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Kaiman

Gibt's den Hallwilersee-Kaiman überhaupt? So könnte er aussehen (Symbolbild). Bild: shutterstock.com

Kaiman im Hallwilersee: Jetzt stellt der Kanton Fotofallen auf – ein Wirt nutzt den Hype



Ausser dem Fischer, der sich am Sonntag bei der Polizei meldete, hat bisher niemand den Kaiman vom Hallwilersee gesehen. Bei der Kantonspolizei seien aufgrund des öffentlichen Aufrufes vereinzelt Hinweise zum Kaiman eingegangen, sagt Mediensprecher Bernhard Graser. Es habe Personen gegeben, die erzählten, beim Baden habe sie etwas gestreift oder sie hätten ein krokodilartiges Tier im See gesehen. Hilfreich waren die bisherigen Hinweise aber nicht, weil die Erlebnisse und Beobachtungen länger zurückliegen.

Weil das kleine Krokodil ungefährlich sei, verzichte man auf Suchaktionen, sagt Polizeisprecher Bernhard Graser.

Der Kaiman würde mithilfe von Schlingen und Netzen eingefangen. Diese lägen bereit, sagt Graser. «Ziel wäre es, ihn anschliessend einer artgerechten Haltung zuzuführen.» Einen solchen Platz zu finden, sei die weniger schwierige Aufgabe als das Tier einzufangen. «Es gäbe genug Zoos, die einen Kaiman aufnehmen könnten», sagt der Polizeisprecher.

Derweil hat die kantonale Jagdverwaltung mehrere Fotofallen um den See aufgestellt, um den Kaiman aufzuspüren.

Strandbad «Seerose» bietet ein spezielles Menü an

Mittlerweile haben auch gewisse Beizen auf den Hype um das Reptil reagiert. So bietet Kurt Leo Freudemann im Strandbad Seerose in Meisterschwanden seit gestern Mittwoch einen Krokodilburger an.

kroko burger krokodil kaiman strandbad seerose

Der Krokodilburger steht auf der Speisekarte des Strandbads Seerose. Bild: az

«Das ist kein Jux», bestätigt er auf Anfrage. Als er von diversen Seiten von der mutmasslichen Krokodilsichtung hörte, dachte er zuerst an ein aufblasbares Tier: «Das sieht man ja oft», sagt er.

Ein Anruf bei der Polizei bestätigte aber die Gerüchte um das Reptil. «Ich fragte mich, ob wir nun die Badegäste evakuieren müssten», sagt Freudemann. «Die Polizei sagte aber, das Tier sei ungefährlich.»

Freudemann kann seinen Badegästen Entwarnung geben: «Ich sage einfach, sie sollen das Tier aus dem Wasser ziehen, falls sie es antreffen. Dann werfen wir es auf den Grill», scherzt er und lacht.

Trotzdem hat Freudemann seinen Fleischlieferant angerufen und gefragt, ob dieser eventuell Krokodilsfleisch im Angebot hat. «Ich habe gleich zwei Kilo bestellt. Unser Koch hat früher für einen Starkoch gearbeitet und dessen Geheimrezept umgesetzt.» Die Badegäste seien begeistert, der Burger, serviert mit Pommes, erfreut sich einer grossen Nachfrage.

(ste/nla/chmedia)

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Die Polizei sucht nach einem Kaiman im Hallwilersee

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pnada 19.07.2019 09:59
    Highlight Highlight Entweder gute PR oder tragische Geschichte.
    Im Winter wird's evtl. etwas schwieriger für den Kaiman?
  • Peter Miese 19.07.2019 00:20
    Highlight Highlight der „Bund“ schreibt dazu: „Derweil hat die Polizei den See abgesucht und bald gemerkt, dass das unsinnig ist: zu viel Wasser, zu wenig Kaiman.“ […] 😂👍
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 18.07.2019 12:56
    Highlight Highlight Das dümmste was man machen kann, das Fleisch von Raubtieren essen. Erstens brauchts enorme Ressourcen und zweitens ist es auch nicht besonders gesund.
  • sa5 18.07.2019 10:48
    Highlight Highlight Vermutlich ist der Kaiman eine motorisierte Polyesteratrappe die vom Seetaltourismus ausgesetzt wurde. Zum Zwecke das Geschäft zu beleben.
  • K. Ommentar 18.07.2019 10:45
    Highlight Highlight Das Viech wird niemand je wieder sehen. Es ist ins Sommerloch gefallen.
  • Giaenu 18.07.2019 09:55
    Highlight Highlight Mich würde es nicht überraschen, wenn in den nächsten Tagen ein Video vom izzy Magazin auftaucht uns sie uns zeigen, wie sie wiedermal die ganze Schweiz verarscht haben;)
    • Mirischgliich 18.07.2019 12:48
      Highlight Highlight Schnell noch die Fotofalle finden, Kroko-Kostüm anziehen und du wirst ein Star!
  • Til 18.07.2019 09:25
    Highlight Highlight Meine Theorie ist ja, das der Fischer einfach weniger Badende an seinem Platz wollte.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 18.07.2019 09:22
    Highlight Highlight "Ey Mann, was isch das für es Viech, Mann?"

    "Das isch im Fall de Kay, Mann."
    • Fly Baby 18.07.2019 11:20
      Highlight Highlight Grossartig 😂😂😂
  • fw_80 18.07.2019 09:16
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass für den Preis welchen die Seerose für den Burger verlangt optisch etwas besseres geboten wird als auf dem Symbolbild gezeigt?
  • Lukee 18.07.2019 08:56
    Highlight Highlight Artengerechte Haltung in Verbindung mit Zoo - da stimmt etwas nicht
  • Mirischgliich 18.07.2019 07:52
    Highlight Highlight Zuerst die Python, jetzt der Kaiman...
    Wann startet die erste Aargauer Safari? 🐊🐢🐍🐲🐋🐬🐙🐧
    https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzach/polizei-findet-koenigspython-sonnenbadend-in-einem-waldstueck-134744431

Die Zahl der Wölfe im Wallis hat sich verdoppelt – trotzdem wurden weniger Tiere gerissen

Im Kanton Wallis hat sich die Zahl der identifizierten Wölfe innert Jahresfrist von neun auf 18 verdoppelt. Trotzdem wurden weniger Nutztiere gerissen. Der Grund könnte ein verbesserter Herdenschutz sein.

Die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat für die Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2019 eine Bilanz der Auswirkungen der Wolfpräsenz im Wallis erstellt. Demnach wurden in diesem Zeitraum 18 verschiedene Wölfe identifiziert, darunter zehn neue Individuen.

Im Chablais wurde, wie bereits bekannt, die Geburt von sieben Wolfswelpen nachgewiesen. Hinzu kommen zwei bis drei Jungwölfe im Vallon de Rechy und im Val d'Anniviers.

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