Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Ruth Dreifuss: «Ich verstehe, dass Frauen Mühe haben mit der Vorlage.» Nicole Nars-Zimmer

«Die Jungen werden ausgebeutet»: So will Dreifuss die AHV umpflügen

Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss will die Generationengerechtigkeit in der zweiten Säule wiederherstellen, verteidigt die Erhöhung des Frauenrentenalters und sagt, wie die Abstimmung ausgeht.

Doris Kleck / Nordwestschweiz



Ruth Dreifuss kämpft für die Reform der Altersvorsorge. In Interviews, auf Podien oder in der «Arena» des Schweizer Fernsehens. Wir treffen die Alt-Bundesrätin im Liestaler «Guggenheim». Beim Eigentümer des Kulturlokals erkundigt sie sich nach der Geschichte des Hauses. Wo einst ein Viehhändler geschäftete, treten heute Künstler auf. Die Guggenheims, erzählt Dreifuss, kämen aus ihrer Heimatgemeinde: dem aargauischen Endingen.

Früher mischten sich Alt-Bundesräte nicht in die Tagespolitik ein: Von «servir et disparaître» scheinen Sie nicht viel zu halten.

Ruth Dreifuss: Kaspar Villiger hat das oft gesagt. Mein Motto ist: «Je continue à servir.» Nur die Funktion ist eine andere.

Sie machen Kampagne für die Altersvorsorge 2020. Weshalb?

Ich habe mein Leben lang Sozialpolitik gemacht: Vor, während und nach meiner Zeit im Bundesrat verteidigte ich immer dieselben Ideen.

Die letzte Reformerin

22 Jahre liegt die letzte erfolgreiche Revision der Altersvorsorge zurück: Ruth Dreifuss war für die 10. AHV-Revision als Bundesrätin verantwortlich. Die Reform brachte für die Frauen erhebliche Verbesserungen – doch sie zahlten mit der Erhöhung des Frauenrentenalters von 62 auf 64 Jahre auch die Rechnung dafür. Dreifuss macht ihren Ärger über diesen Parlamentsentscheid öffentlich publik und erntete starke Kritik dafür. Dreifuss wurde 1993 als zweite Frau und erste Jüdin in den Bundesrat gewählt. Die Umstände waren aussergewöhnlich: Sie erfolgte nach der Nichtwahl von Christiane Brunner – ihrem politischen Zwilling - und heftigen Frauenprotesten. Der gewählte Francis Matthey wurde zum Verzicht auf das Amt gedrängt. Dreifuss war vor ihrer Wahl Sekretärin des Gewerkschaftsbundes. Ende 2002 trat sie aus dem Bundesrat zurück. Sie ist 77-jährig, wohnt in Genf und setzt sich heute stark für die Legalisierung von Cannabis ein.

Keine Altersmilde? Sind Sie noch immer die «militante Gewerkschaftsaktivistin», wie Pascal Couchepin Sie nennt?

Natürlich. Pascal Couchepin meint das als Kompliment. Er respektiert meine Haltung.

Sie sind Feministin. Verraten Sie mit Ihrem Einsatz für die Reform und damit für das höhere Frauenrentenalter nicht die Frauen?

Wir brauchen mehr Einnahmen, um die erste und die zweite Säule zu stabilisieren. Die Frauen leisten einen grossen Beitrag für die Reform ...

.... 1.2 Milliarden Franken spart die AHV dank der Erhöhung des Frauenrentenalters.

Ja, aber die Erhöhung der Mehrwertsteuer fällt noch viel stärker ins Gewicht. Die AHV erhält dadurch zusätzlich 2.1 Milliarden Franken. Die höheren Lohnabgaben und Beiträge für die berufliche Vorsorge und AHV zahlen sowohl Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer. Auch der Bund erhöht seinen Beitrag für die AHV. Diese Lastenverteilung ist breit: Alle nehmen Teil an der Konsolidierung der Altersvorsorge.

Die Linke sagte immer: Ohne Lohngleichheit kein Frauenrentenalter 65.

Ich verstehe, dass Frauen Mühe haben mit der Vorlage. Bei der Lohn- und Chancengleichheit liegt noch vieles im Argen.

«Mit einem Nein gewinnt man bei der Lohngleichheit keinen Rappen.»

Die Frauen geben ihr letztes Pfand aus der Hand.

Wer von Pfand redet, hat eine falsche Vorstellung von der Realität. Rentenalter und Lohngleichheit werden nicht am selben Tisch verhandelt. Das eine kann nicht gegen das andere eingetauscht werden. Die Lohngleichheit muss in den Betrieben eingefordert werden.

Sie hatten einmal einen Tag initiiert, an dem die Frauen ihren Lohn auf ihrem Badge offenlegten.

Das ist eine sehr wirkungsvolle Massnahme. Nur mit Transparenz lässt sich Lohngleichheit erreichen.

Wenn es so einfach ist: Braucht es überhaupt neu Gesetze zur Lohngleichheit?

Ja. Der Bundesrat will Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern zu Lohnanalysen verpflichten. Der Ansatz ist richtig, aber zu wenig griffig. Wir brauchen Lohnanalysen auch für kleinere Firmen und Sanktionsmöglichkeiten. Aber nochmals: Mit einem Nein zur Altersreform gewinnt man bei der Lohngleichheit nichts. Keinen Rappen.

Warum soll eine 60-Jährige Kassierin Ja zur Reform sagen?

Mit der Vorlage wird das Rentenalter flexibilisiert. Man kann drei statt zwei Jahre früher pensioniert werden und die Rente wird weniger stark gekürzt als heute. Dank dem AHV-Zuschlag von 70 Franken können fast die Hälfte der Frauen weiterhin mit 64 in Pension gehen – mit der gleichen Rente wie heute. Zudem bringt die Vorlage viele Anpassungen, die den Frauen nützen. Etwa, dass in der beruflichen Vorsorge kleinere Löhne, Teilzeitarbeit oder mehrere Jobs berücksichtigt werden. Mehr Frauen werden besser versichert werden. Oder dass Menschen, die kurz vor der Rente arbeitslos werden, in ihrer Pensionskasse versichert bleiben, ihr Anspruch auf Rente weiter besteht und sie nicht gezwungen werden, ihr Kapital zu beziehen.

Bei der 10. AHV-Revision wurde das Frauenrentenalter von 62 auf 64 Jahre erhöht. Mit einer ungewöhnlichen Aktion hatten Sie als zuständige Bundesrätin das Parlament in einem offenen Brief für diesen «unnötigen Schnellschuss» kritisiert.

Die Revision brachte für die Frauen lange geforderte Fortschritte: Sie erhielten eine eigene Rente und die Betreuungs- und Erziehungsarbeit wurde anerkannt. Doch im letzten Moment erhöhte das Parlament das Frauenrentenalter. Die Frauen erhielten sofort die Rechnung für die Reform. Ich wollte damals die Erhöhung des Rentenalters in der nächsten Revision anpacken zusammen mit dem flexiblen Rentenalter und der erleichterten Frühpensionierung für Menschen mit kleinen Einkommen. Von mir wird man nie den Satz hören, die Angleichung des Rentenalters sei eine Errungenschaft der Gleichstellung. Aber ich empfinde das gleiche Rentenalter auch nicht als unerträglich.

Bei der Einführung der AHV 1948 war es eine Realität.

Ja, später hat man das Rentenalter heruntergesetzt, weil alleinstehende Frauen krass benachteiligt waren. Die Ehe wurde bevorzugt. Sobald der Mann 65 Jahre alt war und die Ehefrau 60, bekam der Ehemann eine um die Hälfte höhere Rente. Dafür verantwortlich war das traditionelle Familienbild, das hinter der AHV steckte.

1995 war das Frauenrentenalter ein riesiges Thema, die Gewerkschaften lehnten deswegen die 10. AHV-Revision ab. Heute ist es lediglich ein Randthema. Weshalb?

Ich glaube nicht, dass es nebensächlich ist. Aber die Gewerkschaften haben die Altersvorsorge 2020 genau analysiert und festgestellt, dass sie ausgeglichen ist. Und wenn ich an die 10. AHV-Revision zurückdenke: Sie war ein Erfolg. Niemand wirft mir heute vor, dass ich mich dafür eingesetzt habe – auch die Gewerkschaften nicht.

Sind Sie im Nachhinein froh, dass das Rentenalter schon damals heraufgesetzt worden ist?

So wurde die AHV stabilisiert und konnte, trotz 20 Jahren politischer Blockade, im finanziellen Gleichgewicht bleiben.

Sind Sie eigentlich stolz auf die 10. AHV-Reision?

(zögert). Ja, aber nicht so sehr als Bundesrätin, sondern als Gewerkschafterin und Feministin. Der ursprüngliche Vorschlag des Bundesrates war noch sehr im traditionellen Familienbild verhaftet. Wir hingegen wollten einen autonomen Rentenanspruch, das Splitting und die Erziehungsgutschrift. Am Schluss war die Reform eine Errungenschaft der Frauen.

Weshalb sollen die Jungen der Altersvorsorge 2020 zustimmen?

Aus einem existenziellen Grund: Wegen der längeren Lebenserwartung genügt in der zweiten Säule das angeäufnete Kapital der jetzigen Pensionierten nicht mehr, um ihre Renten zu bezahlen. Woher nimmt man also das Geld? Von den Jungen! Diese Umverteilung widerspricht der Idee der zweiten Säule. Die Jungen sparen für sich selbst und nicht für die Rentner. Das Gleichgewicht zwischen den Generationen muss wieder hergestellt werden. Deshalb muss der Umwandlungssatz – welcher die Höhe der Rente bestimmt – sinken.

Die Senkung des Umwandlungssatzes ist unbestritten. Das Problem ist, dass die Jungen den Ausbau der AHV teuer bezahlen werden. Trotz der Reform wird die AHV 2027 bereits wieder rote Zahlen schreiben.

So weit wird es nicht kommen, weil es bis dann eine neue Reform geben wird.

Wie wollen Sie das Loch stopfen?

Es wird notwendig sein, die Einnahmen zu erhöhen. Weil ein Leistungsabbau die Altersarmut zurückbringen würde.

Das heisst im Klartext, die Mehrwertsteuer oder die Lohnabgaben werden erhöht oder der Bund gibt mehr Steuergelder für die AHV aus?

Genau. Aber schauen wir uns die Entwicklung während der letzten 70 Jahre an. Die AHV wurde im Durchschnitt alle fünf Jahren reformiert, das heisst verbessert. Wir werden von anderen Ländern um dieses stabile Sozialwerk beneidet. Die AHV ist anpassungsfähig. Dank dem Umlageverfahren kann man das System in Nullkommanichts sanieren.

Erhöhen die finanziellen Folgen der Reform nicht den Druck, das Rentenalter auf 67 zu erhöhen?

Früher oder später wird die Diskussion über eine Erhöhung des Rentenalters wieder kommen. Allerdings wird sie davon abhängen, ob überhaupt Arbeit für ältere Menschen vorhanden ist. Rentenalter 67 ist nur mittelfristig ein Thema und die aktuelle Reform präjudiziert nichts. Sie ist dringend, hauptsächlich weil die berufliche Vorsorge aus dem Lot gekommen ist.

Auch die AHV braucht Geld.

Ja, aber bei der AHV kann man schneller reagieren. Reformen in der zweiten Säule entfalten ihre Wirkung nur langsam. Um Kapital anzusparen, braucht man Zeit. Die AHV geriet noch nie in Schieflage.

Bundesrat Alain Berset sagt: «Bei einem Nein gibt es für die Jungen vielleicht keine AHV mehr.»

Das war nicht der klügste Satz. Drohen ist immer schlecht in der Politik.

Haben Sie ihm das gesagt?

Nicht direkt. Aber wissen Sie, weshalb ich im Zusammenhang mit dem Frauenrentenalter 1994 einen offenen Brief veröffentlichte? Der «Blick» hatte folgenden Plakataushang gemacht: «Rentner, bekommst du noch deine Rente?» Ich geriet derart in Rage, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Verunsicherte Leute riefen mich mitten in der Nacht an. Man darf den Leuten keine Angst machen.

Die Altersvorsorge 2020 schafft zwei Klassen von Rentnern.

Die aktuellen Rentner bekommen den AHV-Zuschlag von 70 Franken nicht, weil sie auch nicht von der Senkung des Umwandlungssatzes betroffen sind. Mit der Reform findet eine kleine Verschiebung von der zweiten zur ersten Säule statt, um das Einkommen im Alter nicht zu schmälern. Ich begrüsse diese Stärkung der AHV. Früher sagte man, die zweite Säule sei stabiler. Doch seit zehn Jahren ist das nicht mehr der Fall. Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise erwirtschaften die Pensionskassen zu wenig Rendite. Das Konstrukt ist zerbrechlicher geworden.

Ein Fehlkonstrukt in Ihren Augen?

Die berufliche Vorsorge ist nur unter zwei Bedingungen fair. Erstens, darf es keine Umverteilung zwischen den Generationen geben. Heute werden die Jungen faktisch ausgebeutet. Zweitens müssen die Profite der Lebensversicherer im Pensionskassengeschäft sinken.

Der Bundesrat wollte den Anteil der Erträge, den die Versicherer abschöpfen dürfen, verringern. Das Parlament hat dies abgelehnt, das Thema wurde kaum diskutiert. Hat die Linke versagt?

Das Beispiel zeigt, dass die Vorlage ein Kompromiss ist. Auch die Bürgerlichen haben viele Anliegen durchgebracht, doch sie wollen das nicht Wahrhaben. Sie behaupten, die Reform sei kein Kompromiss. Diese Propaganda ist ungerechtfertigt.

Sie zeichnen ein sehr negatives Bild der zweiten Säule.

Nein. Der dritte Beitragszahler, das Kapital, ist nicht für immer verloren. Wir reden von 800 Milliarden Franken, die investiert sind und Geld abwerfen – momentan einfach zu wenig. Die Krise ist kein Dauerzustand. Aber die Linke muss dafür kämpfen, dass die Versicherer weniger Profite abzwacken.

Die jungen Grünliberalen wollen zwei Ihrer Kernthemen verbinden. Cannabis legalisieren und die Steuereinnahmen der AHV zukommen lassen. Was halten Sie davon?

Die Schweizer Drogenpolitik hat viel im Bereich Gesundheit erreicht. Aber sie muss sich weiterentwickeln. Bei der Entkriminalisierung des Cannabiskonsum ist das Parlament auf halbem Weg stehen geblieben: Statt Gefängnis droht einem Konsumenten einfach eine Busse. Aber warum soll sein Verhalten strafbar sein? Er fügt niemandem einen Schaden zu, höchsten sich selbst. Ich setze mich nicht nur für die Entkriminalisierung des Drogenkonsums ein, sondern auch für die Regulierung des Cannabis. Der Schwarzmarkt muss ausgetrocknet und das Geschäft unter staatliche Kontrolle gebracht werden. Das gilt auch für andere Drogen.

Sie wollen auch Kokain legalisieren?

Im Prinzip Ja, weil es schlimmer ist, wenn der Markt von Kriminellen beherrscht wird. Aber wir können nicht mit allen Drogen gleich verfahren. Nehmen wir den Alkohol: Weil die Reaktionsfähigkeit abnimmt, braucht es eine Promille-Regel für das Autofahren. Der Tabakkonsum beeinträchtigt hingegen den Autofahrer nicht. Wir brauchen unterschiedliche Regeln für unterschiedliche Drogen.

Und dann kann man die Steuereinnahmen der AHV zuführen?

Ich habe lange ausgeholt, weil es mir bei der Drogenpolitik nicht um die Steuereinnahmen, sondern um Gesundheits- und Gesellschaftspolitik geht. Beim Tabak haben die höheren Preise geholfen, den Konsum zu senken. Beim Alkohol wäre ich sehr dafür, die Steuern für Spirituosen zu erhöhen. Leider begrenzen die internationalen Handelsregeln den Spielraum. Die niedrigen Preise für Spirituosen sind eine Katastrophe. Junge Leute können sich für ein paar Fränklein eine Flasche Wodka kaufen und sich kranktrinken. Vielleicht können Steuern auch bei der Drogenregulierung lenkend wirken. Aber das Ziel bliebe die Gesundheit, nicht die AHV-Finanzen.

Mit dem angekündigten Rücktritt von Doris Leuthard ist es denkbar, dass bald nur noch eine Frau in der Regierung sitzt. Was sagen Sie dazu?

Ich glaube nicht, dass die Bevölkerung diesen Zustand lange dulden wird.

Polit-Plakate mit herabsetzender Tiermetaphorik

Eine Neuauflage des grossen Frauenstreiks von 1991?

Why not? Solch ein Rückschritt würde sicher Reaktionen auslösen.

Mobilisiert die Frauenfrage heute noch so stark?

Die jungen Frauen tragen immer noch eine grosse Last. Sie schuften im Beruf, springen in die Kinderkrippe oder zum Einkauf. Vieles hat sich geändert, aber etwas ist gleich geblieben: Wenn das Kind krank ist, dann bleibt meist die Mutter zu Hause und holt später die Arbeit nach. Frauen haben es heute nicht leichter. Aber sie haben ihre Würde und ihr Schicksal viel stärker in der Hand als ihre Mütter und Grossmütter.

Zum Schluss: Wie geht die Abstimmung über die Altersvorsorge aus?

Ich gehe davon aus, dass die Vorlage angenommen wird. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer könnte aber am Ständemehr scheitern. Dann müsste man die Finanzierung neu anschauen. Ohne zusätzliche Einnahmen geht es nicht. (aargauerzeitung.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

121
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jolanda 10.09.2017 13:12
    Highlight Highlight Damals konnte sich der einfache Arbeiter noch Kinder leisten, heute importiert man neue Rentenzahler aus der Ferne. Irgendwie schizophren diese Umverteilung. Die Idee und Umsetzung, denke ich, kommt nicht von der damals noch breiten mittleren Arbeitsschicht. Sondern von Studienabgänger die bei der Wirtschaft und Politik schnell oben mit absahnen wollten. Sind das nicht auch viele aus der 68er Bewegung gewesen, die heute als gut bezahlte Politik- und Wirtschaftspensionäre ihre Gärtchen pflegen. Nicht ohne zwischendurch bei brennenden Themen ihren altklugen Senf dazuzugeben. Ego Fütterung.
  • DerTaran 05.09.2017 08:42
    Highlight Highlight Es wird nicht ohne eine Erhöhung des Rentenalters funktionieren, dass ist doch eine Illusion.
    Was auch Blödsinn ist, dass ausgerechnet die am schwersten vermittelbaren Arbeitnehmer die höchsten Nebenkosten haben.
    Mein Vorschlag, das generelle Rentenalter auf 67 (mindestens) erhöhen, eine Lebensarbeitszeit (~50 Jahre?) einführen und gleichzeitig vernünftige Anreize schaffen und Hemmnisse abschaffen, Menschen über 50 einzustellen.
    Sonderregelungen für körperliche Arbeit müssen dabei auch bedacht werden.
  • Sensenmaa 05.09.2017 06:32
    Highlight Highlight Die Dreifuss ist mir sehr sympatisch.
  • MeinSenf 05.09.2017 06:30
    Highlight Highlight Macht nicht so ein Drama. Als geschiedener Vater lebe ich bereits jetzt vom Existenzminimum von 3500.- ganz gemütlich in der Stadt Zürich (teuerste Sadt der Welt?) 2400.- AHV und 1300.- Pensionskasse werde ich wohl noch zusammenbringen fürs Alter.

    Es wird immer ein paar Gewinner und ein paar Verlierer geben, fürs Gros wird es durchschnittlich jedoch leicht besser. Gibt keinen Grund nicht ein JA in die Urne zu werfen.
  • Horobar 04.09.2017 22:34
    Highlight Highlight Solange die Altersvorsorge wie bisher geregelt ist, muss jede Reform auf eine Kompromiss hinauslaufen. Ob jetzt dieser besser oder schlechter als andere ist, kann ich nicht sagen.
    Ich bin jedoch überzeugt, dass er nur eine begrenzte Zeit halten muss. Durch die Überalterung und den Wegfall von Arbeitsplätzen durch Automatisierung wird die Finanzierung sowieso anders strukturiert werden müssen. Aus einem Generationenvertrag wird ein Gesellschaftsvertrag. Statt nur über die Löhne der Arbeitnehmer und MWS muss ebenfalls Wertschöpfung von Firmen berücksichtigt werden.
  • piedone lo sbirro 04.09.2017 10:37
    Highlight Highlight man müsste die pensionskassen in die pflicht nehmen. es kann nicht sein, dass alle bluten müssen, nur die pensionkassen nicht. aber da sträuben sich die rechten. blocher wurde ja nicht mit der ems-chemie milliardär, sondern mit dem kapital der zwangsversichterten.

    auf drängen von UBS/CS und co. haben viele einen großen teil ihrer pensionskassengelder in lehman brothers-papiere gesteckt und bei der finanzkrise alles verloren - die CEO's haben gleichzeitig millionenboni kassiert, sich vom staat retten lassen, und dazu die verluste und bussen von der steuer abgesetzt!
    • Posersalami 04.09.2017 12:24
      Highlight Highlight Man müsste die PK vor allem auflösen, bzw. den Zwang dort einzuzahlen! Alles in einen Topf und zwar in die AHV! Die Rentenkassen in Europa haben jede einzelne Krise, ja sogar 2 Weltkriege und diverse Währungsreformen ohne Schaden überstanden. KEIN Anlageprodukt kann das von sich sagen. Die PK ist nichts weiter als ein Selbstbedienungsladen der Kassen selbst. Die AHV selbst verursacht 10x weniger Kosten und hat keinen Anlagedruck und muss keine Traumrendite garantieren.

      Wer will kann ja freiwillig einzahlen, wie heute mit der 3ten Säulen.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 13:31
      Highlight Highlight auf drängen von UBS/CS und co. haben viele einen großen teil ihrer pensionskassengelder in lehman brothers-papiere gesteckt

      Soso. Wieviele denn?
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 16:03
      Highlight Highlight Tja @ salami, das kann man so beschliessen. Mit dem Tesultat der vollständigen Abhängigkeit der Rentner von der Zahlungsbereitschaft der Jungen. M.E. ist es eine gute Idee, verschiedene Systeme zu betreiben.

      Ihnen geht es aber sowieso nur vordergründig um Sicherheit und Effizienz, bzw. Überhaupt nicht. Sie möchten stärkere Umverteilung über die Altersvorsorge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk-mal 04.09.2017 10:31
    Highlight Highlight Bin gespannt, ob Watson meine Mitteilung sendet... Als 48er sage ich, dass wir in jungen Jahren nicht soviel Geld hatten um zu Trampen, lange herumstudieren am Studieren, im Ht. Mamma zu leben und erst mit dreissig langsam/bescheiden in die AHV einzuzahlen. Drögele und andere Exzesse zu leben. Ich denke, dass die heutige Generation kaum 9zig, geschweige denn hundert wird. Zudem sind die Jungen unter Dauerstress, lernten nicht gehorchen, man schaue sich die Rekruten heutzutage an:-) All dies heisst: "alles kommt runter, der Bremsweg wird kürzer". Bitte viele Blitze:-)
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 13:30
      Highlight Highlight Jetzt kommts dicke für Sie: Die Jungen heute leisten deutlich mehr als Sie damals leisten mussten, um auf einen anständigen Lohn zu kommen. Das Arbeitsumfeld ist deutlich kompetitiver geworden und in der Schule wird viel mehr Stoff gebüffelt. All dies heisst: Sie hatten es gemütlicher und deutlich einfacher, aber vermutlich nicht die Eier, reisen zu gehen.
    • Liselote Meier 04.09.2017 15:27
      Highlight Highlight Schon gewusst Alkohol ist auch eine Droge.
      Pro Kopf Konsum reiner Alkohol 1884 14.3 L, 1960 10 L, 2015 8.1 L. In der Sparte am sinken in anderen am Steigen.

      Zweitens Sinnfrei zwei verschiedene Zeiten so verallgemeinert zu vergleichen. Da komplett andere Umstände, anderer Mobilitätsfaktor, anderer Technischer Stand usw.

    • Gubbe 04.09.2017 19:16
      Highlight Highlight Herr Zwerg, Das Dicke ist reichlich dünn, welches sie schreiben. Sie sehen vieles negativ. Ein Mechaniker hatte in den 60er Jahren keinen Monatslohn. Wenn er nicht krankheitshalber fehlte, kam er vielleicht auf 750 Fr. monatlich. Ein Flug nach den USA kostete das vierfache. Damals war es ein Abenteuer, mit dem Velo ins Tessin zu radeln. Wenn Sie schreiben, die Arbeiter hatten es gemütlicher sind Sie falsch gewickelt. Alles wurde von Hand getan. In der Schule flogen manche Schlüsselbünde auf Schüler. Damals erhielten die Eltern einen Verweis vom Lehrer - heute ist es umgekehrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 04.09.2017 10:25
    Highlight Highlight Finde es lächerlich, wenn Feministinnen immer von 'Pfand' sprechen, das sie nicht aus der Hand geben wollen. Würden Männer jede Gleichstellung ablehnen, indem sie auf die Wehrdienstpflicht, auf das ungleiche Rentenalter oder die Witwenrente verweisen, würde die Gleichstellung keinen Schritt vorwärts machen.

    Finde es ehrlich gesagt zum kotz..., wie sich gewisse Feministinnen gegen Gleichstellung wehren, sobald die Gleichstellung Ungleichheiten zu Lasten der Männer beheben will.
    • Aglaya 04.09.2017 13:41
      Highlight Highlight Viele (natürlich nicht alle) Männer verweisen ja gerade auf die genannten Punkte und finden darum jede Schlechterbehandlung von Frauen angebracht, nach dem Motto "geht erst mal ins Militär, dann können wir über gleiche Löhne reden".
    • Karl33 04.09.2017 18:40
      Highlight Highlight Aglaya, nur sind Ungleichheiten wie Militär, die AHV, Witwenrente etc im Gesetz verankert. Allfällige Ungleichheiten von Löhnen werden vom Gesetzgeber hingegen nicht vorgeschrieben, und können, sofern nachweisbar nur auf das Geschlecht zurückzuführen, eingeklagt werden. Gleichstellung tut also jetzt effektiv mal dort not, wo unser Staat die Geschlechter diskriminiert. Sofern man Gleichstellung tatsächlich will und nicht nur so tut, gell...
  • piedone lo sbirro 04.09.2017 10:20
    Highlight Highlight der neoliberalen SVP sind die interessen der versicherungsbranche bestimmt näher, als das wohlergehen der versicherten. oder kennen sie eine SVP-initiative, die das los des "einfachen mannes" verbessert hätte?

    die kompetenz der SVP liegt bestimmt nicht bei der energie-, finanz und sozialversicherungspolitik. wie die vielen verlorenen abstimmungen belegen. ihre kompetenz liegt eindeutig bei "ausländer raus"-themen.
    oder hat die SVP jemals eine andere abstimmung gewonnen?

    weshalb wollten SVP/FDP den firmen milliarden an steuern erlassen (USR III) statt der AHV zukommen lassen?
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 13:23
      Highlight Highlight Die SVP ist weder neo noch liberal.
    • piedone lo sbirro 04.09.2017 17:10
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      ihre hilflosigkeit könnte grösser nicht sein. ihr problem ist, dass sie auf meine obige letzte frage keine hieb und stichfesten argumente finden.

      sind sie sich eigentlich sicher, dass sie es als palmwedler der geldelite eines tages selber zum multimillionär schaffen?
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 22:36
      Highlight Highlight Sie sind derart in ihrem ideologischen Schützengraben eingegraben, dass Sie alles, was nicht mit Ihnen im Graben hockt als Feind ansehen.

      Meine politische Position ist der natürliche Feind der Geldelite - aber eben, aus dem Schützengraben ist der Horizont sehr eng.
    Weitere Antworten anzeigen
  • oliversum 04.09.2017 09:43
    Highlight Highlight Warum zum Teufel halten die meisten Journalisten Alt-Bundesräten vor, dass sie sich nicht in die Tagespolitik einzumischen hätten, bei Blocher nehmen sie es aber einfach hin?
    • Posersalami 04.09.2017 12:26
      Highlight Highlight Weil der Blocher sakro sankt ist und wahrscheinlich irgendwie auch das Blättchen hier mitfinanziert.
  • Gubbe 04.09.2017 09:22
    Highlight Highlight Frau Ruth Dreifuss hat sich sehr gut in all diese Artikelchen reingelesen. Das sollte BR Berset auch tun. Vielleicht würde auch er merken, dass diese, seine Reform ein Nullnummernspiel ist. Ich bin immer noch dagegen, dass die AHV mit der PK aufgerechnet wird. Ohne PK und Erspartem, kann mit den 70 Fr. mehr keiner leben. Dann bleibt der Gang zu den Ämtern für eine Ergänzungsleistung nicht erspart. Für viele Rentner ist es eine Zumutung zu hören, was unsere Einwanderer ohne je irgendwo eingezahlt zu haben, tausende von Franken jeden Monat bekommen.
  • dorfne 04.09.2017 09:22
    Highlight Highlight Ehrlich: als ich hörte, dass man 70 Fr. mehr AHV-Rente auf die Reform packen will, war mein erster Gedanke: jetzt will man eine Sparvorlage und baut gleichzeitig die AHV aus. Und das wenige Monate nachdem das Volk Nein gesagt hat zu 10% mehr AHV für Alle. Dann sah ich ein: Die AHV darf nicht zu Gunsten der 2. Säule geschwächt werden, wenn schon das Rentenalter für die Frauen steigt (was o.k. ist). Mein Gedanke war und ist: das dem Volk zu vermitteln wird sehr schwierig. Und ich befürchte diese 70 Fr. plus bringen die Vorlage zum Absturz.
  • piedone lo sbirro 04.09.2017 09:00
    Highlight Highlight die USR II war ein raubzug gegen die AHV. statt 200'000 AHV-pflichtigen lohn, kann sich heute ein unternehmer die hälfte davon als steuerbefreite dividende auszahlen. seither werden millionen AHV-befreit ausbezahlt. die USR-II-befürworter waren übrigens die gleichen leute, die gegen die rentenreform sind.

    wie kann ein volk so töricht sein, und seiner eigenen vorsorge die mittel entziehen? ohne die zuwanderung wäre die AHV schon lange auf dem sterbebett.

    welcome to FDP/SVP!

    https://tageswoche.ch/politik/merz-und-der-milliarden-schaden/
    • piedone lo sbirro 04.09.2017 12:04
      Highlight Highlight die zuwanderer bezahlen ein vielfaches mehr.

      bei der einheimischen bevölkerung bezahlen 3 aktive für einen passiven. bei den zuwanderer ist das verhältnis 9:1
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 13:22
      Highlight Highlight Dass die Doppelbesteuerung des Kleinunternehmers gemildert wurde ist sachlich schon in Ordnung, aber man hat es verpasst, im Gegenzug alle Kapitaleinkommen Privater der AHV zu unterstellen. Das ist ein unverzeihlicher Fehler. Die USR3 sollte das korrigieren. Es darf nicht sein, dass Kapitaleinkommen gegenüber Arbeitseinkommen privilegiert werden.
    • Aglaya 04.09.2017 13:44
      Highlight Highlight Das mehr Einwanderer einzahlen als beziehen liegt unter anderem auch daran, dass sich viele nach einer gewissen Zeit einbürgern lassen und dann als Schweizer die Rente beziehen.
  • Mischa Müller 04.09.2017 08:44
    Highlight Highlight Die Altersarmut, hauptsächlich von ehemaligen Fremdarbeitern, ist in CH extrem gross! Schaut Euch internationale Statistiken an! Ich bin gegen diese Reform, weil sie vom eigentlichen Problem, also dem unfairen 3 Säulensystem, ablenkt. Ich bin langfristig gegen Spekulationen mit der Pensionskasse und für eine “Volkspension“ worin alle drei Säulen gerecht für alle Pensionierte enthalten sind. Nur damit unsere zarte Jugend eine “AHV-Garantie“ bekommt, müssen die heutigen 50jährigen Fremdarbeiterinnen in die Altersarmut schlitteln? NEIN.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 09:21
      Highlight Highlight Wie messen Sie "gerecht"?
    • Hierundjetzt 04.09.2017 09:24
      Highlight Highlight Jetzt müssen wir Dein Post etwas ordnen. Was sind für Dich "Fremdarbeiter"? Jede alleinstehende Person erhält max 2400.- AHV wenn Sie 45 Jahre einbezahlt hat. Wenn es Dir nicht reicht gibts Ergänzungsleistungen. Wenn Du heute 65 hast Du im 1972 mit arbeiten begonnen. Seit 1985 gibts die Pensionskassen.

      Das heisst als "Fremdarbeiter" hattest Du 30 Jahre Zeit deine 2 Säule anzusparen. Ausreichend für eine gute Altersvorsorge

      Es liegt in der Eigenverantwortung eines jeden sich über seine Altersvorsorge zu informieren.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 10:47
      Highlight Highlight Können Sie diese Internatioalen Statistiken zugänglich machen (verlinken)? Merci!
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 04.09.2017 08:38
    Highlight Highlight "2027 schreibt die AHV wieder rote Zahlen"
    Antwort: "Dann müssen wir die Einnahmen erhöhen"

    Diese krasse Salamitaktik geht mir gewaltig auf die Nerven. Vor allem das dann noch gleichzeitig die AHV mit 840.- pro Jahr ausgebaut wird, schon fast ein Frechheit...

    Aber das Stimmvolk wird das in 10 Jahren schon vergessen haben!
    • Tsunami90 04.09.2017 09:03
      Highlight Highlight Eigentlich sollten wir alle 4 bis 5 jahre die AHV reformieren. Bis 2027 ist noch genügend Zeit.
    • FrancoL 04.09.2017 10:52
      Highlight Highlight Wenn Du in der Schweiz lebst, dann solltest Du wissen, dass wir das Land der kleinen Schritte sind und nicht HEUTE einen Fehlbetrag von Morgen einer Deckung zuführen wollen. So denkt die Mehrheit seit Jahrzehnten und dies ändern sich auch nicht bei der Jugend, denn die denkt ganz ähnlich, weil sie so erzogen wurde.
      Würden wir anders denken, dann hätten wir bei vielen Abstimmungen zur Wirtschaft anders abgestimmt.
      Man kann nicht plötzlich auf einem Gebiet progessiv vorgehen und auf einem anderen konservativ stimmen.
    • G. Schmidt 05.09.2017 01:10
      Highlight Highlight Kleine Schritte hin oder her. Ich bin mir absolut bewusst, dass wir uns nicht die gleichen Renten wie früher Leisten können.

      Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass wir in Zeiten von einer wachsenden Anzahl von Rentnern und stagnierenden Anzahl an Arbeitern die AHV noch zusätzlich ausbauen?

      Die Einnahmen sind jetzt schon zu knapp. Und die digitale Transformation wird auch völlig ausgeklammert.

      Wäre doch besser den jetzigen Standard halten, statt eine Unterfinanzierung herauszufordern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 04.09.2017 08:31
    Highlight Highlight 70 Franken sind 15 Tassen Kaffee pro Monat in einem Restaurant. Ist ja zum Lachen! Und damit wollen die Schweizer Geldsäcke die armen Schweizer Schlucker ködern, während die Schweizer Geldsäcke absahnen, dass es knallt, und immer reicher werden.

    Ausserdem ist von jenen Schweizern mit Ergänzungsleistungen nicht einmal die Rede.

    NEIN stimmen!
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 09:06
      Highlight Highlight Auch Ahnungslosigkeit kann zum korrekten Resultat führen.
    • Hierundjetzt 04.09.2017 09:27
      Highlight Highlight Wo sahnt wer ab?

      Die AHV ist im Umlageverfahren finanziert.

      Jeder ob Milionär oder Bauarbeiter zahlt 5% des Lohns ein.

      ABER die max Auszahlung ist 2400.- für beide. Der Milionär zahlt also viel mehr ein als er erhält

      Darum nochmals: wer sahnt ab? Der Bauarbeiter? Ernsthaft jetzt?
    • Markus Kappeler 04.09.2017 10:58
      Highlight Highlight Was wird kommen, wenn die Reform abgelehnt wird? 70.- Franken sind besser als nichts. Die Teuerung muss regelmässig ausgeglichen werden, sonst haben die Jungen von heute keine nennenswerte Rente im Alter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 04.09.2017 08:18
    Highlight Highlight Mit 6% Umwandlungssatz hört der Diebstahl an den Altersguthaben der Jungen nicht auf, er vermindert sich bloss. Das bleibt aber wegen der Kompensation der Übergangsgeneration für viele Jahre ohne jede Wirkung, weshalb die Jungen getrost nein stimmen können, damit eine Reform auf den Weg gebracht werden kann, welche Gerechtigkeit zwischen den Generationen herstellt.

    Auch Dreyfuss ist einfach nicht ehrlich in diesem Punkt.
    • Tsunami90 04.09.2017 09:07
      Highlight Highlight Wenn mann die politische Situation anschaut, wird es ewig dauern bis eine neue Reform ausgearbeitet ist. Deshalb können die Jungen getrost ja stimmen. Etwas ist besser als nichts. Aber eins ist klar. Ob angenommen oder abgelehnt. Die darauffolgende Reform muss zügig in Angriff genommen werden.
    • FrancoL 04.09.2017 10:58
      Highlight Highlight Nicht ehrlich ist es OHNE eine Lösung im Sack zu haben auf ein NEIN zu plädieren und damit die nächste Lösung arg unter Druck zu bringen, denn die Mehrheitsverhältnisse und das "Gefühl" des Volkes ändert sich nicht so schnell.
      Ich kenne Deine Lösungen aus vielen Kommentaren, will diese nicht werten, aber dazu feststellen, dass die Mehrheit für solche liberale Lösungen heute und morgen NICHT gegeben sind. Also viel heisse Luft und keine Lösung für die Zukunft.
    • Platon 04.09.2017 10:59
      Highlight Highlight Ach @Toerpe wir habens langsam verstanden. Du magst diese Reform nicht, weil du befürchtest, jemand könnte vielleicht etwas mehr bekommen als du. Jetzt kommts, Spoiler alert: Bei der AHV bekommt praktisch niemand das, wofür er einbezahlt! Es ist immer mehr oder weniger. Versichere dich halt über die 3. Säule.
      Als Junger nehme ich die Reform gerne an!
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 04.09.2017 07:58
    Highlight Highlight Das mit den Renten ist eigentlich einfache Mathematik. Man hat eine Anzahl Bezüger die eine Summe beziehen. Von irgendwo muss das Geld also kommen, heute sind das im Wesentlichen Lohnabzüge, Geld von der Mehrwertsteuer, Tabaksteuer und von den Abgaben der Casino. Wenn das Geld für die Renten nicht reicht gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man erhöht die Beiträge oder senkt die Renten, es ist also eigentlich ganz simpel und wir müssen uns für etwas entscheiden. Wenn man die Abzüge auf die Löhne nicht erhöhen will müssen die Mehreinnahmen von wo anders kommen.
    • Bits_and_More 04.09.2017 08:23
      Highlight Highlight Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Die Senkung der Bezugsdauer. Sprich das AHV Alter zu erhöhen. Dadurch wird auf der einen Seite weniger lange bezogen und auf der anderen länger eingezahlt.

      Es braucht einen Mix aus allen 3 Hebeln für eine wirkliche Reform.
    • Mischa Müller 04.09.2017 08:47
      Highlight Highlight Die Pensionskassen haben unbekannte Reserven und mit den Rentengeldern wird oftmals auch spekuliert. Rentengelder kann man also auch aus der Pensionskasse nehmen.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 09:19
      Highlight Highlight Die Arbeitslosigkeit ist bei der Aktersgruppe 50+ am kleinsten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 04.09.2017 07:53
    Highlight Highlight Ein sehr guter und kritischer Artikel! Danke. Auch ein Ausleuchten der Problematik durch RD aus der Warte der Machbarkeit UND auch ein Abriss der Entstehung und Veränderung der AHV hat seinen richtigen Platz. Dies scheint mir wichtig um die Reform auch werten zu können. Es steht eine Geschichte und eine gute Idee auf dem Spiel.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 09:04
      Highlight Highlight Um eine ungerechte, teure und nicht nachhaltige Reform zu rechtfertigen, wird sie historisch aufgeladen und als alternativlos dem Untergang gegenübergestellt. Diese rhetorischen Kniffe bleiben, was sie sind: Inhaltlich irrelevant.
    • FrancoL 04.09.2017 09:07
      Highlight Highlight @Silent; Eer nicht auf der Geschichte basierend mit den Entscheid trifft, wird nie nachhaltig handeln.
      Die Geschichte lehrt auch etwas, wenn Du das nicht sehen willst dann ist dies Deine Sache.
    • dorfne 04.09.2017 09:54
      Highlight Highlight Das Problem der Rentenversicherungen ist, dass sie grösstenteils an das Erwerbseinkommen gebunden sind. Die Prämien werden auf die Löhne erhoben. Heute wird das Einkommen aus Kapital immer weniger besteuert, während die Sozialabgaben auf die Löhne schleichend steigen. Es wäre genug Geld vorhanden. Aber die bürgerliche Rechte mit ihren Lobbys im Rücken will es nicht für die Renten ausgeben. Traurig, dass es der Rechten jetzt auch noch auf verlogene Art gelingt, die Junge Generation gegen die eigenen Eltern und Grosseltern aufzuhetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 04.09.2017 07:34
    Highlight Highlight Ich um die 40 Chf 3200 Brutto Lohn. Ich werde ausgebeutet. Mit und noch mehr ohne diese Reform da die MwSt rauf gehen wird. Also wird es zu 100%+ ein nein.
    • Firefly 04.09.2017 08:11
      Highlight Highlight 3200 bruto mit 40 ist eine Frechheit, egal, was du machst, wenn du es zu 100%. Dein Arbeitgeber gehört verklagt.
    • walsi 04.09.2017 08:31
      Highlight Highlight @Caturix: Was sind denn ihre Alternativen? Was müsste ihrer Meinung nach anders gemacht werden?
    • Hierundjetzt 04.09.2017 09:33
      Highlight Highlight Firefly: Wohl Richtung Westschweiz. Lohnmedian in der Schweiz liegt bei 5000.- ! Also völlig normal

      Nicht alle leben in Zürich mit einem Lohnmedian von 7800.- (!)
  • DonDude 04.09.2017 07:17
    Highlight Highlight Wer nicht für sich selber vorsorgt, wird es im Rentenalter schwer haben. Egal wie an der Urne entschieden wird.
    Schaut für euch selbst, dann wisst ihr was ihr habt. Wenns dann noch was vom Staat gibt, cool.
    • Arthur Sunil 04.09.2017 07:54
      Highlight Highlight Blöd ist nur: der Staat, der bist du! Je mehr "vom Staat" kommt, desto weniger kannst du selber sparen.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 08:20
      Highlight Highlight Es gibt nichts vom Staat. Die Vorsorgewerke sind Versicherungen. Auf Leistungen besteht ein Anspruch.
    • DonDude 04.09.2017 08:24
      Highlight Highlight Was soll denn das für ein Schwachsinn sein? Ich bin weder der Staat, noch ist begrenzt wieviel ich selber sparen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Telomerase 04.09.2017 07:01
    Highlight Highlight Können wir die Dame bitte in der Versenkung der Belanglosigkeit belassen, in die sie vor 15 Jahren verschwand?
    Vor gut 20 Jahren hat sie ihre Kompetenzen bereits bei den Krankenkassen mit dem Versprechen, dass es keine Kostenexplosionen geben werde, "bewiesen", heute versucht sie's bei der Altersvorsorge.
    • Makatitom 04.09.2017 12:54
      Highlight Highlight Dreifuyy hat das nur aufgegleist, und aufgegleist wäre es gut gewesen. dann kommt der bürgerliche Couchepin und schiebt seinen Millionärs-Kumpeln so viel Geld in den Hintern, dass halt danach eine Kostenexplosion entstand
  • Jein 04.09.2017 06:39
    Highlight Highlight Warum soll man als Junger wegen der Senkung des Umwandlungssatzes Ja sagen wenn gleichzeitig die Renten um 70 CHF/Monat erhöht werden? Übrigens tritt die Rentenerhöhung schon 3 Jahre vor das der Umwandlungssatz unten ist in Kraft.

    Und was für ein Unsinn von wegen Generationengleichgewicht. Wenn AHV 2020 angenommen wird muss Mitte der 20er Jahre schon die nächste Reform auf dem Tisch liegen. Als Junger macht man seine Rente also von irgendwelchen nächsten Reformen abhängig, und da dann die wählerstarken Babyboomer in Pension sind wird die wohl nicht so grosszügig ausfallen wie die jetzige.
    • pun 04.09.2017 07:29
      Highlight Highlight Als Junger sind unsere Renten immer von "irgendwelchen nächsten Reformen" abhängig, absolute Sicherheit gibt es nicht, aber geleistete und einforderbare Solidarität. Wenn wir jetzt den Babyboomern mit der Reform zugestehen, für ihre Leistungen in diesem Land mit einer anständigen Rente ihren zugegebenermassen langen Lebensabend in Würde zu verbringen, dürfte uns dies auch zugestanden werden.

      Nicht so grosszügig dürfte es werden, wenn die politische Rechte die nächste Reform im Alleingang schreibt (das ist hingegen so sicher wie das Amen in der Kirche).
    • FrancoL 04.09.2017 07:49
      Highlight Highlight Die Reformen wurden immer im Abstand von einer Dekade aufgegleist. Es liegt also mitunter an den Jungen dies auch weiterhin in diesem für die Schweiz offensichtlich machbaren Rhythmus zu halten.
      Ich verstehe nicht wieso gerade Junge meinen, dass nach dieser Reform jegliche weitere Reformen nicht aufgegleisten werden sollten.
      So wenig Vertrauen in die Mach-Kraft der Jugend?
    • Töfflifahrer 04.09.2017 07:54
      Highlight Highlight Was ist denn ihre Alternative?
      Die AHV wurde früher ca. Im 5 Jahres Rhytmus einer Revision unterzogen, genau im Wissen, dass die Zukunft nicht vorhergesagt werde kann. So war man bereit und auch Willens dies laufend anzupassen. Nur, aktuell geschah seit 20 Jahren nichts mehr.
      Wie bitte sieht dennIhr Vorschlag aus?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tamo. 04.09.2017 06:15
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Nun stelle ich fest, dass die NZZ sehr einseitig über die Rentenreform informiert hat...
    • _helmet 04.09.2017 08:01
      Highlight Highlight Die NZZ hat für mich bei politischen Themen sowieso seit ein paar Jahren ihren Qualitätsanspruch komplett aufgegeben, nur noch Propaganda. Schlecht für die Schweiz.
    • Mischa Müller 04.09.2017 08:54
      Highlight Highlight NZZ lese ich nur im Intelligenz zu ahnen... aber eigentlich seit langem nicht mehr. Ist ein bürgerliches Blatt zur Identitätsbildung, sonst nicht viel wert.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 08:59
      Highlight Highlight Das Gegenteil ist der Fall. Die NZZ informiert bei dieser Vorlage als einzige offen.
    Weitere Antworten anzeigen

Die beliebtesten Ausflugsziele jedes Kantons: Welche hast du schon besucht?

Dass das Matterhorn die beliebteste Attraktion im Kanton Wallis ist, überrascht wenig. Doch wer hat es in den anderen Kantonen auf Platz 1 geschafft? Die Karte der beliebtesten Attraktionen hält einige Überraschungen bereit.

Viele beliebte Ausflugsziele in der Schweiz sind frei zugänglich, so zum Beispiel der Creux du Van oder der Rheinfall (zumindest vom nördlichen Ufer her). Genaue Besucherzahlen sind ohne Ticketverkäufe oft schwer zu messen und deren Beliebtheit daher nicht ganz einfach zu vergleichen.

Eine Methode für ein Ranking über beliebteste Attraktionen hat jedoch die Bewertungsplattform TripAdvisor entwickelt (siehe Infobox). Wir haben für jeden Kanton (die beiden Halbkantone Basel-Stadt und -Land, …

Artikel lesen
Link zum Artikel