Schweiz
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So verlief die grossangelegte Fahndungsaktion gegen Einbrecher



Bei einer grossangelegten Aktion gegen Einbrecher hat die Polizei im Kanton Aargau 13 Personen verhaftet. 2 davon wurden nach einem Fluchtversuch und 2 weitere kurz nach einem Einbruchsversuch festgenommen.

An der koordinierten Fahndungsaktion hatten sich am Samstag rund 140 Einsatzkräfte von Kantons-, Transport- und Regionalpolizei beteiligt. Patrouillen kontrollierten zunächst Hauptachsen und Autobahnanschlüsse.

In den frühen Abendstunden richtete die Polizei dann in mehreren Gemeinden grosse Kontrollstellen ein, an denen jedes Fahrzeug angehalten und überprüft wurde. Bis in den späten Abend hinein verteilten sich kleine Teams in verschiedene Wohngebiete und hielten Ausschau nach Verdächtigten.

Auch an Bahnhöfen gefahndet

Zusätzlich zu den uniformierten Patrouillen fahndeten zivile Equipen an Hotsports wie Bahnhöfen, Innenstädten oder in Einkaufscentern nach Verdächtigen.

Einen ersten Fahndungserfolg gab es kurz nach 15 Uhr in Hunzenschwil, wo ein Personenwagen mit drei Kosovaren angehalten wurde, die sich illegal in der Schweiz aufhielten. Sie wurden vorläufig festgenommen.

Kurz nach 15.30 Uhr wurde in Aarburg ein Personenwagen angehalten, in dem ein Kosovare sowie zwei Albaner unterwegs waren. Sie führten eine grössere Summe Bargeld mit sich. Bei der genaueren Kontrolle wurden im Armaturenbrett verbaut über zehn Gramm Heroin sichergestellt. Die drei Autoinsassen wurden inhaftiert.

Kurz nach 18 Uhr wurden in Oftringen zwei Albaner angehalten, die angeblich einen Spaziergang machten. Beide trugen Handschuhe und Taschenlampen auf sich und verfügten nur über sehr wenig Bargeld. Zudem gab es Hinweise auf Heroin und Kokain. Beide wurden festgenommen.

Bild

bild: kantonspolizei aargau

Nach 19 Uhr flüchtete in Küttingen ein Personenwagen, als die Insassen kontrolliert werden sollten. Bei der Flucht wurde eine Tasche mit Schraubenziehern aus dem fahrenden Fahrzeug geworfen. Der Wagen konnte nach kurzer Verfolgung angehalten werden. Die beiden Georgier, die sich darin befanden, wurden verhaftet.

Um 20.20 Uhr wurde in Rupperswil ein Fahrzeug mit zwei Kosovaren und einem Italiener angehalten. Die Kontrolle ergab, dass einer der Kosovaren zur Verhaftung ausgeschrieben war.

Unmittelbar nach 23 Uhr erhielt die Polizei die Meldung, dass in Aarau in eine Firma eingebrochen worden war. Die Polizei konnte in der Nähe des Tatortes zwei Jugendliche, einen Schweizer und einen Italiener, anhalten. Sie führten Pfefferspray, Werkzeuge, Handschuhe und eine grössere Menge Hartgeld mit sich. Abklärungen ergaben, dass die beiden vor dem Einbruchsversuch in Aarau bereits in Schönenwerd einen Einbruchsdiebstahl verübt hatten. Sie wurden verhaftet.

Die Transportpolizei konnte zudem um 17.17 Uhr in Aarau bei einer Zugskontrolle einen Jugendlichen anhalten, der aus einem Heim entwichen war. Er wurde zurückgeführt.

Anlässlich der gesamten Kontrolle wurden zudem gemäss der Polizeimeldung vier Fahrzeuglenker positiv auf Drogenkonsum kontrolliert und zwei weitere Fahrzeuglenker in angetrunkenem Zustand angetroffen.

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DERSCHLECHTESTESCHLECHTMENSCH 18.11.2018 14:06
    Highlight Highlight Und wiedermal Schengen sei dank
  • sigma2 18.11.2018 12:52
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, der sich wundert, dass fast nur Ausländer verhaftet wurden? Oder sind das nur Einzelfälle und es gibt gar keine erhöhte Ausländer-Kriminalität?

    Auf jeden Fall ein grosse Dankeschön an die Polizei und ich hoffe, es wird weitere Grosskontrollen geben.
    • Oban 18.11.2018 13:24
      Highlight Highlight Ich war jetzt auch richtig verwundert, da war noch ein Schweizer im Bericht dabei. Also so ein richtiger Schweizer war das sicher nicht, eher ein importierter, da bin ich mir ganz sicher. Denn Schweizer machen nie was ungesetzliches.
      Nun den in diesem Geschäft sind generell selten Inländer beschäftigt, diese haben sich bei uns auf Finanzdelikte oder Betrug spezialisiert, beides Bereiche wo man eher selten erwischt wird und die Strafe dann fast wie ein Hotelaifenthalt ist. Übrigens verglichen mit einem Georgischen Gefängnis sind unsere wunderschön, somit win/win für den Einbrecher, geld&knast
    • RhodesianRidgbackSina 18.11.2018 14:28
      Highlight Highlight ihr seid ja eh lieber Pedos als Diebe. Denkt mal über eure Worte nacht, manchmal kann man euch mit nichts helfen. Wir Ausländer bezahlen ebenso Steuern und somit Finanzieren wir diesen Einsatz mit. Statt hier rum zu kotzen, kann man auch einfach dankbar sein das Fahruntüchtige sowie Diebe gefangen wurden, Punkt.
    • Barracuda 18.11.2018 15:22
      Highlight Highlight Ähm nein, ich wundere mich eigentich überhaupt nicht ;-) Die hohe Kriminalitätsrate bei Gästen aus dem Balkan ist doch schon lange Fakt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • weachauimmo 18.11.2018 12:35
    Highlight Highlight Schön, dass mal was geht und dass der Aktion Erfolg beschieden war. Der Kanton Aargau zeigt vor, wie es funktionieren kann, der Bevölkerung das Vertrauen in die Polizei (Behörden, Politik, etc.) zurückzugeben. Taten statt Worte.
  • Tanuki 18.11.2018 12:07
    Highlight Highlight eine grössere Menge Hartgeld? Unglaublich...
    • Judge Dredd 18.11.2018 14:04
      Highlight Highlight Im Zusammenhang mit einem mutmasslichen Vermögensdelikt wird mit einer grösseren Menge Hartgeld wohl Münzen im Wert von mehreren hundert Franken gemeint sein, so vermute ich.

      Das unpraktische an so viel Hartgeld ist wohl, dass es verglichen mit dem Wert recht schwer und unpraktisch zu transportieren ist.

      Folglich dürfte das ein Indiz sein, dass man entweder sehr gut gewappnet sein will, wenn man an einer Parkuhr ganz lange parkieren möchte, oder aber es könnte auf den Aufbruch einer Kasse oder etwas ähnlichem hindeuten.

      Zusammem mit Handschuhen und Werkzeug ists wohl eher nicht die Parkuhr
  • corel 18.11.2018 12:03
    Highlight Highlight Ein grosses Bravo für den Einsatz der Beamten.

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