Russland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04641356 Russians lay flowers and light candles in memory of Boris Nemtsov to the monument of political prisoners 'Solovetsky Stone' in St. Petersburg, Russia, 28 February 2015. Russian opposition leader Boris Nemtsov was shot dead from a passing car on the Bolshoy Kammeny bridge in central Moscow late in the evening of 27 February 2015.  EPA/ANATOLY MALTSEV

Menschen in Moskau legen Blumen nieder für Boris Nemzow. Bild: ANATOLY MALTSEV/EPA/KEYSTONE

Neue Details

Nemzow wollte Asyl in Litauen beantragen



Der am Freitag ermordete russische Oppositionspolitiker Boris Nemzow hat erwogen, Asyl in Litauen zu beantragen. Das sagte der frühere Ministerpräsident des baltischen Staates, Andrius Kubilius, am Samstag.

Er habe Nemzow bei einem privaten Gespräch am Rande eines Kongresses seiner konservativen Partei im Jahr 2012 Schutz versprochen, sagte Kubilius. Nemzow habe damals damit gerechnet, nach den Massenprotesten gegen eine dritte Amtszeit von Präsident Wladimir Putin festgenommen und inhaftiert zu werden.

Kreml-Kritiker Boris Nemzow in Moskau erschossen

«Er fragte, ob Litauen politisches Asyl gewähren würde. Ich sagte, ich hätte keine Zweifel daran und bot ihm an zu bleiben, aber letztlich lehnte er ab», sagte Kubilius. Die frühere Sowjetrepublik Litauen zählt innerhalb der EU und der NATO zu den grössten Kritikern Russlands und plädiert für schärfere Sanktionen gegen Moskau im Ukraine-Konflikt.

Der 55-jährige Nemzow war am Freitagabend mitten in Moskau erschossen worden. Am Sonntag findet in der russischen Hauptstadt ein Gedenkmarsch für den prominenten Oppositionellen statt. Auch in der litauischen Hauptstadt Vilnius ist ein Gedenkmarsch geplant. (feb/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

41 Menschen sterben in Flammen des Superjets – das Unglück von Moskau im Überblick

Eine Aeroflot-Maschine geht nach einer Notlandung in Flammen auf. Von den 78 Menschen im Flugzeug sterben 41. Was über das Unglück von Moskau bisher bekannt ist.

Am Sonntagabend fing die die Aeroflot-Maschine des Typs Suchoi Superjet-100 kurz nach dem Abflug von Moskau nach Murmansk Feuer. Gemäss Medienberichten hat ein Fluggast den Brand bemerkt und die Crew alarmiert.

Daraufhin habe der Pilot beschlossen, wieder zum Startflughafen Scheremetjewo im Norden der Hauptstadt von Russland zurückzukehren und notzulanden. An Bord waren den Berichten zufolge 78 Menschen.

Die Maschine konnte dann rund eine halbe Stunde nach dem Start notlanden. Der Pilot gab …

Artikel lesen
Link zum Artikel