Rassismus
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BRISBANE, AUSTRALIA - NOVEMBER 14:  Anonymous activists meet in inner Brisbane wearing Guy Fawkes masks, an item that has been banned during the G20 Summit, ahead of the Peoples' March on November 14, 2014 in Brisbane, Australia. The Peoples' March is expected to be one of the largest protests during the summit. World leaders have gathered in Brisbane for the annual G20 Summit and are expected to discuss economic growth, free trade and climate change as well as pressing issues including the situation in Ukraine and the Ebola crisis.  (Photo by Glenn Hunt/Getty Images)

Anonymous-Anhänger (Symbolbild): «You should've expected us.»  Bild: Getty Images AsiaPac

Ferguson-Proteste

Hackerkollektiv Anonymous kapert Ku-Klux-Klan-Accounts

Aktivisten haben zwei Twitterkonten des Ku-Klux-Klan übernommen. Die Rassisten hatten angekündigt, mit tödlicher Gewalt gegen Demonstranten in Ferguson vorzugehen. 

17.11.14, 15:02

Ein Artikel von

Anonymous-Anhänger konnten offenbar zwei wichtige Twitterkonten des Ku-Klux-Klan übernehmen, @KuKluxKlanUSA und @YourKKKCentral. Ausserdem blockierten sie zeitweise eine Website der rassistischen Vereinigung. Mit der #OpKKK genannten «Operation» reagierten Anonymous-Anhänger auf eine Kampagne der Rassisten gegen die Protestierenden in der Stadt Ferguson.

Ein weisser Polizist hatte in Ferguson im August einen schwarzen Teenager erschossen. Danach kam es zu heftigen Protesten gegen den Umgang der meist weissen Polizeibeamten mit der schwarzen Bevölkerung. Eine sogenannte Grand Jury soll demnächst über das weitere juristische Vorgehen im Fall des Todesschützen entscheiden.

Deshalb hatte sich der Ku-Klux-Klan in den vergangenen Wochen eingemischt. Eine Gruppe namens «Traditionalist American Knights of the Ku Klux Klan» drohte Protestierenden tödliche Gewalt an, berichtet eine lokale Zeitung.

Die Anonymous-Anhänger veröffentlichten über den offiziellen Twitter-Account des Ku-Klux-Klan das Bild eines erhängten Klan-Mitglieds in weisser Kutte und kündigten eine weitere Erklärung an. Ausserdem verteilten sie unter dem Hashtag #OpKKK Informationen über Anhänger des Klans in Ferguson und Umgebung.

Von Anonymous übernommener Twitter-Account:

«Ihr solltet uns erwartet haben. #OpKKK ('Operation Ku Klux Klan') ist ein voller Erfolg. Freiheit wird obsiegen.» twitter/kukluxklanusa

In einer Mitteilung an die Nachrichtenseite «ZDNEt» heisst es weiter, man habe sich Zugang zu privaten Accounts verschafft und könne weitere Mitglieder blossstellen. (ore)



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