Schweiz
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Betonbloecke blockieren die Zufahrt zum traditionellen

Zum Schutz vor einem Terrorangriff hat die Polizei rund um den «Zibelemärit» in Bern Betonblöcken platziert. Bild: KEYSTONE

Reines Placebo: Betonblöcke halten weder Terroristen noch Amokfahrer auf

Sperren an Märkten halten keine Autos auf, warnt ein Sicherheitsexperte. Im schlimmsten Fall werden die Klötze gar selbst zur tödlichen Gefahr. Einmal flog ein Betonblock 25 Meter durch die Luft.

03.12.17, 11:38

Yannick Nock / Schweiz am Wochenende



Christbäume, Glühwein, Lebkuchen – und Betonblöcke. Egal ob in Bern, Basel oder St. Gallen: An Weihnachtsmärkten in der ganzen Schweiz sind die grossen, grauen Klötze derzeit nicht zu übersehen. Auch am Hauptbahnhof Zürich stehen seit diesem Samstag Betonsperren. Sie sollen verhindern, dass ein Amokfahrer wie vor einem Jahr in Berlin mit einem Fahrzeug in die Menschenmenge rast. «Weihnachtsmärkte rüsten sich gegen den Terror», titelten die Zeitungen diese Woche. Doch was nützen die Vorkehrungen?

Geht es nach Sicherheitsexperte David Schiller, ist die Antwort ernüchternd: eigentlich nichts. «Die Betonblöcke sind reines Placebo», sagt er. Das gelte besonders, wenn die Elemente nicht im Boden verankert werden, was hierzulande kaum der Fall ist. «Ein schweres Fahrzeug oder gar ein Lastwagen lässt sich damit niemals aufhalten.» Das untermauern internationale Tests: Ein Probelauf in Deutschland zeigte, dass die Betonelemente schon einen kleinen Lastwagen von 10 Tonnen nicht stoppen können, geschweige denn ein 30-Tonnen-Fahrzeug wie bei der Amokfahrt in Berlin. Im schlimmsten Fall werden die Klötze gar selbst zur tödlichen Gefahr. Einmal flog ein Betonblock 25 Meter durch die Luft.

Die Orts- und Gewerbepolizei Bern, die am Zibelemärit Betonelemente aufgestellt hat, ist dennoch überzeugt von den Klötzen. Er könne nicht ins Detail gehen, sagt Leiter Norbert Esseiva. Die Elemente seien aber wichtig für die Risikominimierung. Auch Experte Schiller hebt hervor, dass die Sperre einen Täter zumindest psychologisch abschrecken könne. Andere Massnahmen wie mehr Polizisten vor Ort seien aber besser. Die Beamten würden allerdings keine Pistolen, sondern Gewehre benötigen, ansonsten die Schussbahn der Kugeln durch das Fahrzeug abgelenkt werden könnte.

Nichts stoppt einen Bulldozer

Schiller ist weltweit als Berater und Ausbilder für Militär und Polizei in Deutschland, der Schweiz und Israel tätig. Besonders im Nahen Osten hat er schon einige Amokfahrten erlebt. Manche stiegen gar in noch massivere Fahrzeuge: «Einmal sass ein Täter in einem Bulldozer», sagt Schiller. «Dann nützen nicht einmal mehr Mauern etwas.»

Besuchern eines Weihnachtsmarktes rät David Schiller, sich ihrer Umgebung bewusst zu machen. Liegt eine herrenlose Tasche am Boden? Fährt ein Auto im schnellen Tempo auf den Markt zu? Das würde schon helfen. «Man muss keine Angst haben, aber die Leute dürfen nicht blauäugig sein.» Er selbst sieht sich als Realist, nicht Pessimist. Anschläge von verrückten Einzeltätern wie in Berlin würden in Europa auch künftig verübt. «Die Geschichte zeigt, dass solche Taten in Wellen kommen», sagt er. Es werde Nachahmer geben. (aargauerzeitung.ch)

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88
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88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Haiderfroh 04.12.2017 09:56
    Highlight Wurde experimentell getestet:

    Hier ein Bericht vom MDR:


    Fazit: Betonklötze sind kein wirksamer Schutz.

    Fest verbaute Hindernisse funktionieren hingegen, auch als versenkbare Poller:

    6 0 Melden
  • 7immi 04.12.2017 09:27
    Highlight es stimmt durchaus was er sagt. bei entsprechenden crashtests wurden sogar betonelemente weggeschleudert. in der regel warendie fahrzeuge aber mindestens manövrierunfähig und der fahrer verletzt.
    es ist aber illusorisch, 100%ige sicherheit zu erhalten. auch sicherheitsbestimmungen und -kontrollen an flughäfen sind vor allem placebo. 1dl sprengstoff reichen ptoblemlos für einen anschlag. stabile kabel reichen zum erwürgen und keramikmesser gibt bei den detektoren nicht an. aber eben, es schreckt ab und das scheint zu funktionieren...
    7 0 Melden
  • Saul_Goodman 03.12.2017 16:59
    Highlight Bis dato wussten vermutlich auch die terroristen nicht, dass die betonblöcke nichts nützen. Dementsprechend hat es sie wohl schon abgehalten, erst zu probieren mit einem lkw reinzufahren
    9 1 Melden
  • Shlomo 03.12.2017 16:26
    Highlight Meine Güte, schiebt doch gleich Panik. Es ist in Europa wahrscheinlicher vom Blitz getroffen zu werden als durch einen Attentat zu sterben.
    20 12 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 10:14
      Highlight Meine Güte, schiebt doch gleich Panik. Es ist in Europa wahrscheinlicher vom Blitz getroffen zu werden als vergewaltigt, ermordet, ausgeraubt, etc. zu werden.
      Ja, echt beruhigend.
      9 7 Melden
    • Uranos 04.12.2017 17:34
      Highlight Ich würde mal behaupten (bin zu faul zum Recherchieren), dass die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden höher ist, als durch ein Attentat zu sterben, aber tiefer, als einem von Haiderfroh erwähnten Verbrechen zum Opfer zu fallen.
      2 2 Melden
    • Haiderfroh 05.12.2017 01:28
      Highlight @Uranos.
      Laut Wikipedia (Blitz) sterben in Deutschland 3-7 Menschen durch einen Blitzschlag. Das macht eine Wahrscheinlichkeit von einem Blitzschlagtoten je 16 Millionen Einwohner und Jahr. In den letzten 3 Jahren sind demnach in der EU schätzungsweise 100 Menschen an einem Blitzschlag gestorben. Seit 2014 (knapp 3 Jahre) sind in der EU jedoch mehr als 350 Menschen in Terrorattentaten gestorben (Quelle: Institute for Economics and Peace).
      Das heisst, bei einem Terrorattentat getötet zu werden, ist in der EU um gut das Dreifache wahrscheinlicher, als von einem Blitz getötet zu werden.
      2 1 Melden
  • äxgüsi 03.12.2017 16:18
    Highlight Hier mein Vorschlag: Die Betonklötze mit dem Fliegenfang Klebeband ausrüsten, dann bleiben die Terroristen daran kleben!

    Oder alternativ, der gemeine Terrorist ist besonders von ungläubigen angeekelt, in der Methode 'vampirschreck' werden ungläubige - fast wie Knoblauchzehen -
    vor den Eingangsbereichen verteilt, so das der religiös Extremistische Terrorist gar keinen Weg ins Gemenge findet.
    9 3 Melden
  • Sageits 03.12.2017 15:40
    Highlight Wie wäre es denn, wenn man dafür sorgt, dass man vor den Betonblöcken erst gar nicht auf 50 km/h beschleunigen kann? Den Verkehr durch Hindernisse verlangsamen. Zu teuer?
    6 21 Melden
    • Redly 03.12.2017 16:11
      Highlight Hey, ist in ZH erfüllt.
      18 2 Melden
    • Sageits 03.12.2017 19:25
      Highlight Schön für Zürich.
      5 4 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 10:26
      Highlight hmmm...
      Die schnellsten Autos schaffen 100 Km/h in unter 3 Sekunden. Sie haben eine Beschleunigung von mehr als 30 m/s². Mit 30 m/s² erreicht man 50 Km/h nach 2.6 Sekunden und hat dabei eine Strecke von 70 Meter zurückgelegt.

      Deine Forderung bedeutet, dass man auf allen Strassen Betonklötze im Abstand von weniger als 70 Meter aufstellen müsste.

      Die Stadt Zürich weist in ihrem Inventar 740 Km Strassen aus. Zürich bräuchte also mindestens ca. 11000 Betonklötze als Verkehrshindernisse, um Deine Forderung zu erfüllen.
      Der Verkehr stünde aber dann still.
      2 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 03.12.2017 15:10
    Highlight Ach wirklich das Prinzip des gegenstände herumschieben wurde gerade erfunden, Applaus 👏🏻.

    “Die Beamten würden allerdings keine Pistolen, sondern Gewehre benötigen, ansonsten die Schussbahn der Kugeln durch das Fahrzeug abgelenkt werden könnte.”
    Und nach der Aussage darf er sich noch sicherheitsexperte nennen?! Wenn man mit 5.6mm auf einen Motorblock schiesst braucht man schon relativ viel Glück das dass Fahrzeug stoppt. Da nimmt man besser etwas grösseres...
    Nur wenn man direkt auf den Attentäter schiesst und dieser Body Armor Trägt macht es einen Unterschied ob 9mm oder 5.6mm.
    15 3 Melden
    • SemperFi 03.12.2017 19:08
      Highlight @reaper54: Geheimtipp für Sie: Es gibt noch andere Gewehrkaliber als 5.56mm.
      4 3 Melden
    • Ökonometriker 03.12.2017 19:21
      Highlight Ich glaube es ging ihm hier darum zu sagen, dass Pistolenkugeln von Autos abgelenkt werden können und so als Querschläger selber gefährlich werden, während eine Gewehrkugel eher die Karosserie durchschlägt. Daher wäre es gefährlich, wenn Polizisten auf einen Amokfahrer schiessen.
      5 1 Melden
    • reaper54 03.12.2017 22:16
      Highlight Und welches Europäische Polizeikorps hat diese in Verwendung? Fällt mir so spontan keines ein...
      Zudem solltest gera du mit deinem Namen wissen das es auch mit 7.6mm noch immer schwehr ist. Wirkungsvoll währen 8.6mm oder 12.6mm aber welches Polizeikorps verfügt über solche Waffen?
      (immer angenommen man schiesst auf das Fahrzeug und nicht direkt auf den Fahrer)

      @Ökonometriker auch 9mm durchschlägt eine normale Karosserie.
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Röschtigraben 03.12.2017 15:02
    Highlight Selbst wenn potentielle Täter von den Betonblöcken abgeschreckt werden, tja dann nimmt er halt ein Messer oder sonst was. Irre die töten wollen, finden immer einen weg
    26 17 Melden
  • danmaster333 03.12.2017 14:03
    Highlight Bei der Badenfahrt hat man auf der Hochbrücke zwischen Wettingen und Baden einen mit Kies gefüllten Kipplaster hingestellt. Der hätte mit Sicherheit kleinere bis mittlere Fahrzeuge aufgehalten. Die Sicherste Variante wären ausfahrbare Strassenpoller, da verschnitzelts auch die grossen... Natürlich bringen auch die höchsten Sperrungen und Vorkehrungen nichts, wenn man nicht auf seine Umgebung achtet, passieren kann immer irgendwas (es isch au scho eine während em schiisse gsturbe).
    36 3 Melden
    • atomschlaf 03.12.2017 15:28
      Highlight Wofür zahlen wir noch Steuern an einen wuchernden Staat, wenn dieser nicht mal mehr in der Lage oder gewillt ist, so für unsere Sicherheit zu sorgen, dass wir nicht dauernd auf "unsere Umgebung achten" müssen? 🤔
      22 55 Melden
    • Favez 03.12.2017 20:45
      Highlight Die ausfahrbaren Strassenpoller würden solche Anschläge wohl verunmöglichen, ja. Und noch sicherer wären wir mit bis auf die Zähne bewaffneten Polizisten an jeder Strassenecke, Metalldetektoren und Körperscanner an jedem Eingang, Videoüberwachung mit Gesichtserkennung, Drohnen über dem Gelände, einem Fragebogen und DNA-Test, welcher von jedem Besucher ausgefüllt werden muss und fichiert wird,...
      Es geht immer sicherer aber zu welchem Preis?
      Da achte ich lieber auf meine Umgebung und bleibe dafür ein freier Mensch.
      16 2 Melden
    • atomschlaf 03.12.2017 21:56
      Highlight @Favez: Solche Probleme löst man sinnvollerweise möglichst nahe an der Quelle und nicht erst kurz vor den potentiellen Zielen...
      5 1 Melden
  • Thinktank 03.12.2017 13:47
    Highlight Wieso muss ich für eine Waffe eine polizeiliche Prüfung über mich ergehen lassen, kann aber problemlos einen Lastwagen mieten gehen?
    9 74 Melden
    • Valon Behrami 03.12.2017 15:44
      Highlight Weil der Lastwagen eigentlich zum Herumfahren gebaut worden ist. Aber da du deine Frage ja wohl nicht ernst meinst, wünsche ich dir einfach noch einen schönen Abend und werde ich Zukunft versuchen, mich nicht zu einer Antwort hinreissen zu lassen.
      46 8 Melden
    • Slavoj Žižek 03.12.2017 17:04
      Highlight Für den Lastwagen brauchst du aber auch eine Prüfung.
      20 0 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 11:07
      Highlight @Datsyuk
      Der Zweck tut hier nichts zur Sache.
      Und wenn, dann läuft alles richtig.
      Weil das Führen eines Lastwagens tödlich gefährlich ist, muss man eine Fahrprüfung für das Fahren von Lastwagen bestehen, bevor man einen Lastwagen fahren darf.
      Anderseits darf jeder uneingeschränkt einen Lastwagen besitzen, weil vom blossen Besitz eines Lastwagens geht keinerlei Gefahr aus.
      Bei Waffen läuft es leicht modifiziert anders. Die korrekte Benutzung einer Waffe ist trivial. Darum braucht es keine Prüfung hierfür. Stattdessen wird seitens der Behörden darauf geachtet, wer Waffen besitzt.
      2 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super 03.12.2017 13:34
    Highlight Gut zu wissen! Die Hersteller können somit zurück ans Reissbrett um neue Sperren zu entwickeln. Es ist allemal möglich einen Lastwagen aufzuhalten.
    12 12 Melden
    • Favez 03.12.2017 20:47
      Highlight Funktionierende Sperren gibt es schon lange, aber die sind halt sehr teuer und sperrig.
      6 0 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 03.12.2017 13:11
    Highlight Eingezäunte Weihnachtsmärkte aber offene Grenzen: genau mein Humor!
    68 48 Melden
    • poga 03.12.2017 14:00
      Highlight Sehr schöner Kommentar.....
      25 18 Melden
    • rauchzeichen 03.12.2017 14:07
      Highlight von mir aus könnte man beides weglassen. ;)
      6 22 Melden
    • poga 03.12.2017 14:54
      Highlight @Ollowain es zeigt nur exemplarisch auf, dass sie sowieso gezogen werden. Die Frage ist nur, wie und wo.....
      17 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 03.12.2017 13:03
    Highlight Das Hauptproblem liegt immer noch in der äusserst liberalen Migrationsförderung.
    44 74 Melden
    • Hoppla! 03.12.2017 15:10
      Highlight Genau. Die "Migrationförderung". Die bösen Deutschen die hunderte Anschläge in der Schweiz verübt haben. Oh, wait...
      26 17 Melden
    • Zulavski 03.12.2017 17:49
      Highlight Und Frau Sommaruga möchte zusätzlich noch eine Luftbrücke, zwecks Migrationsförderung aufziehen.
      16 8 Melden
    • demokrit 04.12.2017 08:15
      Highlight Bei deutschen Einwanderern sind i.R. keine Islamisten dabei. Ich rege mich eher darüber auf, dass die Asylschiene illegalerweise zur ordentlichen Wirtschaftsmigration verkommen ist und die Leute zum Teil viel besser gestellt werden, als ein normaler Migrant.
      3 5 Melden
  • pedrinho 03.12.2017 12:51
    Highlight die polizei, beehoerden muss was tun, was zeigen, da sie eigentlich wenig chancen gegen extremistische idioten hat.
    Als vorteil sehe ich einzig noch, dass die atentaeter in der regel geistige tiefflieger sind. So bleibt immerhin eine wahrscheinlichkeit diese vorher zu stoppen.
    Unvorstellbar der terror, wenn anschlaege von intelligenten bzw. startegen geplant und ausgefuehrt wuerden.
    5 8 Melden
    • atomschlaf 03.12.2017 15:34
      Highlight Polizei und Behörden hätten durchaus gute Chancen, wenn man ihnen endlich die richtigen rechtlichen und operativen Mittel in die Hand geben würde.

      Aber dazu müsste erst mal der politische Wille vorhanden sein.
      13 22 Melden
    • maxi 04.12.2017 19:45
      Highlight ach die polzei setzt halt auch falsch prioritäten....
      1 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 03.12.2017 12:50
    Highlight Bullshit.

    Nichts bis 3.5 Tonnen kommt an diesen Blöcken vorbei. Ohne Blöcke reicht ein beliebiger PW ... zudem: Auch ein grosser Lastwagen lässt sich nach einer Kollision mit einem solchen Betonblock nicht mehr steuern.

    Manche Sicherheitsexperten brauchen einfach Publizität.
    143 32 Melden
    • zombie woof 03.12.2017 18:36
      Highlight Naja, wenn Tempo und Richtung stimmt, muss der LKW auch nicht mehr gelenkt werden...
      7 0 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 10:11
      Highlight Ein 10 Tonnen-Fahrzeug kann nicht aufgehalten werden. Steht im Artikel geschrieben.
      Ausgehend von einer Geschwindigkeit von 14 m/s (=54 Km/h) resultiert eine kinetische Energie (m*v^2/2) von rund 1 MJ.
      Dieselbe kinetische Energie hat ein Auto von 2 Tonnen (z. B. BMW X5) bei einer Geschwindigkeit von 113 Km/h.

      Mit anderen Worten: Das geringere Gewicht eines Fahrzeuges kann durch höhere Geschwindigkeiten kompensiert werden.

      Und: Es ist kein Schutz, wenn bloss Fahrzeuge unter 3.5 Tonnen gestoppt werden können. Der Schutz ist nur gewährleistet, wenn kein Fahrzeug durchkommt.
      0 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 04.12.2017 10:58
      Highlight Ich wehre mich vehement gegen die Aussage, dass diese Blöcke reines Placebo sind, also keinerlei Schutzwirkung haben.

      Die sehr hohen Opferzahlen bei solchen Anschlägen werden nur dann erreicht, wenn das Fahrzeug tief in die Menschenmenge eindringen kann.

      Nach einer Kollision mit einem solchen Betonblock ist jedes Fahrzeug in jedem Fall nicht mehr steuerbar und es ist kaum vorhersehbar, wie es abgelenkt wird - und es wird in jedem Fall verlangsamt.

      In der Summe bieten diese Blöcke durchaus Schutz, einfach keinen völligen.
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emanzipator 03.12.2017 12:40
    Highlight Die Betonblöcke mögen Placebo sein. Unsere aussenpolitik nicht.

    Aber hauptsache die Herren Experten können Angst schüren. Nach den Gefühlt 100 Anschlägen in den vergangenen Jahren die die Schweiz erzittern liessen ist es ganz wichtig ein bewustsein für die Gefahren zu haben....

    (Kann bestandteile von Ironie enthalten.)
    31 11 Melden
  • fadnincx 03.12.2017 12:38
    Highlight Das deutsche Fernsehen zeigt wie unsicher die Blöcke sind:
    18 3 Melden
    • danmaster333 03.12.2017 15:40
      Highlight Könnte man da nicht Armierungseisen, wie sie in Betondecken und - wänden verwendet werden, in den Boden schlagen/bohren? Die Löcher könnte man ja anschliessend wieder zufüllen oder zustöpseln.
      6 6 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 11:11
      Highlight @danmaster
      Die Idee ist gut, und sie würde funktionieren.
      Allerdings hat das einen Haken.
      Die Armierungseisen müssten tief im Boden stecken. In einer Stadt hat es in diesen Tiefen Leitungen und Kanäle, die man nicht beschädigen will.
      2 0 Melden
  • Posersalami 03.12.2017 12:36
    Highlight „Besuchern eines Weihnachtsmarktes rät David Schiller, sich ihrer Umgebung bewusst zu machen. Liegt eine herrenlose Tasche am Boden? Fährt ein Auto im schnellen Tempo auf den Markt zu? „

    Genau dann haben die Terroristen aber gewonnen, dann leben wir in Angst. Ich trinke lieber noch einen Glühwein
    61 9 Melden
    • phreko 03.12.2017 14:02
      Highlight Wer kognitiv überfordert ist, dies beileufig zu tun, soll Freunde mitnehmen, die da weniger Probleme haben.
      6 29 Melden
    • Zulavski 03.12.2017 17:52
      Highlight Posersalami

      Trinken sie nur.
      leider sind es aber genau Leute wie sie, denen wir letzendlich diesen Schlamassel zu verdanken haben.
      8 19 Melden
    • Posersalami 03.12.2017 20:59
      Highlight @Zulavski: Ach, weil man sich keine Angst machen lässt ist man am Schlamassel schuld? Das ist jetzt aber eine sehr steile These, erzählen sie doch bitte mal.
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slant 03.12.2017 12:31
    Highlight Besser als nichts, oder?
    Zumindest Autos werden zurückgehalten.
    33 5 Melden
  • Fox1Charlie 03.12.2017 12:19
    Highlight Der gute Herr “experte”, und auch all die Medienschaffenden, wissen sogar, das es ums subjektive sicherheitsgefühl der bevölkerung geht. Und dan drehen die guten sich um und machen genau das was sie nicht sollten, und schreiben’s auf die Titelseite... great job, guys!
    184 26 Melden
    • raphe qwe 03.12.2017 12:35
      Highlight Der Staat schützt dich nicht richtig und du kritisierst den der es dir zeigt. Siehst du das Problem das ich mit diesem Kommentar habe?
      25 12 Melden
    • Knut Atteslander 03.12.2017 13:29
      Highlight Ist es also besser sich auf ein Heilsversprechen zu verlassen statt zu wissen?
      15 2 Melden
    • Watcher 03.12.2017 13:35
      Highlight Ich frage mich wer und warum solche Anschläge macht. Fragt sich das niemand?
      7 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 03.12.2017 12:11
    Highlight Dieser Sicherheitsexperte sagt, die Betonblöcke seien Placebo, besser wären mit Gewehren bewaffnete Polizisten und am Boden verschraubte grössere Betonblöcke. Damit ist wohl klar, Placebo ist sicher besser und wie man in der Medizin weiss auch hoch wirksam. Das individuelle Risiko ist sowieso klein.
    20 5 Melden
    • Watcher 03.12.2017 13:36
      Highlight Ja, jedem eine Waffe in die Hand, dann eliminiert sich die dumme Menschheit von selbst
      7 6 Melden
  • Der Tom 03.12.2017 12:03
    Highlight Dann könnte man auch einfach globuli verteilen.
    19 7 Melden
  • atomschlaf 03.12.2017 11:59
    Highlight In Deutschland nennt man die Dinger Merkelblöcke.
    Vorschlag für die Schweiz: Sommarugasperren
    34 120 Melden
    • leu84 03.12.2017 13:29
      Highlight Blocherstein, denn da blochen die Autos rein
      48 9 Melden
    • Mutzli 03.12.2017 14:02
      Highlight Weil Frau Sommaruga seit neustem auch die Polizeichefin aller Kantonspolizeien und Sicherheitsdirektorin aller Gemeinden ist oder was?
      22 10 Melden
    • atomschlaf 03.12.2017 14:08
      Highlight @leu: 😂😂😂
      11 6 Melden
  • Raphael Stein 03.12.2017 11:54
    Highlight Es bloss darum, die Menschen zu beruhigen.
    Praktischen Sinn haben solche Gitterli und Betonblöcke keine.
    In etwas ähnlich die Pseudo Kontrollen an den Flughäfen.
    Und durch den Hintereingang kommt die heisse Ware dann rein in den Flieger.
    22 15 Melden
    • leu84 03.12.2017 13:31
      Highlight Man braucht nur an bestimmten Stellen entsprechende Kontaktleute. Funktioniert seit es das Schmuggeln gibt
      1 5 Melden
    • Raphael Stein 04.12.2017 23:58
      Highlight Anschläge mit normalen Autos gehen mit solchen Blöcken nicht mehr.

      Wer spricht hier von normalen Autos. Aussergewöhnliche Situationen erfordern entsprechende Fahrzeuge.

      Jetzt sind wie wieder gleichweit.

      Als nächstes die Strassen zumauern.
      0 0 Melden
  • Past, Present & Future 03.12.2017 11:52
    Highlight "Auch Experte Schiller hebt hervor, dass die Sperre einen Täter zumindest psychologisch abschrecken könne."

    Bis dieser den Artikel auf Watson liest...

    Machen wir uns nichts vor: Diese Massnahmen (wie z.B auch das Positionieren von Polizisten an CH-Bahnhöfen nach den Anschlägen in Paris) dienen einzig und allein der Beruhigung der verunsicherten Bevölkerung.

    Bis diese - nun ja - den Artikel auf Watson liest...
    256 22 Melden
    • atomschlaf 03.12.2017 12:02
      Highlight Solange die "verunsicherte Bevölkerung" sich damit abspeisen lässt, statt politische und rechtliche Veränderungen einzufordern, verdient sie es nicht besser.
      32 55 Melden
    • pamayer 03.12.2017 12:08
      Highlight Jetzt bin ich aber sehr beruhigt. Obwohl mir diese Tatsache schon länger bekannt ist.
      8 4 Melden
    • Ruffy 03.12.2017 12:13
      Highlight Es geht dabei auch um die eindämmung. Sind die Sicherheitskräfte vor Ort können Sie einen Amokfahrer wahrscheinlich früher Stoppen und die Opfer reduzieren.
      11 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shlomo 03.12.2017 11:49
    Highlight Hauptsache der Pöbel kann beruhigt seinem Weihnachtesshopping nachgehen.
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Jobsharing im Parlament? Der Stadtrat Bern plant eine kleine politische Revolution 

Berner Politikerinnen und Politiker sollen künftig die Möglichkeit haben, zu zweit für ein Amt im Gemeinderat zu kandidieren. Der Berner Stadtrat hat den Gemeinderat beauftragt, eine Teamkandidatur für die Exekutive zu prüfen. Der amtierende Gemeinderat findet das keine gute Idee.

«Die zeitlichen Anforderungen, die ein Exekutivamt mit sich bringen, schliessen einen grossen Teil der potentiell dafür Interessierten und Geeigneten aus», sagte Martin Krebs (SP) am Donnerstag. Es gehe darum, …

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