Schweiz
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David Marcel Meili

Daniel (l.) und Marcel Meili sowie ihr Bruder Martin stecken eine halbe Million Franken in den Abstimmungskampf zur Einführung einer Erbschaftssteuer. Bild: watson/Petar Marjanovic

Millionen-Erben-Gebrüder Meili: «Reiche haben aus Angst vor der Steuer sogar Häuser an Babys überschrieben. Das erschien uns absurd»

Drei Zürcher Millionäre wollen eine halbe Million Franken im Abstimmungskampf um die Erbschaftssteuer einsetzen. Nicht etwa dagegen, sondern dafür. 



Die Gebrüder Meili, drei Millionäre aus Zürich, wollen mit einer halben Million Franken aus ihrem privaten Vermögen der Erbschaftssteuer-Initiative zum Sieg verhelfen. Dem Vermögen, das sie durch eine Erbschaft erhalten haben. Der Betrag soll jedoch nicht direkt dem Pro-Komitee gespendet werden, vielmehr wollen die Gebrüder eine eigene Kampagne starten. Sie möchten die Diskussion über die Erbschaftssteuer in den Sozialen Medien ankurbeln und für ein Ja werben. 

Erbschaftssteuer-Initiative

Die Volksinitiative will Erbschaften und Schenkungen von über zwei Millionen Franken neu mit einer Steuer von 20 Prozent belasten. Die Initiative, getragen von EVP und linken Organisationen, wird von bürgerlicher Seite bekämpft und kommt im Juni 2015 zur Abstimmung.

sda

Wieso unterstützen Sie als Millionäre die Erbschaftssteuer?
Marcel Meili: Aus einem Vermögen ergibt sich auch eine Verantwortung. Wenn man viele Mittel zur Verfügung hat, dann ist man der Gesellschaft auch etwas schuldig. Und deshalb machen wir das. Eine Erbschaftssteuer betrachten wir als eine der Möglichkeiten, diese Verantwortung wahrzunehmen.

Daniel Meili: Die Entwicklung unserer Gesellschaft macht uns grosse Sorgen. In der Schweiz geht die Schere der Vermögen auseinander wie fast nirgends auf der Welt! Von Jahr zu Jahr wird das extremer. Und eine Gesellschaft, die so auseinander driftet, ist mit verschiedenen Problemen konfrontiert. Unter anderem schotten sich die Reichen mehr und mehr ab und gehen auf Distanz zum Staat.  

Was sind das für Gefahren? 
Daniel Meili: Die in der Schweiz in der Geschichte gewachsenen Institutionen wie das Bildungs-, das Gesundheitswesen und soziale Sicherungssysteme werden durch Privatisierungen bedroht. Demokratische Werte erodieren. Die, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder lieber in private als öffentliche Schulen, im Gesundheitswesen nehmen Leistungen ab und Privatspitäler expandieren. Solch ungleiche Startchancen sind gefährlich für das Gemeinwohl. Und dagegen setzen wir uns mit unserem Vermögen ein. 

«Reiche haben aus Angst vor der Steuer sogar Häuser an Babys überschrieben. Das erschien uns absurd.»

Marcel Meili

Die Meldung, dass Sie sich als Trio mit einer halben Million Franken in einen Abstimmungskampf einbringen wollen, kam überraschend. 
Marcel Meili: Für Aussenstehende mag das überraschend kommen. Für uns ist es kein plötzliches Engagement. Wir haben unser Vermögen nie dafür eingesetzt, dass wir in Saus und Braus leben können. Wir investieren es seit Jahren in Projekte, die aus unserer Sicht sozial nachhaltig oder kulturell wichtig erscheinen – unseren Lebensunterhalt bestreiten wir über unsere Erwerbstätigkeiten. Ausschlaggebend für unser Engagement für die Erbschaftssteuer war die Panik der Reichen bei der Lancierung der Initiative, als sie begannen, Häuser teilweise sogar an Babys zu überschreiben aus Angst vor einer Steuer. Das erschien uns absurd. 

Marcel und David Meili waren am Mittwochabend bei der Kampagnenagentur vor Ort, der sie die halbe Million anvertrauen. Sie schworen die professionellen Politwerber darauf ein, einen Kampf für die Gerechtigkeit zu führen. Das sei auch im Sinne ihres Vaters, der als Erfinder des Feuermelders Millionen verdiente. 

«Er sagte immer: Man kann nicht zwei Koteletts aufs Mal essen.»

Daniel Meili

Daniel Marcel martin Meile

Marcel, Daniel und Martin Meili. Bild: Pascal Gertschen

Hat Ihr Engagement damit zu tun, dass die Befürworter der Initiative mit ihrer Kampagne bisher praktisch unsichtbar waren? 
Marcel Meili: Wir fanden die Initiative schon von Anfang an unterstützungswürdig. Uns war jedoch klar, dass die Initiative einen schweren Stand haben wird, wenn sie nur von Linken unterstützt wird – das ist eine historische Tatsache. Wenn die Initiative eine Chance haben will, dann muss sie auch im bürgerlichen Lager punkten. Und da wollten wir ansetzen: Wir investieren nicht nur unser Geld, sondern auch unsere Glaubwürdigkeit. Wir sind selbst Erben, wir reden über unser eigenes Schicksal, weil wir unser Vermögen auch irgendwann weitervererben werden. 

Deshalb die eigene Kampagne – und nicht etwa eine Spende an eine Partei? 
Daniel Meili: Genau. Wir sind unabhängig im Denken und im Handeln und zudem ausserhalb des Parteigefüges angesiedelt. Das soll auch so bleiben. Wir stecken nicht im Wahlkampf, weil wir kein politisches Amt anstreben. Dennoch sehen wir uns selbstverständlich auch als Ergänzung zu den Bemühungen des Initiativkomitees. Uns geht es darum, das Thema ungleicher Startchancen aus verschiedenen Blickwinkeln zu erfassen und den Diskurs darüber öffentlich zu führen. Wenn Linke mit solchen Vorstössen kommen, riecht es immer schnell nach einer «Neidsteuer». Und ich glaube wirklich, dass wir so tatsächlich eine Chance haben, Bewegung in die Angelegenheit zu bringen. 

«Die urliberalen Strömungen der Schweiz waren ja nicht staatsfeindlich, sondern haben die heutige Schweiz aufgebaut.»

Marcel Meili

Sie begründen Ihr Engagement aus liberaler Sicht. Andere Liberale kämpfen an vorderster Front gegen die Initiative. 
Daniel Meili: Der Begriff des Liberalismus hat sich extrem gewandelt. Das, was früher als liberal gegolten hat, hat nichts mehr mit dem heutigen Verständnis zu tun. Liberalismus hat viel mit Balance und Chancengleichheit zu tun. Die Erbschaftssteuer entstammt ja auch urliberalem Gedankengut. Mit der Abschaffung von Privilegien für die Aristokratie entfaltete sie schon im 20. Jahrhundert einmal eine ausgleichende Wirkung und führte zu besseren Chancen für weniger Privilegierte – ein zentrales Fundament einer funktionierenden Gesellschaft. Vielleicht wiederholt sich die Geschichte ja.

Marcel Meili: Die urliberalen Strömungen der Schweiz waren ja nicht staatsfeindlich, sondern haben die heutige Schweiz aufgebaut. Sie sahen im Steuerzahlen einen Sinn, weil man dafür auch etwas zurückerhält! 

Mit Ihrer Spende bringen … 
Marcel Meili: … mit unserer Investition … 

Umfrage

Bist du für die Einführung einer Erbschaftssteuer?

  • Abstimmen

2,309

  • Ja, ich werde die Initiative annehmen62%
  • Ich lehne die Initiative ab32%
  • Weiss nicht 5%

… bringen Sie den Abstimmungskampf auf Augenhöhe, der bisher mehr einem Kampf «David gegen Goliath» glich. 
Marcel Meili: Ökonomisch betrachtet nicht. Wir arbeiten wahrscheinlich immer noch mit weniger als einem Zehntel von dem, was die Gegner der Initiative finanziell zur Verfügung haben. Der Hauseigentümerverband lässt sich seine Kampagne ja alleine schon zwei Millionen Franken kosten. Und auch Economiesuisse fährt eine millionenschwere Kampagne. Unser Engagement soll aber durchaus als Vorbild dienen. Wir fördern die Diskussion und zeigen auf, dass sich auch vermögende Personen für soziale Anliegen engagieren können. 

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bonahomie 21.05.2015 18:00
    Highlight Highlight Wieso nennt ihr die Erbschaftssteuer eine "neue" Steuer, so als würde sie zusätzlich zu den teilweise in den Kantonen bereits bestehenden Erbschaftssteuern erhoben? Durch die Initiative würde ja lediglich diese Kompetenz auf den Bund übergehen, dadurch vereinheitlicht und für 98% der Bevölkerung die Steuerbelastung im Erbfall sinken.
  • flyingdutch18 01.05.2015 01:32
    Highlight Highlight Noch nie waren die Einkommen und Vermögen in der westlichen Welt ungleicher verteilt als heute, siehe den lesenswerten Bestseller von Thomas Piketty, Das Kapital im 21. Jahrhundert. Wenn sich Reiche für eine Initiative aussprechen, die diese Ungleichheit vermindert, ist das vorbildlich. Die Schweiz hat am 14. Juni eine seltene Chance, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, was übrigens auch international beachtet würde, wie schon die Abzockerinitiative vor zwei Jahren.
    • gregorm. 01.05.2015 10:25
      Highlight Highlight "Noch nie waren die Einkommen und Vermögen in der westlichen Welt ungleicher verteilt als heute..." Und jetzt?
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 02.05.2015 14:06
      Highlight Highlight @gregorm jetz machen wir etwas dagegen indem wir ja stimmen.
    • gregorm. 02.05.2015 14:45
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht, Kian, wie plötzlich alle mehr haben sollen, wenn man 20% illegitime Erbschaftssteuer erhebt? Ist das nicht schlicht illusorisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 30.04.2015 20:58
    Highlight Highlight Es braucht schon einen gewissen Intellekt, um über den eigenen Vorteil hinaus Vorstellungen pflegen, wie eine Gesellschaft ideal funktionieren sollte. Chapeau. Und: Schon im 18. und 19 Jh. wandte sich der Liberalismus gegen die Pfründe des Adels, heute gegen jenen des globalen Geldadels. Eigentlich peinlich, dass 'Laien' unterdessen den Liberalismus mehr pflegen als diese unsäglichen Plapperis bei der NZZ und den Wirtschaftslobbyistenvereinen, welche ja bloss noch Neo-feudalen Geldadel hofieren.
  • Lumpirr01 30.04.2015 20:56
    Highlight Highlight Diese Initiative erinnert mich stark an die Reichtumssteuer im Kanton Baselland. Das missglückte Experiment von 1973 & 1974 lässt grüssen! Nachzulesen unter:

    http://www.baselland.ch/erl-rr_steuer-htm.296311.0.html
    • blueberry muffin 30.04.2015 22:11
      Highlight Highlight Mimimimi
  • Lutz Pfannenstiel 30.04.2015 16:24
    Highlight Highlight Bezahlt die Economosuisse eigentlich wieder Studenten für Online-Kommentare, wie schon bei der Abzocker-Initiative?
    • gregorm. 30.04.2015 16:27
      Highlight Highlight ... oder dieses Mal eventuell die SP' Die Gewerkschaften? Die EVP?
    • blueberry muffin 30.04.2015 22:13
      Highlight Highlight gregorm die haben leider kein Geld dafür xD
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 01.05.2015 09:35
      Highlight Highlight Die die gegen die initiative sind haben viel mehr geld für so nen shit zur Verfügung. Ist fast so als wollten viele reiche nicht dass die Initiative angenommen wird.
  • gregorm. 30.04.2015 14:36
    Highlight Highlight An dieser Initiative ist so vieles so sch****, da kann man einfach nur noch lachen.
    1. Warum eine Freigrenze von 2 Mio. Wenn es den Initianten wirklich ernst wäre von wegen "nicht selbst-verdientes Geld" gehören hier auch Beträge von 200'000, 20'00, 2'000, ja 200 sFr rein!
    2. Warum schon wieder Bauern und KMU ausnehmen? Auch hier: Warum nicht ganz und alle Erbschaften besteuern (oder sonst gar nicht?) Angst vor der Niederlage?
    3. Eine Rückwirkungsklausel? Really...? Das ist dem Rechtsstaat einfach unwürdig!
    Diese Initiative wird gleich hoch Schiffbruch erleiden, wie die Energieinitiative!
    • Lutz Pfannenstiel 30.04.2015 14:46
      Highlight Highlight Ist es wirklich klug, eine Initiative abzulehnen, weil sie einem zu wenig weit geht? Stichwort "Spatz in der Hand", Stichwort "unheilige Allianz"?
    • gregorm. 30.04.2015 14:46
      Highlight Highlight Aha, jetzt mache ich den Widerspruch? Zeigen ihn mir doch bitte auf!
    • gregorm. 30.04.2015 14:56
      Highlight Highlight Widerspruch? Na, dann zeig mir den mal!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rondi 30.04.2015 13:08
    Highlight Highlight Die haben ihr Geld zum Fenster herausgeworfen. Ich werde trotzdem gegen diese unsinnige Neidinitiative stimmen!
    • Rondi 30.04.2015 15:40
      Highlight Highlight Ist es gerecht, dass die, welche gespart haben, hohe Steuern zahlen müssen und die, welche alles verprasst haben, umsonst davonkommen?
    • Rondi 30.04.2015 17:16
      Highlight Highlight Wenn die Immobilienpreise sich weiter so entwickeln, dann wird unser Haus bis zum Ende unseres Lebens mehr als 2 Mio. Wert sein. Das Haus haben meine Frau und ich uns hart erarbeitet. Das gehört unserer Familie und wir sollen das am Ende des Lebens gefälligst weitervererben können, ohne dass der Staat schon wieder etwas abzwackt. Du Rhabarber willst wohl einen DDR-Sozialismus, bei dem jeder eine Wohneinheit zugewiesen bekommt und alles verfällt?
    • Lutz Pfannenstiel 30.04.2015 17:48
      Highlight Highlight @Rondi: Wenn es dir so gut geht, dass du im Erbfall nach Abzug der Hypotheken auf der Liegenschaft und nach Durchführung der güterrechtlichen Auseinandersetzung (die findet nämlich noch vorher statt, nicht vergessen, gell!) immer noch ein Netto-Vermögen von über 2 Mio. bleibt, dann geht es dir verdammt gut. Und dann ist es auch gerechtfertigt, dass du (nur AUF DEM TEIL, DER 2 MIO. ÜBERSTEIGT!), ein bisschen was an den Staat abgibst. Deine Erben werden deswegen nicht darben müssen. Mit DDR hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus86 30.04.2015 13:06
    Highlight Highlight Hut ab vor den Brüdern Meili. Echte Liberale wie sie muss man heute mit der Lupe suchen.
    • frau süss 30.04.2015 13:53
      Highlight Highlight seit wann unterstützen die liberalen steuern?
    • Moritz Zumbühl 30.04.2015 14:18
      Highlight Highlight Seit wann nicht?
    • stadtzuercher 30.04.2015 21:00
      Highlight Highlight Süss, erst der Liberalismus mit seinen Steuern hat die Befreiung von der Aristokratie gebracht und zivile Institutionen als Nachfolger der Königshäuser handlungsfähig gemacht. Bildung hilft.
  • kaiser 30.04.2015 12:59
    Highlight Highlight Ich finde es fair und gut, dass die drei (reichen) Herren Verantwortung übernehmen wollen. Danke! Eine gerechte Verteilung ist das Ziel. Aber: Es wird zwar umverteilt, aber nicht gerecht. Warum? Man nehme es von den Verstorbenen (Erbe) und gebe es zu 2/3 der AHV also vornehmlich den älteren Menschen. Die ältere Generation (65+) hat heute bereits mehr liquides Vermögen als alle anderen zusammen (0-64). Es werden nicht nur die armen 65+ (ca. 30%) dadurch unterstützt sondern auch die reichen 65+ (ca. 40%). Warum sollte ich also diese Ungerechtigkeit unterstützen?
    • saukaibli 30.04.2015 13:35
      Highlight Highlight Weil die AHV sonst nur von den Jungen, also den Arbeitenden bezahlt wird. Wenn die Erbschaftssteuer der AHV zu Gute kommt, werden die Arbeiter dafür entlastet. Logisch, oder?
    • kaiser 30.04.2015 20:35
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Kommentare!
      @Rhabarber/Sille: die Informationen sind nicht von mir geschätzt sondern stammen vom Bundesamt für Statistik zB. Armut im Alter oder Verteilung des Wohlstandes in der Schweiz. Die finanzielle Situation nicht auf einzelne bezogen sondern insgesamt und verteilt sieht für 65+ am Besten aus (nicht durchschnittlich). Es gibt also die meisten Arme aber auch die meisten Reichen bei den 65+ welche auch von der AHV profitieren.
      @saukaibli: nein, nicht logisch. Es geht ja bei der Verteilung nicht um jung oder alt, sondern arm und reich.
      @BeWi: Danke :)
  • Robert K. 30.04.2015 12:39
    Highlight Highlight Vermögen wurde schon bei der Entstehung (Einkommen) besteuert und bei grösseren Einkommen mit voller Progression. Einmal zahlen sollte reichen.
    • Cross 30.04.2015 12:52
      Highlight Highlight Die Entwicklung zeigt ja klar, dass es eben nicht reicht.
    • Matthias Studer 30.04.2015 13:24
      Highlight Highlight Naja, stimmt so nicht ganz. Dividende zum Beispiel wurde nie als Einkommen besteuert die letzten Jahre. Und da lag viel drin um das Vermögen zu steigern.
    • Robert K. 30.04.2015 13:29
      Highlight Highlight Die Staatsausgaben sind keine fixe Grösse. Aber Politiker lieben es, durch Wohltaten für ihre Wähler den Staatshaushalt aufzublähen, und dann den Steuerzahlern die Rechnung zu schicken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 30.04.2015 12:32
    Highlight Highlight Die Idee ist prinzipiell zu unterstützen. Die Initianten aber lassen leider ausser Acht, dass ein KMU schnell einmal 2 Mio Franken an Wert hat - und versteuert werden müsste. Dieses Geld ist aber meist nicht vorhanden, da solche Familien ihr ganzes Vermögen in ihren Betrieb investieren...
    • _mc 30.04.2015 13:02
      Highlight Highlight das ewige jammern der kleinen und mittleren unternehmen..
    • Markus86 30.04.2015 13:05
      Highlight Highlight Die Initianten rechnen selbst mit einem Freibetrag von 50 Millionen für Familienbetriebe. Damit sind im Kanton Zürich 99 Prozent aller Unternehmen von der Steuer befreit.
    • Petar Marjanović 30.04.2015 14:03
      Highlight Highlight Andere Initianten gehen sogar von einer Freigrenze von 100 Mio. aus.

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