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Innen- und damit auch Bildungsminister Alain Berset will nicht akzeptieren, dass Französisch im Schulunterricht zugunsten von Englisch zurückgestuft wird. Hier bei einer Medienkonferenz im Medienzentrum des Bundeshauses in Bern. 
Innen- und damit auch Bildungsminister Alain Berset will nicht akzeptieren, dass Französisch im Schulunterricht zugunsten von Englisch zurückgestuft wird. Hier bei einer Medienkonferenz im Medienzentrum des Bundeshauses in Bern. Bild: KEYSTONE
«La vie est dure» = «De Wyy isch tüür»?

Berset will die Thurgauer zum Frühfranzösisch verdonnern

Der Entscheid der Thurgauer, Französisch in der Primarschule abzuschaffen, gefällt Innenminister und Romand Alain Berset gar nicht.
16.08.2014, 19:2117.08.2014, 12:50

In einem Interview mit der Tagesschau sagte Berset, dass der Bundesrat eingreifen könne, wenn er das Gefühl habe, dass man sich in der Schweiz nicht mehr verstehe. Derzeit gebe es gewisse Signale, die in die Richtung gingen, Französisch im Schulunterricht zu diskriminieren. 

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Man solle nichts überstürzen und keine Angstmache betreiben.« Jetzt geht es darum, die Diskussion zu vertiefen und zu zeigen, in welchem Moment der Bund eingreifen sollte, falls es in einem Kanton eine definitive Entscheidung gibt», sagte Berset. 

Auf die Frage, ob man denn die Kinder zwingen solle, etwas zu lernen, dass sie überhaupt nicht mögen, sagte der Freiburger und Romand Berset: «Dieselbe Frage kann man sich für andere Fächer stellen, zum Beispiel bei der Mathematik.»

Das Thurgauer Kantonsparlament hatte am Mittwoch nach einer zweistündigen Debatte mit 71 zu 49 Stimmen die Regierung beauftragt, das Fremdsprachenkonzept des Kantons zu überarbeiten. Konkret verlangte es, dass die Französischstunden in der Primarschule gestrichen und auf dieser Schulstufe nur noch Englisch unterrichtet wird. 

Der Entscheid hatte in der Romandie geharnischte Reaktionen ausgelöst. (thi)

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