Russland
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Ohne Separatisten-Vertreter

Gespräche zur Lösung der Ukraine-Krise gehen in zweite Runde



Nach dem ergebnislosen Auftakt der Friedensgespräche für die Ukraine soll am Samstag erstmals auch im Osten des Landes verhandelt werden. Der zweite Runde Tisch zur Krisenbewältigung beginnt am frühen Nachmittag in der Millionenstadt Charkow. Zu dem Treffen wurden Abgeordnete und Regierungspolitiker eingeladen, darunter die früheren Staatspräsidenten Leonid Krawtschuk und Leonid Kutschma. Das Treffen findet erneut ohne Vertreter der Separatisten statt, wie die prowestliche Führung in Kiew mitteilte.

Bereits am ersten Runden Tisch, am Mittwoch in Kiew, sassen keine Protestführer aus der Ostukraine. Dies hatten die prorussischen Aktivisten scharf kritisiert. Auch Russland mahnte mehrfach einen Dialog aller Seiten an. Die Zentralregierung in Kiew betont jedoch, ein solches Gespräch sei nur mit Kräften möglich, die «kein Blut an den Händen» hätten. Der frühere deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger fungiert im Auftrag der OSZE als Moderator. (sda/dpa/reu)

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