Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Also doch: Cédric Wermuth möchte Ständerat werden

Der Aargauer SP-Nationalrat wurde von seiner Bezirkspartei angefragt, ob er für den Ständerat kandidieren möchte – er hat zugesagt.



Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2019 für den Ständerat kandidieren. Wermuth möchte den frei werdenden Sitz von Ständerätin Pascale Bruderer Wyss verteidigen. Das wollen auch SVP und CVP.

Die Verteidigung des Sitzes werde für die SP «eine grosse Herausforderung», teilte der 32-jährige Wermuth am Donnerstagmorgen auf seinem Facebook-Profil mit. Es brauche eine Kandidatur, welche die Bewegung einen könne und den Anspruch habe, die gesamte Partei in ihrer Breite zu vertreten.

«Nicht meine Person steht im Vordergrund, sondern die Ideen, die wir gemeinsam vertreten», schrieb Wermuth aus Zofingen weiter. Ob der Nationalrat tatsächlich für den Sitz im Ständerat kandidiert, steht noch nicht fest. Zunächst muss die SP Bezirk Zofingen über die Nomination befinden. Die Kantonalpartei wird Ende September entscheiden.

ARCHIVBILD --- ZUR STAENDERATSKANDIDATUR VON CEDRIC WERMUTH FUER DEN KANTON AARGAU AM DONNERSTAG, 9. AUGUST 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Cedric Wermuth, SP-AG, spricht zur Debatte um die Selbstbestimmungsinitiative an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 6. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Cédric Wermuth will ins Stöckli. Bild: KEYSTONE

Der frühere Präsident der Jungsozialisten (Juso) gehört seit Dezember 2011 dem Nationalrat an. Er hatte in den vergangenen vier Jahren als Co-Präsident die SP Aargau geleitet. Wermuth, der als Beruf «Nationalrat» angibt, politisiert im linken Flügel der SP.

Parteiinterne Ausmarchung

Auch Nationalrätin Yvonne Feri aus Wettingen hat ihr Interesse an einer Ständeratskandidatur angekündigt. Die 52-jährige Politikerin hatte im November 2016 für einen Sitz in der Aargauer Kantonsregierung kandidiert. Sie unterlag im zweiten Wahlgang der SVP-Kandidatin Franziska Roth. Bei den letzten Nationalratswahlen erzielte Feri leicht mehr Stimmen als Wermuth.

Für die SP wird es schwierig werden, ihren Sitz im Ständerat zu verteidigen. Die amtierende Ständerätin Bruderer, die sich als Brückenbauerin versteht, hatte den Sitz in der kleinen Kammer 2011 erobert. Damit war die SP Aargau erstmals nach 63 Jahren wieder im Ständerat vertreten.

SVP und CVP treten an

SVP und CVP haben ebenfalls den freien SP-Sitz im Visier. Die SVP wird erneut mit dem 58-jährigen Nationalrat Hansjörg Knecht aus Leibstadt ins Rennen steigen. Die wählerstärkste Partei hatte 2015 versucht, mit Knecht in den Ständerat einzuziehen. Knecht unterlag im zweiten Wahlgang jedoch dem damaligen FDP-Parteipräsidenten Philipp Müller.

Die CVP tritt mit Grossrätin Marianne Binder-Keller an, wie die Partei am Donnerstag mitteilte. Die 60-jährige Politikerin aus Baden und frühere Kommunikationschefin der CVP Schweiz ist Präsidentin der Kantonalpartei. Die CVP scheiterte bislang mit allen Versuchen, den 1995 verlorenen Ständeratssitz zurückzuerobern. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 10.08.2018 10:17
    Highlight Highlight Nein, bitte nicht !
  • dorfne 10.08.2018 07:37
    Highlight Highlight Cedric will also, dass die Frau Pascale Bruderer durch einen Mann ersetzt wird? Wenn es der SP ernst ist mit mehr Frauen in Politik und Wirtschaft, darf sie den gar nicht aufstellen. Es gibt genug Frauen, die sich als kompetent für den Ständerat erwiesen haben. Abgesehen davon dass ich C.W. schätze und für sehr fähig halte.
  • Schneider Alex 10.08.2018 06:07
    Highlight Highlight Welches ist der Schwerpunkt des Wahlkampfs 2019?
    Der Wahlkampf 2019 wird sich um die Frage drehen: «Wie hältst du’s mit der direkten Demokratie?» Die Wähler können entscheiden: zwischen den Bewahrern und den Demonteuren unserer weltweit bewunderten, einzigartigen Demokratie, in der die Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort haben. Sollten.
  • stamm 09.08.2018 23:56
    Highlight Highlight Das denke ich, dass er das gerne möchte....
  • Faethor 09.08.2018 09:47
    Highlight Highlight Oh nein, bitte nicht...
  • LifeIsAPitch 09.08.2018 09:36
    Highlight Highlight Wermuth als Ständerat? Gewagte, aber coole Idee. Bin zwar nicht immer seiner Meinung, aber der Politiker (oder die Partei!), dessen Meinung ich immer teile, muss sowieso erst erfunden werden. Ein frischer Wind täte dem angestaubten Ständerat jedenfalls gut und ein bisschen provozieren ist ja politisch momentan sehr trendy.
  • hockeyaner 09.08.2018 09:17
    Highlight Highlight Echt!??? OMG 😱
  • DerSimu 09.08.2018 09:17
    Highlight Highlight Wermuth wäre doch mit seiner Art besser bei der JUSO geblieben.
  • Zauggovia 09.08.2018 09:06
    Highlight Highlight Bitte nicht noch mehr Polteris in der Chambre de Réflexion.
  • Roterriese #DefendEurope 09.08.2018 08:52
    Highlight Highlight Wermuth passt nicht in die kleine Kammer, er ist zu extrem, zu ideologisch und nicht kompromissbereit
    • Randy Orton 09.08.2018 09:46
      Highlight Highlight Von wo hast die diese Infos über Wermuth? Er scheint im Nationalrat überparteilich ganz gut zu politisieren und Kompromisse zu finden.
    • Fabio74 09.08.2018 10:59
      Highlight Highlight Blödsinn. 1. Das Volk wird entscheiden.
      2. Als SVP Groupie sollte man keine Fremdwörter wie kompromissbereit benutzen. Ideologie schon gar nicht
    • FrancoL 09.08.2018 11:49
      Highlight Highlight @Roterriese; Beispiele aus den letzten 2-3 Jahren?
    Weitere Antworten anzeigen

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Die Migros Aare will in den kommenden zwei Jahren rund 300 Stellen abbauen. Der Abbau gehört zu einem Sparprogramm, mit dem die in den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau tätige Genossenschaft bis Ende 2021 rund 100 Mio. Franken pro Jahr einsparen will.

Wie die Migros Aare am Dienstag bekanntgab, soll der Abbau so weit wie möglich über natürliche Fluktuationen und interne Anschlussmöglichkeiten erfolgen. Allerdings kommt es zu punktuellen Kündigungen. So werden bis Ende Oktober in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel