Schweiz
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Neue Foodwaste-Idee verdirbt Migros und Coop den Appetit

Die grossen Detailhändler lehnen den Vorstoss der GLP ab und setzen auf Freiwilligkeit.

Benjamin Weinmann / Nordwestschweiz



Es ist kein schöner Anblick, wenn frisches Essen im Abfall landet. Doch das ist bei den Schweizer Detailhändlern Alltag. Da werden Bananen und Brote entsorgt, obwohl sie noch nicht verdorben sind. Deshalb hat die grünliberale Nationalrätin Isabelle Chevalley kürzlich eine Interpellation zum Thema Foodwaste eingereicht.

Nationalraetin Isabelle Chevalley, GLP-VD, praesentiert an ihrem Insektenapero ein Schokolade Praline garniert mit einer jungen Feldheuschrecke, am Montag, 10. Maerz 2014 an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete im Nationalrat in Bern. Chevalley will so Werbung fuer oekologische Essgewohnheiten machen, der Verzehr von Insekten wird von der aktuellen Gesetzgebung behindert. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Isabelle Chevalley hat eine Interpellation zum Thema Foodwaste eingereicht.  Bild: KEYSTONE

Sie will, dass die Lebensmittelspenden vereinfacht werden. Konkret verlangt die Waadtländerin eine Zusammenarbeitspflicht, wie sie in Frankreich für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern bereits gilt. Sie sind verpflichtet, mit einem Hilfswerk entsprechende Spendenvereinbarungen abzuschliessen.

Pferd am Schwanz aufzäumen?

Diese Forderung stösst dem Detailhandelsriesen Migros jedoch sauer auf, wie einem Lobbying-Schreiben an alle Parlamentarier zu entnehmen ist. Die Migros lehne eine solche neue Pflicht klar ab, heisst es darin. Und weiter: «Der Detailhandel ist mit gerade einmal gut vier Prozent dasjenige Glied der Wertschöpfungskette, bei dem am wenigsten Foodwaste anfällt.»

Mit 45 Prozent seien die privaten Haushalte die grössten Verursacher, schreibt die Migros mit Verweis auf Angaben des Vereins Foodwaste.ch. Zudem würden schon heute mit der Migros, Manor, Coop und Denner die grössten Lebensmittelanbieter der Schweiz mit gemeinnützigen Organisationen wie «Tischlein deck dich», «Schweizer Tafeln» oder «Partage» zusammenarbeiten.

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Ein weiteres Problem aus Migros-Sicht: «Für die sozialen Organisationen wäre es auch aus logistischen Gründen weder sinnvoll noch möglich, alle Filialen anzufahren.» Die Pflicht würde sich nicht umsetzen lassen. Stattdessen plädiert der orange Riese für eine freiwillige Zusammenarbeit, die bestens funktioniere. Ein neues Gesetz sei «absolut unnötig».

Sinnvoller erscheint der Migros hingegen die Motion der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats, welcher die grosse Kammer in der Sommersession bereits zugestimmt hat. Mit einer massvollen Lockerung von Vorschriften liessen sich vermehrt Lebensmittel, die für den menschlichen Konsum nicht mehr geeignet sind, als Tierfutter verwenden, heisst es in der Motion.

Mahlzeit im Eimer

Auch Coop wehrt sich gegen ein mögliches Gesetz. Man sei schon heute die grösste Spenderin von Lebensmitteln an die Organisation Tischlein deck dich und Schweizer Tafel, sagt Sprecherin Andrea Bergmann. Selber werfe man weniger als 0.2 Prozent der Lebensmittel weg.

Laut dem gemeinnützigen Verein Foodwaste.ch geht ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren oder wird verschwendet. Das entspreche pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel oder der Ladung von rund 140 000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Fast die Hälfte der Abfälle werde laut dem Verein in Haushalten und der Gastronomie verursacht: Pro Person landen hier täglich 320 Gramm einwandfreie Lebensmittel im Abfall. Dies entspricht fast einer ganzen Mahlzeit. (aargauerzeitung.ch)

Schuld am Food Waste ist nicht der Supermarkt, sondern wir

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Video: srf

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187Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thinkdeeper 30.08.2017 07:38
    Highlight Highlight Das Grundproblem der Konsum- und
    Überschussgesellschaft ist damit nicht wirklich gelöst.
    Zumindest wird aber die marktwirtschaftliche logistische "Sünde des sinnlosen foodwaste" etwas gemildert und die Überschüsse einem guten Zweck zugeführt.
  • Masomoto 29.08.2017 20:42
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es noch Menschen die solche Probleme lösen wollen.

    https://wastee.net

    🤗 Hoffe die App ist bald erhältlich.

  • Hugeyun 29.08.2017 13:54
    Highlight Highlight Klingt erstmal super, zumindest Kooperationen mit Hilfsorganisationen einzugehen, wobei das ja die Lebensmittelverschwendung (ist übrigens ein wunderschönes deutsches Wort) an sich nicht bekämpft.
  • Herbert Anneler 29.08.2017 09:05
    Highlight Highlight Der Foodwaste beginnt zwischen Bauern und Grossverteilern. Was Letztere alles zurückweisen, wenn sie trotz Abnahmevertrag anderswo noch billiger an die Ware kommen, ist skandalös. Und sie selber haben die KonsumentInnen jahrzehntelang angefixt, ja nur äusserlich perfekte Ware zu kaufen. Nun sind sie "perfekt", aber die Tomate sieht nur noch aus wie eine Tomate, der Apfel sieht nur noch aus wie ein Apfel, aber schmecken tun sie nicht mehr danach - dito für viele andere Legumen und Agrumen! Selbstverpflichtung - ein Witz: Ein paar Wochen tun sie jeweils etwas, dann: "Die Kunden wollen es nicht!"
    • Carl Gustav 29.08.2017 13:31
      Highlight Highlight Zum Glück haben Leute wie Sie die Grossverteiler.
      Stellen Sie sich vor, sonst müssten Sie noch selber Verantwortung übernehmen.
      Arbeite übrigens selbst in der Branche und glauben Sie mir, der penible Perfektionismus bei z.B Tomaten kommt defintiv von den Kunden.
  • Schneider Alex 29.08.2017 06:47
    Highlight Highlight Die idiotische Angebotsvielfalt bei Frischprodukten in vielen Migros- und Coop-Filialen muss endlich bekämpf werden.
  • Alnothur 29.08.2017 01:14
    Highlight Highlight Die GLP am untergehen. Liberal sind sie schon lange nicht mehr, wie gerade dieses Beispiel zeigt, und verzweifelt scheinbar obendrein.
  • Carl Gustav 28.08.2017 19:42
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare hier lese, wird mir klar wieso es so schwierig ist den Anteil an Foodwaiste zu reduzieren. Schuld sind immer mal zuerst die Anderen.
    Dann nochmal die Anderen und beim eigenen Anteil sind die Verpackungen schuld...gäbig, wenn man so durchs Leben geht.Aber eben, dafür passiert auch sicher nie etwas
    • Carl Gustav 28.08.2017 21:42
      Highlight Highlight Gut so
      Gibt ja auch Möglichkeit das so zu machen.
      Aber kaufen was im Regal steht und dann die Verantwortung abschieben, wenn die Hälfte verfault...das ist billig
    • Lami23 29.08.2017 10:15
      Highlight Highlight Also ich hatte das Verpackungsproblem erst sehr selten. Weder als wir zu fünft waren, noch jetzt zu zweit. Bei welchen Lebensmitteln ist den das genau ein Problem?
    • Carl Gustav 29.08.2017 13:21
      Highlight Highlight ?? Rendel ??
      Was erwarten Sie den von Coop und Migros? Das alle Produkte in XL-XXL angeboten werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gavi 28.08.2017 19:37
    Highlight Highlight Ich habe eine Methode gefunden, dass ich keine Lebensmittel entsorgen muss:
    Ich mache mir am Freitag eine Menüliste, kaufe am Samstag genau diese Zutaten ein, koche alles fix und fertig, friere einen Teil ein und habe so jeden Tag mein Zmittag und Znacht.
    Am Freitagabend ist mein Kühlschrank leer.
    Und dann geht es wieder von vorne los.
    Um keine Langeweile rein zu kriegen mache ich Mottowochen. Z.B. Thailändisch, Türkisch, italienisch, etc.
    Funktioniert! Ehrenwort!
  • Groovy 28.08.2017 19:00
    Highlight Highlight sry Leute, 90% der Kommentierenden kennen das Lebensmittelbusiness einfach nicht. M&C investieren bereits heute Millionen in Massnahmen gegen Foodwaste. Dann gibts auch noch das Lebensmittelgesetz, andere Vorgaben und rechtliche Haftungsfragen die eine Rolle spielen. Es ist nicht immer so einfach... Bashing ist fehl am Platz. Aber macht doch die Gebrüder Albrecht und Schwarz immer reicher...
    • sowhat 28.08.2017 20:48
      Highlight Highlight 100% einverstanden
    • Midnight 30.08.2017 07:44
      Highlight Highlight Aldi und Lidl machen aber auch vieles falsch. Z.B. Zahlen sie den Mindestlohn (den es gar ja garnicht gibt) nur in der Theorie, in der Praxis stellen sie Leute ausschliesslich in reduziertem Pensum an - natürlich mit reduziertem Lohn. Wem das nicht reicht, muss sich einen Zweitjob suchen. Die Produkte sind zwar günstig, aber die Qualität kann mit Migros und Coop oft nicht mithalten. Und zuguter letzt: Ich würde erst mal bei den Kassen sparen: Sie stellen in jeder Filiale 5-8 Kassen hin, von denen immer maximal 2 geöffnet sind. Why? Dann lieber Self-Checkout...
  • NoBrainer 28.08.2017 17:34
    Highlight Highlight Ich habe aufgehört bei den Milliarden-Unternehmen Migros/Coop einzukaufen. Zu viel Greenwashing, zu viel Augenwischerei und je länger wie weniger Verantwortungsbewusstsein - weder sozial, noch ökologisch. Der Schuldige ist immer der Konsument - ja, genau...
    • Baba 28.08.2017 19:50
      Highlight Highlight Nur so aus Interesse: Wo kaufen Sie dann ein?

      Es ist aber eine Tatsache, dass der größte Teil von Lebensmittelverschwendung in den Haushalten passiert. Warum soll der Detailhandel für etwas verpflichtet werden, das sie heute schon auf freiwilliger Basis tun?!?

      Wieso nicht bei den Schulen (und den Lebensmittelgesetzen) ansetzen, die zB verbieten, abgelaufene Lebensmittel im Kochunterricht zu verwenden. Wie sollen junge Menschen lernen, dass zB Butter od. Joghurt, deren MHD etwas überschritten ist, nicht weggeworfen werden muss, da meist noch absolut i.O.? Das wäre Ursachenbekämpfung...
    • Midnight 30.08.2017 07:46
      Highlight Highlight @NoBrainer Würde mich jetzt wirklich auch interessieren, wo Sie denn alternativ einkaufen. Und sagen Sie jetzt bitte nicht Aldi oder "ännet der Grenze"...
    • NoBrainer 30.08.2017 23:26
      Highlight Highlight @Midnight & Baba Das wäre ein ebensolches greenwashing 😂

      Nein - ich kaufe kein Convenience-Food mehr ein, nur noch frisch und unzubereitet und kein Essen in Plastikverpackung. Einkaufen gehe ich in den Quartierläden, auf den Märkten, Metzger und Käsereien. Wohne in Zürich und bevor Sie fragen: nein - ich gebe wirklich nicht mehr Geld aus als vorher, weil wir nun selber kochen/backen und über die Menge selber entscheiden können - weil nicht verpackt - und somit praktisch kein Foodwaste. Auch, weil ich mich nicht an die MH-Daten halte. Ein Joghurt esse ich auch noch nach 3 Monaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 28.08.2017 17:14
    Highlight Highlight Hab die meisten Kommentare gelesen, aber das hier noch nicht gefunden:

    http://m.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/Foodsharing-Boxen-Hieber-verschenkt-ausgemusterte-Lebensmittel;art372615,9336097

    Hieber zeigt allgemein, dass man gute Qualität, soziale Arbeitsbedingungen, soziales Engagement und Erfolg unter einen Hut bringen kann. Dieses Geschäft wäre fast ein Grund Einkaufstourist zu werden.
  • ChlyklassSFI 28.08.2017 16:15
    Highlight Highlight Und dann ist es noch einmal erlaubt, aus Containern der Detailhändler Nahrungsmittel herauszunehmen, ein Menü daraus zu zaubern und dann zu essen. Dies, weil sie die Container einzäunen.
    • ChlyklassSFI 28.08.2017 18:11
      Highlight Highlight * noch nicht einmal
  • Paddiesli 28.08.2017 15:38
    Highlight Highlight Die 13% aus der Landwirtschaft können sich Migros und Coop (etc) gleich auch noch selber anlasten, denn sie sind es ja, welche nur Gurken und Rüebli mit identischer Länge und Durchmesser vom Bauern abnehmen.
    • IIBLACKHEARTII 28.08.2017 20:39
      Highlight Highlight Das Problem hierbei ist aber, das der grosse Teil der Gesellschaft nur die perfekte Nahrung haben will.
      Rüebli, Gurken, Kartoffeln etc. schmecken genau gleich ob grösser, kleiner, dicker, dünner...
      Ansonsten gibts Salat oder Ratatouille, da fällts nicht auf.
    • loplop717 29.08.2017 06:46
      Highlight Highlight Man könnte ja so was wie Second Choice rüebli anbieten, welche nicht so gut aussehen, dafür günstiger sind.
    • Midnight 30.08.2017 07:57
      Highlight Highlight @Silent Speaker Verschimmeltes Gemüse sehe ich extrem selten. Klarann das mal vorkomnen, das liegt in der Natur der Sache. Aber die Häufigkeit ist jetzt definitiv zu gering um da draus einen Elefanten zu machen. Bei unreif und Geschmacklos bin ich aber einverstanden. Schauen Sie da einfach mal aufs Herkunftsland. Da steht dann meistens Spanien drauf...
  • DonDude 28.08.2017 15:01
    Highlight Highlight Die wissen aber schon was Tiere normalerweise essen?
  • demokrit 28.08.2017 14:44
    Highlight Highlight Ich schmeisse nie Nahrungsmittel weg. Wer das tut, ist einfach ein kompletter Vollpfosten.
    • Bijouxly 28.08.2017 14:56
      Highlight Highlight Was soll man denn machen, wenn man etwas nicht mehr essen kann? Ich wohne alleine und habe oftmals das Problem, dass ich Dinge z.B. Pesto, einfach nicht fertigessen kann, bevor es schimmelt.
    • demokrit 28.08.2017 15:44
      Highlight Highlight Gut verschliessen (Tuperware), klein portionierte Flaschen kaufen und am nächsten Tag dasselbe Menu kochen (dann braucht man die Sauce auch schnell auf). Also als Single hat man eine Barilla-Tomatensauce in zwei Menus auch durch.
    • who cares? 28.08.2017 15:50
      Highlight Highlight Das Pesto in Eiswürfelbehälter einfrieren, dann kannst du bei Bedarf leicht ein paar Würfel auftauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Siebenstein 28.08.2017 14:24
    Highlight Highlight In unserem Haushalt würde vor allem weniger Gemüse und Obst ungenutzt (Kompost ist eigentlich auch eine Nutzungsart!) verfallen wenn unser örtlicher Migros das auch endlich so frisch verkaufen würde wie es sein sollte!
    Mitunter fangen die Sachen schon am nächsten Tag nach dem Einkauf an zu verwelken!
  • Luzi Fair 28.08.2017 14:01
    Highlight Highlight also wenn ich das richtig interpretiere gibt es Gesetze, welche es verbieten Lebensmittel, die für den menschlichen Konsum nicht mehr geeignet sind, als Tierfutter zu verwenden. (wohl gemerkt - das sind meistens Lebensmittel, die knapp vor dem MHD stehen).

    Und nun soll ein Gesetz eingeführt werden, welches den Zweck hat, diese Ware an Bedürftigen zu vermitteln?

    das soll noch jemand verstehen...
    • pinex 28.08.2017 17:54
      Highlight Highlight Nein. Was für den menschlichen Konsum nicht mehr geeignet ist, ist eben nach dem MHD (meist natürlich trotzdem noch geniessbar). Nun wollen sie (wie dem Text zu entnehmen wäre, würde man ihn aufmerksam lesen) die Gesetze soweit ändern, dass solche LM als Tierfutter verwendet werden können. :)
    • Luzi Fair 28.08.2017 18:35
      Highlight Highlight deine Klammerbemerkung bzgl. aufmerksamem lesen ist völlig unnötig. Wenn du nämlich eins und eins zusammenzählen würdest, würdest du erkennen, dass ich die Information bzgl. der nicht Verwendbarkeit der Lebensmittel als Tierfutter, nur genau aus dieser Textzeile haben kann.

      und ausserdem - es hat auf der Verpackung zwei Daten? zu verkaufen bis & MHD. Ich nehme an das Gesetz bzgl. Tierfutter bezieht sich auf das "zu verkaufen bis" Datum, ergo vor dem MDH.
  • Saul_Goodman 28.08.2017 13:59
    Highlight Highlight Naja ich staune regelmässig wenn ich sehe wie einwandfreies essen in meterhohen wägeli aus dem supermarkt getragen wird. In anderen ländern gehen da ja leute dann in den eimern der lebensmittelngeschäften auf nahrungsuche. Entweder weil sie müssen oder aus ideologischen gründen.
    Was damit in der schweiz passiert?
    Es landet in abgeschlossen müllcontainern oder wird sogar absichtlich ungeniessbar gemacht, damit auch ja niemand was davon hat und der supermarkt kein fränkli an potenziellen einnahmen verliert.
    Eigentlich nur traurig
    • sowhat 28.08.2017 19:59
      Highlight Highlight Es ist dem Händler von gesetzeswegen nicht gestattet, abgelaufene Lebensmittel zu verschenken.
      Bei Früchten und Gemüse gibt es kein Abkraufdatum. Das liegt im Ermessen des Händlers. Aus den verschiedenen Kommentaren hier ist aber zu entnehmen, dass Kunden es nicht goutieren, wenn es nicht "von heute" ist. Sonst würde man sich ja nicht beklagen, dass es am Folgetag nicht mehr knackig ist, sondern anfängt zu welken; -was übrigens in der Natur einer Pfanze liegt, sobald sie von der Verbindung zur Wurzel getrennt wird.
  • hugman777 28.08.2017 13:55
    Highlight Highlight Die sollen auch mal bei der Armee anklopfen,dort wird auch tonnen und tonnen weggeworfen!
  • Töfflifahrer 28.08.2017 13:27
    Highlight Highlight Na wenn Migros und Coop eh schon mit privaten Vereinen zusammenarbeiten, kann man das doch auch Gleich richtig regeln. Oder haben die Angst sie können dann ihre Wohltätigkeit nicht mehr herausstreichen?
    Ja ich muss auch Lebensmittel wegschmeissen, das sind allerdings meist Beeren, Früchte und derlei, die nach einem Tag bereits zu Schimmeln beginnen.
    • sowhat 28.08.2017 20:02
      Highlight Highlight Find ich auch, dass wenn sie es schon eh tun, es auch richtig geregelt werden darf. Bloss bitte nicht noch mehr Administration verursachen!
      Ach und was Beeren betrifft, das ist nun mal ein Tagesprodukt. Die können schlicht nicht länger.
  • Snowy 28.08.2017 13:25
    Highlight Highlight Mal wieder wird am eigentlichen Problem vorbeidiskutiert:

    Nicht nachhaltige Nahrungsmittelproduktion = (zu) billige Nahrungsmittelpreise

    Unsere Nahrung ist viel zu günstig. Was (zu) günstig überall verfügbar ist, wird eher verschwendet.

    Siehe auch Energie, Mobilität (Flugreisen), Wasser etc...

    Hört niemand gerne, da niemand gerne verzichtet - ist aber Fakt. Nur leider lässt sich mit einem solchen Vorstoss keine Wähler gewinnen.
    • Bijouxly 28.08.2017 14:59
      Highlight Highlight Beeren sind teuer, schimmeln aber zum Teil schon am nächsten Tag. Was soll ich denn damit machen, ausser es wegzuschmeissen? Wenn man etwas nicht mehr essen kann, dann ist es doch egal, was das gekostet hat.
    • Snowy 28.08.2017 15:33
      Highlight Highlight 1/2 @rich enough
      Unsere Löhne belegen auch ein Weltrekordniveau!
      Natürlich muss Nahrung erschwinglich sein, aber im Vergleich zu anderen Waren ist die Nahrung viel zu günstig (nur weil die Situation im nahen Ausland bezüglich günstigen Nahrungsmitteln noch perverser ist, rechtfertigt dies nicht die Situation).
      Und selbstverständlich müssen nicht in erster Linie die Preise ansteigen (ohne Gegenleistung), sondern der Gesetzgeber muss eine nachhaltige Produktion sicherstellen.
    • Snowy 28.08.2017 15:34
      Highlight Highlight 2/2:
      Es kann einfach nicht sein, dass unsere hochsubventionierten Bauern noch immer die Gewässer mit Pestiziden* verschmutzen und ein Grossteil der Tiere für die Fleischproduktion nicht artgerecht gehalten (geschweige denn geschlachtet) werden.
      * https://nzzas.nzz.ch/notizen/achtung-pestizide-im-trinkwasser-ld.1301514
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 28.08.2017 13:07
    Highlight Highlight Die Idee an sich ist nicht verkehrt.
    Erschreckend ist aber, dass sich private Vereine darum kümmern müssen damit Menschen in einem der reichsten Länder der Welt ausreichend Nahrung bekommen.
    • aglio e olio 28.08.2017 18:42
      Highlight Highlight Kritikwürdig finde ich die Privatisierung der Wohlfahrt. Bzw die anscheinend vorhandene Notwendigkeit.
      Davon abgesehen gebe ich dir Recht.
  • bcZcity 28.08.2017 13:00
    Highlight Highlight Zitat: "Mit 45 Prozent seien die privaten Haushalte die grössten Verursacher, schreibt die Migros mit Verweis auf Angaben des Vereins Foodwaste.ch"

    Das mag stimmen liebe Migros, aber der Mensch ist eben dumm! Ihr fördert ja die Verschwendung mit Euren dicken Sortimenten, Aktionen und Sonderangeboten. Kaufen, profitieren, sparen, jetzt zuschlagen!! Und am Ende landet die Hälfte der gekauften Dinge im Müll oder ist von schlechter Qualität (Massentierhaltung etc.).

    Man muss den Riegel beim Handel schieben, nur so funktioniert es.
    • Luzi Fair 28.08.2017 13:57
      Highlight Highlight genau - Eigenverantwortung abschaffen!!!
    • Uf em Berg 28.08.2017 14:21
      Highlight Highlight Jetzt sind die Händler für das Verhalten der Konsumenten verantwortlich. Übernimmt heute niemand mehr Eigenverantwortung?! Genausogut kann man sagen, dass der Konsument verantwortlich für das Angebot ist. Weswegen muss denn Frischware entsorgt werden? Weil wir Konsumenten kleine Mängel nicht tolerieren. Nicht mal, wenn es runtergesetzt ist. Coop zum Beispiel setzt am Samstag in meinem Dorf ca. 1.5 Stunden vor Ladenschluss alle Frischwaren, die entsorgt werden müssten auf 50%. Ich beobachte dennoch viele Leute, die diese Ware nicht nehmen. Sie wollen ja nicht als Sparfüchse dastehen...
    • Bijouxly 28.08.2017 15:05
      Highlight Highlight Die Migros etc kann nichts dafür, dass der Mensch dumm ist und es ist auch nicht deren Aufgabe, den Menschen zu erziehen. Da werden nur jene bestraft, die eben nicht so ignorant und dumm sind, z.B. Familien. Wenn der Single die Riesenpackung aus der Aktion kauft und danach die Hälfte wegschmeisst, kann man das doch nicht als Mass nehmen, weil viele Familien mit wenig Geld zu Verfügung davon profitieren konnten! Die Leute sollen selber denken, da muss man nicht mit Vorschriften in den Markt eingreifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arya Underfoot 28.08.2017 12:50
    Highlight Highlight Es ist zum Heulen. Ich habe selber eine Weile als Studijob in einem (kleinen) Migros Restaurant gearbeitet und schon in unserem Betrieb wurden Unmengen an Brötli, Reis, Pasta, Gemüse etc. weggeschmissen, alles weil man es dem Kunden nicht mehr verkaufen darf.
    Als wir gefragt haben ob wirs wenigstens nach Ladenschluss zu 50% an Mitarbeiter noch verkaufen könnten, hatte niemand Musikgehör.
    Sich nun aus der Affäre zu ziehen mit Verweisen auf Statistiken wonach ihr Anteil nicht das Hauptproblem stellt, ist schlicht lausig von Migros UND Coop, jeder Beitrag zählt, sei er auch noch so klein! :(
    • Töfflifahrer 28.08.2017 13:30
      Highlight Highlight Früher konnten Restaurants Essensreste noch den Bauern oder Tiermästern abgeben. Die haben das dann meist den Schweinen verfüttert. Das darf man ja aus Hygienegründen nicht mehr. Toll jetzt muss man es wegwerfen.
    • trio 28.08.2017 18:37
      Highlight Highlight @Töfflifahrer
      Oft enthält das 'Menschenfutter' leider auch zu viel Salz. Darum nur bedingt geeignet für die Tiere.
    • Töfflifahrer 28.08.2017 20:12
      Highlight Highlight @Trio: Das stimmt, darum gab es damals in den Restaurants auch regeln was rein durfte und was nicht. Das meiste konnte aber in die Tonne!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 28.08.2017 12:18
    Highlight Highlight Jede Wette, Gottlieb Duttweiler hätte das anders gesehen und sich an der Tafel für Bedürftige beteiligt :

    http://schweizertafel.ch/de/

    Heute herrscht nicht nur bei COOP, sondern auch bei Migros die nackte Gier, verbunden mit reichlich nonchalance vor - etwas was man ohne Brille auch an den nicht konkurrenzfähigen Preisen (gemessen an Lidl, Aldi und anderen) klar erkennen kann 🤓!
    • R. Schmid 28.08.2017 12:54
      Highlight Highlight Migros macht ja da schon mit. Der Food Waste findet zu Hause im Kühlschrank statt. Wie wollen wir uns selber erziehen? Hat nichts mit Geldgier zu tun. Hast auch gerne einen Schweizer Lohn?
    • karl_e 28.08.2017 13:12
      Highlight Highlight Du vergisst den Türken um die Ecke, der offenbar mit wesentlich tieferen Preisen gedeihen kann als unsere lieben Grossverteiler.
    • trio 28.08.2017 18:52
      Highlight Highlight @R. Schmid
      Logisch hat das mit Geldgier zu tun. Alles was Migros wegwerfen muss, bevor es verkauft wurde, bedeutet Verlust. Also logisch, das sie das so klein wie möglich halten möchten. Als PR Massnahme, verschenkt man davon noch etwas an Tischlein deck dich, kostet ja nichts. Den Foodwaste bei den Konsumenten zu verhindern geniesst sicher keine grosse Priorität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meerblau 28.08.2017 12:13
    Highlight Highlight Bei den Mengen an (Frische-)Produkten, die Coop und Migros anbieten, sind 0.2% weggeworfene Lebensmittel immer noch viel.
    • meerblau 28.08.2017 14:37
      Highlight Highlight Nein, noch nie. :)
  • Karl33 28.08.2017 12:03
    Highlight Highlight Grünliberal? War das nicht mal jene Partei, die auf Selbstverantwortung und weniger staatliche Einmischung setzt?
    Man wird den Eindruck nicht los, dass PolitikerInnen einfach um jeden Preis in die Medien kommen wollen. Egal wie wenig zielführend ihre Vorstösse sind.
    • Töfflifahrer 28.08.2017 13:33
      Highlight Highlight Ist mir nun wirklich egal, wer da mal was gesagt hat oder auch nicht. Richtig und wichtig ist, dass ein Thema aufgegriffen und behandelt wird, das es auch verdient. Ob nun SVP, SP, CVP, EDU oder eben die GLP, ist mir dabei Wurst, wichtig ist das eine Diskussion stattfindet ind eine Lösung gefunden wird.
    • sowhat 28.08.2017 20:25
      Highlight Highlight Es darf auch Grünliberalen nicht verboten werden ihre Meinung zu ändern. Der Kopf ist zum Denken da. Da gibt es mal eine Ansichtsverschiebung, man kann ja lernen und duch bessere Argumente zu Einsicht gelanngen.
  • Ruffy 28.08.2017 11:58
    Highlight Highlight Die Konsumenten in die Pflich zu nehmen wäre politisch halt nicht so beliebt..
    • toobitz 28.08.2017 12:34
      Highlight Highlight Wie würde das denn konkret aussehen?
    • R. Schmid 28.08.2017 12:55
      Highlight Highlight Stimmt, ist auch schwierig.
    • EvilBetty 28.08.2017 13:13
      Highlight Highlight Und auch nicht umsetzbar.
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  • Thinktank 28.08.2017 11:55
    Highlight Highlight Nun ist Foodwaste das neuste Buzzword der grünen Hipsterlinervensägen. Essen ist nachhaltig und wächst einfach nach. Täglich verroten Millionen Tonnen von Biomasse in unseren Wäldern und Feldern. Das ist der Kreilauf der Natur und völlig problemlos. Ein Unternehmen wird schon aus ökonomischen Gründen möglichst Abfall vermeiden. Hier geht es nur darum, dass die Sozialindustrie versucht, günstiger an Lebensmittel zu kommen. In Frankreich gibt es Armut, denn sie wählen leider links. In der Schweiz gibt es keine Armut und den Arbeitslosen geht es viel zu gut, als dass sie Abfälle essen müssten.
    • Firefly 28.08.2017 12:25
      Highlight Highlight Eine einfache lineare Welt, hast du dir da in deinem Tank zusammengethinkt
    • Silbermuschel 28.08.2017 12:27
      Highlight Highlight Essen wächst einfach nach? So etwas Dummes habe ich selten gelesen.
    • Zerschmetterling 28.08.2017 12:30
      Highlight Highlight Deine Ansichten sind kacke!
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  • Nochsoeiner 28.08.2017 11:51
    Highlight Highlight Ich vesteh nicht ganz wie die Studie(n) auf solche Zahlen kommen.

    Wie zur Hölle soll ich zu Hause jeden Tag 320 Gramm Lebensmittel wegwerfen? Ich finde nicht das ich übertriebenst sparsam bin, aber so viel fliegt bei mir nicht mal annähernd weg...

    Wenn zu dem "Foodwaste" auch Rüstabfälle zählen kann ich das ganze nicht mehr wirklich ernst nehmen, ausser die Autoren der Studie möchten mit erklären was ich aus den Peperonikernen nach dem Rüsten noch kochen soll...

    Das ist doch simpler Rüstabfall und kein Foodwaste...

    Das Jemand jeden Tag so viel Essen wegwirft will ich einfach nicht glauben
    • frodo67 28.08.2017 13:13
      Highlight Highlight @Nochsoeiner: Das ist ein Durchschnittswert aus Gastronomie und Privathaushalten. Wenn du nicht zu den 320g-pro-Kopf - Typen gehörst, sei doch froh und stolz darüber.
    • Nuka Cola 28.08.2017 13:24
      Highlight Highlight Hi, du als ich in England war, war ich die letzte Woche bei eine Familie, die aus Faulheit den Resten wegzuräumen anstelle von nem halben Sack Kartoffeln zubereiten, einfach die andere Hälfte entsorgt. Kann mir vorstellen, dass es in der Schweiz ähnlich Fälle gibt.
  • Hugo Wottaupott 28.08.2017 11:50
    Highlight Highlight Gemüse und Früchte immer derselbe quack! Im Laden wird das Zeug mit einem Spritzchen nass gemacht dass es schön aussieht und zuhause ist es nach 2 Tagen schimmelig!
    • DanielaK 28.08.2017 13:17
      Highlight Highlight Komisch, dieses Problem habe ich nicht. Gespritzt werden manche Gemüse und Früchte im Laden, damit sie ohne Kühlung nicht so schnell vertrocknen. Aber längst nicht alle!
  • sirulrich 28.08.2017 11:48
    Highlight Highlight Wenn auf den Verpackungen der Lebensmittel auch nur annähernd richtige Haltbarkeitsdaten stehen würden, würde wohl auch einiges weniger weggeschmissen werden...
    • j0nas 28.08.2017 12:51
      Highlight Highlight Wieso denn nicht so einkaufen dass die (zugegeben übertriebenen) Haltbarkeitsdaten eingehalten werden können?
    • R. Schmid 28.08.2017 12:57
      Highlight Highlight Nimm deine Sinne um zu prüfen ob es noch essbar ist! Was sagt das Datum?! Nicht viel.
    • Lichtblau 28.08.2017 20:34
      Highlight Highlight Vielleicht würde auch weniger weggeworfen, wenn Gemüse und Früchte auch nur annähernd den Wohlgeschmack hätten, an den wir uns von früher erinnern? Wir sind mitten in der Tomatensaison - und ich finde bei den sich immer grüner gebenden Grossverteilern in Zürich nur Hors-Sol-Produkte.
  • Sensenmaa 28.08.2017 11:45
    Highlight Highlight Wie Coop und Migros sich rausreden versuchen. Deswegen geh ich nur selten dort einkaufen. Nur der Gewinn zählt...
    Benutzer Bild
    • Ohniznachtisbett 28.08.2017 13:18
      Highlight Highlight Überleg doch mal... ob weg geworfen oder weggegeben macht auf den gewinn nix aus... aber ja
    • DanielaK 28.08.2017 13:19
      Highlight Highlight Die Regeln 'von oben' sind das eine, es kommt auch etwas auf die Umsetzung an. Habe hier schon solches und anderes gesehen bei der Arbeit.
    • Nuka Cola 28.08.2017 22:23
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett,

      Wegwerfen: Mitarbeiter rührt die Sachen in Abfall, gut ist: 5Sekunden Arbeitsaufwand.

      Zusammentragen: Mitarbeiter muss die Produkte in Kisten stellen, kosten angeben auf der Transporteinheit, etc. Er muss dokumentieren, was alles rausgeht, draussen den Abholer empfangen etc. Zeitaufwand >5Sekunden.

      nicht das ich damit die Läden entschuldigen möchte, aber du musst bedenken, solche Entscheidungen fällt nicht der Arbeiter im Laden, sondern ein BWLer vom Schreibtisch aus.
  • New Ling 28.08.2017 11:28
    Highlight Highlight Jetzt hab ich auch einen Bauern gefunden, der die freilebenden eigenen Tiere schlachtet. Jetzt kann ich x-Kilo gemischtes Fleisch, dh. vom ganzen Tier, kaufen und tiefkühlen und weiss, was sie zu fressen bekommen haben, wie sie gelebt haben und wenn ich will kann ich die Tiere auch besuchen. Klar, ist vielleicht mit etwas mehr Aufwand fürs Einkaufen verbunden, aber eben nur anfänglich ... ich finde, dass sich das für uns definitiv gelohnt hat.
    Viele Menschen haben auch nicht gelernt, wie man nicht mehr so schöne Lebensmittel trotzdem noch verarbeiten kann ...
    • Frausowieso 28.08.2017 12:40
      Highlight Highlight Du kaufst dir im Supermarkt also keine fleischhaltigen Produkte mehr? Keine Fertiggerichte wie z.B. Pizza, Schinkengipfeli oder auch mal ein Sandwich unterwegs? Find ich toll.
    • Whiskeysour 28.08.2017 17:04
      Highlight Highlight Ich bin ein Unterstützer von frischen "Gemüsekistchen" direkt vom Bauern. Mein Abo, das ich hatte, war sehr vielfältig und verarbeitbar für eine Woche. Klingt perfekt. Aber auch diese Ware war nicht vollkommen. Die gelieferten Guten hatten wohl - so muss ich annehmen - eine "Krankheit", denn schon am zweiten Tag waren sie faul und mit Schimmel überzogen. So, was genau blieb mir anderes übrig, als eine ganze Gurke wegzuwerfen? Und hat die Statistik das auch berücksichtigt?
  • New Ling 28.08.2017 11:28
    Highlight Highlight Ich finde verpacktes portioniertes Gemüse einen Witz. Wenn ich von einer bestimmten Sorte "irgendwas" möchte, gibt es das oft nur abgepackt. So wird einem sehr oft faules, qualitativ schlechtes Gemüse, Früchte, Kräuter etc. untergejubelt. Ich bin dazu übergegangen viel mehr direkt beim Bauern zu kaufen - wenn immer möglich! So hab ich einwandfreie Ware, die richtige Menge und Saisonales.
    • Thinktank 28.08.2017 12:03
      Highlight Highlight So ein ideologischer Quatsch nimmt dir niemand ab. Märkte gibts schon heute. Was isst du denn von November bis März vom Bauern?
    • Karl33 28.08.2017 12:07
      Highlight Highlight Ja, nur das beste ist für die Konsumenten gut genug.
      Der Rest wird halt weggeworfen, weils die Konsumenten nicht wollen. Auch beim Bauern.
    • Hieronymus Bosch 28.08.2017 12:15
      Highlight Highlight Ich sehe aber leider sehr oft gewisse Käuferinnen in einer grossen Kiste Äpfel jede Frucht in die Hand nehmen, drauf drücken, nur die "Beste" zu selektieren und wenn sie nicht passt, zur Seite werfen. Dadurch werden alle Früchte verletzt. Am Besten wäre es, Selbstbedienung in der Obst/Gemüse Abteilung wieder abzuschaffen.
  • ovatta 28.08.2017 11:03
    Highlight Highlight Das es sich u.U. nicht lohnt jede Filiale anzufahren mag ja stimmen. Doch wieso kann man denn nicht, ab einer gewissen Fläche, den Hilfsorganisationen z.B. eine Theke zur Verfügung stellen? Zumal sich viele Bedürftige immer noch nicht trauen, bei Tischlein deck dich und Co. Anzustehen.
    • Donald 28.08.2017 11:48
      Highlight Highlight Und an dieser Theke in einem Laden stehen sie dann an?
    • Xapillon 28.08.2017 12:22
      Highlight Highlight Wenn Sie sich bei Tischlein deck dich nicht trauen, warum sollten Sie sich im Migros trauen, wo alle anderen auch einkaufen?
    • Frausowieso 28.08.2017 12:38
      Highlight Highlight Es kann nicht die Aufgabe der Verkäufer sein, Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen und ihre Bezugsberechtigung zu kontrollieren. Es ist gut und richtig, dass sie Nahrungsmittel an Organisationen abgeben. Diese sollen sich aber um die Vergabe kümmern. Wer Bedürftig ist, sich aber aus falschem Stolz nicht in ein Tischlein deck dich getraut, hat echt ein Luxusproblem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzableiter 28.08.2017 10:59
    Highlight Highlight Ich frage mich wie die, die Menge an verschwendeter Lebensmittel durch Private Haushalte ermitteln? Geht man einfach davon aus das jeder Haushalt tagtäglich sein Teller nicht aufisst und über kein Tupperware verfügt? Das wir unsere Teuer gekauften Lebensmittel stets im Schrank verderben lassen? Und werden im voraus Bananenschale, Steakknochen und Salzgurkenwasser als verschwendete Nahrung miteinberechnet?
    • Pitsch Matter 28.08.2017 11:54
      Highlight Highlight Soweit ich weiss, werden tatsächlich Müllsäcke stichprobenartig geöffnet und so eine Statistik erstellt.
  • Charlie B. 28.08.2017 10:56
    Highlight Highlight Im Coop Tomaten gekauft, BIO. Zuhause ausgepackt und gleich 2 wegwerfen müssen wegen Schimmel! Und dieses Wochenende Pfirsiche vom Migros weggeworfen da einfach ungeniessbar und so was von schlechter Qualität.
    • Frausowieso 28.08.2017 11:01
      Highlight Highlight Wirklich ärgerlich, wenn das passiert. Mich nervt es, dass gerade BIO Ware nicht offen verkauft wird. Auch wenn ich den Hintergrund verstehe. Bei abgepacktem Gemüse ist der Zustand oft nur sehr schwierig zu erkennen. Trotzdem muss man sich bewusst sein, dass man ein Lebensmittel kauft und bei aller Sorgfalt kann mal eines beschädigt sein. Wenn die Akzeptanz dafür sinkt, wird noch mehr vorsorglich entsorgt um ja nie verärgerte Kunden zu haben.
    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 11:08
      Highlight Highlight Optimal wäre, es wenn das Angebot an Waren geringer wäre dafür in Top Qualität welche 100% verkauft werden könnte. Das führt leider zu einem geringeren Angebot und die Kunden wandern halt ab in einen Laden der überquillt und viel Gschänd produziert...leider...wir hätten es in der Hand.
    • El Vals del Obrero 28.08.2017 11:11
      Highlight Highlight Dass man Bio-Gemüse nur in Plastik eingeschweisst (und meistens nicht in der passenden Menge) kaufen kann, ist sowieso total sinnfrei.

      Dass Problem wegen der Unterscheidbarkeit an der Kasse ist zwar verständlich. Aber, wenn es bei einer Gemüsesorte Bio und Nicht-Bio gibt, könnte man doch auch die Bio-Variante offen verkaufen und die Nicht-Bio-Variante einschweissen.

      Aus Umweltschutzgründen kaufe ich deswegen im Coop nie Bio-Gemüse.
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  • karl_e 28.08.2017 10:56
    Highlight Highlight Im Haushalt liesse sich viel Food Waste ("Gschände" auf Alt-Schweizerdeutsch) vermeiden, wenn die Grossverteiler endlich auch Packungsgrössen für Ein-Personen-Haushalte anböten.
    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 11:05
      Highlight Highlight Gschänd! ein schönes Wort! Es trifft es haargenau! Foodwaste ist dagegen einfach nur lächerlich.
    • JohnDoe 28.08.2017 11:09
      Highlight Highlight Aber bitte nicht alles mit 90ig plastikschichten versehen
    • Saphira 28.08.2017 17:45
      Highlight Highlight Je kleiner die Verpackung, desto schlechter das Verhältnis von Verpackungsmaterial zu Inhalt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 28.08.2017 10:36
    Highlight Highlight Eigentlich müsste sich bei den Verbrauchern etwas ändern, aber das ist halt die Wählerschaft! Es ist einfach nur billig...
  • Frausowieso 28.08.2017 10:33
    Highlight Highlight Es stimmt einfach nicht, dass die privaten Haushalte die grössten Verursacher sind. Die Waren, die die Läden direkt wegschmeissen, sind ja nur ein Teil. Es gibt sooooooo viel Lebensmittel, die erst gar nicht angenommen werden. Ein Rüebli ist zu krumm- weg damit! Wer einen eigenen Garten hat und sieht, wie das Gemüse aus dem Boden kommt, der kann erahnen wie viel weggeschmissen wird. Da muss man ansetzen. Es ist doch krank, dass Gemüse vernichtet wird, weil es nicht Standartmassen entspricht.
    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 11:03
      Highlight Highlight @strange: Woher weisst Du, dass es nicth stimmt das 45% Foodwaste nicht beim Verbraucher liegt? Die von Dir angeführten Rüebli erscheinen im Kuchendiagramm unter Landwirtschaft / Verarbeitung. Auch da wäre sehr viel zu machen, da gebe ich Dir Recht.
    • Tavares 28.08.2017 11:06
      Highlight Highlight Wir - die Konsumenten - wollen ja diese krummen Rüebli nicht...
      Gab (gibt es noch immer?) mal so ein Projekt mit "2. Klasse" Obst. Hat fast keiner gekauft...
    • El Vals del Obrero 28.08.2017 11:20
      Highlight Highlight Gibt es immer noch. Zumindest in ganz grossen Filialen. Wenn es hat, nehme ich nur davon.

      Oft auch nur halb so teuer. So lange es schmeckt, ist es doch sowas von egal, welche Form das Rüebli hat.

      Grundsätzlich gibt es halt bei solchen Problemen auch die übliche "Markt"-Ausrede:

      Verkäufer: "Finde das eigentlich nicht gut. Aber besteht nun mal eine Nachfrage, da können wir nichts dafür und ohne uns profitiert sonst nur die Konkurrenz."

      Käufer: "Finde das eigentlich nicht gut. Aber besteht nun mal ein Angebot, da kann ich nichts dafür und was macht es für einen Unterschied, ob ich es kaufe?"
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  • Wehrli 28.08.2017 10:31
    Highlight Highlight Zählt eigentlich Fallobst auch zu Food Waste?
    • sihtalrebel 28.08.2017 11:07
      Highlight Highlight Ne denn da machen wir schnaps draus.
    • Wehrli 28.08.2017 11:14
      Highlight Highlight Wir könnten aus all dem Food Waste Schnaps brennen! Das wäre DIE Lösung!
  • Herren 28.08.2017 10:19
    Highlight Highlight Was für eine lächerliche Ausrede der Supermärkte! Sie sind die einzigen in der Kette, die wirklich frische und für den Verzehr vorbereitete Lebensmittel wegschmeißen. Sollen denn die Haushalte die letzten zwei Scheiben Schinken oder eine angebrochene Dose Ananas in einer koordinierten Aktion spenden?!
    • Wilhelm Dingo 28.08.2017 11:04
      Highlight Highlight @Herren: nein, weniger einkaufen! Ich muss mich auch immer wieder an der Nase nehmen und weniger einkaufen!
    • kettcar #lina4weindoch 28.08.2017 11:59
      Highlight Highlight Aber Wilhelm, wie soll ich denn weniger einkaufen? Ich kann doch nicht jeden zweiten Tag nach Deutschland fahren! Daher muss ich halt grössere Mengen einkaufen und dann geht halt mal so die Hälfte in den Müll. Aber dafür hab ich beim Einkauf mindestens 30% weniger bezahlt.
    • who cares? 28.08.2017 12:30
      Highlight Highlight @kettcar nur zum auf Nummer sicher zu gehen, das ist jetzt Satire oder?
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