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Protest geht in die nächste Runde: Auch Pearl Jam sagen Konzert wegen Transgender-Gesetz ab



Aus Protest gegen ein Gesetz zur Toilettenbenutzung durch Transgender hat nun auch die Rockband Pearl Jam ein Konzert im US-Bundesstaat North Carolina kurzfristig abgesagt. Das Gesetz verstosse gegen die Menschenrechte, erklärte die Band am Montag.

Eddie Vedder, of Pearl Jam, performs at the Global Citizen Festival in Central Park on Saturday, Sept. 26, 2015, in New York. (Photo by Greg Allen/Invision/AP)

Eddie Vedder.
Bild: Greg Allen/Invision/AP/Invision

Der Auftritt der Gruppe um Frontmann Eddie Vedder war für Mittwoch in der Hauptstadt Raleigh geplant gewesen. Zuvor hatte bereits Bruce Springsteen ein Konzert in North Carolina abgesagt, Firmen legten Investitionen auf Eis.

Das im März in Kraft gesetzte Gesetz schreibt vor, dass Transgender nur solche öffentlichen Toiletten benutzen dürfen, die dem in ihrer Geburtsurkunde genannten Geschlecht entsprechen. Es untersagt ausserdem den Kommunen des südlichen Bundesstaats, eigene Verordnungen zum Schutz von sexuellen Minderheiten bei der Nutzung von WCs und anderen öffentlichen Einrichtungen zu erlassen.

Transgender sind Menschen, deren sexuelle Identität nicht den geschlechtlichen Merkmalen entspricht, mit denen sie geboren wurden. (cma/sda/afp)

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Kommentar

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