Schweiz
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Mit diesen Ansätzen soll die AHV gerettet werden – Berset: «Wir brauchen 53 Milliarden»



Die AHV schreibt seit dem Jahr 2014 Defizite – und die Situation verschlechtert sich zusehends: In den Jahren 2021 bis 2030 wachsen diese auf eine Höhe von 43 Milliarden Franken.

Heute morgen stellt der Bundesrat die geplanten Massnahmen vor, um diesem Trend entgegenzuwirken: Das Rentenalter soll flexibler werden und es sollen mehr Anreize geschaffen werden, länger erwerbstätig zu sein. Ausserdem soll das Rentenalter der Frauen auf 65 angehoben werden.

So lief die PK:

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Ticker: 2018-06-28 Berset AHV PK

Das Wichtigste in Kürze:

Dies sind die vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen:

Die Reform ist vor allem aufgrund der sogenannten Babyboom-Generation notwendig, die in den kommenden Jahren das Rentenalter erreichen wird. Momentan beziehen rund 2.6 Millionen Personen eine Altersrente der AHV, im Jahr 2030 werden es bereits 3.6 Millionen sein. (doz)

Verdienen Männer und Frauen eigentlich mittlerweile gleich viel?

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 28.06.2018 19:22
    Highlight Highlight 8:40 Uhr: Zusammenfassung der Lage
    Der Bundespräsident fasst die bisherige Lage zusammen. Er erklärt, wie die Defizite der AHV in den Jahren 2021 bis 2030 auf eine Höhe von 43 Milliarden Franken wachsen werden. Bis 2030 sollen alle Defizite behoben sein und der neue Rhythmus der AHV soll in Kraft treten.

    Berset: «Wir brauchen 53 Milliarden Franken zusätzlich»

    Die 53 Milliarden Franken braucht der Bundesrat und Co. für sich und für die Mitarbeiter der AHV!!!
  • Gregor Hast 28.06.2018 19:19
    Highlight Highlight Wo sind denn die fehlenden 53 Milliarden hin? Könnte es wohl nicht sein, dass dieses fehlende Geld unter der AHV - Mitarbeitern nicht aufgeteilt wurde?
  • Gregor Hast 28.06.2018 19:17
    Highlight Highlight Das Rentenalter wird langsam aber stetig immer ein wenig erhöht. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da wird die AHV ganz abgeschafft. Dann müssen die Menschen wortwörtlich bis zum Umfallen arbeiten.
  • Brötli 28.06.2018 16:25
    Highlight Highlight Okay und löst man nun auch das Problem, dass ein Witter nur eine AHV Rente bekommt so lange es Kinder unter 18 Jahren im Haushalt gibt? Das ist ein enormes Risiko für Familien bei der die Frau Hauptverdienerin ist.
  • Makatitom 28.06.2018 14:29
    Highlight Highlight Dann soll der Berset die (gelogenen, schwer übertriebenen) 53 Mrd halt bei denen holen, die lumpige 4 Promille Steuern bezahlen, auch wenn diese lumpigen 4 Promille 16 Millionen ausmachen
  • TheManoure 28.06.2018 13:25
    Highlight Highlight Ich dachte die Casinos chitten nun die AHV?? *hüstel
  • davej 28.06.2018 13:13
    Highlight Highlight Wie wäre es mit Steuererhöung für Konzerne? Steuern für die Fifa? Höhere Gewinnsteuern? Mehr Steuern für Reiche? Ah nein, das gefällt Frau Ricklin nicht. Egal was die Schweiz macht. Es bringt nichts. Weil jedes Jahr die Steuern der Unternehmen gesenkt werden und so wieder Milliarden verloren gehen. Deshalb : Die AHV ist verloren. Sir werden für immer Arbeiten.
  • Amanaparts 28.06.2018 12:00
    Highlight Highlight Mikro Steuer auf Finanztransaktionen bei Bankem. Boom! Problem solved
    • Yo_Mo 28.06.2018 12:52
      Highlight Highlight und dann Bedingunsloses Grundeinkommen!
    • Reto32 28.06.2018 17:27
      Highlight Highlight Angenommen natürlich, die Banken bleiben hier und lassen sich brav besteuern...

      Eine Tobin-Steuer kann nur dann richtig funktionieren, wenn sie global eingeführt wird.
  • G-Punkt Massage 28.06.2018 10:50
    Highlight Highlight Langfristig sind wir alle Tod.
    Jetzt holt uns sogar die AHV noch ein und verabschiedet sich vorzeitig, durch Suizid also Kompliment an die Gesellschaft, von uns. Schlau für Helden wie wir das sind. 🤔
  • Basswow 28.06.2018 10:15
    Highlight Highlight Die Schweiz dürfte die von ihr verlangten Untersuchungen von/über Cannabis (die noch +/-10 Jahre dauern werden) gerne jetzt von den USA und Kanada übernehmen und endlich legalisieren! Und mit den daraus gewonnenen Steuern und den neuen Casino Geldern (!!!) die AHV aufpeppen.
  • loree_n 28.06.2018 10:05
    Highlight Highlight Gute Ideen Hr. B! Wäre ja undenkbar gewesen sich die bürokratischen Umstände und Umtriebs Kosten der MwSt Anpassung zu sparen, die 0.3% beizubehalten und anstatt für die IV für die AHV einzusetzen..
  • Ökonometriker 28.06.2018 09:30
    Highlight Highlight Mit dieser Lösung könnte ich leben. Sie ist nicht toll, es gibt immer Verlierer, aber immerhin wäre dies mal ein Kompromiss. Vielleicht klappt es diesmal vor dem Volk?
    • Zat 28.06.2018 15:54
      Highlight Highlight Ich bin unentschieden, was ich davon halten soll. Ich rechne damit, dass bis zu meiner Pensionierung das Referenz-Rentenalter bei 65 für alle ist. Trotzdem: Früher in Pension gehen werde ich mir nicht leisten können. Länger arbeiten zu können wage ich nicht zu hoffen. Wieso sollte ich also zustimmen, ein Jahr länger zu arbeiten für gleichviel, ausser zur allg Sicherung der AHV? Wo wäre hier der von Ihnen genannte Kompromiss? Bisher überzeugt mich das nicht.
    • Ökonometriker 28.06.2018 16:20
      Highlight Highlight @Zat: der Kompromiss ist v.a. die Erhöhung der MWSt. statt des Rentenalters auf 67 oder weniger Rente oder höheren Beiträgen.

      Für die Frauen ist die Vorlage schon bitter - man muss sich auch hier fragen ob man eine Gesellschaft mit unterschiedlicher Behandlung der Geschlechter will oder nicht...

      Würde man Frauen weiterhin mit 64 in Pension schicken müsste die MWSt. um 2 statt 1.5 Prozent erhöht werden. Wäre auch eine Möglichkeit.
  • TheBear97 28.06.2018 09:22
    Highlight Highlight Bekommt die AHV jetzt nicht wie vorausgesagt den benötigten Zustupf durch die tollen Schweizer Casinos und deren Online-Angebote?
    • Dr. Zoidberg 28.06.2018 12:23
      Highlight Highlight Nein, damit werden grade Fussbälle gekauft und Schullager bezahlt.
  • Illuminati 28.06.2018 09:16
    Highlight Highlight Ich bin ganz klar gegen eine Flexibilisierung des Rentenalters! Das wäre eine unschöne entwicklung wenn die, welche es sich leisten können früh gehen und die anderen bis 70 oder so schuften müssen. Eine unsozialere Idee habe ich schon lange nicht mehr gehört! Wenn gewisse (vorallem Grossfirmen) attraktive Modelle für eine Frühpension anbieten, ja dann ist es schon etwas anderes aber wenn der Staat dies gesetzlich regeln will, nein niemals werde ich dies begrüssen selbst wenn es mir theoretisch vielleicht einmal zugute kommen würde.
  • Pafeld 28.06.2018 09:14
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt: Solange die Frauen die allgemeine Wehrpflicht aufrecht erhalten wollen, sehe ich keinen Grund, weshalb wir den Schritt von der Angleichung des Rentenalters nicht tun sollen. Natürlich sind Frauen lohntechnisch teilweise noch immer benachteiligt. Aber solange keine detailierten branchen- und hirarchiespeziefischen Daten über die Lohnunterschiede vorhanden sind, gleicht eine Ungerechtigkeit ganz sicher keine zweite aus. Ganz erst Recht nicht, wenn man dabei die Rente von allen in Geisselhaft nimmt.
    • sowhat 28.06.2018 10:06
      Highlight Highlight Ich verstehe deine Vermischung der Themen nicht. Mir scheint die Lösung 65 für alle und Flexibilität von 62 - 70 eine gute zu sein. Es müsste mMn nur sichergestellt werden, dass die die früher aufhöhren, weil sie nicht mehr können (nicht weil sie nicht mehr wollen) nachher nicht am Hungertuch nagen. Und es sollte möglich sein, mit länger arbeiten seine AHV zu erhöhen.
    • who cares? 28.06.2018 12:10
      Highlight Highlight Die Frauen wollen die allgemeine Wehrpflicht aufrecht erhalten? Wohl eher die männerdominierten konservativen Rechtsparteien. Mit männlicher Mehrheit im National- und Ständerat, haben es die Männer in der Hand, nicht die Frauen.
    • Pafeld 28.06.2018 13:31
      Highlight Highlight Letzte GSOA-Initiative zur Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht ist letztendlich gemäss GFS an der grossen Ablehnung der Frauen gescheitert. Doch. Die Frauen haben die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht massgeblich verhindert.

      Und warum die Themenvermischung: ich höre oftmals von Frauen, dass die Rentenaltererhöhung nicht ohne Lohngleichheit akzeptiert werde. Und zur allgemeinen Wehrpflicht: die Gleichberechtigungsbewegung ist keine Einbahnstrasse. Wie sie aber leider allzu oft gesehen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 28.06.2018 08:48
    Highlight Highlight Diese Lösung überzeugt nicht. Man muss auch mal die Auszahlungen an die Lebenslosten anpassen (sprich erhöhen) und somit müssen auch die Beitragszahlungen erhöht werden. Es ist illusorisch zu denken, dass die Mehrheit nun länger arbeiten wird, bereits heute haben 45 jährige Probleme eine neue Stelle zu finden und wir leben nun mal in einer Ökonomie wo man nicht mehr das Leben lang für den gleichen Arbeitgeber arbeitet.
  • Der Rückbauer 28.06.2018 08:33
    Highlight Highlight Die AHV muss nicht gerettet werden. Sie ist nicht am Ersaufen. Sie muss gestärkt werden.

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