Südkorea
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epa04715510 A mourner pays tribute to victims of the Sewol ferry accident at the memorial altar on Gwanghwamun square in Seoul, South Korea, 22 April 2015.  Government announced for ship salvage of Sewol ferry on 22 April. The Sewol ferry sank on 16 April 2014 off the coast of South Korea while carrying 476 people on board. Many of the dead were students on an excursion aboard the overloaded vessel. Of the 476 on board, just 172 survived, including senior crew members who were among the first to leave the stricken ferry. Nine people were declared missing.  EPA/JEON HEON-KYUN

Eine Frau gedenkt den Opfern. Bild: JEON HEON-KYUN/EPA/KEYSTONE

Der Kapitän der Unglücksfähre «Sewol»muss lebenslang hinter Gitter



Ein Berufungsgericht in Südkorea hat den Kapitän der vor einem Jahr untergegangenen Fähre «Sewol» zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Kapitän Lee Jun Seok sei wegen Mordes verurteilt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag.

Das Berufungsgericht in Kwangju ging damit über das Urteil der ersten Instanz im November hinaus, als gegen Lee wegen grober Fahrlässigkeit eine Haftstrafe von 36 Jahren verhängt wurde.

Offiziell kamen 295 Menschen beim Untergang der «Sewol» am 16. April 2014 ums Leben, neun gelten als vermisst. Die meisten Opfer waren Schüler auf einem Ausflug. Das Schiff war überladen. (feb/sda/dpa)

Über 300 Tote: Der Untergang der «Sewol»

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Samsung-Chef wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet

Im Korruptionsskandal um Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye ist der amtierende Chef der Samsung-Gruppe, Jay Y. Lee, am Freitag (Ortszeit) verhaftet worden. Ein Gericht in Seoul hatte kurz zuvor nach stundenlangen Beratungen einem Antrag auf Haftbefehl stattgegeben.

Dem 48-jährigen Lee wird vorgeworfen, umgerechnet 34 Millionen Euro Schmiergeld an Organisationen von Parks Freundin Choi Soon Sil gezahlt haben.

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