig gemacht! Bitte akzeptiert doch das. Es kann nicht alles politisch hoch korrekt sein! Das war nicht mal wirklich beleidigend, also in meinem Buch nicht politisch inkorrekt. Lasst den Humor doch. Er hilft.
  • Ritter der Kokosnuss 08.04.2016 07:46
    Highlight Highlight ..
    Benutzer Bild
    • AirChicken 08.04.2016 09:13
      Highlight Highlight Cartman hat sie schliesslich auch nicht beleidigt.
      Benutzer Bild
  • Bijouxly 08.04.2016 07:44
    Highlight Highlight Wir Schweizer, ein einig Volk von Nörgerln... Sollte gar keine Satiresendung geben in der Schweiz, ist ja sowieso immer jemand beleidigt.
  • Legendary Dave 08.04.2016 07:35
    Highlight Highlight hmm... hauptsache es regt sich jemand auf. das waren vielleicht nicht die besten witze vob g/m, aber doch immerhin weit weg von geschmacjlos o.ä. zudem sollte man das im abgemessenen kontext sehen, handelt es sich doch um ein sendungsformat, das konsequent ALLES hochnimmt. somit kann doch solch einem einzelthema keine so starke bedeutung gegeben werden...
  • Kibar Feyzo 08.04.2016 07:30
    Highlight Highlight Ist es nicht ein schöner Zufall, dass gerade jetzt wo man den Türken eine klare Lektion in Sachen Meinungsfreiheit erteilen will, einem die eigene Doppelmoral und Heuchelei einholt. Der schrei nach Meinungsfreiheit hört dann auf wenn es einem selbst betrifft.
    Der Mensch ist selektiv und äusserst subjektiv.
    • Platonismo 08.04.2016 08:11
      Highlight Highlight Der Unterschied zwischen Beschweren und Verhaften ist Dir geläufig?
    • bokl 08.04.2016 08:18
      Highlight Highlight Ach Kibar, auch wenn du bei jeder möglichen - und unmöglichen - Gelegenheit versuchst das Verhalten von Erdogan und Co. bezüglich Meinungsfreiheit zu relativieren, wird es trotzdem nicht besser.

      Aber wir können natürlich gerne über den Umgang der Türkei mit LGBT-Menschen diskutieren.
    • Fabio74 08.04.2016 09:39
      Highlight Highlight Der Mensch ist subjektiv und selektiv. Nur hierzulande landet man nicht hinter Gittern weil man Politiker beleidigt.
  • Ruffy 08.04.2016 07:23
    Highlight Highlight Satire darf alles
  • Schubidubidubid 08.04.2016 07:14
    Highlight Highlight Man darf sich ja schon darüber lustig machen. Man kann sich auch über schwule lustig machen. Aber man benützt keine Wörter, die von den Betreffenden als Beleidigung aufgefasst werden.

    Das ist wie wenn man sich über Schwule lustig macht. Kann man schon, man kann sie dabei aber nicht Schwuchteln nennen.
  • crust_cheese 08.04.2016 07:12
    Highlight Highlight Man darf ja gerne über alles lachen. Wenn es aber um sich selbst geht, ist bei vielen Ende Geländer.
    • QueenDOJOJOD 08.04.2016 07:41
      Highlight Highlight Schau es mal so an, man sollte nicht eine Minderheit diskriminieren, welche bereits im Alltag Diskriminierungen ausgesetzt sind. Man macht sich über andere Gruppen ja auch nicht lustig... Ich habe noch nie einen Satirischen Spruch über Laktoseintolerante gehört! Man darf ja heute ja nicht mal mehr das Wort "N*g*r" sagen ohne dass es direkt diskriminierend ist. Wenn das Wort verboten wird, dann sollte es mit "Transe", "Spasti" oder "Behindi" (ich kenne noch einige mehr die ich nun nicht aufzählen will) auch so geschehen!
  • LaPaillade #BringBackHansi 08.04.2016 07:05
    Highlight Highlight Eine kleine Minderheit, die tagtäglich der Diskrimination ausgesetzt ist, so hochzunehmen find ich auch daneben. Aber das ist wohl mehr eine Sache des Anstands.
    • Joey Madulaina 08.04.2016 08:14
      Highlight Highlight Aber die Satire von Charlie Hebdo gegen Muslime war okay, weil Satire darf alles? Willkommen Doppelmoral!
    • LaPaillade #BringBackHansi 08.04.2016 08:29
      Highlight Highlight @Joey: Fand ich damals nicht ok (habe auch entsprechenden Hass bekommen).
      Zudem find ich Charlie Hebdo geht immer mal wieder zu weit. Aber das ist dann ja Medienfreiheit, muss aber nicht heissen, dass das jeder gut findet. Auch dass ist dann freie Meinungsäusserung.
  • MrJS 08.04.2016 06:56
    Highlight Highlight First World Problems!!!
    • Mia Willener 08.04.2016 07:35
      Highlight Highlight Transmenschen gab und gibt es auf der ganzen Welt. Nur war das Verständnis bei kleinen Kulturen oft grösser als bei den "zivilisierten"

Emily Ratajkowski: «Es ist frustrierend, dass Frauen nicht politisch und ein Sex-Symbol sein können»

Emily Ratajkowski will im US-Wahlkampf mitmischen. Die Schauspielerin unterstützt den Demokraten Bernie Sanders – und zeigt das auch öffentlich. Zum Beispiel auf ihrem Instagran-Account, wo die 24-Jährige im «Bernie»-Pulli posiert. Sie kündigt eine Rede auf einer Wahlkampfveranstaltung an. Die Reaktion eines ihrer vielen männlichen Anhänger: «Ich würde ohne zu zögern den Reissverschluss mit meinen Zähnen öffnen.»

Es ist beileibe nicht das erste Mal, dass die Amerikanerin mit plattem Macho-Gehabe …

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