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bild: watson

Ja zum Asylgesetz in Sicht und Glarner so: «Wir werden verlieren – aber nicht wir, das Schweizer Volk»

Hat die SVP die Asylgesetz-Abstimmung nicht ernst genug genommen? Für SVP-Asylchef Andreas Glarner war die Faktenlage eindeutig genug. Er sieht eher Bundesrätin Sommaruga und die Medien als Übeltäter.



Die Hochrechnungen prophezeien ein Ja zur Asylgesetzreform. So sagte auch der Aargauer SVP-Nationalrat und -Asylchef Andreas Glarner in Aarau gegenüber Tele M1: «Voraussichtlich werden wir verlieren. Aber eigentlich nicht wir, sondern das Schweizer Volk.» Dieses sei der «Propaganda-Maschine von Frau Sommaruga aufgesessen.» 

Auch gegenüber watson sprach der Nationalrat von der «gut geölten Propaganda-Maschine aus dem Department Sommaruga.» Das Schweizer Volk sei diesen Verlautbarungen aufgesessen.

Man werde sehr genau beobachten, wie es mit der Umsetzung des Asylgesetzes weitergeht. «Es wird sicher Enteignungen geben», zeigt sich Glarner überzeugt. Auch, dass die Verfahren schneller und billiger werden, glaubt der Nationalrat nicht.

«Wir sind Demokraten, wir haben das Resultat zu akzeptieren», sagt Glarner über die Befindlichkeiten innerhalb seiner Partei. Ob das Ergebnis dem Schweizer Volk diene, müsse man abwarten.

«Es ging nicht um Leben und Tod»

Die SVP selbst hat zu dieser Abstimmung keine Kampagne gemacht. «Es ging nicht um Leben und Tod», begründet Glarner. Zudem: «Es war interessant zu sehen, was die Medien daraus machen, wenn wir uns zurückhalten.» 

Sein Fazit: «Eine faire Berichterstattung ist nur ganz wenigen gelungen – die anderen haben wie immer auf uns eingedroschen.»

«Fakten waren derart klar»

Eine grosse Kampagne war aus seiner Sicht auch nicht nötig: «Die Fakten waren derart klar. Wenn der Schweizer nun zustimmt, dass er links und rechts ein Asylbewerberheim bekommt, und sich nicht dagegen wehren kann, dann soll er das so haben.» (smo)

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48
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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 05.06.2016 15:57
    Highlight Highlight Wäre die SVP nicht plötzlich vom Nein für die Asyl-Initiative überzeugt gewesen, hätten sie niemals Glarner mit dem Thema beauftragt. SVP-intern heisst es nun, er hats verbockt und selber nicht gecheckt.
  • zombie woof 05.06.2016 15:43
    Highlight Highlight Glarner kann man nicht ernst nehmen, schon gar nicht als Politiker!
  • Rotirösli 05.06.2016 15:40
    Highlight Highlight Wetten, Herr Glarner, dass die Vorlage auch unter einem SVP-Bundesrat angenommen worden wäre?
  • simiimi 05.06.2016 15:34
    Highlight Highlight Die SVP hat meines Erachtens heute bewusst eine "taktische Niederlage" eingefahren: Bei der nächsten Flüchtlingswelle kann sie hemmungslos gegen die Behörden schiessen, da sie das Gesetz nicht mitgetragen hat. Wie sonst lässt sich erklären, dass sie ein Referendum ergriffen, das von allen Beobachtern von Anfang an als chancenlos beurteilt wurde?
  • atomschlaf 05.06.2016 15:09
    Highlight Highlight Es ist nun an der Zeit, das Gesetz erneut zu revidieren und zu verschärfen. Nachdem die Bundeszentren nun gutgeheissen wurden, sind diese künftig geschlossen zu betreiben um das Untertauchen zu verhindern.
    Zudem ist die Anzahl Asylgesuche, die pro Jahr und pro Tag entgegengenommen werden zu begrenzen. Sinnvollerweise auf die Kapazität der Bundeszentren, d.h. 24'000 pro Jahr bzw. 66 pro Tag.
    Zudem sind endlich handfeste Anreize zu schaffen, nicht von der Sozialhilfe zu leben. Wer 3 oder 4 Jahre nach dem positiven Asylentscheid nicht wirtschaftlich selbständig ist, ist auszuweisen.
    • Kastigator 05.06.2016 15:27
      Highlight Highlight
      Gestreifte Gefängniskleider und Fusskette mit grosser Kugel fändest sicher auch läss, gell? Wir Demokraten wollen derweil das Gesetz erst mal in Aktion sehen - so, wie es vom Volk angenommen wurde.
    • Jasmine 05.06.2016 15:30
      Highlight Highlight Träum weiter.
    • Sapere Aude 05.06.2016 15:37
      Highlight Highlight Dem Gesetz soll zuerst einmal Zeit gelassen werden, damit wir sehen ob es funktioniert. Bezüglich Anreize schaffen, damit die Flüchtlinge schnellst möglichst in den Arbeitsmarkt integriert werden. Unterrichte einen schwulen syrischen Taxifahrer aus Alleppo, der seit 6 Monate in der Schweiz ist und schnellst möglich arbeiten will. Momentan wird er von Heim zu Heim geschoben, er gibt keinen Deutschunterricht etc. Er ist darauf freiwilliger Arbeit angewiesen, damit er überhaupt die Chance hat, sich zu integrieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hammerschlegel 05.06.2016 14:50
    Highlight Highlight Soso, die SVP hat also nicht verloren, aber das Volch...... Ich dachte immer das gehört der SVP........! Im Ernst, Hr. Glarner ist nicht nur ein schlechter Migrantenverantwortlicher der SVP sondern auch noch ein schlechter Verlierer. Er gehört wirklich ausgewechselt!!
    • Jasmine 05.06.2016 15:12
      Highlight Highlight Könnt ihr euch nicht endlich mal merken das man Volk mit k und nicht mit ch schreibt? Ich mein, das jann doch nicht so schwer sein, oder?
    • Datsyuk * 05.06.2016 15:32
      Highlight Highlight Merk du dir: Hammerschlegel hat bewusst "Volch" geschrieben. :)
    • Jasmine 05.06.2016 22:37
      Highlight Highlight Und deshalb braucht er wohl eine Sekretärin die seine Fehler zu erklären versucht.
  • Robert K. 05.06.2016 14:37
    Highlight Highlight Besser als Herr G kann keiner die Asylpolitik/Ausländerpolitik der SVP an die Wand fahren.
    • Cheese 05.06.2016 15:23
      Highlight Highlight Bleibt zu hoffen, dass er uns noch lange erhalten bleibt, um den Parteischaden so gross wie möglich zu machen...
  • teab 05.06.2016 14:33
    Highlight Highlight Wie immer haben SVP-Führungspersonen die Meinung nur ihre Haltung sei gut - sogar die Mehrheit der Öffentlichkeit ist nicht fähig zu entscheiden was richtig ist - Ich gehe davon aus, dass dies auch zukünftig so bleiben wird.
  • Töfflifahrer 05.06.2016 14:28
    Highlight Highlight Für alle, die finden die Schweizer / Eidgenossen sind einzigartig hier einen Link:
    Play Icon

    (als Beifang aus Watson)
  • Mate 05.06.2016 14:26
    Highlight Highlight Ich rege mich unglaublich über Menschen wie ihn auf. Aber nicht wegen seiner Meinung, sondern über seine Art. Das Schweizer Volk hat recht, wenn es seine Meinung teilt, wenn es aber ihm nicht passt, dann ist das Schweizer Volk auf Propaganda hereingefallen oder hat einfach nicht richtig gewählt.
    Wer kann so einen mit gutem Gewissen wählen?
  • Mnemonic 05.06.2016 14:23
    Highlight Highlight Herr Glarner, Sie werden immer seltsamer...
  • TinuBiel 05.06.2016 14:19
    Highlight Highlight Die SVP macht ihrem Namen wieder alle Ehre: Schlechte Verlierer Partei!
  • philosophund 05.06.2016 14:11
    Highlight Highlight haha “propaganda“.. brüel doch
  • Thomas Bollinger (1) 05.06.2016 14:00
    Highlight Highlight Können wir den Glarner morgen bitte endlich enteignen?
    • Jasmine 05.06.2016 15:14
      Highlight Highlight Sehr lustig, dein Witz.
    • Datsyuk * 05.06.2016 15:34
      Highlight Highlight Das finde ich aber auch. :)
    • äti 05.06.2016 15:45
      Highlight Highlight Er, Köppel und andere hatten doch prognostiziert, dass alles enteignet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nameless Hero 05.06.2016 13:54
    Highlight Highlight Glarner beschwert sich über Propaganda. Keine Pointe.
  • Scaros_2 05.06.2016 13:48
    Highlight Highlight Kann ihn nicht ernst nehmen. Es geht einfach nicht. NEIN!
  • Neiaberau 05.06.2016 13:38
    Highlight Highlight Lieber Herr Glarner
    Das Schweizervolk ist niemandem aufgesessen, sondern hat gottseidank das Denken noch nicht verlernt.
    • Jasmine 05.06.2016 15:16
      Highlight Highlight Du musst wohl SVP- ler sein, da du denkst, für das ganze Volk sorechen zu können. So what?
    • Datsyuk * 05.06.2016 15:35
      Highlight Highlight Eher du, Jasmine. Dir scheint das Ergebnis ja nicht zu behagen. :)
  • Töfflifahrer 05.06.2016 13:26
    Highlight Highlight Ja, ja der Glarner eben. Schlechter Verlierer und alle Schuld den anderen zuschieben. Die Medien haben sich gegen ihn verschworen und die böse Propaganda Maschinerie von BR Sommaruga .... Gibt es diesen Bockmist als Vorlage beim SVP Kader?
    Herr Glarner, sie behaupten allen Ernstes, das Schweizer Volk besteht nur aus Idioten die einfach alles glauben was Medien und Bern propagiert?
    Dass ihre Argumente (hatten sie überhaupt einige vernünftige?) nicht schlüssig sondern nur verquer sind und daher keine Zustimmung finden kommt ihnen erst gar nicht in den Sinn. Aber das ist ja nichts neues.
  • Nick Graf 05.06.2016 13:22
    Highlight Highlight Keine Kampagne??
    Ein reisserischer Brief in jeden Haushalt und grosse Youtube Kampagne??
    • The Destiny // Team Telegram 05.06.2016 14:47
      Highlight Highlight Youtube Kampagne ?
    • AdiB 05.06.2016 15:09
      Highlight Highlight destiny, ich denke er bezieht sich auf den svp song.
    • Jasmine 05.06.2016 15:21
      Highlight Highlight Ich bekam weder ein Brief, obwohl ich in einem Aussenbezirk von Zürich wohne, noch sah ich was von einer Youtube Kampagne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 05.06.2016 13:21
    Highlight Highlight Reden wir doch einmal ein ernsthaftes Wörtchen über den Parteinamen "SVP"!
    Drei Fragen:
    Sind die anderen Parteien etwa nicht schweizerisch?
    Werden ausländische Parteien überhaupt zugelassen für Wahlen in der Schweiz?
    Gehören die anderen Parteien etwa nicht zum Volk?
    Eine Antwort:
    Der Name "Schweizerische VolksPartei" ist genauso nichts sagend und hohl, wie ihre Parteivertreter vor der Kamera erscheinen.
    Zusammenfassung:
    Zum Glück ist das "Schweizer Volk" im allgemeinen nicht so, wie die, sondern nur in unglücklich passierten Einzelfällen...
    • Töfflifahrer 05.06.2016 14:05
      Highlight Highlight @rodolfo: gemäss den SVP Heiligen die direkt mit den höheren Mächten in Kontakt stehen, ist die SVP das Ein und Alles. Nur ihre Jünger, sorry Mitglieder, gelten als das gesalbte Volk.
    • Jasmine 05.06.2016 15:24
      Highlight Highlight rodolofo Politik. Mani Matter sang da mal ein Lied darüber. Such es und hör dir es an.
  • -woe- 05.06.2016 13:18
    Highlight Highlight Die Befürworter lieferten Argumente, keine Propaganda!
    Dass Glarner den Begriff Propaganda inflationär verwendet, überrascht hingegen nicht. Propaganda ist ja die Kernkompetenz der SVP.

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