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Frauen dürfen Wählen

Wer hat's gesagt: Nationalratskandidat Köppel, Hassprediger oder Hexenverbrenner?

Roger Köppel will es wissen: Er lässt sich von der SVP als Nationalratskandidat aufstellen. Seine knackigen Aussagen haben ihn bekannt gemacht. Der «Weltwoche»-Chef schwadronierte 2014 zum Beispiel über das Wesen der Frau und das Verhältnis der Geschlechter. Grund genug, seine Worte mit denen von anderen Experten zu vergleichen: Welches Zitat stammt von ihm, von Frauenfeind Nietzsche, einem Hassprediger oder dem Verfasser des «Hexenhammers»? 

06.09.14, 09:55 26.02.15, 15:25
1.«Die Macht der Frau ist das Begehren des Mannes.»
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel (*1965), Schweizer Publizist und Verleger
Heinrich Kramer (1430-1505), auch Henricus Institoris genannt, Dominikanermönch und Autor des «Hexenhammers»
Muhammad Salih al-Munajjid (*1960), salafistischer Prediger aus Saudi-Arabien
2.«Klein ist jede Bosheit gegen die Bosheit der Frau.»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid
3.«Frau: eine Falle der Natur.»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid
4.«Das Glück des Mannes heisst: Ich will. Das Glück der Frau heisst: Er will.»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid
5.«Er begehrt mich, also bin ich.»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid
6.«Alles geschieht aus fleischlicher Begierde, die bei Frauen unersättlich ist.»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid
7.«Die Versuchung von Männern durch Frauen ist grösser als die Versuchung von Frauen durch Männer; wenn sich ein Mann von einer Frau angezogen fühlt, kann er sie verfolgen und versuchen, sie zu verführen; eine Frau dagegen wird üblicherweise verfolgt und ist nicht die Verfolgerin.»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid
8.«Es frommt nicht, zu heiraten. Was ist denn das Weib anders als die Feindin der Freundschaft, eine unentrinnbare Strafe, ein notwendiges Übel, eine natürliche Versuchung, ein wünschenswertes Unheil, eine häusliche Gefahr, ein ergötzlicher Schade, ein Mangel der Natur, mit schöner Farbe gemalt?»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid
9.«Die Liebe ist eine Höllenmacht.»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid
10.«Der Mann macht sich das Bild des Weibes, und das Weib bildet sich nach diesem Bilde.»
Friedrich Nietzsche
Roger Koeppel, Chefredakteur des Magazins Weltwoche, referiert zur Thematik
KEYSTONE
Roger Köppel
Heinrich Kramer
Muhammad Salih al-Munajjid


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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • quark 26.02.2015 16:40
    Highlight Herr Somm, BZ, übernimmt nun auch die Weltwoche und führt sie in die schwarzen Zahlen.
    2 3 Melden
  • sewi 26.02.2015 15:57
    Highlight Es wunder mich nur dass Huber dem Köppel keinen Hitlerschnauz angemalt hat.....
    11 22 Melden
    • INVKR 27.02.2015 13:14
      Highlight Dem braucht man weder etwas anzumalen noch in den Mund zu legen. Er sorgt schon selber für den Spott.
      4 1 Melden
  • Anded 26.02.2015 15:47
    Highlight 5/10 Punkten - Wie hilft mir nun dieses Resultat den Wahlzettel für die Nationalratswahl auszufüllen?
    15 0 Melden
  • Thomas Binder 08.09.2014 12:24
    Highlight Frauen und Männer sind sich viel ähnlicher als dies manchem von uns lieb ist. Aus dem Vorurteil, dass dies nicht so ist, nährt sich der Sexismus, und zwar in beiden(!) Richtungen. Sexismus, in welcher Richtung auch immer, ist nichts anderes als "Rassismus" und dieser wiederum ist Ausdruck der bösartigen narzisstischen Entwertung eines oder einer Kategorie anderer Menschen.

    Frauen und Männer unterscheiden sich nicht mehr als schwarze und weisse Menschen. Wir alle, Frauen und Männer, grüne, rote, gelbe, braune, schwarze oder was auch immer für Menschen, sind zuallererst einmal Menschen!
    34 6 Melden
    • Zeit_Genosse 08.09.2014 21:26
      Highlight Die Rassentheorie ist überholt. Die heutigen Menschen gehören alle der gleichen Rasse an. Wie man Frau und Mann als unterschiedliche Rassen bezeichnen kann ist mir schleierhaft. Sexismus und Rassismus sind nicht gleichsetzbar. Verwirrend ihre These. Sexismus ist keine genetische Komponente, sondern ein Rollenverhalten. Hier wäre der Ansatzpunkt zur Veränderung.
      24 2 Melden
    • blueberry muffin 08.09.2014 23:23
      Highlight sexismus ist nicht genetisch ... psst jetzt verraten sie den Frauen doch nicht das wir unsere Penise nur anschrauben! Da haben wir das so lange Geheim gehalten ....
      17 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 07.09.2014 06:45
    Highlight Was ist daran verwerflich? Ist halt so in den Augen der Zitatverfasser...
    9 25 Melden
  • papparazzi 06.09.2014 18:44
    Highlight "Aus dem Kontext gerissen kann man überall die feministische Flagge hissen".

    Zitat von ut (dp) :-)

    Ich schätze mal hier war der Verfasser ein weiblicher Journalist?:-)
    17 25 Melden
    • jajasoisches 26.02.2015 15:52
      Highlight Nein Daniel Huber, steht oben, lesen tut gut.
      Aber hey: :-) :-) :-) :-D :-D :-D ;-) ;-) ;-) ;-D ;-D ;-D etc.
      12 1 Melden
  • Zeit_Genosse 06.09.2014 13:36
    Highlight Warum dieser Angriff auf Köppel? Das ist auf die Person gespielt und nicht eine Auseinandersetzung mit den Aussagen im Kontext "Begierde" der Weltwoche, die ja auch Erklärungsversuche geben möchte, wie es denn möglich ist, dass sich ein Mann (Politiker) so an eine Frau verlieren kann, resp. welche Macht die Frau aus evolutionärer Sicht hat. Ob das gelungen ist, darüber lässt sich diskutieren.
    24 43 Melden
    • oskar 07.09.2014 00:48
      Highlight wieso auch nicht. hier werden die kruden thesen eines notorischen provokateurs mit viel humor aufgenommen. ist auf jeden fall besser als sich darüber aufzuregen
      40 5 Melden
    • blueberry muffin 08.09.2014 23:21
      Highlight Schliesslich schiesst Köppels nie gegen Personen? War ja nichtmal besonders Böse..
      15 4 Melden
  • klugundweise 06.09.2014 10:35
    Highlight Köppel in einer Reihe mit Nietzsche, Kramer und Salih!
    Er darf sich geehrt fühlen. Da wird ein Plattenspieler (His masters voice) mit namhaften z.T. schrägen Komponisten gleichgestellt.
    Vor mir aus, wenn es seinem Ego guttut.
    34 7 Melden

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