Schule - Bildung
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Studenten am Eroeffnungstag des Hochschulcampus Toni-Areal am Freitag, 12. September 2014 in Zuerich. Der Hochschulcampus auf dem Toni-Areal in Zuerich-West ist am Freitag offiziell eroeffnet worden. 39 Standorte der Zuercher Hochschule der Kuenste (ZHdK) und zwei Departemente der Hochschule fuer Angewandte Wissenschaften (ZHAW) finden auf dem Campus ihre neue Heimat. Mit Beginn des Herbstsemesters am 15. September starten auf dem Areal 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der ZHdK und der ZHAW in das neue Studienjahr, wie die Zuercher Baudirektion und die Bildungsdirektion gemeinsam mitteilten. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Nach fünf Jahren ist am Freitag das Toni-Areal in Zürich-West eröffnet worden. Bild: KEYSTONE

Bildung

Hochschulcampus auf dem Zürcher Toni-Areal ist eröffnet



Grosser Tag für das Bildungswesen im Kanton Zürich: Nach fünfjähriger Bauzeit ist der neue Hochschulcampus auf dem Toni-Areal in Zürich-West am Freitag feierlich eröffnet worden. 37 Standorte der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie zwei Departemente der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) finden auf dem Campus ihre neue Heimat.

«Wir haben lange auf diesen Tag hingearbeitet», sagte Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) am Festakt vor zahlreichen geladenen Gästen. Der heutige Tag sei ein «Meilenstein in der Geschichte der Zürcher Fachhochschule». Die Regierungspräsidentin lobte das Toni-Areal als «Kraftort» und «Leuchtturm in Zürich-West».

Regierungspraesidentin Kanton Zuerich und Vorsteherin der Bildungsdirektion Regine Aeppli spricht am Eroeffnungstag des Hochschulcampus Toni-Areal am Freitag, 12. September 2014 in Zuerich. Der Hochschulcampus auf dem Toni-Areal in Zuerich-West ist am Freitag offiziell eroeffnet worden. 39 Standorte der Zuercher Hochschule der Kuenste (ZHdK) und zwei Departemente der Hochschule fuer Angewandte Wissenschaften (ZHAW) finden auf dem Campus ihre neue Heimat. Mit Beginn des Herbstsemesters am 15. September starten auf dem Areal 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der ZHdK und der ZHAW in das neue Studienjahr, wie die Zuercher Baudirektion und die Bildungsdirektion gemeinsam mitteilten. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bildungsdirektorin Regine Aeppli lobte das Toni-Areal als «Kraftort». Bild: KEYSTONE

Bisher grösstes Einzelprojekt für Allreal

Schon von aussen bietet der neue Campus zwischen Escher-Wyss-Platz und Altstetten ein beeindruckendes Bild. Mit einer Länge von 170 und einer Breite von 90 Metern ist der Gebäudekomplex schon von weitem erkennbar. Überragt wird er von einem 75 Meter hohen Turm mit 100 Mietwohnungen.

Beim Toni-Areal handelt es sich um das grösste und auch komplexeste Einzelprojekt, das die Eigentümerin Allreal je realisiert hat, wie deren Chef Bruno Bettoni sagte. Für die Nutzung der Gebäude hat der Kanton Zürich mit dem Totalunternehmen einen Mietvertrag für die Dauer von zwanzig Jahren abgeschlossen.

Blick auf das Gebaeude Toni-Areal am Montag, 14. April 2014 in Zuerich. Ab Sommer 2014 bietet das Areal Platz fuer rund 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der Zuercher Hochschule fuer Angewandte Wissenschaften Kuenste. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der komplexe Bau bietet Platz für 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeiter sowie für 100 Mietwohnungen. Bild: KEYSTONE

«Stadt in der Stadt»

Das Investitionsvolumen der Allreal beträgt über 500 Millionen Franken. Für den Mieterausbau hatte der Kantonsrat rund 139 Millionen Franken bewilligt. Mit Beginn des neuen Studienjahres am kommenden Montag werden 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der ZHdK und der ZHAW auf dem Campus ein- und ausgehen.

Angesichts dieser beeindruckenden Zahlen sprach Baudirektor Markus Kägi (SVP) von einer «Stadt in der Stadt», die dem Quartier viele neue Impulse gebe. Mit der Umnutzung des ehemaligen Milchverarbeitungsbetriebes habe man «nicht einfach ein architektonisches Problem gelöst, sondern ein städtebauliches».

Blick in die Eingangshalle des Toni-Areals am Montag, 14. April 2014 in Zuerich. Ab Sommer 2014 bietet das Areal Platz fuer rund 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der Zuercher Hochschule fuer Angewandte Wissenschaften Kuenste. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Kaskade dient als Begegnungsort der «Stadt in der Stadt». Bild: KEYSTONE

«Grosse Kaskade» als Zentrum

Wer das Gebäude betritt, steht in der sogenannten «Grossen Kaskade», dem zentralen Ort der Hochschule. Der grosszügige, nüchtern wirkende Raum verläuft über mehrere Stockwerke und dient als Begegnungsort für Studierende und Besucher.

Gleichzeitig schafft die Grosse Kaskade Orientierung im Gewirr der insgesamt 1400 Räume. Dazu gehören unzählige Übungs- und Unterrichtsräume, Vorlesungs- und Ballettsäle. Auch ein Kino, ein Orgelsaal, ein Musikclub mit Bar sowie mehrere Konzertsäle wurden mit diesem anspruchsvollen Grossprojekt realisiert.

Geaste im Treppenhaus am Eroeffnungstag des Hochschulcampus Toni-Areal am Freitag, 12. September 2014 in Zuerich. Der Hochschulcampus auf dem Toni-Areal in Zuerich-West ist am Freitag offiziell eroeffnet worden. 39 Standorte der Zuercher Hochschule der Kuenste (ZHdK) und zwei Departemente der Hochschule fuer Angewandte Wissenschaften (ZHAW) finden auf dem Campus ihre neue Heimat. Mit Beginn des Herbstsemesters am 15. September starten auf dem Areal 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der ZHdK und der ZHAW in das neue Studienjahr, wie die Zuercher Baudirektion und die Bildungsdirektion gemeinsam mitteilten. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Wo sich heute Studenten begegnen, wurde früher Joghurt abgefüllt. Bild: KEYSTONE

Der neue Campus ist laut Aeppli indes mehr als eine Hochschule. Rund 600 öffentliche Konzerte, Ausstellungen und Happenings sollen jährlich stattfinden und damit den Kontakt nach aussen sicherstellen.

Innovation durch Begegnung

Neuland bedeutet auch das räumliche Nebeneinander von ZHdK und den Departementen Angewandte Psychologie und Soziale Arbeit der ZHAW. Dadurch werde auch die interdisziplinäre Arbeit gefördert, sagte ZHdK-Rektor Thomas Meier. «Meine Erwartungen sind gross.»

Auf einen befruchtenden Austausch über die Fachgrenzen hinweg hofft auch Jean-Marc Piveteau, Rektor der ZHAW. Der Campus sei ein Ort der Begegnung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und fördere so den Dialog. Das Zusammentreffen von Künsten und Sozialwissenschaften sei eine gegenseitige Bereicherung und unterstütze den Innovationsprozess.

Auf dem Toni-Areal verarbeitete bis 1999 der grösste Milchverarbeitungsbetrieb Europas unter anderem das Joghurt im Glas. Bei der Gestaltung des Campus-Gebäudes wurde die Architektur des ehemaligen Produktionsbetriebes berücksichtigt. (lhr/sda)

Blick in die Bibliothek am Eroeffnungstag des Hochschulcampus Toni-Areal am Freitag, 12. September 2014 in Zuerich. Der Hochschulcampus auf dem Toni-Areal in Zuerich-West ist am Freitag offiziell eroeffnet worden. 39 Standorte der Zuercher Hochschule der Kuenste (ZHdK) und zwei Departemente der Hochschule fuer Angewandte Wissenschaften (ZHAW) finden auf dem Campus ihre neue Heimat. Mit Beginn des Herbstsemesters am 15. September starten auf dem Areal 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der ZHdK und der ZHAW in das neue Studienjahr, wie die Zuercher Baudirektion und die Bildungsdirektion gemeinsam mitteilten. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Hier noch ein Blick in die Bibliothek des Areals. Bild: KEYSTONE

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