Populärkultur
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Giacobbo-Hitler will SVP nach Brüssel deportieren

In der Sendung «Giacobbo/Müller» nahm der Führer höchstpersönlich Stellung zum Nazi-Vergleich des SVP-Übervaters Christoph Blocher. So sagt Hitler alias Giacobbo der SVP den Kampf an und ernennt dazu SP-Vizepräsident Cédric Wermuth zum «Hauptsendesturmbannleiter» der Polit-Sendung «Arena».



Angelehnt an Christoph Blochers eigenen Fernsehsender hat die SRF-Satiresendung «Giacobbo/Müller» am Sonntag das Telehitler geschaffen. Dort interviewt Mike Müller den Führer höchstpersönlich, gemimt von Giacobbo, zu Blochers Nazi-Vergleich.

Der SVP-Übervater hatte gesagt, im Abstimmungskampf zur Durchsetzungs-Initiative sei die SVP von seinen Gegnern behandelt worden wie die Juden von den Nazis. «Der Kampf gegen die SVP […] hat mich in ihrer Radikalität an die Methoden der Nationalsozialisten den Juden gegenüber erinnert.»

Die Replik des Giacobbo-Hitlers: «Ich werde es nicht hinnehmen, dass dieser Mensch meinen guten Ruf besudelt und mit der Nazi-Keule in diese Debatte eingreift!» Und er droht gleich mit hartem Geschütz in Person des SP-Vizepräsidenten Cédric Wermuth.

SP im neuen Reichsbund der Gutmenschen

Blocher habe natürlich trotzdem Recht, denn er habe die Achsenmächte neu formiert. «Ich habe die Schweizer Medien, die Sozialdemokraten, die Grünen und überhaupt die gesamte Zivilgesellschaft in meinen neuen Reichsbund der Gutmenschen aufgenommen.» 

Giacobbo alias Hitler führt das Interview anschliessend mit sich selbst fort und fragt sich nach seiner nächsten Massnahme gegen die SVP. Man werde diese Partei deportieren – nach Brüssel, um sie dort bei der EU zu bürokratischer Zwangsarbeit zu zwingen.

Die Opferrolle der SVP werde damit nicht bestätigt, erwidert «Hitler» die Nachfrage von Moderator Mike Müller. «Das Opfer bin ich!» Als weiteren Schritt werden man auch die Sendung «Arena» vom Gedankengut der SVP säubern und den Sozialdemokraten übergeben. «Hitler»: «Hauptsendesturmbannleiter wird Cédric Wermuth.»

(edi/aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

11 Dinge, die du bisher nicht über «Kevin – Allein zu Haus» wusstest

Vor 30 Jahren kam der Film «Kevin – Allein zu Haus» das erste Mal ins Kino. Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand ahnen, dass der Film Kult wird. Doch er wurde es!

Eigentlich wäre eine Erklärung der Handlung doch gar nicht nötig. Denn wer kennt ihn nicht – Kevin, den 8-jährigen Jungen, der von seiner Familie über Weihnachten allein zu Hause vergessen wird? Statt in tiefe Trauer zu verfallen, muss Kevin, gespielt von Macaulay Culkin, gezwungenermassen das Haus seiner Familie gegen zwei Einbrecher verteidigen.

Heute, vor genau 30 Jahren feierte der Film seine Premiere. Seit diesem Tag erscheint der Film in der Vorweihnachtszeit Jahr für Jahr auf unzähligen …

Artikel lesen
Link zum Artikel