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«Ich gehe zum Arbeitsamt», sagt Clarkson und May macht sich keine Sorgen, obwohl die letzten drei Folgen der 22. Staffel gerade gestrichen wurden 

11.03.2015, 09:2811.03.2015, 15:29

Die schlechten Nachrichten zuerst: Die letzten drei Folgen der 22. Staffel von Top Gear wurden gestrichen. Das berichten verschiedene britische Medien.

Und nun die gute Nachricht. Britische Medien zitieren Co-Moderator und Clarkson-Freund James May wie folgt: 

«Ich mache mir keine Sorgen. Ich bin mir sicher, dass alles gut kommt.»

Die Petition, welche fordert, dass die BBC die Suspendierung von Jeremy Clarkson rückgängig macht, hat bisher, Stand 11.3.2015, 15:20 Uhr, knapp 400'000 Unterschriften.

bild: facebook.com

Laut dem Daily Mirror ist auch bekannt, mit wem sich Clarkson geprügelt – oder wie es jetzt vielerorts heisst – gerangelt haben soll: Es handelt sich um den 36-jährigen Oisin Tymon, der seit 2008 bei «Top Gear» arbeitet. Clarkson soll ausgerastet sein, als nach einem langen Drehtag kein Essen serviert wurde.

Oisin Tymon.
Oisin Tymon.
bild: screenshot: top Gear

Derweil meldet sich auch Jeremy Clarkson mit einem Tweet: 

Mit Ed meint Clarkson nicht etwa den betroffenen TV-Produzenten, den er geschlagen haben soll, sondern den Politiker Ed Milliband, dessen Wohlfühlkampagne angesichts von Clarksongate in den Medien wenig Beachtung findet.

Gemeint ist das:

Die nicht gerade zimperlichen englischen Journalisten werden ihrem Ruf gerecht und verfolgen Jeremy Clarkson auf Schritt und Tritt. Und er so:

Gegenüber seinem Hausblatt «Sun» sagte er folgendes:

«Ich werde mir nun ein schönes kühles Pint gönnen und warten, bis der Sturm vorüber ist.»
Jeremy Clarkson in der «Sun»

Auch die Co-Moderatoren James May und Richard Hammond treiben auf Twitter weiterhin ihre Spässe:

Richard Hammond schlägt vor, «Top Gear» durch die Serie «Last of the Summer Wine» zu ersetzen. Niemand würde es bemerken. Zur Erklärung: In «Last of the Summer Wine» erleben drei alte Rentner lustige kleine Abenteuer. Kollege May empfiehlt den Kriegsfilm «633 Squadron» aus dem Jahre 1964.

Clarksons Tochter Emma scheint den Humor des Teams übernommen zu haben:

Die Reaktionen im Netz reichen weiterhin von trotzig bis heiter.

Der Hashtag #bringbackclarkson liegt weltweit im Moment auf Platz drei.

Hier noch eine schönere Version des «Bring Back Clarkson»-Memes

Die BBC hält sich bedeckt und äussert sich nicht weiter über den Vorfall, den sie eine «Auseinandersetzung» nennt. Bis dahin gilt:

(tog)

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