Russland
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(FILES) -- This file photo taken on May 25, 2010 south of the island of Malta shows environmental group Greenpeace ship Artic Sunrise navigating on the Mediterranean sea during a protest action dubbed

Das Schiff «Arctic Sunrise» mitsamt Mannschaft wurde von den russischen Behörden konfisziert. Bild: AFP

Justiz

Russische Behörden geben beschlagnahmtes Greenpeace-Schiff frei



Die russischen Behörden haben das Greenpeace-Schiff «Arctic Sunrise» freigegeben, wie Greenpeace am Freitag mitteilte. Nach einer Protestaktion bei einer Bohrinsel des Energiekonzerns Gazprom in der Barentsee im September 2013 war es beschlagnahmt worden.

Damals verhafteten die russischen Behörden 28 Greenpeace-Aktivisten und zwei Journalisten aus 18 Ländern, die an der Aktion beteiligt waren. Darunter war auch der Schweizer Marco Weber.

epa03961138 Greenpeace activist Marco Weber (C) of Switzerland leaves the prison as he is released on bail from SIZO 1 detention center in St. Petersburg, Russia, 22 November 2013. 28 activists and two journalists on board the Greenpeace ship Arctic Sunrise were arrested in September 2013 after an attempt to seize an oil rig in the remote Pechora Sea. On 21 November, Ten activists and one freelance journalist walked out of detention centres in St Petersburg after Greenpeace paid 2 million roubles (61,000 US dollars) bail apiece, the organization said. St Petersburg courts continued to hear bail requests for the activists on 22 November.  EPA/ANATOLY MALTSEV

Marco Weber bei seiner Freilassung aus dem Gefängnis in St. Petersburg am 22. November 2013. Bild: EPA

Die Aktivisten wollten mit ihrer Protestaktion auf die Gefahren der Ölförderung für die Umwelt in der Arktis aufmerksam machen. Ihre Festnahme rief international scharfe Proteste hervor.

Die Verhafteten sassen zunächst in der nördlichen Hafenstadt Murmansk im Gefängnis. Später wurden sie nach St. Petersburg verlegt.

Die letzten durften kurz vor Weihnachten auf Kaution nach Hause zurück kehren. Die «Arctic Sunrise» aber musste in Murmansk bleiben, obwohl der internationale Seegerichtshof in Hamburg Russland schon im November angewiesen hatte, das Schiff gegen Kaution freizugeben.

Die Strafverfahren sind nach wie vor hängig. Wie es damit genau weitergeht, ist unklar, wie ein Greenpeace-Sprecher auf Anfrage sagte. (lhr/sda)

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