Schweiz
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Ein Plakat zur AHV-Abstimmung steht an einem Strassenrand, am Samstag, 9. September 2017, in Reutigen. Die Schweizer Stimmbevoelkerung stimmt am 24. September 2017 ueber diese Vorlage ab. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Die Gegner haben die Rentenreform zu Fall gebracht. Bild: KEYSTONE

So schnell ist die AHV pleite, wenn jetzt nichts geschieht

Am Sonntag hat das Stimmvolk die Rentenreform bachab geschickt. Damit wurde die 11. Rentenreform zum dritten Mal verhindert. Nun sind die Politiker gefragt, eine neue Lösung zu finden, bevor der AHV das Geld ausgeht. 



Die Rentenreform wurde vom Volk abgelehnt. Damit geht eine Vorlage, die in sieben Jahren ausgearbeitet wurde, den Bach ab. Es ist bereits das dritte Mal, dass die 11. Rentenreform abgelehnt wurde. Langsam drängt aber die Zeit. Laut Berechnung des Bundesamtes für Sozialversicherungen ist der AHV-Fonds ohne Reform spätestens 2031 pleite.

Dann müsste das Parlament schnell handeln. Der Präsident der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen, Andreas Dummermuth, geht davon aus, dass das Parlament kurzfristig die AHV-Beiträge erhöhen würde. Das heisst, alle, die dann noch keine AHV beziehen, müssten für die Rettung einspringen und mehr einzahlen.

«Ich kann mir nicht vorstellen, dass man der Feuerwehr das Wasser nicht geben wird, wenn das Haus brennt», so Dummermuth zu SRF.

Wie schnell nun eine neue Vorlage auf den Weg gebracht werden kann, ist umstritten.

Zwei Prognosen

Laut den beiden FDP-Ständeräten Joachim Eder und Karin Keller-Sutter – beide Gegner der Reform – sei eine Neuausarbeitung in zwei Jahren möglich. Bundesrat und Architekt der Altersreform 2020 Alain Berset hingegen stellt aber im «St. Galler Tagblatt» klar: «Diese Reform hat sieben Jahre gebraucht. Man muss realistisch sein: Es ist nicht machbar in weniger Zeit.»

Rechnet man noch drei Jahre Umsetzung – wie es für die Altersreform 2020 geplant gewesen wäre – hinzu, ergeben sich folgende zwei Fahrpläne:

AHV-Reform Nein

daten: bundesamt für sozialversicherungen

Trifft die Prognose der Gegner ein, könnte die AHV reformiert werden, bevor sie in Schieflage gerät. Trifft jedoch die Prognose der Befürworter zu, könnte der AHV-Fond schon unter sehr starken Belastungen leiden. Wer am Ende Recht hat, wird sich bis spätestens 2031 zeigen.

Alain Berset über den Plan der Gegner:

abspielen

Video: watson/Emily Engkent

«#KeLoscht» auf Abbau bei der Bildung

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jekami 25.09.2017 17:18
    Highlight Highlight Die Gegner dieser Vorlage machen auf Erpressung. Je länger es dauert und die AHV näher am Crash steht, umso eher wird das Volk zustimmen.
    So spekulieren sie jedenfalls.
    Ich hoffe, man erinnert sich an die Parteien und an die Köpfe bei den nächsten Wahlen.

    Aber vielleicht müssen wir wirklich mal ganz unten durch, damit das Volk lernt die Abzocker ebenso gnadenlos zu schröpfen.
  • Sensenmaa 24.09.2017 21:45
    Highlight Highlight Na da haben wir uns ja überall schön festgefahren...
  • Sensenmaa 24.09.2017 21:37
    Highlight Highlight Wie wäre es mit Cannabis und alle einahmen daraus in die AHV zu stecken?
    • Sensenmaa 25.09.2017 06:56
      Highlight Highlight Auch eine gute Idee, Geld wäre genug da, aber es mus umverteilt werden.
  • Flowaningo 24.09.2017 21:07
    Highlight Highlight Einfacher Vorschlag:
    Wir erhöhen den Arbeitgeberbeitrag für die AHV um 0.5 bis 1 Prozent. dies Führt zu 8-16% Mehreinnahmen und belastet die Arbeitnehmer nicht weiter. Die Arbeitgeber welche mit Ihren Firmen so oder so steuerlich immer mehr entlastet wurden dürfen so auch mal wieder etwas für die Allgemeinheit leisten. (fast) Allen ist gedient.

    • batschki 25.09.2017 01:56
      Highlight Highlight Würde wohl den Prozess des Menschenersatzes durch KI, der sowieso kommt, beschleunigen. Nur darum bekamen Sie von mir kein Herzchen für Ihre an sich gute Idee.
  • thompson 24.09.2017 20:23
    Highlight Highlight Die zerstrittene Linke ist schuld... Und Tamara
  • pinguinpinguin 24.09.2017 19:09
    Highlight Highlight Die Ideen des Andreas Dummermuth - nomen est omen. Wenn er wirklich glaubt, dass ich 2031 für die Rettung der AHV einspringe, nachdem die Babyboomer uns in die Scheisse geritten haben, täuscht er sich gewaltig.
    Und bis ich dann (um 2060? 2070?) pensioniert werde, machen die AHV-Beiträge dann 3/4 der Löhne aus? Die Altersvorsorge braucht radikale Reformen, aber nicht auf Kosten der Jungen.
  • sephiran 24.09.2017 18:47
    Highlight Highlight Die erhöhung des rentenalters für frauen kommt hoffentlich noch vor der nächsten reform..
  • ralck 24.09.2017 16:29
    Highlight Highlight 2031 ist nicht schnell, 2031 sind eine Menge an Jahre.
    Ich hätte sonst eine Lösung: National- und Ständeräte arbeiten ehrenamtlich, bis etwas Gescheites auf dem Tisch liegt. Oder mit der Graslegalisierung eine Quersubventionierung einrichten. 😂
  • MartinArnold 24.09.2017 16:27
    Highlight Highlight Das wird die nächste Zukunft weisen.
    Mal schaun ob die Rechten ein Reform ohne Verlierer und Verlust zimmern kann. Die Mitte konnte es mit Links und Rechts.
    Wäre der BR Berset in der FDP,
    Gössi wäre zu 200% dahinter gestanden. So ist aber reinste Parteipolitk, dieses Mal mit gütlicher Hilfe von ganz Links!!!
    Nun die Lösung wird die gleiche sein!
    A) Rentenalter hoch, natürlich ohne Jobgarantie!!
    B) MwSt rauf, denn irgendwie muss unser Alter ja finanziert werden!!
    C) Umwandlungssatz PK runter, danit das einbezahlte Geld länger reicht!!
    D) Verbot der Kapitalauszahlung der PK!!
    • FrancoL 24.09.2017 18:36
      Highlight Highlight Ins Schwarze getroffen, es kommt immer darauf an wer die Idee portiert, das ist das Zünglein an der Waage.
      Dass ganz links (und ich stehe links) noch nicht begriffen hat dass das Frauenalter auf 65 angehoben werden muss ist traurig aber wahr ud zeigt wie unmündig die Mannen und Frauen um Funiciello sind. So entwickelt sich die JUSO zu einer mehr als flüssigen Partei, zu einem überflüssigen Verein.
    • The Destiny // Team Telegram 24.09.2017 21:46
      Highlight Highlight "D) Verbot der Kapitalauszahlung der PK!! "

      Die grösste frechheit, ich lasse mich sicher nicht noch weiter bevormunden...
      Liegt zwar in ferner Zukunft aber...
  • RETO1 24.09.2017 16:11
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: die Masseneinwanderung verdreifachen und die AHV ist für immer saniert, garantiert
    • batschki 25.09.2017 02:00
      Highlight Highlight 😏
  • sven_meye 24.09.2017 15:54
    Highlight Highlight Sorry, ich bin ein grosser Fan von Watson, aber der linke Trend scheint mir in letzter Zeit zu stark durch. Diese ständige Angstmacherei. Wie bereits mehrfach erwähnt wurde, ist die Prognose "2031 pleite" der "worst case". Es folgen jetzt sehr geburtenstarke Jahrgänge, die einzahlen werden. Die geburtenstarke Jahrgänge die jetzt in Pension gehen, haben die Steigerung des AHV-Vermögens zu verantworten, also kann man es ihnen auch wieder auszahlen. 2010 prognostizierte man auch jährliche Lücken in der 2. Säule von 600 Mio. Das Vermögen ist aber bis heute gewachsen! Es gibt bessere Lösungen!
    • Mirischgliich 24.09.2017 16:22
      Highlight Highlight Ist watson links?
    • sven_meye 24.09.2017 17:23
      Highlight Highlight So über das letzte Jahr würde ich sagen eher links. Würde auch gut zum Watson-Stil passen.
  • NumeIch 24.09.2017 15:48
    Highlight Highlight „So schnell ist die AHV pleite, wenn jetzt nichts geschieht.“

    Reine Panikmache dieser Titel, sonst nichts.
  • ml63 24.09.2017 15:47
    Highlight Highlight Eine Luxus-Mehrwertsteuer und das Problem ist gelöst. 10-20% auf einen Rolls Royce oder Ferrari, Swimmingpools (usw.) würde die Exklusivität ja noch erhöhen... Ich bin auch bereit für ein iPhone X einen Aufpreis zu zahlen. Transaktionssteuern und keine dumping Steuern mehr für Grosskonzerne und das Problem dürfte gegessen sein, inklusive Geld für Bildung die dann nicht mehr gekürzt werden muss. Erhöhung der algemeinen MwSt. Geht gar nicht, wie soll der "kleine Mann" noch konsumieren und das Wachstum- (Hamster) Rad am lauffen halten. Das sollte auch dem Geldadel klar sein...
    • Pakart 24.09.2017 17:50
      Highlight Highlight Ist dem Geldadel schon klar, nur eben auch egal.
    • ml63 25.09.2017 02:43
      Highlight Highlight @ Pakart
      Klar, dass das Wachstumsrad nicht mehr drehen wird..?
  • Mirischgliich 24.09.2017 15:46
    Highlight Highlight Jetzt ist es an der Zeit, die Idee des Grundeinkommens neu zu diskutieren.
    Die demografische und technische Entwicklung verlangt nach einer Lösung, die losgelöst ist von der Pflicht zu arbeiten.
    Je früher wir damit anfangen, desto grösser die Chance, dass etwas Brauchbares und vor allem etwas Humanes dabei herauskommt.
    • rauchzeichen 24.09.2017 17:52
      Highlight Highlight sorry das geht gut und gern noch 20+ jahre bis es zeit dafür ist. unsre wirtschaft ist auf dem weg dahin, diese utopie zu ermöglichen, jedoch noch n ganzes stück entfernt davon.
    • FrancoL 24.09.2017 18:31
      Highlight Highlight Nur wenn die Finanzierung human ist sonst ist es ein "Riesen Chabis" und leider sieht es nicht so aus als würde man sich die Entscheidungsträger Gedanken in die richtige Richtung machen.
      Grundeinkommen mit falscher Finanzierung ist ein zurück zu Leibeigenen! und das riskieren wir zur Zeit wenn wir genauer hingucken. Wir könnten das Kapital oder Transaktionen besteuern, doch das Kapital ist derart mobil, dass es sich einer Besteuerung bestens entziehen kann. Andere Einnahmequellen für das Grundeinkommen sind dann nicht mehr besonders sozial oder siehst Du das anders.
    • Mirischgliich 24.09.2017 20:21
      Highlight Highlight Das Grundeinkommen ist vielleicht die utopischste, vielleicht auch die einzig realistische Möglichkeit.

      In eine ähnliche Richtung gehen:

      -Abschaffung unseres Kässeli-Systems AHV/IV/EO/Sozialamt etc. zu Gunsten einer einzigen Kasse.
      - Komplette Flexibilisierung des Rentenalters.
      -Entkopplung Einkommen von Pflicht zur Arbeit.

      VOR der Frage nach der Finanzierung braucht es einen Willen und eine Entscheidung!

      Es ist nicht der Moment, zu schmollen und die Diskussion denen zu überlassen, die Nein gestimmt haben (so wie ich).

      Es braucht eine Diskussion unabhängig von Parteipolitik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • @BlackStar 24.09.2017 15:45
    Highlight Highlight 7 Jahre, um eine neue Reform auszuarbeiten? Es ist an der Zeit, dass man in Bern lernt, Proritäten zu setzen.
    Wir wählen unsere Volksvertreter, damit sie sich im solche Fragen kümmern. Also Finger raus und an die Arbeit!
    Erwarte ein neuer Vorschlag vor den nächsten Wahlen!
  • fandustic 24.09.2017 15:28
    Highlight Highlight Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat also gerechnet....so so. Dann hält der AHV-Fonds wohl eher noch 30 Jahre länger. Die beim Bund verrechnen sich ja gerne ab und an mal um die eine oder andere Milliarde.... und dies jeweils nur auf ein Jahr hinaus gesehen. Daher gehe ich schwer davon aus, dass dieses 2031sehr pessimistisch gerechnet ist. Ich bin beruhigt.
    • Alnothur 24.09.2017 15:58
      Highlight Highlight "Was ist schon die ein oder andere Milliarde, wenn sie mir nicht gehört?" ;)
    • fandustic 24.09.2017 16:41
      Highlight Highlight @Alnothur: Ich sage damit nur, dass es um den Fonds sicher nicht so schlecht steht wie es uns gesagt wird.
  • seventhinkingsteps 24.09.2017 15:25
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man in Zukunft früher schon die Stimmung in der Bevölkerung abchecken statt jahrzehntelang an einer Vorlage zu arbeiten
    • Nunja 24.09.2017 21:06
      Highlight Highlight Und was will denn nun die Bevölkerung?
      Und wie findet man das raus? Das Referendum kam aus Kreisen, die keine Verschlechterung wollten, und auf den Zug aufgesprungen sind die Rechten, denen die Lösung nicht asozial genug war.
      Soll's nun einen Abbau oder keinen geben?
  • gnp286 24.09.2017 15:19
    Highlight Highlight Wird schön sein, in 30...40 Jahren keine AHV zu haben, geschweige denn von den Pensionskassen etwas zu erhalten. Ewig einfach die Lohnprozente und PK-Beiträge erhöhen ist nicht drin und wird der arbeitenden Bevölkerung nicht goutieren. Aber bis dahin ist ja noch lang...
  • Pointer 24.09.2017 15:01
    Highlight Highlight Manchmal muss man kleinere Schritte machen, um ans Ziel zu gelangen.
  • Bastard 24.09.2017 14:59
    Highlight Highlight Ohne gross auf die Wahl einzugehen, ein Danke und einen schönen Tag an alle Wähler, welche nicht zu faul waren und sich 5 Minuten Zeit genommen haben und abgestimmt haben, egal ob es nun ein Ja oder Nein war.

    Freue mich schon wieder auf die Personen, welche nie abstimmen und jedes Mal rumjammern. Schade, dass nicht mehr Leute die Chancen nutzen, andere Länder beneiddn uns darum.
    • Luzi Fair 24.09.2017 15:36
      Highlight Highlight Scheindemokratie nennt sich sowas
    • speedy_86 25.09.2017 11:12
      Highlight Highlight Ich bin für Bussen bei Nichtabstimmen, so wie in Australien. Das würde sicher die einen oder anderen anspornen sich die Zeit zu nehmen.
    • Luzi Fair 25.09.2017 15:01
      Highlight Highlight @speedy_86 ernsthaft jetzt?
      du willst mich wirklich zwingen einen leeren bzw. ungültigen Zettel einzuwerfen...
      wo liegt denn da der Mehrwert?
  • FrancoL 24.09.2017 14:58
    Highlight Highlight Heute gibt es klare Gewinner: die Jahrgänge vor der Pensionierung (JG 53-ca 61) sie sind die Gewinner auf der ganzen Linie!
    Ob die Jungen zu den Gewinnern werden ist von der nächsten Reform in 5-8 Jahren auszumachen. Was aber sicher zutrifft ist dass diese Jungen dann ein noch grösseres Loch zu tragen haben, also brauchen sie eine Reform die viel, viel besser ist als die heute zur Wahl stand. Wer glaubt ehrlich an eine solche bahnbrechende Reform? Ich nicht.
    • Eskimo 24.09.2017 15:26
      Highlight Highlight Der Bundesrat hat uns jahrelang vorgetragen wie wichtig die Zuwanderung für unsere AHV sei. Die MEI wurde nicht umgesetzt. Jetzt muss der Bundesrat den Beweis erbringen dass er uns nicht angelogen hat. Und zwar ohne MwSt. Erhöhung ohne Beitragserhöhung ohne Erhöhung des Rentenalters ausser der Gleichstellung Mann/Frau und ohne andere Tricks.
      Bin gespannt.
    • FrancoL 24.09.2017 16:22
      Highlight Highlight Nicht der BR bringt den Beweis, den müssen schon die Bürger mit ihren Stimmen erbringen, denn SIE geben den Takt vor wie man heute bestens sieht.
    • Eskimo 24.09.2017 17:17
      Highlight Highlight So wie bei der MEI?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Atom 24.09.2017 14:56
    Highlight Highlight Wiso nicht mal einen Teil der Goldreserve in die AHV reinschiessen sollange keine Llsung gefunden wurde?
    Danach gäve es wieder Luft um Ideen zu sammeln und gute Lösungen zu suchen anstatt eine solche schnell schnell Lösung......
    Ist ja unser Gold das uns Bürgern gehört.
  • Jein 24.09.2017 14:52
    Highlight Highlight Ohne Reform rutscht das AHV-Umlageergebnis 2027 ins negative, mit wäre dies 2030 der Fall. Ist also nicht so als ob die Reform dieses Problem wirklich entschärft hätte. So oder so muss in wenigen Jahren bereits die nächste Reform vorliegen.
  • walsi 24.09.2017 14:47
    Highlight Highlight Die AHV kann nicht Pleite gehen! Die AHV wird von Lohnbeiträgen finanziert. Wenn die AHV Pleite ist heist das, dass keine Beiträge mehr kommen, das bedeuet im Umkehrschluss das niemand ein Einkommen erwirtschaftet auf das Beiträge für die AHV erhebt werden. Wenn die Einnahmen kleiner werden müssen folglich die Renten kleiner werden, es wird aber nie null sein.
    • FrancoL 24.09.2017 14:51
      Highlight Highlight Kleinere Renten bei zunehmenden Kosten sind die PLEITE.
    • Fulehung1950 24.09.2017 15:03
      Highlight Highlight Walsi: wenn die Renten nicht mehr bezahlt werden können, ist die AHV-Pleite! Unabhängig davon, ob Beiträge fliessen oder nicht. Oder wie würden Sie sich einstufen, wenn Sie jeden Monat massiv mehr ausgeben, als Sie via Lohn kriegen? Eine zeitlang haben Sie ev. noch Reserven, danach machen Sie Schulden, die Sie nicht bedienen können und dann sind Sie pleite. Obwohl der Lohn immer noch fliesst: er dient einfach der Schuldentilgung.
  • Le_Tigre 24.09.2017 14:45
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob ich über diese Entscheidung herzhaft lachen oder weinen soll :):
  • Platon 24.09.2017 14:44
    Highlight Highlight Ich freu mich schon, wenn die Bürgerlichen mit ihrer Arroganz sich am Frauenrentenalter die Finger verbrennen!
    • Pointer 24.09.2017 15:02
      Highlight Highlight Gleiches Rentenalter für Frauen und Männer ist wohl am einfachsten umzusetzen.
  • amore 24.09.2017 14:43
    Highlight Highlight Macht jetzt nicht schon wieder in Panik. Der AHV kann man jederzeit mehr Geld zufliessen lassen. Zum Beispiel zahlen Starbucks & Co nicht in Irland nur 13% in Irland sondern 25% in der CH auf den CH-Gewinnen und/oder die MwSt wird auf 10% erhöht und für Luxusgüter ab 2 Mio. CHF 20% verlangt. Um nur 2 Bsp. zu nennen. Kopf hoch! Die AHV ist in einem so reichen Land nicht in Gefahr.
    • FrancoL 24.09.2017 15:01
      Highlight Highlight Ja Amor, wer soll aber das stützen? Diese Steuererhöhungen haben den Geschmack das Linken und da greift der Reflex mit einem klaren NEIN. Erst wenn Rechts das Gleiche postet dann geht es in Richtung Ja. Gut auszumachen zB in Deutschland, mit einer Kanzlerin die die SPD teilweise links überholt hat.
    • Pointer 24.09.2017 15:04
      Highlight Highlight Finger weg von der MwSt. Ausser dem Sondersatz für die Hotellerie, den kann man von mir aus streichen.
    • Fulehung1950 24.09.2017 15:05
      Highlight Highlight All das, was Sie hier skizzieren, wird den uneingeschränkten Applaus der Bürgerlichen finden. Ausgerechnet!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 24.09.2017 14:41
    Highlight Highlight Wie schon gesagt:

    Staatsapperat abbauen, Asylindustrie abbauen und Auslandzahlungen zurückfahren und statdessen der AHV zuführen.


    Schon allein wenn ich höre das im Kanton Bern die Angstellten eine 40 Stunden Woche haben wird mir übel. Ich hab eine 42,5 Stunden Woche (Büro)
    • fandustic 24.09.2017 15:09
      Highlight Highlight Stimmt genau (auch auf den ersten Absatz bezogen). Da werden jährlich Milliarden in die Welt hinaus geschickt, oder an Leute bezahlt welche hier genau 0,0% zu irgendwas beitragen (geschweige es überhaupt versuchen), aber jene welche täglich zur Arbeit gehen sind dann wieder die gelackmeierten. Bei mir dauert es noch 30 Jahre bis zur Pension, wobei in 30 Jahren wird es dann so sein, dass man solange arbeitet bis man in der Holzkiste wegtransportiert wird...
    • Chääschueche 24.09.2017 15:52
      Highlight Highlight Nein. 40 Stunden sind nicht genug sonst müsste nicht praktisch jeder in der Privatindustrie mehr arbeiten.

      Der Bund kann Geschäften wie er lustig ist. Dem geht das Geld nicht aus solange wir Steuern Zahlen. Wenn eine Firma in der Privatindustrie schlecht geschäftet ist Sie schnell pleite und da hilft im normalfall keiner (KMUs)
    • Trinity 24.09.2017 16:01
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 24.09.2017 14:41
    Highlight Highlight Von meiner Seite ganz einfach, hört auf an der Mehrwertsteuer rumzupfuschen.
    • Nunja 24.09.2017 21:11
      Highlight Highlight Ok, dann gerne Erbschaftssteuer, Transaktionssteuer oder Kapitalgewinnsteuer (wieder) einführen.
    • Matti_St 24.09.2017 21:45
      Highlight Highlight Nun ja, das wären Beispiele. Wir wäre es, wenn wir Apparate besteuern, die Arbeitsplätze wegrationalisieren? Oder auf Gelder, die im Ausland "geparkt" werden? Diese Steuern müssen nicht hoch sein, niemand will die Wirtschaft am Boden, aber doch so weit, dass, sagen wir die Sozialkassen, gesichert bleiben.
  • arthur991 24.09.2017 14:35
    Highlight Highlight Drogen Legalisierung: shops eröffnen ubd Steuern daruf hauen ubd diese Steuern in die AHV schütten. Zudem gäbe es mehr AHV Einzahlungen. Und wenn man nkcht alle Drogen Legalisierung reicht Gras Legalisierung
    • DaCrooked 24.09.2017 14:48
      Highlight Highlight Genau. Wenn nicht jetzt, wann dann?
    • Red4 *Miss Vanjie* 24.09.2017 15:05
      Highlight Highlight Danke, bin völlig deiner Meinung, cannabis legalisieren, zu mal es gegen den Schwarzmarkt vor geht und zu anderem die Einahmen genügen würden um die AHV zu decken.
    • Chääschueche 24.09.2017 15:55
      Highlight Highlight Gras finde ich ok aber den Rest?

      Dann haben wir dann vermutlich andere Probleme...Drogenabhängige kosten den Staat schon jetzt genug.
      Ich spreche eher von Koks usw.
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AHV-Bezug für ein Sabbatical: Grünliberale wollen neuen Generationenvertrag

Die Debatte über die Altersvorsorge in der Schweiz ist verfahren. Das Politlabor der Grünliberalen hat einen «Bauplan» für einen neuen Generationenvertrag erarbeitet. Ziel ist ein flexibleres System.

Seit mehr als 20 Jahren hat die Schweiz keine Rentenreform mehr auf die Reihe gebracht. Mehrere Versuche sind gescheitert, zuletzt vor zwei Jahren die Altersvorsorge 2020. Nun liegen neue Vorschläge des Bundesrats für die AHV und der Sozialpartner für die berufliche Vorsorge auf dem Tisch. Bereits gibt es Kritik von verschiedenen Seiten, die Debatte dürfte erneut schwierig werden.

Immerhin hat das Stimmvolk im Mai mit dem deutlichen Ja zur AHV-Steuervorlage (STAF) eine Zusatzfinanzierung für die …

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