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GLASGOW, SCOTLAND - SEPTEMBER 19:  Better Together campaigners celebrate early poll results at a party on September 19, 2014 in Glasgow, Scotland. Polls have now closed in the Scottish referendum and the United Kingdom await the results of this historic vote.  With a substantial turnout at the polling stations the vote is too close to call and the result is expected in the early hours of Friday morning  (Photo by Peter Macdiarmid/Getty Images)

Jubelnde Anhänger der «Better Together»-Kampagne, die sich erfolgreich für den Verbleib Schottlands in Grossbritannien eingesetzt hat. Bild: Getty Images Europe

Ticker zur Unabhängigkeit

Schottland hat abgestimmt – die Ereignisse im Überblick

Schottland bleibt Teil des Vereinigten Königreichs. Nach Hochrechnungen der BBC haben die Schottinnen und Schotten die Unabhängigkeit mit 55 Prozent abgelehnt. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.



Liveticker: Schottland: Abstimmung Unabhängigkeit

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WStern
11:47
Liveticker beendet
Wir verabschieden uns mit einem Sinnbild aus Edinburgh. Lesen Sie hier die Analyse unseres Autors Philip Löpfe zum Schottland-Referendum.
Discarded Yes campaign advertising material is littered on the Royal Mile in Edinburgh, Scotland, Friday, Sept. 19, 2014. Scottish voters have rejected independence and decided that Scotland will remain part of the United Kingdom. The result announced early Friday was the one favored by Britain's political leaders, who had campaigned hard in recent weeks to convince Scottish voters to stay. It dashed many Scots' hopes of breaking free and building their own nation. (AP Photo/Scott Heppell)
11:41
So geht es nach dem Schotten-Nein weiter
19. September 2014: Die grossen Parteien im britischen Parlament - Konservative, Labour und Liberaldemokraten - haben zugesagt, sofort mit der Planung für den als Devolution bezeichneten Machttransfer zu beginnen.

November 2014: London will ein erstes Papier mit Vorschlägen fertig haben, das dann diskutiert wird, wie Premierminister David Cameron nach der Entscheidung bestätigte. Was der Entwurf enthalten wird, ist nicht ganz klar - vermutlich soll Edinburgh mehr Freiheit beim Erheben von Einkommenssteuern und in anderen Bereichen der Steuerpolitik bekommen.

Ende November 2014: Ein Informationsbericht des Unterhauses legt die neuen Kompetenzen für Schottland im Detail dar.

25. Januar 2015: Der Gesetzentwurf soll fertig sein, das Unterhaus stimmt dann darüber ab.

7. Mai 2015: Parlamentswahlen in Grossbritannien. Mit dem Zusammentreten des neuen Parlaments sollen auch die neuen Devolution-Gesetze in Kraft treten.

5. Mai 2016: Schottland wählt ein neues Regionalparlament.

2017: Sollte David Cameron wiedergewählt werden, hat er für 2017 ein Referendum über den Verbleib Grossbritanniens in der EU in Aussicht gestellt. Wenn die Briten mehrheitlich für den Austritt stimmen, könnte das der Nationalbewegung in Schottland neuen Schwung geben - denn die Schotten sind eher EU-freundlich. (sda/dpa)
11:36
Barroso begrüsst Nein-Entscheid
Der scheidende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich am Freitag in Brüssel positiv zum Ausgang der Abstimmung in Schottland geäussert. «Ich begrüsse den Entscheid des schottischen Volkes, die Einheit Grossbritanniens beizubehalten.

11:24
Grossbritannien weiter mit führender Rolle in der Nato
Grossbritannien wird nach dem Schottland-Referendum weiter ein führende Rolle in der Nato spielen. Das sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Freitag in Brüssel. «Ich begrüsse die Ankündigung von Premierminister (David) Cameron, dass das Vereinigte Königreich als geeintes Land vorangehen wird.»

Die Schotten hatten sich am Donnerstag mehrheitlich gegen eine Abtrennung vom Vereinigten Königreich ausgesprochen. In Falle einer Unabhängigkeit hätte es Probleme mit den in Schottland stationierten britischen Atomwaffen gegeben.

Die Vertreter einer Unabhängigkeit strebten zwar eine NATO-Mitgliedschaft eines selbstständigen Schottlands an, aber ohne Atomwaffen. Rasmussen äusserte sich nicht zur Atomwaffenfrage.
(sda/dpa)

11:11
Wie weiter mit Alex Salmond?
Das grösste Wettbüro der Insel, William Hill, platziert eine Quote von 8/15 auf einen vorzeitigen Rücktritt des Schottischen Premiers und Führer der Unabhängigkeitsbewegung Alex Salmond wie der «Evening Express» vermeldet. Salmond könnte so die Konsequenzen seiner Niederlage ziehen, so die Zeitung. Es ist anzunehmen, dass der schottische Premier zwar die Niederlage bedauert. Das Zugeständnis an Autonomie, dass er Westminster im Vorfeld des Referendums abtrotzen konnte wird sich aber zumindest wie ein Teilsieg anfühlen.
Scotland's First Minister Alex Salmond speaks at the "Yes" Campaign headquarters in Edinburgh, Scotland September 19, 2014. Scotland has voted on whether to stay within the United Kingdom or end the 307-year-old union in a finely balanced independence referendum with global consequences.      REUTERS/Russell Cheyne (BRITAIN  - Tags: ELECTIONS POLITICS)
10:58
«Es hätte mir das Herz gebrochen»
Wir haben bereits zuvor Auszüge aus der Rede David Cameron gebracht, hier folgt nun das Video der ganzen Rede vor dem Amtssitz des Premierminister, Downing No 10.
10:35
Es ist schwierig, Schotte zu sein
Oder eher: «Es ist Scheisse, Schotte zu sein» – Trainspotting-Star Ewan McGregor lästert im Kultfilm über seine Film-Heimat ab. «Wir konnten uns nicht mal von vernünftigen Kolonialisten unterjochen lassen» so McGregor alias Mark Renton im Alkoholrausch.
Im echten Leben ist der Schotte McGregor übrigens ein in der Wolle gefärbter Patriot. Dennoch hat er sich gegen die Unabhängigkeit Schottlands ausgesprochen, wie in der «Daily Mail» zu lesen ist.
10:31
Die Lektion der Twitterer
Wenn man eines aus dem Schottland-Referendum gelernt hat, dann dass die Twitter-Gemeinde keine repräsentative Basis ist, so dieser User.
Es machte tatsächlich den Eindruck, als sei das Yes-Lager überdurchschnittlich präsent gewesen auf Twitter.

10:26
Schottland und England: Geschichte eine Vernunftehe
Nach dem gescheiterten Abspaltungsreferendum verbleiben die Schotten im Vereinigten Königreich. Die vor mehr als 300 Jahren aus der Not geschlossene Vernunftehe wird nicht geschieden. Es steht indes nicht zu erwarten, dass aus der langen Hassliebe nun innige Harmonie wird.

Der führende Schottland-Historiker Tom Devine spricht in der Zeitung «The Guardian» von einer pragmatischen Entscheidung. «Der Bund zwischen England und Schottland war keine Liebeshochzeit. Es war eine Zweckehe», sagt er. Wesentliche Fundamente der Partnerschaft hätten heute an Bedeutung verloren.

Grossbritannien sei kein Imperium mehr, sagte Devine. Die gemeinsame Klammer des protestantischen Glaubens habe an Bedeutung verloren. Grossbritannien werde auch nicht mehr zentralistisch regiert. Die Gründe für die Stabilität der Beziehung, sagt Devine, seien «entweder verschwunden oder grösstenteils verwässert». (sda)
10:07
So stimmten die Wahlbezirke ab
10:05
Schotten-Nein gibt Schweizer Börse Auftrieb
Das «Nein» der Schotten zur Unabhängigkeit vom Vereingten Königreich ist am Freitag an der Schweizer Börse mit Erleichterung aufgenommen worden. Der Leitindex stieg im frühen Geschäft um 0,4 Prozent auf 8746 Punkte und erreichte ein neues Mehrjahreshoch.

Damit falle ein schwerer Unsicherheitsfaktor weg, der die Märkte in den vergangenen Wochen gelähmt habe, hiess es im Markt. Für überdurchschnittliche Umsätze sorgt zudem der «Hexensabbat» – der Quartalsverfall an der Terminbörse Eurex.

In der Schweiz sind die Impulse dünn gesät. Die meisten Bluechips zogen ein halbes bis ein Prozent an. (sda/reu)
10:01
Nur vier Wahlbezirke sagten Ja
Nach Auszählung aller Stimmbezirke in Schottland steht das Endergebnis des Referendums fest. Die Gegner einer Loslösung von Grossbritannien setzten sich mit einem deutlichen Vorsprung von mehr als zehn Prozentpunkten durch.

55,3 Prozent stimmten für den Verbleib des Landes im Vereinigten Königreich, wie die Wahlleitung am Freitag in Edinburgh mitteilte. Die Befürworter der Unabhängigkeit erzielten bei dem Referendum laut dem Endergebnis 44,7 Prozent der Stimmen.

2,0 Millionen Wähler sagten am Donnerstag «Nein» auf die Frage, ob Schottland unabhängig werden soll, 1,6 Millionen stimmten mit «Ja». Nötig waren zur Entscheidung 1,85 Millionen Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag mit 84,6 Prozent letztlich doch nicht ganz so hoch wie erwartet. Die Unabhängigkeitsbewegung konnte im grössten Stimmbezirk Glasgow eine Mehrheit von 53,5 Prozent gewonnen, lag aber insgesamt nur in vier von 32 Stimmbezirken vorn.

Die schottische Regionalregierung unter ihrem Chef Alex Salmond gestand ihre Niederlage ein. Der britische Premierminister David Cameron versprach allen Teilen Grossbritanniens mehr Autonomie. (sda/dpa/afp)
9:39
Schulz: «Mich erleichtert das Ergebnis»
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hat das Nein der Schotten zu einer Abspaltung von Grossbritannien begrüsst. «Ich gebe zu, mich erleichtert das Ergebnis», sagte Schulz am Freitag im Deutschlandfunk.

Die Volksabstimmung sei «ein innerstaatlicher, demokratischer Prozess in Grossbritannien» gewesen, «wo das Referendum anerkannt wurde durch die Regierung in London».

Zur Frage nach der Bedeutung des Referendums für andere Abspaltungsbestrebungen in der Europäischen Union, etwa in Katalonien, Flandern oder Südtirol, sagte Schulz, es hänge viel davon ab, was nun in Schottland geschehe.

Sollte Schottland «unter dem Dach des Vereinigten Königreichs» zu einer «vernünftigen» Selbstbestimmung kommen, könne dies «ein Modell werden, das auch zur Befriedung in anderen Regionen beitragen kann». (sda/afp)
9:36
Wahlleiterin Pitcaithly gibt das Endresultat offiziell bekannt
Chief Counting Officer Mary Pitcaithly declares the result of the Scottish independence referendum in Edinburgh, Scotland, Friday, Sept. 19, 2014. Scottish voters have rejected independence and decided that Scotland will remain part of the United Kingdom. The result announced early Friday was the one favored by Britain's political leaders, who had campaigned hard in recent weeks to convince Scottish voters to stay. It dashed many Scots' hopes of breaking free and building their own nation. (AP Photo/PA, Andrew Milligan) UNITED KINGDOM OUT, NO SALES, NO ARCHIVE
9:24
Cameron: «Es wäre nicht richtig gewesen, sich wegzuducken.»
Grossbritanniens Premierminister David Cameron hat seine umstrittenen Entscheidungen im Vorfeld des Schottland-Referendums verteidigt. «Wir hätten versuchen können, es zu verhindern», sagte er am Freitagmorgen in der Downing Street in London. «Aber es wäre nicht richtig gewesen, sich wegzuducken.»

Es sei auch richtig gewesen, eine klare Frage auf dem Stimmzettel zu stellen. Diese sei nun mit einem Nein zur Unabhängigkeit beantwortet worden.

«Es gibt keine Dispute, es wird keine Wiederholung geben.» Kritiker hatten ihm vorgehalten, er habe sich bei der Vorbereitung des Referendums von den Befürwortern der Unabhängigkeit über den Tisch ziehen lassen. (sda/dpa)
9:21
Das Endresultat ist da
Ja-Stimmen: 1'617'989 (44,7%)
Nein-Stimmen: 2'001'926 (55,3%)
Wahlbeteiligung: 84.6%
9:18
Auch Highland sagt Nein
Der letzte der 32 schottischen Wahlkreise ist ausgezählt.
9:10
«Wir bleiben zusammen»
So titelt die «Times».
8:48
Cameron kündigt Reformen an
Der britische Premierminister David Cameron hat nach dem Schottland-Referendum eine umfassende Verfassungsreform für ganz Grossbritannien angekündigt. Eine Ausweitung der Machtbefugnisse für das schottische Regionalparlament in Edinburgh soll noch im November verhandelt werden.

Das kündigte Cameron in der Downing Street an. Ein Gesetzentwurf solle im Januar 2015 vorliegen.
British Prime Minister David Cameron reads a statement to the media about Scotland's referendum results, outside his official residence at 10 Downing Street  in central London,  Friday, Sept. 19, 2014. Scottish voters have rejected independence, deciding to remain part of the United Kingdom after a historic referendum that shook the country to its core. The decision prevented a rupture of a 307-year union with England, bringing a huge sigh of relief to the British political establishment. (AP Photo/Lefteris Pitarakis)
Er versprach gleichzeitig allen vier Teilen des Vereinigten Königreichs mehr Autonomie. «So wie die Schotten mehr Macht über ihre Angelegenheiten haben werden, so müssen auch die Menschen in England, Wales und Nordirland mehr Mitsprache über ihre Angelegenheiten haben», sagte Cameron.

«Der entscheidende Teil, der bisher fehlte, ist England», sagte Cameron zur Föderalismus-Debatte in Grossbritannien. Es solle künftig «englische Stimmen für englische Gesetze geben», sagte Cameron, ohne dies näher zu erläutern.

Die oppositionelle Labour-Partei hatte ein eigenes Parlament für den weitaus grössten Teil Grossbritanniens gefordert. (sda/dpa/afp)
8:45
Unabhängig oder nicht – schön ist Schottland auf jeden Fall
Ob es gleich das schönste Land der Welt ist, wie «The Daily Record» behauptet, ist dann eher Geschmackssache.
8:41
Miliband spricht
Der Labour-Chef Ed Miliband sagt, das Vereingte Königreich sei heute stärker, als es gestern war.
8:38
«Wie die stille Nein-Armee die ‹Ja-Tyrannen› besiegte»
Die «International Business Times» analysiert die Niederlage des Ja-Lagers. Dieses habe zum Beispiel die Strassen in der Hauptstadt Edinburgh völlig dominiert, doch dann hätten die Gegner, die «still ihre No-Abzeichen in der Tasche behielten», die Abstimmung klar gewonnen. Allerdings sei es keineswegs ein Erdrutschsieg gewesen. «Das Nein mag die Schlacht gewonnen haben, aber der Krieg ist noch lange nicht vorbei, denn die Schotten hungern noch stets nach Veränderung»., schreibt die «International Business Times».
8:18
Unionisten bejubeln Nein
Die Gegner der schottischen Unabhängigkeit haben das Ergebnis des Referendums mit Begeisterung aufgenommen. In den Stimmbezirken, in denen die «No»-Kampagne gegen die Unabhängigkeit die Mehrheit der Stimmen bekam, bejubelten die Unionisten schon in der Nacht lauthals ihren Sieg.
Auch auf den Strassen der Hauptstadt Edinburgh waren am Freitagmorgen die «Nein»-Wähler erleichtert darüber, dass Schottland ein Teil des Vereinigten Königreichs bleibt.
epa04406823 No supporters celebrate their win over the Yes campaign at the Royal Highland centre during the Scottish referendum in Edinburgh, Scotland, 19 September 2014. Reports state that enough votes against Scottish independence have been counted to ensure victory for the Stay Together Campaign in the referendum, according to election officials.  EPA/ANDY RAIN
8:10
Cameron spricht
Vor seiner Amtswohnung in der Downing Street in London wendet sich David Cameron an die Öffentlichkeit. Der britische Premierminister gratuliert Alex Salmond zu seiner Wahlkampagne für die Unabhängigkeit Schottlands. «Ich bin froh, dass die SNP an Gesprächen über mehr Unabhängigkeit teilnimmt», sagte Cameron.
«Es ist Zeit für unser Vereinigtes Königreich, zusammenzukommen und vorwärts zu gehen.»
8:02
Bisher 1'914'187 Nein
Laut BBC stimmten 1'914'187 Schotten gegen die Unabhängigkeit. Für einen Sieg wurden 1'852'828 Stimmen benötigt.
7:49
Nein-Kampagnenleiter Darling spricht
Alistair Darling, der Leiter der Kampagne gegen die schottische Unabhängigkeit, sagt: «Wir haben Einheit statt Trennung gewählt.» Man habe die Diskussion aufgenommen, «und wir haben gewonnen». Die schweigende Mehrheit habe gesprochen.
7:43
«It's No!»
So nimmt die britische Presse zum Abstimmungsergebnis Stellung:
7:40
Das Pfund im Hoch
Die Nachrichten aus Schottland befeuern den Kurs der britischen Währung: Das britische Pfund steigt zum Euro auf ein neues Zweijahreshoch. Auch gegen den Dollar legt das Pfund zu. Der Londoner Aktienindex FTSE steigt vorbörslich um 0,9 Prozent.
7:37
Traurige Verlierer
Enttäuschte Befürworter der Unabhängigkeit in Glasgow.
7:33
31 von 32 Wahlkreisen sind ausgezählt
Nach Auszählung von 31 der 32 Wahlkreise liegen die Abspaltungsgegner nach offiziellen Zahlen bei 55,42 Prozent. Die Befürworter der Unabhängigkeit.kommen nur auf 44,58 Prozent.
7:20
Jetzt spricht der schottische Regierungschef Alex Salmond
Der schottische Regierungschef (First Minister) Alex Salmond, treibende Kraft hinter dem Unabhängigkeitsreferendum, wendet sich an seine Anhänger. Er dankt für «1,6 Millionen Stimmen für die schottische Unabhängigkeit» und räumt die Abstimmungsniederlage ein. «Ich akzeptiere den demokratischen Willen der schottischen Bevölkerung», sagte er.

7:17
Auch Five sagt «No»
Auch im Wahlbezirk Fife wollen 55 Prozent britisch bleiben. Die Befürworter der Unabhängigkeit kommen nur auf 45 Prozent.
7:05
Schotten stimmen gegen Unabhängigkeit
Die schottische Unabhängigkeitsbewegung hat das Referendum über die Loslösung von Grossbritannien verloren. Dies erklärte die stellvertretende Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon am frühen Freitagmorgen gegenüber dem Sender BBC.

Die Nationalisten räumten ihre Wahlniederlage ein. Sie seien enttäuscht, dass die Unabhängigkeit wohl knapp verfehlt worden sei, hiess es in einer ersten Stellungnahme. «Jedes Mitglied der Yes-Kampagne ist tief enttäuscht. Aber Schottland hat sich für immer verändert», sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon.

Nach Auszählung von 29 der 32 Wahlkreise am frühen Freitagmorgen hatten laut dem Sender BBC 55 Prozent mit «Nein» und 45 Prozent mit «Ja» gestimmt.

Der Regierung in London um Premierminister David Cameron ist es damit gelungen, die Abspaltungstendenzen erfolgreich abzuwehren. Die Meinungsfragen vor der Abstimmung hatten wochenlang ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen beider Lager vorhergesagt.

Die Schottische Nationalpartei von Ministerpräsident Alex Salmond, die vehement für die Unabhängigkeit eingetreten war, konnte in ihren Hochburgen nach ersten Analysen nicht genügend Wähler mobilisieren.

Grosse Städte wie die Metropole Glasgow oder Dundee stimmten zwar mehrheitlich für die Abspaltung von Grossbritannien. Die Wahlbeteiligung war aber hier nicht hoch genug, um das Ergebnis aus anderen Regionen umkehren zu können.

Bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung hatten sich am Donnerstag in Stosszeiten lange Schlangen vor den Wahllokalen in den 32 Wahlbezirken Schottlands gebildet. Das Thema hatte die Bevölkerung in dem Fünf-Millionen-Einwohner-Land im Norden Englands monatelang elektrisiert. (sda/reu/afp/dpa)
6:58
Auch Edinburgh sagt Nein zur Unabhängigkeit
Edinburgh sagt mit 61,1 Prozent Nein. Es fehlen noch vier Wahlkreise. Die Hochrechnungen gehen von 55 Prozent Nein aus.

6:55
Stellvertretende Regierungschefin räumt Niederlage ein



Nicola Sturgeon ist die stellvertretende Regierungschefin Schottlands.
6:48
Am Nein besteht kaum noch Zweifel, doch wie geht's weiter
Die grossen Medienhäuser in Grossbritannien haben das Nein-Lager als Sieger der Abstimmung über Schottlands Unabhängigkeit erklärt. Auch die ersten Vertreter der Unabhängigkeitsbefürworter räumen die Niederlage ein. Mit voraussichtlich 55 Prozent fällt das Resultat etwas deutlicher aus, als die letzten Umfragen erwarten liessen.

Schottland bleibt damit im Königreich. Doch wie geht es weiter? Es wird erwartet, dass sich sowohl Premierminister David Cameron - wohl in einer Ansprache - wie auch die Queen - eher in einer schriflichten Erklärung - äussern werden. Vor der Abstimmung hat Cameron den Schotten weitere Autonomie (Devolution) versprochen. Seine Worte dürften in ganz Grossbritannien mit Spannung erwartet werden.

Hier gratuliert Cameron schon mal dem Leiter der Nein-Kampagne «Better Together», Alistair Darling:
6:30
BBC-Hochrechnung: 55 Prozent Nein, 45 Prozent
Der öffentlich-rechtliche Sender BBC prognostiziert einen deutlichen Sieg für die Unabhängigkeitsgegner mit 55 Prozent Nein.

Der Zwischenstand: Nach 24 von 32 ausgezählten Bezirken sind 54,2 Prozent gegen die Unabhängigkeit von Grossbritannien, 45,8 Prozent haben Ja gestimmt. Es fehlen unter anderem noch die Resultate aus Edinburgh und Fife.
Supporters from the "No" Campaign react to a declaration in their favour, at the Better Together Campaign headquarters in Glasgow, Scotland September 19, 2014. Scotland has voted on whether to stay within the United Kingdom or end the 307-year-old union in a finely balanced independence referendum with global consequences.    REUTERS/Dylan Martinez (BRITAIN  - Tags: ELECTIONS POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY)
Das Nein-Lager jubelt.




Gedrückte Stimmung bei den Befürwortern.
Ballot papers are counted through the night in the Scottish Independence Referendum at the Royal Highland Centre in Edinburgh, Scotland Thursday, Sept. 18, 2014. From the capital of Edinburgh to the far-flung Shetland Islands, Scots embraced a historic moment - and the rest of the United Kingdom held its breath - after voters turned out in huge numbers for an independence referendum that could end Scotland's 307-year union with England. (AP Photo/PA, Andrew Milligan) UNITED KINGDOM OUT, NO SALES, NO ARCHIVE
Noch ist aber nicht überall fertig ausgezählt.
6:14
Auch der Guardian erklärt das Nein-Lager zum Sieger
6:11
Sender Sky News geht von Sieg des Nein-Lagers aus
Der britische Sender Sky News sieht das Nein-Lager praktisch uneinholbar vorne. Mathematisch sei zwar auch noch eine Sieg der Befürworter möglich, doch der Trend spreche dagegen, sagte der Abstimmungsexperte des Senders.

«It's No!», sagt übrigens auch unser nationaler Abstimmungsexperte Claude Longchamp:

5:58
Glasgow spricht sich für Unabhängigkeit aus
Erfolg für die Unabhängigkeitsbewegung: In Glasgow haben sich die Stimmenden mit 53,5 Prozent zu 46,5 Prozent für die Unabhängigkeit ausgesprochen. Trotz dem Erfolg im zahlenmässig grössten Wahlkreise zeichnet sich ein Nein ab: Nach 23 von 32 ausgezählten Wahlkreisen liegt das Nein-Lager bei 54 Prozent.

5:47
Labour-Partei in Schottland erklärt Sieg für Unabhängkeitsgegner
Für den Parteichef der schottischen Labour-Partei ist der Fall klar: Die Unabhängkeitsgegner haben die Abstimmung gewonnen. Das berichtet ein Journalist von BBC:

5:36
Alex Salmond sieht nicht happy aus


Alex Salmond ist als First Minister von Schottland und Kopf der nationalistischen Partei die treibende Kraft hinter dem Unabhängigkeitsreferendum.

Bei 16 von 32 ausgezählten Wahlkreisen sieht es weiterhin nicht gut aus für die Unabhängigkeitsbefürworter: 55,9 Prozent Nein, 44,1 Prozent Ja.
5:18
West Dunbartonshire und Dundee City stimmen Ja
Gute Nachricht für das Unabhängigkeitslager: Der Bezirk West Dunbartonshire hat sich für eine Unabhängigkeit Schottlands von Grossbritannien ausgesprochen, und zwar mit 54 zu 46 Prozent. Und in Dundee City gewann das Ja-Lager sogar mit 57 Prozent.

Es sind allerdings die beiden einzigen Bezirke der acht bislang ausgezählten Wahlkreise, die sich für die Abhängigkeit ausgesprochen haben. Alle ausgezählten Bezirke sind eher klein, so dass auch die derzeitige Stimmenzahl mit Vorsicht zu interpretieren ist. Stimmenmässig liegen die beiden Lager praktisch gleichauf.

Insgesamt wurde in 32 Wahlbezirken abgestimmt. Umfragen weisen auf ein knappes Nein hin.

5:01
Nein zeichnet sich ab, aber erst 2,3 Prozent ausgezählt
In den ersten vier der 32 Wahlkreisen, die komplett ausgezählt wurden, lagen die Gegner der Unabhängigkeit mit 58 Prozent klar vorn. Die ersten Zahlen kamen von den Shetland Inseln, Clackmannanshire, den Orkney Inseln und Western Isles. Die vier kleinen Bezirke stehen aber insgesamt nur für 2,3 Prozent der gesamten Wählerschaft. (sda)

4:25
Vier Wahlbüros ausgezählt, viermal Nein
Bislang sind die Stimmen in vier eher kleineren Wahlbezirken fertig ausgezählt. In allen vier liegt das Nein-Lager vorne, das gegen die Unabhängigkeit Schottlands von Grossbritannien ist.

Was die Befürworter besonders beunruhigen müsste: Die Nein-Anteile sind in diesen Bezirken höher als erwartet. Der Wahlexperte Michael Thrasher sagte dem Sender SkyNews, dass die Unabhängigkeitsgegner die Abstimmung eher noch deutlicher als erwartet gewinnen dürften, wenn sich dieser Trend fortsetzt.
epaselect epa04406624 Ballots are counted at the Aberdeen Exhibition and Conference Centre during the Scottish referendum in Aberdeen, Scotland, 18 September 2014. Scots turned out across Scotland to vote in the crucial Scottish independence referendum.  EPA/ROBERT PERRY
Volle Konzentration beim Auszählen von Stimmzetteln in Aberdeen. (Bild: Keystone).
3:30
Premier Cameron will eine Rede zum Resultat halten
In den Grossstädten Edinburgh und Glasgow harrten tausende in blauweisse Flaggen gehüllte Menschen in der Nacht in Pubs und auf den Strassen aus, um die Ergebnisse der Auszählung zu verfolgen.

Ein Palastsprecher sagte, Königin Elizabeth II. verfolge die Ereignisse vom Schloss Balmoral in Schottland. Sie werde von ihren Beratern in London und Edinburgh auf dem Laufenden gehalten.

Premierminister David Cameron, der ebenso wie die Vorsitzenden der anderen grossen Parteien eine Abspaltung Schottlands strikt ablehnt, will nach Bekanntgabe der Ergebnisse eine Ansprache halten. (sda/dpa/afp)
GLASGOW, SCOTLAND - SEPTEMBER 18:  "Yes" Supporters react to the polls closing in George Square as Scotland awaits the results of the Scottish Independence referendum vote on September 18, 2014 in Glasgow, Scotland. Scotland. Polls have now closed in the Scottish referendum and the United Kingdom await the results of this historic vote.  With a substantial turnout at the polling stations the vote is too close to call and the result is expected in the early hours of Friday morning.   (Photo by Mark Runnacles/Getty Images)
2:42
Erste Resultate: Schlechte Nachrichten für Unabhängigkeitsbefürworter
Aus den ersten Wahlbüros liegen Resultate vor: In Clackmannanshire hat das Nein-Lager gewonnen.

Es haben 16'350 Stimmberechtigte ein Ja eingelegt, 19'036 ein Nein. Das ergibt ein Verhältnis von 46,2 zu 53,8 Prozent.

Für die Unabhängigkeitsbefürworter ist das eine schlechte Nachricht, der Distrikt ist zwar klein, die Befürworter glaubten ihn aber auf sicher zu haben.
2:20
Wirbel um zehn Stimmzettel in Glasgow
Fälschungsvorwürfe in Glasgow, allerdings mit bescheidenem Ausmass: Zehn Stimmzettel sollen in der schottischen Stadt unter falschem Namen eingelegt worden sein, wie eine Korrespondentin der britischen Zeitung «The Guardian» berichtet.

Aufgeflogen ist die Fälschung, als mehrere Bürger abstimmen wollten und herausfanden, dass jemand bereits unter ihrem Namen abgestimmt hatte.

Derzeit wird nach den unter falschem Namen eingeworfenen Stimmzetteln gesucht. Wahlverantwortliche geben indes zu bedenken, dass zehn Stimmzettel bei rund 483'000 abgegebenen Stimmen in Glasgow kein grosses Gewicht haben.
Ballots are counted at the Emirates Sports Arena in Glasgow on September 18, 2014, after the polls close in the referendum on Scotland's independence. The question for voters at Scotland's more than 5,000 polling stations is "Should Scotland be an independent country?" and they are asked to mark either "Yes" or "No". The result is expected in the early hours of Friday. AFP PHOTO/ANDY BUCHANAN
Die Halle, in der in Glasgow die Stimmen ausgezählt werden. (Bild: afp)
1:54
«Mutter aller Hangover» oder wie die Presse auf #indyref reagiert
Es ist ein Horror für alle Zeitungsredaktionen: Die Zeitung muss in den Druck, aber das Resultat ist noch gar nicht bekannt. Damit haben auch die britischen Blätter gekämpft. Wie sie das Problem gelöst haben lesen Sie hier: Die «Mutter aller Hangovers», «Schottland schreibt Geschichte» - und Aufrufe zur Versöhnung.
1:11
Erstes Resultat schon in einer Stunde?
Es wird spannend: Der britische News Sender Sky News erwartet, dass erste Resultate schon in einer Stunde vorliegen könnten. Die Auszählungen laufen.

0:34
«Zu 99 Prozent sicher ein Nein»
Dieser Mann ist sich zu 99 Prozent sicher, dass die Schotten Teil von Grossbritannien bleiben wollen. Der Mann ist Präsident des Umfrageinstituts YouGov.

23:40
YouGov geht von 54 Prozent Nein aus
Die Panelbefrager der Organisation YouGov sehen die Gegner der Unabhängigkeit vorne. Ihre Prognose nach Schliessung der Wahllokale zeigt: 54 Prozent Nein gegen 46 Prozent Ja.




Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Nachwahlbefragung von Personen, die nach dem Urnengang auf der Strasse befragt wurden, sondern um Daten, die aus dem Panel von YouGov erhoben wurden.
23:30
Entscheidung gefallen, aber welche?
Guten Abend aus Sydney! Die Nachtschicht übernimmt den Ticker und hält Sie weiterhin auf dem Laufenden. Es dürfte noch einige Stunden dauern, bis erste Trendmeldungen zur Abstimmung in Schottland vorliegen. Die Zeit werden wir aber sicherlich zu überbrücken wissen.

Hier in Australien kann man nicht sagen, dass das Referendum in den Medien ein dominierendes Thema gewesen wäre. Zu weit weg. In den Köpfen geistert es aber schon rum, denn es gibt nicht wenige Schotten hier: Laut Wikipedia leben doch immerhin 130'000 Personen in Australien, die in Schottland geboren wurden und rund 1,8 Millionen Leute in Australien geben ab, schottische Vorfahren zu haben.

23:00
Die Wahllokale sind zu – jetzt wird ausgezählt!
Fertig, aus, finito: Wer von den vier stimmberechtigten Millionen Schotten und Schottinnen seine Stimme jetzt noch nicht abgegeben hat, für den ist es zu spät. Viele hunderte Freiwillige und Behördenhelfer sind jetzt gefordert. Emsig werden sie Stimme für Stimme auszählen und morgen früh um 8.00 Uhr soll uns dann das Stimmergebnis des Referendums auf dem Frühstückstablett serviert werden. Löst sich Schottland von Grossbritannien los? Morgen früh haben wir Klarheit. Und damit übergebe ich an den Kollegen in Australien – der hält Sie, werte User auch in der Nacht auf dem Laufenden.
22:48
Wahllokale schliessen in Kürze
Der letzte Ansturm ist bald vorüber, die Wahllokale schliessen in rund 10 Minuten ...
PEEBLES, SCOTLAND - SEPTEMBER 18:  Former Gordon Highlander, Jock Robertson, aged 81, who said 'I have waited all my life for this vote' pauses at Peebles polling station after voting in the Scottish referendum on September 18, 2014 in Peebles, Scotland. After many months of campaigning the people of Scotland today head to the polls to decide the fate of their country. The referendum is too close to call but a 'Yes' vote would see the break-up of the United Kingdom and Scotland would stand as an independent country for the first time since the formation of the Union.  (Photo by Christopher Furlong/Getty Images) *** BESTPIX ***
... in Edinburgh, der Hauptstadt und wo auch das Parlament tagt, bereiten sich Mitarbeiter der Behörden aufs Auszählen der Stimmen vor.
A man carries ballot boxes at a counting centre in Edinburgh, Scotland, September 18, 2014. Scotland voted on Thursday on whether to stay within the United Kingdom or end the 307-year-old union with England and become an independent nation in a finely balanced referendum with far-reaching consequences.    REUTERS/Paul Hackett (BRITAIN  - Tags: POLITICS ELECTIONS)
Members of staff wait inside a counting centre to begin tallying votes in Edinburgh, Scotland,  September 18, 2014. Scotland voted on Thursday on whether to stay within the United Kingdom or end the 307-year-old union with England and become an independent nation in a finely balanced referendum with far-reaching consequences.    REUTERS/Paul Hackett (BRITAIN  - Tags: POLITICS ELECTIONS)
22:29
Unglaubliche Stimmbeteiligung zeichnet sich ab






Bereits vor dem heutigen Tag stand ja fest, dass sich 97 Prozent der Stimmberechtigten für die Teilnahme am Referendum eingeschrieben haben. Fraglos: Die Rekord-Beteiligung ist in trockenen Tüchern, stellt sich allein die Frage: Wieviele haben denn nun tatsächlich mitgemacht?
22.26
Ruppiger Umgangston
In Glasgow kommt mit dem Eindunkeln offenbar die Kälte und damit das Bedürfnis nach etwas Wärme. Abspaltungsbefürworter versuchten unter anderem, einen Union Jack, Sinnbild Grossbritanniens und damit der Union, abzufackeln.
Pro-Independence supporters attempt to burn to a Union Flag in George Square, Glasgow, Scotland, on September 18, 2014, during a referendum on Scottish independence. Scotland began voting Thursday on whether to become independent from Britain in a referendum which has electrified the nation, dominating debate in homes and pubs from Edinburgh to the Highlands. AFP PHOTO / ANDY BUCHANAN
Pro-Union supporters clash with pro-Independence supporters in George Square, Glasgow, Scotland, on September 18, 2014, during a referendum on Scottish independence. Scotland began voting Thursday on whether to become independent from Britain in a referendum which has electrified the nation, dominating debate in homes and pubs from Edinburgh to the Highlands. AFP PHOTO / ANDY BUCHANAN
22:17
Wir bleiben auch über Nacht dran
Auch weil die Spannung mit jeder Minute steigt: Wir bleiben dran, auch über Nacht – das als kleine Vorab-Ankündigung. Der Kollege im fernen Osten wird um 23.00 Uhr übernehmen, weshalb sich auch um 00.34 Uhr alles Wichtige zum Referendum hier drin finden wird. Oder um 02.56 Uhr. Oder um 4.12 Uhr.
22:08
Die Ja-Sager dominieren das Strassenbild
In den letzten Stunden wenig Neues in Sachen Strassenbild: Seit dem frühen Morgen hatten nämlich die Befürworter des Referendums die optische Überhand. Immerhin hat zuletzt auch der eine oder andere Unions-Anhänger öffentlich Farbe bekannt. Impressionen eines Referendums über die Unabhängigkeit eines Landes:
Pro-Independence, 'Yes' supporters are entertained by a piper dressed as a gorilla outside the Scottish Parliament in Edinburgh on September 18, 2014, during Scotland's independence referendum. Scotland voted Thursday in an epic independence referendum that could break up the centuries-old United Kingdom and create Europe's newest state since the collapse of Yugoslavia. AFP PHOTO/LESLEY MARTIN
Pro-Union supporters clash with pro-Independence supporters in George Square, Glasgow, Scotland, on September 18, 2014, during a referendum on Scottish independence. Scotland began voting Thursday on whether to become independent from Britain in a referendum which has electrified the nation, dominating debate in homes and pubs from Edinburgh to the Highlands. AFP PHOTO / ANDY BUCHANAN
EDINBURGH, SCOTLAND - SEPTEMBER 18:  Debbie Ramsay, aged 24 and Gian Smith, aged eight, wait outside the Scottish Parliament as voting in the referendum continues on September 18, 2014 in Edinburgh, Scotland. After many months of campaigning the people of Scotland today head to the polls to decide the fate of their country.  The referendum is too close to call but a 'Yes' vote would see the break-up of the United Kingdom and Scotland would stand as an independent country for the first time since the formation of the Union.  (Photo by Christopher Furlong/Getty Images)
22:00
Noch eine Stunde, dann sind die Urnen zu!
Damit ist eigentlich bereits alles gesagt. Von 8.00 Uhr morgens (MESZ) bis 23.00 Uhr hatten die rund vier Millionen wahlberechtigten Schotten Zeit, ihre Stimme abzugeben. Was für unsereiner etwas gewöhnungsbedürftig ist: Hochrechnungen gibt es nicht, das Wahlergebnis dann erst Morgen früh um ca. 8.00 Uhr.
21:33
Schauen Sie sich diese Twitter-Map an!
Wo und wann schwangen die Befürworter der Unabhängigkeit auf Twitter obenaus? Eine Auswertung, nicht nur für die Insel, sondern für ganz Europa. Wo? Hier entlang.
21:26
Lauter wichtige Entscheide in Schottland ...
... bereits abgesegnet haben die distinguierten Herrschaften des Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews die Neuerung, dass künftig auch Frauen Mitglied im erlauchten Golf-Klübli werden dürfen. Wie fortschrittlich! 2014! Hier lesen bei den Kollegen von Spiegel Online.
21:08
Aye .. What? Dieses Video erklärt alles
Was ist Schottland, wo liegt es und in welcher Verbindung steht es zum restlichen Grossbritannien? Und, unter all den Fragen von grösster Wichtigkeit: Was würde den Schotten eine allfällige Unabhängigkeit bringen? Dieses Video des «Guardian» hat die Antwort auf all ihre offenen Fragen. Hier klicken.
20:59
Die watson-Reportage aus Schottland
Unser Mann vor Ort, Sven Zaugg (Twitter: @svenzaugg) mit der Reportage aus Schottland. In Pubs, auf der Strasse und vor Wahllokalen hat er den Puls der Abstimmenden gefühlt, dabei ein gerüttelt Mass an Abneigung gegen das Westminster-Establishment festgestellt. Die Reportage also: Hier.
20:17
Wie weiter mit der Währung?
Was, wenn ... - unsere Kollegen von Spiegel Online haben sich schonmal mit sämtlichen denkbaren Optionen bezüglich der schottischen Währungs-Zukunft auseinandergesetzt. Den Artikel gibts hier.
20.05
Wahllokale schliessen in drei Stunden
Drei Stunden also noch bis 23.00 Uhr (MESZ) sind die Wahllokale in Schottland geöffnet und noch immer strömen landauf und landab unzählige an die Urne. Was uns etwas komisch erscheint, aber einer anderen Abstimmungslogik geschuldet ist: Eine Hochrechnung oder ähnlich gibt es nicht.
20:03
Hoppala ...
19:46
Wo in Schottland wird wie gestimmt?
Interessantes von der Big-Data-Front: Diese Infografik zeigt Schätzungen darüber, wo in Schottland wie gestimmt werden dürfte und wann die Abstimmungsresultate in jedem einzelnen der 32 Council Areas zu erwarten sind. Hier klicken.
19:29
Simpsons-Hausmeister mit klarer Haltung
Tja, und während wir uns der Schliessung der Abstimmungsurnen entgegenmogeln (23.00 Uhr MESZ), hier ein Schmankerl von der Simpsons-Front. Da nimmt Hausmeister Willie Stellung zu Gunsten ... – sehen Sie selbst.
18:42
«Mit einer finanziell üppigen PR-Kampagne ist alles möglich»
Der Leitartikel aus der «Wiener Zeitung» über Geld im Abstimmungskampf, die Macht des Populismus und die Bedeutung einer allfälligen schottischen Abspaltung für Europa. Hier lesen.
18:37
«Schmierige Typen, gepuderte Macker»
​Unser Mann vor Ort (auf Twitter: @svenzaugg) meldet sich zu Wort und lässt verlauten: Noch sind die Stimmlokale geöffnet, doch in den noblen Pups von Edinburgh, auf der pompösen Royal Mile, in der Princess Street, in New Town oder Old Town haben die Befürworter der Unabhängigkeit bereits gewonnen. Sie sagen unisono: «Wir haben London in die Knie gezwungen.» Man spricht von Demokratie und Freiheit, von Selbstbestimmung und Schicksal, gar vom jüngsten Tag.
Andy trinkt ... (bild: watson)

Und man trinkt. So wie Andy. Der 43-Jährige arbeitet als Angestellter bei einem Verlag. Er sagt: «Wir wollen unser Schicksal selbst bestimmen. Wir sind ein sehr reiches Land, wir brauchen diese schmierigen Typen in London nicht, die in ihre eigenen Tasche wirtschaften.» Mike nickt, der 50-Jährige arbeiten auf einer Ölplattform und sagt. «Ich weiss wovon ich rede. Unter unserem Arsch sprudelt schwarzes Gold, das gehört uns, nicht dieses gepuderten Mackern in London.» Whatsoever, sagt Mike, es werde eng.
... derweil ihm Mike in seinen Tiraden beipflichtet und Richtung Westminster-Establishment ledert. (bild: watson)
18:26
Die Befürworter geben ihr letztes Hemd
Eine Wäscheleine, ein Schloss (das Edinburgh Castle) im Hintergrund, die eine oder ausgeleierte Unterwäsche: Fertig. Die Befürworter der Loslösung Schottlands von Grossbritannien setzen auf Puritanismus. Oder geben ihr letztes Hemd, wenn man so will.
EDINBURGH, SCOTLAND - SEPTEMBER 18:  Underwear and laundry hang from a washing line below Edinburgh Castle supporting a Yes vote during the scottish referendum on September 18, 2014 in Edinburgh, Scotland. After many months of campaigning the people of Scotland today head to the polls to decide the fate of their country.  The referendum is too close to call but a Yes vote would see the break-up of the United Kingdom and Scotland would stand as an independent country for the first time since the formation of the Union.  (Photo by Christopher Furlong/Getty Images)
EDINBURGH, SCOTLAND - SEPTEMBER 18: Underwear and laundry hang from a washing line below Edinburgh Castle supporting a Yes vote during the scottish referendum on September 18, 2014 in Edinburgh, Scotland. After many months of campaigning the people of Scotland today head to the polls to decide the fate of their country.  The referendum is too close to call but a Yes vote would see the break-up of the United Kingdom and Scotland would stand as an independent country for the first time since the formation of the Union.  (Photo by Christopher Furlong/Getty Images)
EDINBURGH, SCOTLAND - SEPTEMBER 18:  Underwear and laundry hang from a washing line below Edinburgh Castle supporting a Yes vote during the scottish referendum on September 18, 2014 in Edinburgh, Scotland. After many months of campaigning the people of Scotland today head to the polls to decide the fate of their country.  The referendum is too close to call but a Yes vote would see the break-up of the United Kingdom and Scotland would stand as an independent country for the first time since the formation of the Union.  (Photo by Christopher Furlong/Getty Images)
18:10
#indyref – Was bisher geschah
Startschuss zur Referendums-Abstimmung war morgens um 8.00 Uhr (MESZ). Rund vier Millionen wahlberechtigte Schotten – von denen sich zuvor 97 Prozent für eine Teilnahme an der Abstimmung registriert hatten – sind seither aufgerufen, Stellung zu nehmen zur Frage: «Soll Schottland ein unabhängiger Staat werden?» Notabene nach über 300 Jahren Zugehörigkeit zu Grossbritannien.

Die Ja-Kampagne hatte in den letzten Wochen Boden gutmachen können, nachdem die Gegner der Autonomie stets in Führung lagen. Während etwa US-Präsident Obama in einer Twitter-Botschaf an die schottischen Stimmberechtigten appelierte, ein Nein einzulegen, outete sich Tennisstar Andy Murray – ebenfalls mit einer Mitteilung auf dem Kurznachrichtendienst – als Befürworter des Begehrens.

Jüngste Umfragen zeigen eine knappe Führung der Unabhängigkeitsgegner, deren Kampagne – zuletzt von diversen Westminster-Grössen sekundiert – unter dem Motto «Better together» firmierte.

Noch bis 23.00 Uhr (MESZ) sind die Wahlbüros in Schottland geöffnet. Das Ergebnis sollte am Freitagmorgen vorliegen.
17:50
Das Ungeheuer von Loch Ness sagt ...?
17:43
Russell Brand, und wie er Camerons Rede zerpflückt
Gut, es ist zwei, drei Tage her, aber sehenswert. Sehen Sie hier Komiker und Enfant Terrible Russell Brand, wie er sich über Premiers David Camerons Tränen-Rede lustig macht und einen weiteren Auftritt Camerons bitterböse seziert. Das Ganze stilecht auf Chesterfield-Sofa und vor Backsteinmauer.
17:38
«Die Wirtschaft könnte in beide Richtungen kippen»
Korrespondent Sven Zaugg hat mit einem Ladenbesitzer in Edinburgh gesprochen:
Er wisse noch nicht, ob er Ja oder Nein stimmen werde, sagt der 23-jährige Jonathan. Er tendiere aber wohl eher zu einem Ja. Hört man sich in Edinburgh bei den Ladenbesitzern um, wird schnell klar: So wie dem Whisky-Verkäufer geht es vielen Stimmberechtigten in Schottland. Sie sind unentschieden. Einerseits lehnen sie die Nationalisten im eigenen Land ab, andererseits will man sich nicht mehr von London vorschreiben lassen, wie das Land regiert werden soll.
17:27
Wann kommen die Resultate?
Die Poll Stations in Schottland schliessen heute um 22 Uhr Ortszeit (23 Uhr MEZ), doch es wird danach eine Weile dauern, bis die Resultate vorliegen. Laut «Guardian» erwartet man ein inoffizielles Resultat um 7 Uhr am Freitagmorgen (8 Uhr MEZ). Die 32 verschiedenen schottischen Wahlbezirke werden die Resultate der Zentrale melden, die ihnen jeweils nach Überprüfung die Erlaubnis erteilt, sie zu veröffentlichen.
Wenn alle 32 Bezirke ihre Resultate gemeldet haben, wird auch das definitive Endresultat für ganz Schottland publiziert. Untenstehende Tabelle zeigt eine Tabelle mit Schätzungen, wann die Wahlkreise ihre jeweiligen Ergebnisse verkünden dürften (Ortszeit). Es handelt sich aber nur um die Schätzung einer gut informierten Privatperson:
16:51
1995 siegte in Québec das Nein – trotz Umfrage-Ja
1995 lagen die Befürworter der Unabhängigkeit Québecs von Kanada in den Umfragen vorn – doch dann trugen die Gegner mit einem hauchdünnen Vorsprung den Sieg davon.
In Schottland führten dagegen in den letzten Umfragen die Gegner der Unabhängigkeit mit 53 Prozent Nein gegen 47 Prozent Ja. Hier ein interessanter Vergleich der Umfragewerte Québec 1995 - Schottland 2014:
16:07
Armer Union Jack!
Ein Wähler der «Scottish Nationalist Party» (SNP) sei es, der hier das verhasste Symbol der britischen Herrschaft in Flammen setzt, behauptet dieser Twitterer:
15:54
«Ein geschichtsträchtiger Moment»
Der Verkäufer Joseph ist 28 Jahre alt und sagt Ja zur schottischen Unabhängigkeit.
15:41
Lederhosen-Separatisten in Edinburgh
Nicht nur Katalanen oder Korsen unterstützen die schottische Unabhängigkeitsbewegung – auch Bayern fiebern in Edinburgh mit:
15:06
«Es geht um Demokratie und Selbstbestimmung»
Die Beamtin Rachel sagt Ja zur Unabhängigkeit, aber nicht aus Nationalismus.
15:00
London würde Nein sagen
Kaum verwunderlich: Diese Trendmap zeigt, dass in London das Nein überwiegt. Wählen dürfen allerdings nur Personen mit Wohnsitz in Schottland.
14:48
1500 Meilen für Schottlands Unabhängigkeit
Aus Solidarität mit den schottischen Unabhängigkeitsbefürwortern ist ein Mann aus der nordostspanischen Region Katalonien mit seinem Oldtimer 2000 Kilometer bis nach Glasgow gefahren. Dort wurde er von Befürwortern der Unabhängigkeit mit Jubel empfangen.

«Ich bin hier, um die Schotten zu unterstützen und der Welt zu sagen, dass wir Katalanen auch das Recht auf ein Referendum wollen», sagte der Feuerwehrmann Pep Pladeveya. Drei Tage war der Mann in seinem über 40 Jahre alten und in den Nationalfarben Kataloniens gehaltenen Kleinwagen vom Typ Seat 600 unterwegs, um mit maximal 80 Kilometern pro Stunde von Gerona nach Glasgow zu gelangen.

Pladeveya verteilte Broschüren zum Thema «Katalonien ist nicht Spanien». In Katalonien erhofft sich die Unabhängigkeitsbewegung beträchtlichen Aufwind, sollten sich bei dem Referendum in Schottland die Befürworter einer Loslösung durchsetzen. (sda/afp)





14:35
Flaggenentwürfe von anno dazumal
Bei der Union von Schottland und England vor gut 300 Jahren gab es eine Reihe von Entwürfen für den Union Jack, die nie verwirklicht wurden.
14:17
Entscheiden die Jungen das Rennen?
Entscheiden Teenager über Schottlands Zukunft?, fragt der amerikanische TV-Sender «NBC News». Die schottische Regionalregierung habe das Stimmalter auf 16 Jahre gesenkt, um den Ja-Anteil zu erhöhen. Jugendliche würden eher emotional als rational entscheiden, so die Überlegung hinter dieser Massnahme.

Doch Studien zeigten, dass die 16- bis 18-Jährigen nicht leichtfertiger entscheiden würden als ältere Stimmberechtigte, schreibt der Sender auf seiner Website. Wenn überhaupt, so seien jüngere Wähler eher gegen die Unabhängigkeit, sagte ein Experte laut «NBC News». Sie hätten nämlich ein starkes Gefühl der britischen Identität, das mit jenem einer schottischen Identität koexistiere.
14:01
Yes or No?
So sieht der Stimmzettel aus, den die Schotten in der Poll Station ausfüllen müssen.
13:57
«Das würde nie funktionieren»
Der Koch John ist eigens aus London nach Edinburgh gekommen, um die Gegner des Referendums zu unterstützen.
13:53
Der Union Jack ist überall
«Die englische Flagge ist allgegenwärtig.» konstatiert Korrespondent Sven Zaugg. «Nicht wenige Engländer sind angereist und unterstützen die Nein-Bewegung.»
Schottland Edinburgh
(Bild: Sven Zaugg)
13:45
Musikalisches Intermezzo
Passende musikalische Untermalung des historischen Urnengangs.
13:41
Arge Befürchtungen
Wir sind verdammt, falls wir dem Referendum zustimmen, sagen die Gegner.
Schottland Edinburgh
(Bild: Sven Zaugg)
13:31
«Es ist toll zu sehen, dass Demokratie funktioniert!»
Ein Gegner der Unabhängigkeit Schottlands kommt zu Wort:
13:27
Noch kein Grossandrang
Korrespondent Sven Zaugg aus Edinburgh:
Noch immer ist der Andrang bei der Poll Station bescheiden. Der Grossansturm wird während der Mittagszeit erwartet. Im Vorfeld hatten sich mehr als 4,2 Mio. Schotten für die Abstimmung registriert – 97 Prozent der Stimmberechtigten. Bis heute Abend um 10 Uhr (Ortszeit) haben die Stimmberechtigten die Möglichkeit in 5579 Poll Stations ihre Stimme abzugeben.
A school pupil walks away from a polling place after casting his vote, as anyone aged over 16 can vote in the Scottish independence referendum, in Edinburgh, Scotland, Thursday, Sept. 18, 2014.  Polls have opened across Scotland in a referendum that will decide whether the country leaves its 307-year-old union with England and becomes an independent state.  (AP Photo/Matt Dunham)
13:21
Schottland wäre nicht das erste abtrünnige Gebiet
Die Karte zeigt alle Gebiete, die sich in der Vergangenheit schon von London losgesagt haben.
12:39
Ein «NO» aus London
Korrespondent Sven Zaugg mit einem englischen Gegner des Referendums in Edinburgh:
12:35
«Ein wichtiger Tag»
Korrespondent Sven Zaugg aus Edinburgh:
Es sei ein wichtiger Tag, nicht nur für Schottland, sondern für alle Unabhängigkeitsbewegungen in ganz Europa, sagt dieser Katalane, der eigens nach Edinburgh gereist ist.
Katalanischer Separatist Schottland
(Bild: Sven Zaugg)
12:28
«Es ist kompliziert»
Schottland hat seinen Facebook-Status von «Verheiratet» auf «Es ist kompliziert» geändert.
12:22
Separatisten zeigen Flagge
Separatisten aus anderen Regionen – unter anderem Flandern und Korsika – sind nach Edinburgh gekommen, um die Befürworter der schottischen Unabhängigkeit zu unterstützen.
Schottland Edinburgh
(Bild: Sven Zaugg)
12:09
Wählerschlange in Glasgow
12:07
Touristenattraktion Referendum
Korrespondent Sven Zaugg aus Edinburgh:
Immer mehr Touristen mischen sich unter die Stimmberechtigten. Das Referendum wird zur Touristenattraktion.
12:00
Auf Social Media liegen Befürworter vorn
Während Befürworter und Gegner einer Unabhängigkeit in Umfragen etwa gleichauf liegen, haben die Fans der Yes-Kampagne im Social Web die Nase deutlich vorn.
Infografik: Das schottische Unabhängigkeits-Referendum im Social Web | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
11:52
Support aus Donezk
Aus der selbsternannten Volksrepublik Donezk kommt Unterstützung für ein schottisches «Yes»:
11:48
Korrespondent Sven Zaugg aus Edinburgh:
Der Tenor bei den Befürwortern ist klar. Man will die Geschicke in die eigene Hand nehmen. Es gehe nicht mehr an, dass London über das Schicksal der Schotten bestimme. Das sagen die Stimmberechtigten, die an diesem nebligen Morgen bei der Poll Station nähe Royal Mile ein Yes in die Urne legten.

Die Gegner des Referendums kritisieren die Nationalisten. Es sei eine Zwängerei, man habe doch einen guten Deal mit London ausgehandelt. Ein Rentner vergleicht die Nationalisten um Regierungschef Alex Salmond mit der nationalistischen UKIP in England. Das mache ihm Angst. Er plädiert für ein offenes Schottland.
11:45
Ein Blick unter den Kilt
Der französische Prank-Komiker Rémi Gaillard mischt sich auf seine Weise in den Abstimmungskampf ein:
11:29
Salmond lobt Murray
Der schottische Ministerpräsident Alex Salmond ist begeistert über den Sinneswandel des schottischen Tennis-Cracks Andy Murray. Der beklagte die «Negativität» der Nein-Kampagne.
11:23
Korrespondent Sven Zaugg aus Edinburgh:
«Wir können Geschichte schreiben!» So klingt es vor der Poll Station in Edinburgh heute Morgen. Seit sieben Uhr sind die Abstimmungslokale offen, der grosse Andrang ist bislang jedoch ausgeblieben. Dies werde sich jedoch gegen Mittag ändern, sagen die Behörden. Erwartet wird ein knappes Nein zum Unabhängigkeitsreferendum.

Der historische Tag für Schottland ist auch auch grosser Medien-Event. Journalisten aus Spanien, Israel, der Türkei, Ukraine, Deutschland, Frankreich, Italien sind zugegen und sogar ein australisches Fernsehteam berichtet live.
11:15
Wann kommen die Resultate?
Die Karte zeigt, wann mit den Abstimmungsresultaten in den verschiedenen schottischen Bezirken gerechnet wird:
11:10
«Etwas Besseres als das hier»
Dieser Befürworter der Unabhängigkeit zeigt sich skeptisch über die Berichterstattung der Medien:
10:59
Eine neue Flagge fürs UK?
Die Online-Ausgabe des «Independent» hat Vorschläge gesammelt, wie die Flagge Rest-Britanniens aussehen könnte, falls Schottland sich verabschiedet. Hier ein besonders buntes Beispiel:
Vorschlag für eine neue britische Flagge Schottland
10:51
Reporter aus aller Welt
10:49
So wurde Britannien gross
Ein schottisches Ja zur Unabhängigkeit wäre ein weiterer Verlust für das einst so grosse Britische Imperium. Ein Überblick über dessen Geschichte.
10:46
Viele Regierungen sind skeptisch
Viele Regierungen der Welt warten mit Spannung auf den Ausgang des Unabhängigkeitsreferendums in Schottland. Und mancherorts hofft man im Stillen auf ein Nein. Aus nationalen und geostrategischen Interessen wünschen die grossen Mächte von Peking und Washington über Moskau bis Neu-Delhi, dass Grossbritannien sich nicht auflöst und damit einen Präzedenzfall für andere Gebiete schafft. Unter den britischen Partnerstaaten in Europa tritt etwa das mächtige Deutschland explizit gegen eine Unabhängigkeit der Schotten auf.

In Spanien, Belgien und Italien hofft man, dass eigene Probleme mit Unabhängigkeitsforderungen von Regionen nicht verstärkt werden. Russland und China vertreten im UNO-Sicherheitsrat oft konträre Positionen zu Grossbritannien, wollen aber eine ähnliche Situation zuhause durch den Aufstieg separatistischer Kräfte vermeiden.

Unterstützung für die schottische Nationalbewegung gibt es vor allem von Volksgruppen ohne eigenen Staat, von den Katalanen angefangen über die Bewohner Kaschmirs in Indien sowie die Kurden, die über die Türkei, Syrien, den Irak und den Iran verteilt sind. (sda/reu)
10:38
Abstimmen oder beten?
10:32
«Eine neue Geisteshaltung»
Unser Korrespondent hat einen Befürworter der Unabhängigkeit interviewt:
10:10
«Angst vor Nationalisten»
10:04
Los von London!
9:55
Wenn Engländer Schotten werden
Ein Twitterer hat diesen hübschen Sketch der britischen Komikertruppe Monty Python ausgegraben:
9:44
Nur zum Trainieren
«Grenze geschlossen, Freitag, den 19. Zum Trainieren», steht auf diesem Schild an schottisch-englischen Grenze bei Gretna.
GRETNA, SCOTLAND - SEPTEMBER 18: A sign appears next to the road on the English/Scottish border at Gretna as the people of Scotland head to the polls on September 18, 2014 in Gretna, Scotland. After many months of campaigning the people of Scotland today head to the polls to decide the fate of their country.  The referendum is too close to call but a 'Yes' vote would see the break-up of the United Kingdom and Scotland would stand as an independent country for the first time since the formation of the Union.  (Photo by Christopher Furlong/Getty Images)
9:31
«Day of Destiny»
Die Frontseiten der britischen Zeitungen kennen heute nur ein Thema:
9:21
Noch ist es Spass
Vorschau auf eine mögliche Zukunft: Ein paar Spassvögel haben an der schottisch-englischen Grenze einen Fake-Grenzposten mit Schlagbaum und allem Drum und Dran eingerichtet.
9:06
Gelegenheit für ein grünes Ja
9:01
US-Präsident Barack Obama hofft auf ein weiterhin Vereingtes Königreich:
08:40
Live aus Edinburgh
Unser Korrespondent twittert aus Edinburgh. Die Wahllokale beginnen sich langsam zu füllen. Nach dem Urnengang erfrischen sich einzelne mit einem Pint im nahegelegenen Pub.
08:26
So verläuft der Abstimmungstag
Wer darf wählen? Wann werden die ersten Ergebnisse erwartet? Den Ablauf des Abstimmungstags haben wir hier zusammengefasst.
08:08
Die Urnen sind geöffnet
Über 97 Prozent der Schotten werden heute voraussichtlich über die Zukunft ihres Landes abstimmen. Über die wichtigsten Fragen haben wir hier berichtet. Was aber passiert eigentlich mit der Flagge des Vereinigten Königreichs, wenn Schottland Nein stimmt? Die französische Nachrichtenagentur hat die Evolution des Union Jacks dargestellt.

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