Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR ENTLASSTUNG VON ZUEGEN WAEHREND DER HAUPTVERKEHRSZEITEN DURCH ANGEPASSTE VORLESUNGSZEITEN UND ZUGVERBINDUNGEN, AM MITTWOCH, 1. NOVEMBER 2017 - Pendler draengen sich am Bahnhof Winterthur in einen Zug am Montag, 15.12.2014, in Winterthur. Die Strecke zwischen Effretikon und Kemptthal ist unterbrochen worden. Wie die SBB mitteilen, ist die Linie Zürich HB - Winterthur betroffen. Dies hat Auswirkungen auf den gesamten Bahnverkehr in der Schweiz. Es muss mit Verspaetungen und Zugausfaellen gerechnet werden. Bahnersatzbusse seien aufgeboten. Die Dauer der Stoerung ist unbestimmt. Grund fuer den Unterbruch ist gemaess der Bahnverkehrsinformation Railifo ein Personenunfalll. (KEYSTONE/MARKUS LAENG)

Gibt es bald eine dritte Klasse bei den SBB? Bild: KEYSTONE

Studie empfiehlt «EasyJet»-Modell – doch die SBB halten nichts von einer 3. Klasse



Die Schweizer Bahnen sollen im Kampf gegen Uber, Fernbusse und Elektromobile neue Wege gehen. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Verkehr empfiehlt SBB und Co., für Kunden mit kleinem Budget eine neue 3. Klasse einzuführen.

Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, schwebt den Autoren dabei eine Art EasyJet auf der Schiene vor: Die Passagiere sollen in dieser 3. Klasse enger gestuhlt auf fünf Plätzen pro Reihe sitzen. So habe man ein maximales Sitzangebot zu günstigen Preisen.

Und dies ist in den Augen der Experten nötig. Denn die Bahn drohe gerade dort gegenüber den neuen Konkurrenten an Vorsprung zu verlieren, wo sie bisher stark gewesen sei, etwa beim Preis und beim Ressourcenverbrauch.

Bei den Bahnen findet die Idee indes wenig Anklang. Eine neue 3. Klasse würde kaum Sparpotenzial bringen, dafür den öffentlichen Verkehr noch komplizierter machen, sagt Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr.

Ueli Stueckelberger, Direktor Verband oeffentlicher Verkehr VoeV, spricht waehrend einer Medienkonferenz am Mittwoch, 4. Oktober 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ueli Stückelberger Bild: KEYSTONE

Um die Züge auch für Kunden mit kleinem Budget attraktiv zu halten, setzt die Branche lieber auf Sparbillette in Randzeiten. Zudem kündigte sie diese Woche an, die Preise auch für 2020 nicht weiter zu erhöhen. (pd) (bzbasel.ch)

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Oetjen 11.03.2019 08:41
    Highlight Highlight Ich denke, das abschaffen von Klassen wäre besser. Würde der Platz der 1. Klasse zur 2. würden alle profitieren.

    Das lässt sich finanzieren, wenn die Gratis-GAs der SBB Angestellten nicht mehr gratis verteilt werden.
    • Meiner Einer 11.03.2019 10:09
      Highlight Highlight So Gratis sind diese GA's übrigens nicht: Sie sind Lohnbestandteil und auf dem Lohnausweis aufgeführt (sowohl das Mitarbeiter-GA als auch allfällige verbilligte GA's für Angehörige). Ich arbeite nicht selber bei der SBB, aber glaub mir: Wenn Du nicht SBB-Chef bist (der m.M.n. auch zuviel verdient) sind die SBB-Löhne nicht wirklich toll. Sprich die SBB müsste die Löhne ohne GA anheben und deshalb ist das kein Sparpotenzial.
    • Astrogator 11.03.2019 10:26
      Highlight Highlight „Das lässt sich finanzieren, wenn die Gratis-GAs der SBB Angestellten nicht mehr gratis verteilt werden.“
      Die GA werden nicht gratis verteilt, ausser ganz oben. Sonst gilt die Regel wie immer, wie tiefer der Lohn desto mehr muss für das GA intern bezahlt werden. Zudem wird es als Lohnbestandteil versteuert und zusätzlich kann bei den Steuern kein Abzug fürs pendeln gemacht werden.

      Zudem ist es es so, dass die 1. Klasse die 2. subventioniert. Ohne 1. Klasse wäre es noch teurer.

      Zusammengefasst, du hast eine Meinung aber offenkundig keine Ahnung...
    • jjjj 11.03.2019 12:43
      Highlight Highlight "Zusammengefasst, du hast eine Meinung aber offenkundig keine Ahnung..."

      <3
  • nine 11.03.2019 06:46
    Highlight Highlight Besser wir schaffen die 1. Klasse ab. Diese gibt der Bahn finanziel nicht wirklich einen Vorteil und ist auf den meisten Strecken nie voll. Dafür wirdin der 2. Kl. regelmässig gestanden Wie soll dann eine 3. Kl. aussehen? Darf im Stehbereich nicht mehr auf den Boden gehockt werde?
    • Astrogator 11.03.2019 10:27
      Highlight Highlight Die 1. Klasse subventioniert die 2., keine 1. Klasse bedeutet teurere Billete für die 2.

      Einfach mal darüber nachdenken, ohne 1. Klasse fahren nicht mehr Leute Zug, aber die Einnahmen sinken.
    • nine 11.03.2019 22:06
      Highlight Highlight @Astrogator, eben nicht, siehe Link 20min.

      "Insgesamt werde in der 2. Klasse pro Nutzfläche 1,7-mal mehr Erlös generiert als in der 1. Klasse. Der Grund: Der höhere Preis für 1.-Klass-Billette vermag die niedrigere Auslastung und den höheren Flächenverbrauch pro Sitzplatz nicht auszugleichen."

      «Die landläufige Meinung ist, dass die 1. Klasse die 2. subventioniert», so Trede. Das hätten die Rückmeldungen, die sie auf ihre Idee erhalten habe, klar gezeigt. «Ich frage mich, weshalb die SBB nicht kommunizieren, dass es genau umgekehrt ist.»


      https://www.google.com/amp/s/amp.20min.ch/27510119
  • Troxi 11.03.2019 06:29
    Highlight Highlight Wer der unteren Mittelschicht angehört und für einmal mit dem ÖV irgendwo hinreisen möchte, so gibt es bereits heute Möglichkeiten, auch für solche die dieser Schicht nicht angehören, um für einen vergünstigten Preis rum zu kurven. Sparbillete oder die Gemeinde Tageskarte für 40.- sind nur 2 Beispiele. Ich denke da ist schon nützlicheres umgesetzt worden, als die Proklamierte 3. Klasse es zu versprechen versucht.
  • maxi 11.03.2019 06:14
    Highlight Highlight Ich fände die alternative eine stehplatz zu lösen noch gut. Wieso bezahle ich immer für einen Sitzplatz und an 2/3 der Tag sind die chancen aussichtslos.
    • Ritiker K. 11.03.2019 10:40
      Highlight Highlight Meine Meinung: Wer an 2/3 der Tagen keinen Sitzplatz im Zug findet der macht etwas falsch (oder übertreibt). Ich bin seit Ewigkeiten regelmässig mit dem Zug unterwegs, auch in Stosszeiten und auf Hauptverkehrsadern und musst bisher sehr selten stehen. Am richtigen Ort im Zug einsteigen und ev. mal jemanden Fragen seine/ihre Tasche wegzustellen.
    • maxi 11.03.2019 11:06
      Highlight Highlight was für ein tip... so guet... 🤦🏼‍♂️
    • BoJack 11.03.2019 13:33
      Highlight Highlight Du bezahlst für den Transport und nicht für den Sitzplatz
  • The Destiny // Team Telegram 11.03.2019 06:07
    Highlight Highlight Das tönt schwer nach überbezahlter McKinsey Studie <.<
  • Findolfin 11.03.2019 06:07
    Highlight Highlight Die Autoren wohnen wohl in Zürich und fahren nue ÖV. Uber gibt es nämlich nur dort also stressts die restliche Schweiz nicht.

    Und fünf Sitze nebeneinander? Als ob vier sitze nicht schon knapp bemessen wären. Die sollen mir mal erklären, wie mand a fünf sitze reinbringen soll, ohne, dass man sich dann reinquetschen muss.
  • walsi 11.03.2019 05:57
    Highlight Highlight Wäre es nicht cleverer die Wirtschaft würde die Arbeitsplätze dort anbieten wo die Leute wohnen? Es ist doch hirnrissig, dass die Leute jeden Tag in die Zentren pilgern und auf dem Land ist tote Hose.
    • Dominik Treier 11.03.2019 10:23
      Highlight Highlight Hirnrissig schon, nur so lange es kein Grundeinkommen gibt und die Menschen gezwungen sind zu arbeiten um zu überleben, kann es den Arbeitgebern scheissegal sein, was für ihre Mitarbeiter gut ist, denn sie bekommen ohnehin genügend, auch wenn die Bedingungen und der Lohn mies sind und auf ihre Bedürfnisse, wie Homeoffice, Teilzeitstellen, mehr Ferien, Kinderbeteuung oder dezentrales Arbeiten, kein bisschen eingegangen wird. Wäre für den Arbeitgeber nur eine Unannehmlichkeit oder ein Kostenfaktor und solange mam trotzdem Mitarbeiter findet bleibt das gebau so...
    • dan2016 11.03.2019 12:59
      Highlight Highlight wo wohnen denn die Leute so? Ich hätte jetzt grad den Eindruck gehabt, dass die tendenziell eher in Zürich als in Feuerthalen oder Obermumpf wohnen.
      Aber man könnte ja mal versuchen - beispielweise das Triemlispital in Deinen Wohnort zu verlegen und dann schauen, ob die Pendeldistanz abnimmt.
    • Dominik Treier 11.03.2019 19:42
      Highlight Highlight Ich denke dir dürfte selbst klar sein, dass solche Dinge zentral sein Müssen, ich denke er redet eher davon, dass jeder Idiot, auch wenn er den ganzen Tag nur am Computer sitzt um 8 Uhr in einem Büro in der Innenstadt sein muss, obwohl sein Standort da scheissegal wäre...
  • Posersalami 11.03.2019 01:06
    Highlight Highlight halbtax abschaffe und Preise halbieren.

    Voilà, schon habt ihr viele Autofahrer die ab und zu die Bahn nehmen werden. Für Gelegenheitsnutzer ohne Halbtax ist der ÖV námlich wirklich teuer.

    Von der Idee einer Dritten Klasse halte ich nichts. Viel zu blöd beim Umsteigen.
  • gjonkastrioti 11.03.2019 01:04
    Highlight Highlight Die grösste Kundengruppe von SBB, Regionalbahnen und Stadtbussen sind die Pendler. Für diese Gruppe bieten sich aber weder Fernbusse, noch Uber, noch Elektroautos als Alternativen an. Wer den Zug dem Auto als Transportmittel zum Pendeln aus Geld- oder Komfortgründen vorzieht, wird den Zug auch dem Elektroauto vorziehen.
  • Pointer 11.03.2019 00:40
    Highlight Highlight Mobilität darf ruhig etwas kosten. Wer nichts zahlen will, soll zu Fuss gehen.
    • ScottSterling 11.03.2019 05:36
      Highlight Highlight Genau, weil ja alle die Möglichkeit haben, 200m neben dem Arbeitsplatz zu leben.
    • Frankygoes 11.03.2019 07:54
      Highlight Highlight Finde ich auch. Rauf mit den Steuern auf Treibstoffe!
  • blabla ohne news 10.03.2019 23:57
    Highlight Highlight ja, aber dann bitte konsequent grad ganz ohne sitze
  • Asparaguss 10.03.2019 23:55
    Highlight Highlight Bei EasyJet kann Ich garantiert sitzen. Wenn ich nun an 3te Klasse Sbb überlege.... Ne
    • hoffmann_15@hotmail.com 11.03.2019 13:51
      Highlight Highlight 3. Klasse= auf der Gepäckablagen überden Sitzen, oder unter den Sitzen zwischen den Sitzreihen. 3.Klasse-Plus: auf dem WC.
  • Clife 10.03.2019 23:54
    Highlight Highlight Sowas würde bei Regiozügen tatsächlich Sinn machen, jedoch bei ICNs und IRs wohl zu Tumult führen. Verstehe ehrlich gesagt allgemein nicht, wieso ein Regio überhaupt einen so hohen Komfort bieten soll (besonders in der Region Solothurn 🤷‍♂️)
  • Trasher2 10.03.2019 23:45
    Highlight Highlight Was, Sitzplätze zwischen Zofingen und Bern am Morgen?
    Führt die dritte Klasse sofort ein!
    (Eventuell würde es auch genügen ein wenig mehr 2. Klasse und ein wenig weniger 1. Klasse Wagen zu haben...)

  • Donald 10.03.2019 23:43
    Highlight Highlight Wer hat diese Studie durchgeführt? Wo gibt es Beispiele, dass dies in einem Netz wo viel innert wenigen Minuten umgestiegen wird funktioniert? Wie werden die gewaltigen Umrüstungsinvestitionen angerechnet? Die Bahn finanziert sich heute schon nicht selbst, verspricht man sich danach höhere Einnahmen?
    • Dominik Treier 10.03.2019 23:51
      Highlight Highlight Vor allem ist die Bestuhlung in der 2. Klasse heute schon kuschlig, wenn man nett sein will... Wie stellen sich diese Leute das mit noch weniger Platz vor? Kreuzbeige? Toll... Ausserdem halte ich seit jeher nichts von diesen Hardcorebilligmodellen, denn bei denen passiert letztlich nur eins. Der Schwächste in der Kette ob Lieferant, Mitarbeiter oder am Ende Umwelt und Gesellschaft zahlen die Zeche dafür, dass man alles so billig machen musste, damit es sich der kleine Mann mit seinen Gehalt noch leisten kann und das wird darauf noch kleiner... Nur oben lachen sie immer mehr...
  • Astrogator 10.03.2019 23:43
    Highlight Highlight Zuerst öffnet das BAV den Markt für Fernbusse und zerstückelt die Fernverkehrskonzession was den Steuerzahler nachweislich einen mehrstelligen Millionenbetrag kostet und jetzt soll der zahlende Kunde die neoliberalen Ideen von Füglistaller ausbaden... momoll, ganz schlaue sitzen da im BAV...
  • Neruda 10.03.2019 23:41
    Highlight Highlight Dann sollen doch die Knauser in den Fernbussen im Stau hocken, wenn sie dafür 10.- gespart habe.
    Eine neue Holzklasse enger als die alte? Nur nicht zu viel Luxus für die Armen!
  • p4trick 10.03.2019 23:32
    Highlight Highlight Ich wäre dafür dass das Halbtax abgeschafft wird und es keine 1/1 Preise mehr gibt sondern alles zu den Haltaxpreisen
    • p4trick 11.03.2019 07:13
      Highlight Highlight Was ist der Grund der Blitzer? Bei 2.5 Mio Halbtax in der Schweiz wären das 500Mio ca. Das wäre pro Kopf 62.50 aus der Bundeskasse oder 10Rp pro Liter Benzin Aufschlag, nur als Beispiel.
      Bei 18 Franken nach Zürich und zurück alle Zonen würde sich dann manch einer überlegen ob er nicht besser den Zug nimmt anstatt das Auto.
  • Arthur Philip Dent 10.03.2019 23:25
    Highlight Highlight Ja klar, diese Reisen in der 2.Klasse der S-Bahn sind gerade zu Spitzenzeiten einfach zu luxuriös... 🤣
    • The Destiny // Team Telegram 11.03.2019 06:06
      Highlight Highlight In der 3. Klasse gibt es dann gratis Fett bei der Eingangstüre damit man besser reinflutscht, nach dem Modell Sardinen.
    • Dominik Treier 11.03.2019 10:17
      Highlight Highlight Ein neues Jobangebot fürs Prekariat... Reindrücker wie in Japan...

Die treusten SBB-Kunden gehen leer aus: Darum kriegen die GA-Besitzer keinen Rabatt

Mit einem «Blumenstrauss» an Ermässigungen und Gutschriften beteiligt die SBB ihre Kunden am Gewinn. Wer eine ÖV-Flatrate besitzt, kann aber nicht einmal das GA online hinterlegen.

Die Good News für Pendler zuerst:

Die 490'000 Besitzer eines GAs hingegen warten vergeblich auf Gutschriften oder Ermässigungen. «Das ist leider so. Wir können momentan noch nicht nachvollziehen, welche der GA-Kunden wie viel unterwegs sind», erklärte SBB-Chef Andreas Meyer bei SRF «10vor10».

Einzig die Gebühr von zehn Franken für die Hinterlegung der 3860 Franken teuren ÖV-Flatrate (2. Klasse) fällt weg.

Der Haken: GA-Besitzer müssen auch im Jahr 2019 am Schalter antraben, um an ihr Geld zu …

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