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Cyberterrorismus trifft Ökoterror: Der neue Bremen-«Tatort» im Schnellcheck

Fehlgebildete Ferkel, Pestizide im Trinkwasser, militante Hacker: Der Bremer «Tatort» über Öko-Terroristen ist ein entfesselter Politthriller – der jedoch nicht recht zündet.

Christian Buss



Ein Artikel von

Spiegel Online

Das Szenario

Cyber-Terrorismus trifft Öko-Terrorismus: Militante Umweltaktivisten wollen Bremens Trinkwasser mit einem Pestizid namens Stargophyl verseuchen, durch das ein Biotechnologie-Unternehmen in Afrika Millionen verdient. So soll auf die Toten in Mali aufmerksam gemacht werden, wo das Ungeziefermittel grossflächig eingesetzt wird. Kommissarin Lürsen (Sabine Postel) und Kollege Stedefreund (Oliver Mommsen) treffen auf Gegner, die vor allem digital agieren. Unter anderem soll die «Tagesschau» gehackt werden.

Die Botschaft

Biotechnologieunternehmen sind böse. Es geht um genmanipulierte Nahrungsmittel und welch verheerende Folgen – Schädlingsbefall, Pestizide-Einsatz, Menschenopfer – sie auslösen. Kapitalismuskritik, die auch schlichte Gemüter verstehen.

Der kleine Horrorhappen

In einer Szene sieht man, welche Folgen die Forschungen des Biotechunternehmens haben: In Formaldehyd-Gläsern schwimmen Teile von fehlgebildeten Ferkeln. Horror, eingeweckt.

Der kleine Erotikhappen

Die Ermittler kriegen vom BKA eine Spezialistin zugewiesen: Linda Selb (Luise Wolfram), brillanter Kopf, lange Beine. Und leider ein bisschen ungeschickt mit ihren Mitmenschen. In einer der stärkeren Szenen hält sie Stedefreund für einen Verdächtigen, überwältigt ihn und setzt sich auf ihn drauf. Der Kollege geniesst die Unterwerfung sichtlich, sie sagt mit Roboterstimme: «Sex? Später, wenn alles vorbei ist.»

Der Plausibiltätsfaktor

Nicht so hoch wie er bei einem solch komplexen Thema sein sollte. Wie drei bescheiden ausgebildete Terroristen per Laptop ein ganzes Bundesland in Schach halten, das ist dann irgendwann doch unglaubwürdig. Lies dazu auch unseren Faktencheck.

Die Bewertung

Die Bilder sind am Anfang kunstvoll entfesselt, einige Charaktere versprühen trockenen Witz, aber als Katastrophenszenario fällt dieser Krimi in der Mitte in sich zusammen. Bei aller Sympathie für die mutig übersteuerten Bremer Polit-«Tatorte»: 5 von 10 Punkten.

Und wenn ich mehr über diesen «Tatort» wissen will?

Dann lies bitte hier weiter!

«Tatort: Der hundertste Affe», Pfingstmontag, 20.15 Uhr, ARD

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