Schweiz
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Der Autoverlad von Goeschenen nach Airolo durch den Gotthard Eisenbahntunnel wurde am Freitag den 21.Dezember 2001 eingestellt, viel Freude an einem nicht kleinen Souvenir hatten zwei Akteure der Alpen-Initiative.  Am Gotthard Nordportal bei Goeschenen wurde der Transit Personenverkehr um 17.26 Uhr wieder freigegeben . Vor dem Nordportal staute sich der Personenverkehr nach der Tunneloeffnung fuer laengere Zeit auf ueber 2 Km Laenge. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Nach dem Tunnelbrand im Oktober 2001 wurde der Autoverlad am Gotthard provisorisch wieder eröffnet.
Bild: KEYSTONE

Streit um zweite Gotthardröhre: Darum propagieren die Gegner den Bahnverlad

Fast sechs Millionen Autos und Lastwagen fahren jährlich durch den Gotthardtunnel. Um ein Chaos während der Sanierung zu vermeiden, soll eine zweite Röhre gebaut werden. Die Gegner dieser Lösung sind überzeugt, dass der gesamte Verkehr auf der Schiene transportiert werden kann.



«SBB für zweite Gotthardröhre» – mit dieser Schlagzeile sorgte der «SonntagsBlick» für Aufregung bei den Gegnern der Vorlage, über die am 28. Februar abgestimmt wird. Ausgerechnet die Bundesbahnen unterstützen den Bau eines zweiten Strassentunnels auf der wichtigsten Alpentransitachse der Schweiz? Jon Pult, Co-Präsident des Vereins Alpeninitiative und Bündner SP-Grossrat, bezeichnete den Entscheid der SBB als «schlicht gaga».

Wirklich neu ist dieser Positionsbezug allerdings nicht. Bereits vor rund einem Jahr äusserte sich SBB-Chef Andreas Meyer in einem Interview mit der NZZ am Sonntag in diese Richtung: «Die zweite Strassenröhre am Gotthard ist kein Problem für uns, solange die Kapazität nicht erhöht wird. Wir werden 2016 den Gotthard-Basistunnel eröffnen. Das führt zu einem Quantensprung in der Effizienz des Bahngüterverkehrs. Damit werden wir wettbewerbsfähig sein.»

ANLAESSLICH DES TESTBETRIEBS IM GOTTHARD BASISTUNNELS STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 19.11.2015, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL EINER TESTFAHRT DURCH DEN BASISTUNNEL ZUR VERFUEGUNG --- Test ride of the Swiss Federal  Railways through the west tube of the Gotthard Base Tunnel from Erstfeld, in the Canton of Uri, to Biasca, in the Canton of Ticino, by train operator Hans Blaser, on October 31, 2015. The Gotthard Base Tunnel consists of two 57-kilometres-long single-track tubes. It joins the north portal at Erstfeld to the south portal at Bodio. Construction of the New Rail Link through the Alps (NRLA) is creating a fast and efficient railway link. Passenger trains will be able traverse at maximum speeds of up to 250 kilometres per hour. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Testfahrt der SBB durch die Westroehre des Gotthard Basistunnels von Erstfeld, Kanton Uri, nach Biasca, Kanton Tessin, durch Lokomotivfuehrer Hans Blaser am 30. Oktober 2015. Der Gotthard Basistunnel besteht aus zwei  57 km langen Einspurroehren. Er verbindet das Nordportal in Erstfeld mit dem Suedportal in Bodio. Mit dem Bau der neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) entsteht eine schnelle und leistungsfaehige Bahnverbindung. Die neue Gotthardbahn ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke auf welcher Reisezuege mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 250 km/h werden verkehren koennen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Testfahrt im Basistunnel, der am 1. Juni eingeweiht wird.
Bild: KEYSTONE

Für die erfolgreiche Realisierung dieser unternehmerischen Zukunftsaussichten sei «die Weiterführung der bisherigen Kapazitätsbeschränkung zwingend», betonen die SBB auf Anfrage. Im Klartext: Sie unterstützen die Vorlage unter der Bedingung, dass die beiden Tunnelröhren nur einspurig betrieben werden. Ein Aspekt, den Verkehrsministerin Doris Leuthard (CVP) bei jeder Gelegenheit hervorhebt, während ihr Vorgänger Moritz Leuenberger (SP) genau dies bezweifelt.

Rentabilität der Neat in Frage gestellt

Ein vierspuriger Strassentransit durch den Gotthard würde die Rentabilität des Neat-Basistunnels in Frage stellen, der am 1. Juni mit viel Brimborium eröffnet und mit dem Fahrplanwechsel im Dezember in Betrieb genommen wird. Auch die Gegner der zweiten Röhre heben diesen Aspekt hervor. Sie propagieren als Alternative einen Bahnverlad während der Sanierung des Strassentunnels. Personenwagen würden durch den bestehenden Tunnel von Göschenen nach Airolo transportiert und Lastwagen durch den Basistunnel von Erstfeld nach Biasca.

Umfrage

Braucht die Schweiz eine zweite Gotthard-Röhre?

  • Abstimmen

1,470

  • Ja, unbedingt!51%
  • Nein, Schutz der Alpen geht vor.49%

Das entsprechende Konzept hat eine Gruppe «unabhängiger Ingenieure und Verkehrsexperten» – darunter ehemalige SBB-Kaderleute – unter dem Motto «Sanieren ohne verlieren» erarbeitet. Die Alternative zur zweiten Strassenröhre sei «zu einem Drittel der Kosten und zehn Jahre schneller machbar», heisst es in der im letzten Herbst veröffentlichten Studie. Das Konzept für eine Tunnelsanierung mit Bahnverlad koste insgesamt eine Milliarde Franken. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat sie auf 1.4 bis 1.6 Milliarden beziffert.

Uvek warnt vor Ausweichverkehr

Allerdings stellt sich auch hier die Kapazitätsfrage: Gibt es genügend Platz in den beiden Eisenbahntunnels, um den motorisierten Verkehr zu transportieren? Immerhin befahren laut dem Verkehrsdepartement Uvek jährliche fünf Millionen Personenwagen und 0,9 Millionen Lastwagen die Gotthardachse. Zur Bewältigung dieses Aufkommens reiche der Bahnverlad nicht aus, meint das Uvek und warnt vor Ausweichverkehr via San Bernardino oder Simplon.

Für «Sanieren ohne verlieren» ist dieses Argument nicht nachvollziehbar. «Heute werden an Spitzentagen rund 3000 Lastwagen gezählt. Damit ist der Verlad machbar», sagt Jost Wichser, Autor der Studie und ehemaliger ETH-Dozent. Voraussetzung ist eine so genannte lange «Rollende Landstrasse» (Lang-Rola) von Basel nach Chiasso. Das Uvek lehnt eine solche ab – für Wichser unverständlich: «Das Parlament hat vor drei Jahren einen 4-Meter-Korridor von Basel bis Chiasso beschlossen. Er ist im Bau und dürfte etwa ab 2020 verfügbar sein.»

A rolling road of HUPAC, a Swiss enterprise offering Alpine traversal cargo transports on rails, is underway between Germany and Italy in the vicinity of Gelterkinden in the canton of Basel-Land (Basel-Country), Switzerland, pictured on August 25, 2008. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine rollende Landstrasse der HUPAC, einem schweizerischen Unternehmen, welches alpenquerenden Gueterverkehr auf der Schiene anbietet, ist am 25. August 2008 auf der Strecke zwischen Deutschland und Italien in der Naehe von Gelterkinden im Kanton Basel-Landschaft unterwegs. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Lastwagen sollen auf der «rollenden Landstrasse» transportiert werden.
Bild: KEYSTONE

Die Expertengruppe rechnet mit einem Zug pro Stunde auf der Lang-Rola und zwei Zügen auf der kurzen Verladestrecke von Erstfeld nach Biasca. Dafür gebe es genügend Platz im Basistunnel, da dieser im Hinblick auf eine künftige Auslastung geplant worden sei. «Während der Sanierung des Strassentunnels wollen wir diese Kapazitätsreserve nutzen», sagt Jost Wichser. Allenfalls müssten einzelne Personen- oder Güterzüge auf die Bergstrecke ausweichen.

Alle 7,5 Minuten ein Autozug

Durch den dortigen Tunnel soll der Autoverlad erfolgen. Gewerbeverband und Touring-Club warnten im letzten Herbst vor endlosen Staus und einem Verkehrschaos vor den Verladeanlagen in Göschenen und Airolo. Auch mit diesem Argument kann Wichser nichts anfangen: «In unserem Konzept verkehrt zu Spitzenzeiten alle 7,5 Minuten ein Autozug mit 100 Stellplätzen.»

Zweite Gotthardröhre

Der 1980 eröffnete Gotthard-Strassentunnel muss altersbedingt umfassend saniert werden. Damit die wichtige Nord-Süd-Verbindung trotzdem aufrechterhalten werden kann, haben Bundesrat und Parlament den Bau einer zweiten Röhre mit anschliessender Sanierung des bestehenden Tunnels beschlossen. Die Gesamtkosten werden auf 2.8 Milliarden Franken beziffert. Mehrere Organisationen und Parteien haben dagegen das Referendum ergriffen, darunter die Alpeninitiative, der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) sowie SP, Grüne und GLP. Die Abstimmung findet am 28. Februar statt.

Das entspreche ziemlich genau der Kapazität des heutigen Dosiersystems im Strassentunnel für Personenwagen bei gleichzeitig schwachem Lastwagenverkehr, etwa an Samstagen. Als Ausweichroute stehe in den Sommermonaten ausserdem die Gotthard-Passstrasse zur Verfügung.

Steinegger für zweite Röhre

Die Befürworter der zweiten Autoröhre lassen sich dadurch nicht beirren. Der frühere Urner FDP-Nationalrat Franz Steinegger erklärte letztes Jahr im Interview mit watson, dass schon bei der übernächsten Sanierung des Strassentunnels nicht mehr genügend Kapazität für einen Verlad vorhanden wäre. Dies zeige die Situation am Lötschberg, wo der Neat-Basistunnel heute schon voll sei, und zwar «nicht wegen dem Güter-, sondern dem Personenverkehr».

Der Verein Alpeninitiative weist diese Argumentation zurück: «Die Ursache des Wachstums am Lötschberg war die Verdreifachung des Pendlerverkehrs zwischen dem Wallis und Bern. Dies wird am Gotthard nicht der Fall sein, dort dominiert der Reise- und Freizeitverkehr», sagt Manuel Herrmann, Leiter Alpenschutzpolitik. Am Lötschberg wurde nur eine der beiden Tunnelröhren komplett ausgebaut, weil das Geld dazu fehlte: «Man würde das Geld für die zweite Gotthardröhre besser in den vollständigen Ausbau investieren. Wobei die Milliarden am Gotthard eigentlich praktisch überall besser investiert wären als in diesen absurden Tunnel»

Umfrage

Braucht die Schweiz eine zweite Gotthard-Röhre?

  • Abstimmen

1,470

  • Ja, unbedingt!51%
  • Nein, Schutz der Alpen geht vor.49%

Vor der Abstimmung 1994 gehörte Franz Steinegger zu den Befürwortern der Alpeninitiative. Seinen heutigen Einsatz für einen zweiten Strassentunnel erklären sich die Gegner mit persönlichen Motiven: Der ehemalige Präsident der FDP Schweiz und sein Sohn Matthias, Landrat und Präsident der FDP Uri, sind geschäftlich in der Baubranche engagiert, die von der zweiten Strassenröhre profitieren könnte. Die Familie Steinegger sei «Teil der freisinnigen Elite, die seit Generationen mit den Bauten am Gotthard verbunden sind», schrieb der Tages-Anzeiger.

SBB für Bahnverlad bereit

Franz Steinegger bezeichnete diese Kritik «als uralte Verlegenheitsargumente von Leuten aus der Umgebung der Alpeninitiative». Fest steht: Beim «Glaubenskrieg» um die Sanierung des Strassentunnels steht viel auf dem Spiel, nicht nur enorme Geldsummen. «Ein Ja zur zweiten Röhre wäre ein schwerer Schlag für die Verlagerungspolitik und für die Umsetzung des Alpenschutzartikels», befürchtet Manuel Herrmann. Angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse im Parlament würde die Verlagerungspolitik nicht mehr ernst genommen.

Damit wird auch die Streitfrage um die Kapazitäten für den Bahnverlad zum Politikum. Die SBB wollen dieses heisse Eisen nicht anfassen. «Das ist eine politische Frage, zu der wir uns aktuell nicht äussern möchten», heisst es auf Anfrage von watson. Grundsätzlich aber biete man Hand für einen Verlad auf die Schiene, «sowohl für den motorisierten Privatverkehr als auch für LKW, sollte dies erforderlich sein.»

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fuegy 07.01.2016 13:24
    Highlight Highlight Nach Diskussionen über den Neat Tunnel und Verlad u.s.w mit Schweizer LKW Chauffeuren beim Mittagessen heute, kam als Argument zur Sprache, dass der Basistunnel für viele ausländische LKW zu niedrig sein. Die EU Normen der LKW habe sich während der Planung- und Bauzeit verändert und die LKW der EU und anderer Länder seien nun zu hoch für den Verlad und somit der Tunnel zu klein gebaut wurde nicht gar nicht wie geplant/beabsichtig genutzt werden kann. Stimmt das oder ist das bloss ein Chauffeuren Gerücht?
    • 7immi 07.01.2016 14:19
      Highlight Highlight gemäss meinen infos sind die schweizer und eu- richtlinien betreffend höhe und breite identisch. über vier metern höhe und oder überbreite muss man ein gesuch stellen (ausnahmetransport). bei den fahrzeuglängen und -gewichten gibt es aber unterschiede (wegen passstrassen, brücken, etc. ) dies sollte aber kein problem darstellen beim bahnverlad...
    • trio 07.01.2016 14:31
      Highlight Highlight Nicht der Basistunnel ist zu niedrig, aber einige Tunnels auf der Transitstrecke sind in der Tat knapp bemessen. Soviel ich weiss... Das Problem liesse sich mit einem neuen, extra tiefen Güterwagen lösen. Allerdings ist das irgendwie auch nicht 100% zufriedenstellend.
    • fuegy 07.01.2016 14:39
      Highlight Highlight Also gibt es tatsächlich Probleme mit den Abmessungen der LKW und internationalen Normen. Das heisst, dass die zu teuer geratene Neat gar nicht funktioniert und somit die Funktionalität des Verlads grundsätzlich in Frage gestellt werden kann/muss?
      Was passiert wenn die LKW in aus dem EU Raum in Zukunft noch 10cm höher werden aus x welchen Gründen, war dann die ganze Neat umsonst?
      Ich kenne mich mit den Details zu wenig aus, deshalb die "dummen" Fragen, sorry und danke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 07.01.2016 12:26
    Highlight Highlight Die sache mit dem bahnverlad klingt sehr spannend. Die schweiz würde ein neues zeitalter der alpenquerung einläuten. Die erbauten anlagen können auch weiterhin genutzt werden und die nord/südkapazität steigern und gleichzeitig emissionen und geld massiv einsparen. Eine win/win situation. Ein zweites loch hingegen kostet das vielfache und steigert die kapazität und umweltbelastung. Es ist eine frage der zeit, bis beide röhren voll im betrieb sind. Wir haben ein jahrhundertprojekt realisiert (neat). Nun sollten wir es nutzen und es nicht torpedieren. Den kommenden generationen zuliebe.
    • weibel 07.01.2016 12:53
      Highlight Highlight Frau oder Herr 7immi, ich stelle fest, dass wir wenigstens bis am 28 Februar das gleiche Ziel verfolgen: die Ablehnung der Vorlage des Bundesrates. Alle Argumente, die ich hier vorbringe, verfolgen dieses Ziel. Bis am 28. Februar sind wir einig.

      Natürlich richten sich meine Argumente an einem anderen Publikum. Aber ich denke, dass es für unseres gemeinsamen Ziel gut ist. Eisenbähnler muss man für den 28. Februar nicht überzeugen, sie sind es schon lange. Die, die man überzeugen muss, dass der Vorschlag des Bundesrates abgelehnt sein muss, sind eben die Anderen.
  • fuegy 07.01.2016 08:09
    Highlight Highlight Wie sehen eigentlich die Bahnanschlüsse/ Verladestellen in Deutschland/ Italien aus, sind diese fertig und bereit für den Betrieb? Sind diese für einen erhöhten Betrieb bei der Sanierung des Tunnels ausgelegt? Wenn der Basistunnel Saniert werden muss (in ... Jahren), wie funktioniert der Verlad in dieser Zeit?
    Welches ist die effizienteste Lösung mit dem meisten Nutzen für die Schweiz, in erster Linie, und für die betroffenen Nachbarländer?
    Von rechts, links, grün kommen sehr verschiedene Zahlen, je nach pro oder contra 2. Röhre aber wer ist an der Realität am nächsten dran?
    • trio 07.01.2016 10:31
      Highlight Highlight Die Deutschen und Italiener hinken gewaltig hinterher mit ihren Ausbauten. Aber grundsätzlich müssen wir für uns schauen, d.h. Verladestationen in Basel und Ciasso.
    • fuegy 07.01.2016 11:23
      Highlight Highlight @trio: Ok, wie soll das denn funktionieren, wenn Basel bis Ciasso alles läuft, gibt es dann nicht ein Problem wenn die Anschlüsse nicht bereit sind? Würde sich der Stau dann nicht vom Gotthard nach Basel und Ciasso verschieben? Ich kenne die Details des Projektes zu wenig, sorry. Aber das wäre dann einfach eine Verschiebung des Staus, innerhalb der Schweiz und somit nicht sehr sinnvoll, oder? Ist es nicht so, dass der Verlad nur dann richtig funktionieren kann, wenn auch die Anschlüsse ausserhalb der Schweiz fertig sind? Ist es nicht etwas kurzsichtig, nur für "uns" zu schauen?
    • trio 07.01.2016 14:45
      Highlight Highlight Klar wäre es optimal wenn die Anschlüsse schon fertig wären, sind sie aber nicht. In Italien steuert die Schweiz sogar einen namhaften Betrag an die Fertigstellung bei. Wenn wir jedoch wenigstens dafür sorgen, dass die RoLa von Basel bis Ciasso funktioniert, verringert sich die Anzahl Durchfahrten durch die Schweiz. Stau droht ja nicht nur am Gotthard, so wird ein grosser Teil der Strassen entlastet. Für mich ist das überhaupt nicht kurzfristig gedacht.
  • VVS 06.01.2016 23:44
    Highlight Highlight Also mal Schlichtweg für alle die den NEAT Tunnel als Ausweichstelle fördern wollen!Stellt euch vor der Tunnel wäre für den Personen- und Güterverkehr der SBB gedacht.
    Was die SBB mit 5Mio. an Steuerngeldern macht, liegt in der Entscheidung der SBB und nicht des Steuernzahlers!
    Und für die Kapazität zu erreichen und alle 7,5 Minuten einen Zug in eine Richtung zu schicken ist noch relativ heiss, wenn mind. jede Stunde noch die SBB ihren Tunnel nutzen will.
    Hmm blöd gelaufen wenn mal ein Zug feststeckt.
    • trio 07.01.2016 10:50
      Highlight Highlight Was für ein wirrer Kommentar. Ich versuche dennoch darauf einzugehen.
      Der NEAT Tunnel ist extra für Personen- und Güterverkehr konzipiert worden. Die Ausweichroute bildet der alte Strassentunnel, welcher auch alle 7,5 min einen Zug durchlassen kann.
      Bleibt ein Zug stecken, wären die Konsequenzen etwa ähnlich, wie wenn ein Lastwagen im Strassentunnel stecken bleibt.
      Wie sie auf die 5Mio kommen weiss ich auch nicht, dieser Betrag spielt bei dem ganzen Projekt jedoch keine grosse Rolle. Wenn man bedenkt das eine 2.Röhre mehr als 2 Milliarden (2000 Millionen!!!) teurer wird.
    • VVS 08.01.2016 12:59
      Highlight Highlight Also nach deiner Meinung sollte man die NEAT voll auslasten.
      Dein Kommentar wirkt auch sehr logisch, wenn man bedenkt das man eine grössere Abnutzung hat!
      Übrigens am Sonntag ist LKW-Fahrverbot.
      Wann staut es dann wohl am meisten?
      Am Sonntag wenn alle von einem Wochenend-Tripp zurück kommen.
      Da du nicht scheinst aus der Gegend zu kommen, würde ich dir empfehlen durch den Seelisbergerertunnel zu fahren. Jetzt sollte man nur noch wissen was der alles kann. Und was der schon für Situationen bewältigt hat.
      Blöd wenn man nur oberflächlich schaut.
  • Kookaburra 06.01.2016 22:21
    Highlight Highlight Die SBB-Cargo würde auch ohne neuen Tunnel wohl nie rentabel:)

    Und die EU sucht doch nur ein neues Loch... Wenn wir es einfach geben, kommt das für mich einer Vergewaltigung gleich, wenn wir es teuer bezahlen lassen, haben wir wenigstens ein Bisschen was davon. (Bücken müssen wir uns wohl einewäg:)

    Denn es geht kaum ohne. Wir müssen sehr, sehr viele Strassen ausbauen. Die Rechten träumen vielleicht von einer 6 Mio Schweiz, aber die Linken meinen, man könne einfach 10 Mio in eine 6 Mio Schweiz zwängen...
    • jk8 07.01.2016 07:38
      Highlight Highlight Beim Gotthard geht es nicht um irgendwelche Millionen in der Schweiz (übrigens, wir haben etwa acht, nicht sechs) sondern um die Millionen Lastwagen aus der EU.
  • Wilhelm Dingo 06.01.2016 21:19
    Highlight Highlight Mit der 2. Röhre kommt die Kapazitätserweiterung wie das Amen in der Kirche. Wenn nicht vom TCS dann von der EU.
    • tinmar 07.01.2016 06:33
      Highlight Highlight die EU darf solche Sachen entscheiden? Jetzt auch das neue Feindbild der Ökos?
    • Wilhelm Dingo 07.01.2016 08:08
      Highlight Highlight @tinmar: Stell Dir vor die Schweiz hat zwei Röhren lässt aber nur die halbe mögliche Kapazität durch. Was denkst Du was die EU dann machen wird? Es ist nicht mein Feindbild EU sondern eine realistische Abschätzung was kommen kann. Mein 'Feindbild' ist eher eine vom überbordenden Verkehr belastete Schweiz.
    • tinmar 07.01.2016 09:18
      Highlight Highlight Eine Invasion?

      ... oder gibt es etwa auch Schweizer, die gerne eine 2te Röhre hätten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • weibel 06.01.2016 19:33
    Highlight Highlight Dieses Jahr wird der Basistunnel in Betrieb genommen, das für sehr wahrscheinliche Folge haben wird, den alten Bahntunnel trocken zu legen. Da die Portale des Bahntunnels ganz nahe von diesen des Strassentunnels liegen, auf den beiden Seiten des Gotthards, schlage ich vor, den Bahntunnel in einer neuen Autobahnröhre umzubauen. Das ist viel einfacher als eine neue Röhre zu bohren, kostet die Hälfte (1,4 Milliarden, gegen 2,8), ist umweltfreundlicher (660'000 m3, gegen 2'200'000), verläuft in 6 Jahren (gegen 12), ist also viel gescheiter als die Lösung des Bundesrates, die abgelehnt werden muss.
    Benutzer Bild
    • Knut Knallmann 06.01.2016 20:28
      Highlight Highlight Es wird zwar nicht über ihr Vorschlag abgestimmt, aber es ist ein Beispiel dafür, wie viele alternative und innovative Lösungsvorschläge, dass es eigentlich gäbe. Die vom Bundesrat gewählte Lösung ist zweifellos die einfachste, aber auch die mutloseste und teuerste. Ich denke der Staatskasse würde ein erfolgreiches Referendum guttun. Ich sehe bei ihrem Vorschlag einfach ein Problem: Ich habe grosse Zweifel daran, dass die SBB die Bergstrecke verfallen lassen werde. Als Ausweichstrecke und regionale Verbindung hat sie auch in Zukunft eine hohe Bedeutung...
    • weibel 06.01.2016 20:42
      Highlight Highlight “Sobald der Basistunnel geöffnet ist, werden Sie kein einziger Frachtzug der SBB Cargo durch die alte Scheitelinie fahren.” Nicolas Perrin, CEO SBB Cargo, 24Heures, 10 avril 2014.
      "Die Linie wird nicht mehr vorsorglich unterhalten, sondern nur von Fall zu Fall repariert würde". Philippe Gauderon, Leiter Infrastruktur, Konferenz IGöV Waadt, 22. September 2015.
      Bis Ende 2017 haben die SBB noch die Konzession. Man wird während diesem Jahr den restlichen Bahnverkehr messen können. Wer wird denn nach Eröffnung des Basistunnels noch über den Berg – und vor allem durch den Berg fahren wollen?
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wasmeinschdenndu? 06.01.2016 19:16
    Highlight Highlight Man sollte, überall da wo es gute Bahnnetze hat, den LKW-Transport verbieten und nur noch für Expressgüter zulassen!
    Nein zur teuren und unnötigen 2. Gotthardröhre!
    • Saul_Goodman 06.01.2016 21:21
      Highlight Highlight also am lltschberg fahren auch noch stündlich züge über die alte linie... alle öv nutzer die bspw. nach andermatt/sedrun/goms/airolo usw. reisen möchten werden diese strecke auch weiterhin brauchen.
  • User01 06.01.2016 19:03
    Highlight Highlight Ohne für oder gegen die zweite Röhre zu sein, würde mich der berechnete Schadstoffausstoss der Staulawine(n) vor dem Gotthard interessieren. Gibt es dazu irgendwo etwas?
    • Peter 06.01.2016 19:41
      Highlight Highlight Ich werde der Frage nachgehen, vermute aber, dass es kaum verlässliche Zahlen gibt.
  • trio 06.01.2016 19:02
    Highlight Highlight ich verstehe nicht wie man da noch überlegen muss. Eine Sanierung mit Bahnverlad kostet 1/3 und ist 10 Jahre schneller fertig im Vergleich zur 2. Röhre!
    • Toerpe Zwerg 07.01.2016 06:51
      Highlight Highlight Und muss fuer jede Sanierung ...
    • trio 07.01.2016 10:27
      Highlight Highlight Eine Sanierung alle 40 Jahre!
  • Semper 06.01.2016 18:57
    Highlight Highlight Wir brauchen diese zweite Röhre, damit das Tessin nicht völlig abgeschnitten ist vom Rest der Schweiz.
    • stadtzuercher 06.01.2016 19:33
      Highlight Highlight Die zweite Röhre ist nicht für den Tessin, für den reicht eine Spur völlig. Die zweite Röhre ist für die EU und den EU-Transit.
    • 2sel 06.01.2016 19:58
      Highlight Highlight Und für diesen Transitverkehr gibt es schon lange die Möglichkeit von Basel bis Ciasso auf die Bahn zu verladen. Anscheinend ist die Straße immer noch zu "billig". Abgesehen davon ist der Gotthard nicht die einzige Transitroute von Nord nach Süd, über Österreich und den Brenner gibt's auch eine Alternative...
    • Knut Knallmann 06.01.2016 20:10
      Highlight Highlight Abgschnitten? Für was bauen wir eigentlich ein 8 Milliarden teures Loch ins Gotthardmassiv? Der Autotunnel ist primär eine Transitachse... Ich glaube das Tessin ist während ein paar Jahren auch mit weniger Transitlastwagen lebensfähig. Der Transitverkehr gehört sowieso grundsätzlich auf die Schiene und für die heimischen Bedürfnisse reicht ein Autoverlad und die zusätzliche Kapazität durch den Basistunnel problemlos aus. Ich sehe schlicht nicht ein, warum der Steuerzahler 3 Milliarden für einen ungestörten Transitgüterverkehr während der Bauphase aufbringen soll...
  • Saul_Goodman 06.01.2016 18:33
    Highlight Highlight über was wäre wenn kann man lange nachdenken. klar ist nur eines: die variante über die wir abstimnen ist die dümmstmögliche lösung überhaupt. grosse kosten ohne nutzen. deshalb ganz klar ein nein!
    • Switch_on 06.01.2016 21:23
      Highlight Highlight Dazu kommt, dass wir seit Jahren über Energiewende (auch wenn dies nur indirekt damit zu tun hat) und über Klimaschutz reden, aber der mögliche Bau fördert noch den CO2-Ausstoss.
  • Steebr 06.01.2016 18:26
    Highlight Highlight Bundesverfassung Art. 84 Alpenquerender Transitverkehr Abs. 3:
    "Die Transitstrassen-Kapazität im Alpengebiet darf nicht erhöht werden. [...]"
    Der Bau einer 2. Röhre ist verfassungswidrig, denn mit Kapazität ist auch die Infrastruktur gemeint.

    Falls die 2. Röhre angenommen wird, ist es ein Gesetz, dass die Röhre nur einspurig befahren wird und somit kann das Parlament darüber verfügen und nicht das Volk.

    Dazu kommt: eine 2. Röhre zu bauen ohne etwas von der EU zu forden, ist nicht geschickt! Eine 2. Röhre dafür die Alpentransitbörse einführen, das wär ein gutes Geschäft.
  • kEINKOmmEnTAR 06.01.2016 17:51
    Highlight Highlight Wenn die zweite Röhre gebaut wird kommt die EU in 10/20 Jahre um die Ecke und zwingt uns zweispurig zu fahren.

    Dann ist der Bundesrat wieder in der Bresche zwischen EU und Verfassung wählen zu müssen.
    Wollen wir das wirklich herbeiführen?
    • 2sel 06.01.2016 18:20
      Highlight Highlight Wir haben einer Milliarden-schweren NEAT zugestimmt, die die Bahnkapaziät am Gotthard wohl mehr als verdoppelt. Warum sollte nun ein "Luxusaubau" des Gotthard Strassentunels befürwortet werden, der eine Kapazitätsteigerung des Straßenverkehrs offen lässt? Gefahren in einem Tunnel gibt es immer, eine Frontalkollision ist jedoch eher selten. Viel mehr geht die Gefahr von brennenden Fahrzeugen aus. Diese Gefahr wird durch "Wärmescanner" an beiden Tunnelportalen minimiert. Auch im heutigen Zustand hat der Gotthard Strassentunel mit seinem separaten Fluchtstollen einen hohen Sicherheitsstandart.
    • Gipfeligeist 06.01.2016 18:22
      Highlight Highlight Was intressiert es die EU wieviele Spuren der Tunnel hat? Es steht im interesse von ganz Europa das die Nord-Süd Achse flüssig mit Gütern befahren wird...
    • 2sel 06.01.2016 19:10
      Highlight Highlight @sebi25 dem widerspricht niemand. Nur genau wie das zu geschehen hat, können wir immer noch selbst bestimmen...

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