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Menschenhandel-Prozess

Hauptangeklagter soll für vier Jahre in Haft 



Der Hauptangeklagte C. Y. B. verlaesst das Gericht in Schwyz am Donnerstag, 3. April 2014. Heute begann im Rathaus von Schwyz der sogenannte Menschenhandelprozess gegen neun Maenner und eine Frau, welche Frauen aus Rumaenien und Bulgarien zur Prostitution gezwungen haben sollen. Drei Beschuldigte blieben dem Prozessauftakt fern. Ein Antrag mehrerer Verteidiger fuer Verschiebung der Plaedoyers auf Juni lehnte das Gericht ab. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Hauptangeklagter verlässt das Schwyzer Rathaus (Gerichtsgebäude). Bild: Keystone

Am Montag wurde vor dem Strafgericht in Schwyz der Menschenhandel-Prozess gegen zehn Beschuldigte fortgesetzt. Der Hauptangeklagte im Schwyzer Menschenhandel-Prozess soll für vier Jahre ins Gefängnis. Für die übrigen Beschuldigten beantragte die Oberstaatsanwältin Freiheitsstrafen von mehreren Monaten bis zu dreieinhalb Jahren. 

Der ehemalige Geschäftsführer einer Kontaktbar Bolenberg in Tuggen SZ soll unter anderem wegen Menschenhandel und Förderung der Prostitution ins Gefängnis. Darüber hinaus soll er zu einer auf drei Jahren bedingte Geldstrafe von 3600 Franken verurteilt werden.

Für acht weitere Mitbeschuldigte, die als Helfer tätig gewesen seien, forderte die Oberstaatsanwältin Freiheitsstrafen zwischen acht Monaten und dreieinhalb Jahren sowie bedingte Geldstrafen. 

Für die ebenfalls angeklagte Frau des Hauptbeschuldigten wurde noch kein Strafantrag gestellt. Sie sei laut Oberstaatsanwältin zunächst Opfer gewesen. Ihre Rolle habe sich jedoch geändert, als sie zur Frau des Hauptangeklagten wurde. (tvr/sda)

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