Schweiz
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Kein Schweizer Pass für Kuhglocken-Gegnerin und Tierschutz-Aktivistin

Nancy Holten hat es auch im zweiten Anlauf nicht geschafft: Die Gemeindeversammlung in Gipf-Oberfrick lehnte ihre Einbürgerung ab. Ein nachvollziehbarer Entscheid?



Es bleibt beim Nein: Auch im zweiten Anlauf lehnten die Stimmberechtigten die Einbürgerung von Nancy Holten, die vielen mit ihrem Einsatz für Tiere und gegen Glocken aller Art ein Dorn im Auge ist, ab – und sie taten dies auch diesmal überaus deutlich mit 203:59 Stimmen.

Anders als vor einem Jahr, als die gebürtige Holländerin persönlich harsch angegriffen wurde, verlief die Diskussion am Freitag sachlich – und war kurz: Nur fünf Personen meldeten sich zu Wort. Nancy Holten, die an der Versammlung teilnahm, zeigte sich nach der Versammlung enttäuscht über die Ablehnung.

Sie will weiter für den Schweizer Pass kämpfen und Beschwerde beim Regierungsrat einreichen.

So zeigte sich die Tierschutz-Aktivistin Mitte November bei Twitter

Image

screenshot: twitter

Protestaktion eine Woche vor der Abstimmung...

Image

screenshot: aargauerzeitung.ch

Am Tag vor der Gemeindeversammlung twitterte sie

Nach dem Entscheid die Enttäuschung

Sie will sich offenbar nicht unterkriegen lassen

Umfrage

Dass Nancy Holten die Einbürgerung verweigert wurde, finde ich...

  • Abstimmen

3,610 Votes zu: Dass Nancy Holten die Einbürgerung verweigert wurde, finde ich...

  • 45%Gut! Sie hat den Schweizer Pass nicht verdient
  • 41%Schlecht! Wer die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, muss eingebürgert werden
  • 14%Weiss nicht

(twe/aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • exeswiss 28.11.2016 17:43
    Highlight Highlight schlussendlich wird der regierungsrat die gemeinde gipf-oberfrick rügen, weil sympathie/antipathie gesetzlich keine begründung zur ablehnung, eines antrages zur staatsbürgerschaft ist.
  • Digital Swiss 28.11.2016 08:44
    Highlight Highlight Hier werden Werte und veraltete Praktiken vermischt. Früher durfte ich im Büro rauchen, heute ist jedem klar dass das nicht geht...
  • Lumpirr01 27.11.2016 18:51
    Highlight Highlight Hier ein Artikel betreffend der Wohnungssanierung im März 2016 durch die Sendung "Happy Day" für Nancy Holten:


    http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/srf-gestaltet-kuhglocken-gegnerin-nancy-holten-ein-neues-wohnzimmer-130150241
  • Skip Bo 27.11.2016 17:31
    Highlight Highlight Gehört eigentlich nicht hierhin, aber gut zu wissen:
    Kuglockenstudie
    Die präsentierten Zwischenresultate wonach die Tiere unter dem Geläut leiden würden, sind am Studienende nicht verifiziert worden. Im Gegenteil das Fressverhalten war bei einigen Tieren mit Glocke sogar als positiv befunden worden.
    Die Medien und Frau Holten haben das Interesse am Fazit der Studie plötzlich verloren...

    https://www.schweizerbauer.ch/tiere/milchvieh/kuhglocken-viel-laerm-um-wenige-ergebnisse-30524.html
    • Alnothur 27.11.2016 22:01
      Highlight Highlight Was für eine Überraschung...
  • wasylon 27.11.2016 13:33
    Highlight Highlight Bei den Einbürgerungen sollten wir endlich mal entscheiden ob es ein politischer oder behördlicher Vorgang ist. Das jetzige System ist ein zwischendings das niemand glücklich macht.
    • Canton 28.11.2016 08:22
      Highlight Highlight Was soll hier das Problem sein. Alle loben die Demokratie, dass das Volk das letzte Wort hat und bestimmt. Unsere liebe Nancy macht Meinungsfreiheit geltend und sie habe alle rechtlichen Auflagen erfüllt. Die Gemeindeversammlung hat aber auch ihre Meinung und sie klar ausgedrückt. Das Volk hat gesprochen, teubele macht sich da schlecht.
      Übrigens ist es mit ihrer angeblichen Tierliebe nicht so weit her. Sie ernährt Carnivoren vegan oder versucht es zu mindestens. Ein Tier hat man bei ihr auch schon wieder weggenommen, weil es Verhaltensstörungen wegen der Fütterung bekam. Diagnose = Mediensucht
  • Karoon 27.11.2016 11:51
    Highlight Highlight Naja, taktisch klug war das Vorgehen von Frau Holten schon nicht gerade: Man sollte sich nicht im Vorfeld mit seinen künftigen Mitbürger anlegen, wenn man auf deren Wohlwollen bei der Einbürgerung angewiesen ist. Ihre Aktionen hätte sie auch im Status als Schweizerbürgerin unternehmen können...
    • Fabio74 27.11.2016 13:09
      Highlight Highlight und das berechtigt, eine Einbügerung abzulehnen?
      Bananen- und Willkürstaat Schweiz
    • Lumpirr01 27.11.2016 14:11
      Highlight Highlight Lieber Fabio74:
      Diese Dame betätigt sich leider im Fricktal auf verschiedenen Ebenen als als 100%ige Querulantin.
      Was im Gegensatz zu den Oberfrickern hier in Watson weniger bekannt zu sein scheint, ist die Tatsache, dass sich Frau Holten als nicht Armengenössige sich von der Sendung von Röbi Koller ihre Wohnung hat sanieren lassen....

      Und da wundert sich noch Leute über das Ergebnis.............
    • Karoon 27.11.2016 14:29
      Highlight Highlight Das nicht. Aber wie wir spätestens seit Trump wissen, dominiert bei Wahlen und Abstimmungen oft die Emotion über die Ratio.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sunny^.^ 27.11.2016 09:34
    Highlight Highlight Wieso will sie denn umbedingt eingebürgert werden, wenn ihr eh so viel (die Kuhglocken, die Kirchenglocken,...) nicht passt?
    • Der Beukelark 27.11.2016 19:15
      Highlight Highlight bin schweizer und brauche beides auch nicht.
    • trio 27.11.2016 20:53
      Highlight Highlight Ich bin auch Schweizer und wünsche mir beides abgeschafft! Nur schon deswegen befürworte ich die Einbürgerung von Frau Holten.
  • walsi 27.11.2016 08:30
    Highlight Highlight Die Frau mag formell alle Anforderungen erfüllen, die Menschen wollen sie aber trotzdem nicht in ihrer Gemeinschaft. Das ist wie wenn man sich um eine Stelle bewirbt. Man mag zwar 100% der Anforderungen erfüllen, die richtige Ausbildung, genug Berufserfahrung, Fremdsprachen und was es sonst noch braucht. Wenn mich der Arbeitgeber nach dem Vorstellungsgespräch unsympathisch findet, wird er mich trotzdem nicht einstellen. So ist es genau dieser Dame ergangen, sie bringt alles mit, die Leute mögen sie aber nicht.
    • patheg 28.11.2016 09:30
      Highlight Highlight Rein juristisch gesehen: nein ist es nicht. Der Arbeitgeber agiert als privatperson und ist somit nicht an die grundrechte gebunden (grundrechte schützen bürger vor staatlichen hoheitsakten), er kann einen bewerber willkürlich ablehnen (gewisse gesetzliche einschränkungen z.b. schutz schwangerer)
      Bei einer einbürgerung übernimmt das stimmvolk eine staatliche aufgabe/einen staatliche hoheitsakt und ist folglich an die grundrechte gebunden, eine person die alle kriterien erfüllt darf nicht aufgrund von persönlicher antipathie abgelehnt werden (willkürverbot, diskriminierungsverbot)
    • walsi 28.11.2016 11:47
      Highlight Highlight @patheg: Wenn dem so wäre bräuchte es keine Abstimmung. Die Frau müsste nur einen Antrag ausfüllen. Wenn dieser vollständig und korrekt ausgefüllt ist und sie die Anforderungen erfüllt könnte ein Staatsangestellter verfügen, dass sie eingebürgert wird. Aber offensichtlich gehört zur Integration mehr als nur die Sprache beherrschen, die Geschichte der Schweiz zu kennen und einen Job zu haben.
  • exeswiss 27.11.2016 01:56
    Highlight Highlight eine gemeine die heutzutage noch gemeindsversammlungen als einbürgerungsbehörde benützt, gehört sowieso schon lange verboten.
    • exeswiss 27.11.2016 02:46
      Highlight Highlight wobei man wiederum sagen muss selbst bei einbürgerungskommisionen kommt es vor das perfekt deutsch sprechende und integrierte personen keinen pass bekommen, jedoch solche die kaum deutsch sprechen und sozialhilfe beziehen! bekommen ihn. begründung war: "sie sah besser aus". kein witz!
    • Froggr 27.11.2016 19:44
      Highlight Highlight Ok.
      Wenn das Gesetzt dies besagt, dann ist es so. Die Mehrheit entscheidet.
  • Raphael Stein 27.11.2016 00:52
    Highlight Highlight Sie twittert:
    "Einbürgerungen sollten aufgrund von erfüllten Bedingungen und nicht durch persönliche Sympathien, oder Emotionen getroffen werden".
    Eine der Bedingungen war für die Gemeindeversammlung offenbar nicht erfüllt.
    Integration ist nicht nur ein "mathematischer" Wert. Er hat in der Tat was mit menschlichen Sympathien zu tun. Das dürfte man respektieren können.
    • Nick Name 27.11.2016 01:54
      Highlight Highlight Nein. Eine Einbürgerung darf (dürfte) nicht das Geringste mit Sym-/Antipathien zu tun haben. Warum? Arschlöcher gibt es überall. Unter Eingeboren genauso wie unter Zugezogenen. Und für die einen ist dieser eins, für die andern jene.
      Das hat uns aber nichts zu kümmern, wenn es um die Staatsbürgerschaft geht. Die objektiven Anforderungen sind in der CH mehr als streng genug. Wer die erfüllt und die Einbürgerung beantragt, muss (sollte...) sie zwingend zugesprochen bekommen. Alles andere ist nationalistischer und reaktionärer Quark.
    • Maett 27.11.2016 03:06
      Highlight Highlight @Nick Name: oberflächlich betrachtet ist das korrekt, andererseits sind wir keine Ware, sondern Menschen, weshalb ich die Sympathie für einen wichtigeren Wert erachte, als die Erfüllung eines Regelkataloges, der nur Mitbedingung sein sollte.

      Die Folgen der Nichtbeachtung dieses einfachen Prinzips sehen wir gerade in Form einer politischen Umwälzung in vielen westlichen Staaten.
    • E7#9 27.11.2016 09:16
      Highlight Highlight @Nick Name: Eine Einbürgerung hat in einem gewissen Sinn immer mit Nationalismus zu tun (auch von der Seite des Antragstellers), sonst könnte man es ja von vorn herein sein lassen. Ob und zu welchen Kriterien eingebürgert wird kann jedes Land selber entscheiden. Ein gesetzliches Anrecht auf Einbürgerung beruht auf unseren demokratischen Entscheiden. Ein "Anti-Arschloch-Gesetz" wäre mir neu, doch man sollte bei einem Antrag unser Land schon erst Mal so akzeptieren wie es ist (Integration oder Assimilation). Man wettert ja auch nicht schon vor dem Vorstellungsgespräch gegen die Firmentradition.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scrj1945 27.11.2016 00:15
    Highlight Highlight Es gab schon andere die denn pass beantragten und eigentlich die bedingungen erfüllten aber ihn nicht bekamen. Diese frsu meinte es gibt keine freie meinungsäusserung. Doch genau die gibt es sonst hätte sie den pass bekommen. Aber sie ist auch gegen ein stück schweizer kultur (kuhglock, kirchenglocken) und darum wahrscheindlich auch das nein
    • Hoppla! 27.11.2016 00:44
      Highlight Highlight Kuh- und Kirchenglocken Schweizer Kultur? Läck du mir am Tschöpli...

      Zu Gotthelfs Zeiten mag dies so gestummen haben, aber heute ist dies nur noch in den verklärten Träumen von Konservativen ein Gütesiegel der Schweiz. Zum Glück!
    • Maett 27.11.2016 03:11
      Highlight Highlight @Hoppla!: es nennt sich Kulturgut. Das bedeutet nicht, dass man in jedes Dorf Kühe mit Glocken stellen muss, eine Ablehnung zeugt aber auch nicht gerade von Achtung der kulturellen Gegebenheiten der Gesellschaft, in die man sich angeblich integrieren will.

      Sie nennen es verklärte Träume, erkennen aber nicht, dass wir ohne Kultur eine bedeutungslose Ansammlung von Menschen mit bedeutungslosen Werten wären.

      Und dann fragt man sich, weshalb in der Schweiz der Anteil an depressiven Menschen so gross ist... genommene Identität führt nun mal dazu.
    • Nausicaä 27.11.2016 11:22
      Highlight Highlight Hm Maett. Sie romantisieren den Kulturbegriff etwas. In einer Kultur fühlt man sich nur wohl, wenn diese einem auch entspricht. Man kann versuchen sich reinzuquetschen oder Teilaspekte gutheissen, oder man sucht sich eine Subkultur die besser passt.

      MMn gibt es in der CH nicht darum so viele Depressive, weil uns kulturelle Identität fehlt, sondern weil wir zu stark individualistisch handeln. Auf gut deutsch kümmern wir uns zu wenig um unsere Mitmenschen. Schauen Sie sich kollektivistische Gesellschaften an. Des einen Problem ist das Problem der Gruppe. .. Da können wir uns was abschauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 26.11.2016 23:35
    Highlight Highlight Diese Frau weiss, was sie will, und darum lässt sie sich nicht so leicht abwimmeln. Chapeau!
    • Froggr 27.11.2016 19:46
      Highlight Highlight Doch jetzt ist sie abgewimmelt. Lol
    • Spooky 27.11.2016 20:55
      Highlight Highlight Nur vorläufig. Leute, die wissen, was sie wollen, haben einen langen Atem.
  • elivi 26.11.2016 23:24
    Highlight Highlight Gemeinden die noch per abstimmung leute einbürgern sind doch eh bisl ... Uhm naja.
    Und dabei macht dje frau auch was so typisch schweizerisches... Meckern über lärm. Aber ey die gemeinde passt zu ihr, sie mag keine glocken, die leute mögen sie nicht, da ergänzen sie sich doch super. Da das 'nicht einbürgern' ja eigentlich auch ne rein persöhnlicher grund is da die frau auch ohne einbürgerung locker dort weiterleben und weiter sich über glocken beschweren kann. Ne wahre hass-liebe XD
  • stamm 26.11.2016 22:36
    Highlight Highlight Warum will sich Frau Holten den einbürgern lassen? Ihr gefällt es ja anscheinend nicht. Und Kollegen sucht sie anscheinend auch nicht. Kann doch nicht sein, dass ich nach Deutschland ziehe, und mir solche Kleinigkeiten nicht passen! Ganz ehrlich: ich würde mich in Grund und Boden schämen. Und dann, dann noch anderen die Schuld geben, dass sie nicht eingebürgert wird?
    Stellt euch mal vor, wir bürgern noch solche ein.
    • Jason84 27.11.2016 02:36
      Highlight Highlight Stimmt eben schon. Menschen die sich politisch engagieren und ihren Mund auf machen, will man in der Schweiz nicht. Es hinterfragt niemand was ihr abgesehen davon an der Schweiz gefällt. Stellt euch vor es werden nur Mundtote eingebürgert...
    • satyros 27.11.2016 06:29
      Highlight Highlight Frau Holten hat es sich nicht ausgesucht, in der Schweiz zu sein. Sie kam meines Wissens als Kind.
    • Canton 28.11.2016 08:28
      Highlight Highlight Es steht ihr frei, es in einer Gemeinde zu versuchen, wo nicht die Gemeindeversammlung entscheidet. Umziehen und 5 Jahre warten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 26.11.2016 22:36
    Highlight Highlight Gebt mir ruhig Blitze, dennoch finde ich das nicht mehr irgendwelche Laien über eine Einbürgerung entscheiden sollten. Gerade hier sieht man doch, dass das ganze auf Sympathie entschieden wird und nicht aufgrund der Grundlagen die erfüllt sein müssen.
    • Datsyuk * 26.11.2016 23:41
      Highlight Highlight Du hast keine Blitze verdient. ;)
    • E7#9 26.11.2016 23:54
      Highlight Highlight In der Watson Umfrage scheinen die meisten User auch nur aufgrund von einem oder zwei Artikel bereits ein Urteil gefällt zu haben. Lediglich 13% klickten auf "weiss nicht" (momentaner Stand).
    • E7#9 27.11.2016 01:28
      Highlight Highlight Hahaha... ihr könnt mich schon blitzen. Ich lach mich trotzdem kaputt. Der Raucher erntet mit seiner Aussage doppelt so viele Herzli wie Blitzli. Bei der Umfrage aber betrachten 88% sich selber nach zwei Artikel dennoch als Experten genug das zu beurteilen 👏👏👏 Jaja... ich weiss, ist ja nur eine Umfrage. Es ist trotzdem entlarvend und zum totlachen, so viele Experten... 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 26.11.2016 21:58
    Highlight Highlight Klar dass diese Frau bei uns aneckt. Aber wenn man ihre Forderungen anschaut, sind sie nicht so unvernünftig. Kirchengeläut ist etwa das selbe wie der Adhan des Muezzins. Und, dass Kühe gerne Glocken tragen, bezweifle ich doch sehr. Und die Jagd ist in unserer Zeit doch ein ziemlich fragwürdiger Zeitvertrieb.
    Da sie ihre Meinungsäusserungen immer im legalen Bereich bekundet, sollte das kein Grund zur Nichteinbürgerung sein, wenn sonst alles passt.
    Alles Andere ist Willkür
    • Chrigi-B 27.11.2016 00:03
      Highlight Highlight "Und die Jagd ist in unserer Zeit doch ein ziemlich fragwürdiger Zeitvertrieb." In der Schweiz haben wir zum Glück Jäger! Da keine oder zuwenig Räuber in der Natur. Wenn man dies nicht künstlich (Jagd) kontrolliert, haben wir Zustände wie in Amerika wo Wildschweine Milliardenschäden anrichten. Des Weiteren würden unsere geliebten Wälder massiv leiden. Betreffend Kirche gebe ich dir recht, tagsüber wäre mehr als genug. Betreffend Kühen, na schon mal Kühe im Nebel gesucht? 😂
    • Globidobi 27.11.2016 01:42
      Highlight Highlight Für das Problem mit dem Kühe finden, hab gehört in Deutschland gibts ne Kuh die wäre Violett. Wie wäre es wenn wir diese importieren?
    • _kokolorix 27.11.2016 08:27
      Highlight Highlight Und wer sorgt dafür, dass es keine Wölfe gibt hier?
      Und wer sorgt durch Hege dafür, dass es immer genug Rehe zu jagen gibt?
      Nein, die Jagd hierzulande ist dazu da, dass ein paar Leute ein Tier abschiessen können. Alles andere sind nur Ausreden. Das könnte man auch anders regeln.
      Wie oft muss ein Bauer seine Kühe im Nebel suchen? Die sind hier auf einer Weide. Und bei vielen Bauern funktioniert das ja auch ohne das Gebimmel
    Weitere Antworten anzeigen
  • niklausb 26.11.2016 20:42
    Highlight Highlight Ihr Verhalten vor einer Einbürgerung ist nicht gerade clever, wobei zu sagen ist, dass sie ihrer Linie treu bleibt und kein Blatt bzw. keinen (toten) Pelz vor den Mund (Busen) nimmt.
  • Silent_Revolution 26.11.2016 19:05
    Highlight Highlight Aus dem Artikel ist jetzt nicht ersichtlich ob sie alle 6, in der Gemeinde Gipf-Oberfrick notwendigen Voraussetzungen erfüllt.
    In ihrem Fall widersprechen allerdings weder ihre Gesinnung, noch ihre politischen Vorstösse diesen Voraussetzungen.

    https://www.ag.ch/de/dvi/persoenliches_zivilstandswesen/einbuergerung/ordentliche_einbuergerung_von_auslaender_innen_im_kt_ag/ordentliche_einbuergerung_kt_ag.jsp
    • balzercomp 27.11.2016 09:19
      Highlight Highlight Wenn die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt wären, wäre es zu keiner Abstimmung gekommen. Also muss darüber nichts im Artikel stehen.
  • giuseppe.arcidiacono 26.11.2016 19:03
    Highlight Highlight Jemand der sich engagiert und ihre Meinung frei äussert, zeigt doch gerade, dass sie sich im Gemeindegefüge integriert hat. Man muss ja nicht ihrer Meinung sein. Andersdenkende sollten Platz haben.

    Oder muss ich mich als Tierschützer etwa fürchten ausgebürgert zu werden?
    • _kokolorix 26.11.2016 21:42
      Highlight Highlight Wenn die SVP mal 50.1% der Wähler hinter sich geschart hat, ist das schon eine Option...
    • Chrigi-B 27.11.2016 00:06
      Highlight Highlight Naja Tierschützer in der Schweiz? Hat ein anderes Land in Europa strengere Tierschutzgesetze?
    • Canton 28.11.2016 08:36
      Highlight Highlight Tierschutz? Langhaarkatze? Die braucht menschliche Fellpflege, sonst würde sie gnadenlos verfilzen und müsste regelmässig rasiert werden, um sie zu entknoten. Ist das gar eine Qualzucht? Nancy Holten ist einfach nur 'mediengeil' und hat eigentlich von Tuten und Blasen nicht wirklich Ahnung.
  • John Smith (2) 26.11.2016 18:21
    Highlight Highlight «dene wo ir schwyz tüe kritisiere
    git me gärn zur antwort: syt doch froh
    dass dir hie so dörfet kritisiere
    andren orte wär's de nid eso

    also höret uf mit kritisiere
    seit me dene. darum gäbet acht:
    jede het hie d'freiheit z'kritisiere
    wenn er's nume ja nid öppe macht.»

    Mani Matter (um 1970)
  • stadtzuercher 26.11.2016 18:11
    Highlight Highlight "Freie Meinungsäusserung gehört in dem Falle nicht zur hiesigen Demokratie in Gipf-Oberfrick."
    Typisch schlechte Verliererin. Heutzutage kommt jede mit der Faschisten- oder Antidemokraten-Schelte, wenn sie mal nicht kriegt was sie will.
    Und das Nacktbild mit Kater ist ja unterirdisch.
    • phreko 26.11.2016 18:24
      Highlight Highlight Einbürgerung ist kein Spiel, das man zufällig gewinnt oder verliert.

      Aber ja, scheiss auf rechtsstaatliche Prinzipien, ein Hoch auf die Ochlokratie!


    • John Smith (2) 26.11.2016 19:56
      Highlight Highlight Was ich mich schon lange Frage: Ist Ochlokratie Ursache oder Folge von Blochlokratie?
    • phreko 26.11.2016 20:06
      Highlight Highlight Die gute alte Frage nach dem Huhn und dem Ei...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mountaineer 26.11.2016 17:56
    Highlight Highlight Finde ich richtig, dass man eine solche Querulantin nicht einbürgert. Ich hätte auch dagegen gestimmt.
    • Fabio74 26.11.2016 18:14
      Highlight Highlight Genau. Freie Meinungsäusserung ist in einer SVP-Diktatur unerwünscht.
    • mountaineer 26.11.2016 18:48
      Highlight Highlight Was hat das mit SVP zu tun?
      Das ist wie in einem Club oder Verein. Da nimmt man auch keine Leute auf, von denen man zum vornherein weiss, dass sie Probleme machen.
      Warum sollte man das bei der Einbürgerung anders handhaben?
    • Gähn on the rocks 26.11.2016 18:48
      Highlight Highlight typische Schweizer Haltung: kleinlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 26.11.2016 17:30
    Highlight Highlight Vielleicht müsste sie das nächste Mal mit einer Kuhglocke am Hals zur Gemeindeversammlung erscheinen.
    Damit würde sie allen zeigen, dass sie genügend integriert ist...
    • E. Regiert 26.11.2016 19:16
      Highlight Highlight ... als Raufutter verzehrende Großvieheinheit?
    • füdli 26.11.2016 20:51
      Highlight Highlight oder in der Burka.

Warum einer Aargauerin die IV-Rente halbiert wird, nachdem sie zu viel getwittert hat

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