Schweiz
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Analyse

Debakel, Ernüchterung, grüne Welle: So steht es um die Schweizer Parteien

In Luzern und Baselland verfestigt sich der Trend: Die Ökoparteien sind kaum zu stoppen. Die Analyse.

Doris Kleck / CH Media



Für hiesige Verhältnisse waren die Verschiebungen bei den Zürcher Wahlen erdrutschartig. Die SVP verlor neun Sitze und 5.6 Prozentpunkte bei der Wählerstärke. Christoph Blocher persönlich sah sich gezwungen, nach der Schlappe einzugreifen.

Und Bundespräsiden Ueli Maurer las seiner Partei via Zeitung die Leviten. «Wir sind bequem geworden», sagte der SVP-Magistrat im «SonntagsBlick». Auf der anderen Seite frohlockten die Grünen und die GLP. Leise träumten sie von einem Öko-Bundesrat.

Zürich als feiner Seismograph für die nationalen Wahlen im Herbst. Nur schon deshalb, weil ein Sechstel der Stimmberechtigten dort lebt. Allerdings ist Zürich nicht die Schweiz. So ist dort etwa die Rolle der CVP bescheiden, die GLP wiederum ist so stark wie nirgendwo sonst. Die gestrigen Wahlen in Baselland und Luzern gaben deshalb weitere wichtige Hinweise auf den eidgenössischen Urnengang.

Grüne und GLP: Nicht zu stoppen

Die Gruene Partei feiert die ersten Wahlerfolge anlaesslich der Luzerner Regierungsratswahlen vom Sonntag, 31. Maerz 2019, im Regierungsgebaeude von Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Anhänger der Grünen feiern in Luzern. Bild: KEYSTONE

Klimawahl: Unter diesem Stichwort liessen sich die Ergebnisse in Zürich zusammenfassen. Die grüne Welle erfasste nun auch die Kantone Baselland und Luzern. Im 90-köpfigen Baselbieter Landrat gewannen die Grünen sechs Sitze und sind neu viertstärkste Partei.

In Luzern – das Kantonsparlament zählt 120 Sitze – legten die Grünen um sieben Sitze zu, ihre Jungpartei stellt neu auch einen Kantonsrat. Die GLP legte in Zürich noch stärker zu als die Grünen. Gestern zeigte sich, dass die Partei gegenüber den Grünen strukturell im Hintertreffen liegt. Die GLP ist in vielen Kantonen eine Kleinpartei. In Baselland konnte die Partei nicht zulegen. In Luzern gewann die GLP drei Sitze und kommt neu auf acht Vertreter.

SVP: Zwei weitere Debakel

Minus neun Sitze in Zürich, minus sieben Sitze in Baselland, minus sieben Sitze in Luzern. Der Trend bei der SVP ist klar negativ. Im Baselbiet wird sie von der SP als stärkste Partei abgelöst.

CVP: Ernüchterung

Luzern gehört zu den wichtigsten Bastionen der CVP, die Wahlen sind deshalb ein Gradmesser für die Partei von Gerhard Pfister. Sein konservativer Kurs ist stark auf die Stammlande ausgerichtet. Das Ergebnis von Luzern dürfte ihn ernüchtern. Die CVP bleibt zwar klar die grösste Partei im Parlament, verliert aber vier Sitze.

In der Vergangenheit hat die CVP oft an die SVP verloren – immerhin dieser Trend ist in Luzern gestoppt. Die SVP hat noch stärker verloren – dies dürfte Pfisters schwacher Trost sein. In Baselland kann die CVP ihre acht Sitze halten. Betrachtet man alle kantonalen Wahlen seit 2015, ist die CVP nicht mehr die grösste Verliererin: Die SVP verbucht seit gestern höhere Verluste.

FDP: Wendepunkt oder Unfall?

In Zürich endete die Siegesserie des Freisinns abrupt. Der Verlust des zweiten Sitzes im Regierungsrat hatte eine historische Dimension. Dazu verlor die Partei 1.6 Prozentpunkte bei der Wählerstärke. Die Auguren fragten sich: War Zürich ein Unfall oder eine Trendwende? Die Zeichen deuten auf Letzteres. In Baselland blieb die FDP zwar stabil, in Luzern verlor sie aber drei Sitze.

SP: Hoffen auf die soziale Frage

Der SRG-Wahlbarometer hatte die Genossen im Februar aufgeschreckt. Ein Wählerverlust von 1.4 Prozent wurde ihnen prognostiziert. Mit einem Wähleranteil von 17.4 Prozent lag die SP nicht mehr vorn, sondern nur noch gleichauf mit der FDP. Angesichts zahlreicher erfolgreicher Wahlen in den Kantonen – etwa in Bern, Solothurn, Zug, Genf oder Aargau – ein überraschender Befund, der überholt ist.

In Zürich verloren die Sozialdemokraten nur marginal. Sowohl in Baselland und Luzern gehörten sie zu den Gewinnern. In beiden Kantonen agierte die SP als Oppositionspartei und profilierte sich gegen die bürgerliche «Abbaupolitik». Mit dieser Strategie punktete die SP sowohl in Baselland (+1) wie auch in Luzern (+ 3 Sitze). Gewinnen Fragen der Umverteilung gegenüber dem Klima bis im Herbst wieder an Bedeutung, dürfte mit der SP bei den nationalen Wahlen zu rechnen sein.

BDP: Niedergang hält an

Es sind bittere Tage für die BDP. Nach Zürich fällt die ehemalige Bundesratspartei auch in Baselland aus dem Landrat. Damit ist die BDP nur noch in fünf Kantonen im Parlament vertreten.

Fazit

Noch stehen die Tessiner Wahlen vom nächsten Sonntag aus. Die übrigen Kantone haben seit den letzten eidgenössischen Wahlen 2015 gewählt. Am stärksten zugelegt haben die Grünen (+41 Sitze). Die FDP (+30) liegt noch vor der SP (+23) und der GLP (+16). Allerdings hat die FDP bei zwei der drei letzten Wahlen verloren. Bei SVP (–41), CVP (–35) und BDP (–21) hat sich der Abwärtstrend verfestigt.

Umfrage

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101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toni.Stark 01.04.2019 19:31
    Highlight Highlight Wenn der Benzinpreis verteuert, der Fleischverzehr bestraft und das Fliegen verboten wird, dann ist die grüne Welle bald eine Dampfwolke...
  • adi37 01.04.2019 14:49
    Highlight Highlight Irgendwann wird es den Grünwählern leid tun und sie werden sagen: "Wir hätten sollen, es wäre besser gewesen! Vielleicht können wir noch etwas machen?" Dann ist es zu spät, wenn wir die CO2-Maschinerie mitmachen und in der EU integriert sind als Nettozahler Milliarden um Milliarden nach Brüssel liefern, vielleicht sogar den Franken aufgeben müssen, zehntausende von EU-Bürger und Bürgerinnen in unsere sozialen Netze einwandern, Mietzinse noch drastischer steigen, noch mehr Autos auf den Strassen, die nicht mehr ausgebaut werden, und wir uns dem EU-Wohlstandsniveau anpassen, dank Grün!
    • Troxi 01.04.2019 18:59
      Highlight Highlight In den meisten Kantonen verändert sich wenig. Es ist lediglich eine Korrektur zu mehr Konkordanz. In Luzern hat SVP/FDP immer noch mehr Sitze als SP/Grüne/GLP zusammen und die CVP ist auch nicht wirklich links ausgerichtet. Auf Bundesebene wird es ähnlich ablaufen. Die FDP/SVP Mehrheit im NR wird fallen. Die Sitzverteilung wird aber weiterhin, wie auch die letzten 171 Jahren klar Bürgerlich ausfallen.
  • adi37 01.04.2019 14:43
    Highlight Highlight Nun wird es eine Welle von Steuern, Abgaben, Verboten und Einschränkungen hageln! Alles, was die Grünen möchten, ob sinnvoll oder nicht, ist nicht relevant! Damit sind natürlich auch einen Teil der Bevölkerung, die auf diesen Hype aufgesprungen sind mitverantwortlich. Nur frage ich mich, wer wird das mitmachen? In 4 Jahren werden wahrscheinlich wieder Korrekturen vorgenommen! Es ist nur zu hoffen, dass bis zu diesem Zeitpunkt, keine allzu grosse, irreversible Fehler begangen werden!
  • B-Arche 01.04.2019 13:38
    Highlight Highlight Ich denke dass man die Radikalisierung und Trumpisierung der SVP durch Köppel (menschengemachter Klimawandel als marxistische Verschwörung gestern im Interview) und andere einfach nicht mehr goutiert.

    Die Schweiz will weder einen Trump noch seine Methoden.
    • adi37 01.04.2019 16:50
      Highlight Highlight B-Arche: Für wen, glauben Sie, sollten unsere Politiker primär sorgen? Ja, ich denke, für die inländische Bevölkerung!? Was wird aber gemacht? Ja, richtig, sie schauen zuerst für sich und dann für die Anderen, und eventuell, wenn es noch reicht für Einheimische! So läuft doch die Politik! Jedenfalls mehr Links, als Rechts! Wer sorgt sich um die 60'000 ü45, ausgesteuert, noch arbeitsfähig, aber in der Sozialhilfe und nichtmehr in der AL-Statistik! Linke und Grüne würden noch viel mehr Leute ins Land holen! Für was? Nur weil die SVP bremsen möchte? Sollten die «blöden» Schweizer ersetzt werden?
    • B-Arche 01.04.2019 20:39
      Highlight Highlight adi37: Welche Lösungen hat die SVP zu Ihren als Problem erkannten Punkten?
      Und wo waren SVP-Lösungen zu diesen Punkten erfolgreich?
      Ich lerne immer gerne dazu.
    • adi37 01.04.2019 21:53
      Highlight Highlight B-Arche: Wenn die MEI richtig umgesetzt würde, hätten wir schon viel unnötige Zuwanderung verhindert! Die Selbstbestimmungs-Initiative wurde hoch abgelehnt, um die SVP abzustrafen, obwohl wichtige Nein-Sager versicherten, dass an der direkten Demokratie nicht gerüttelt werde! Wahrscheinlich glaubten sie, es sei eine Zwängerei der SVP. Wir werden sehen wie lange wir noch ein freier Staat sind! Es kann ja sein, dass ich mich irre!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tento Hidoni 01.04.2019 13:19
    Highlight Highlight Die richtige Wahl, die kann nur lauten: SP! Meinetwegen auch Grüne oder GLP! Aber als Mitglied der SP, natürlich Diese!
  • Peter R. 01.04.2019 12:52
    Highlight Highlight Ich finde es interessant, dass in den Kommentaren nichts über die BDP steht. War und ist doch das Feindbild der SVP - warum sind alle SVP-Hasser taub für die BDP.
    • TodosSomosSecondos 01.04.2019 13:22
      Highlight Highlight 1. hast du die Erklärung ja gleich geliefert...
      2. Warum über eine Partei diskutieren, die niemand wählt?
  • dabizi 01.04.2019 12:28
    Highlight Highlight Ich hätte da eine Fleissaufgabe für die Watson-Redaktion: Wie wär's (nach der Tessiner Wahl) mit einer umfassenden Grafik, die die (geschätzt 2000?) Sitze aller kantonalen Parlamente, sortiert nach Parteien und im übersichtlichen Links-Rechts-Schema abbildet?
  • Serge Künzli 01.04.2019 11:41
    Highlight Highlight Es ist ja toll, wenn der Wähler sich für die Umwelt einsetzt. Nur: Mit den Grünen bewegt sich leider nichts. Die Grünen sind erzieherische besserwisserische Bevormunder. Das Gendersternchen ist ihnen wichtiger als das Klima! Die Grünen sind für grenzenloses Wachstum und Zuwanderung. Politisch sehr gefährlich – immer auf der Seite der Täter, siehe Hooligans oder Islamisten. Toleranzfanatiker und politisch korrekte Spassbremsen. Es ist wirklich das Dümmste was man machen kann, diese Partei zu wählen! Im rotgrünen Zürich wurden noch nie so viele Bäume gefällt wie in den letzten Jahren.
  • Nonkonformist 01.04.2019 11:15
    Highlight Highlight Links-grün hatte schon lange nichts mehr zu Lachen bei Wahlen. Irgendeinmal mussten sie ja ein gutes Jahr haben. In vier Jahren schlägt das Pendel dann wieder zurück, wenn die Menschen merken, was links-grüne Politik bedeutet: Verbote und weniger Geld im Portemonnaie. Der einfache Büezer hat keine andere Wahl als SVP zu wählen. Keine andere Partei vertritt seine Interessen besser.
    • B-Arche 01.04.2019 13:33
      Highlight Highlight Inwiefern verkörpert die SVP Politik für den Büezer?
    • manhunt 01.04.2019 13:49
      Highlight Highlight mir gehts als büezer in der „rot-grünen“ stadt zürich wunderbar. ich sehe nicht einen einzigen punkt, in welchem mich die SVP vertreten würde. vaterschaftsurlaub? nein. gerechtere verteilung, lohn- und arbeitnehmerschutz? nein. bekämpfung stetig steigender kk-prämien? nein. bekämpfung von steuerhinterziehung und/oder -betrug? schon gar nicht. was mir eine politik der ausgrenzung, der steuergeschenke an reiche und holdings, des abbaus von arbeitnehmerrechten als büezer genau bringen soll, erschliesst sich mir nicht. aber offenbar glaubst wenigstens du noch an die märchen der volchspartei.
    • leu84 01.04.2019 14:00
      Highlight Highlight Ich bin/war Büezer und die SVP hat sich nie für den einfachen Büezer eingesetzt (Ausnahme die etwas tiefere Steuern). Mieten in der Agglo und Krankenkassen steigen weiterhin und unnötige Bautätigkeiten werden kaum gebremst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 01.04.2019 10:25
    Highlight Highlight Viele haben die Politik der SVP einfach nur noch satt. Polemik und Lügen bringen uns nicht weiter. Heute muss Politik auch so getätigt werden, dass was Konstruktives raus kommt!
    • Skip Bo 01.04.2019 12:59
      Highlight Highlight Höhere Steuern? Konstruktiv?
    • Yogi Bär 01.04.2019 13:22
      Highlight Highlight Skip Bo Was dies mit meiner Aussage zu tun?
    • Skip Bo 01.04.2019 13:59
      Highlight Highlight Blitzer, habt mich überzeugt: höhere Steuern=konstruktiv
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 01.04.2019 10:15
    Highlight Highlight Dass sich die SVP den anthropogenen Klimawandel als Hype bezeichnet, hat wohl auchn mit dem Swiss Oil Präsidium von Albert Rösti zu tun. https://verkantverdammt.wordpress.com/2019/04/01/komplexitat-der-klimakrise/
  • sherpa 01.04.2019 10:10
    Highlight Highlight In Zürich hat CB den Tarif erklärt und was macht er nach den Schlappen in BL und LU nun? Er schweigt! Und so was nennen die Parteisoldaten auch noch "unser Übervater". Überalterter Greis wäre wohl die bessere Nennung als die Bezeichnung Übervater
    • Troxi 01.04.2019 19:03
      Highlight Highlight In Luzern ist die Parteipräsidentin erst seit 2017 im Amt. Wird interessant werden ob sie den Schwefelgeruch des Scheiterns aus ihren Kleidern bringt 2023 und wenn ihre Auftritte an der Gemeindeversammlung nicht seriöser werden, wird sie auch innerhalb der Gemeinde an Rückgrat verlieren.
  • Hans der Dampfer 01.04.2019 09:47
    Highlight Highlight Tja, den rechten helfen Flüchtlingsdiskussionen und den linken irgendetwas mit Klima. In den letzten Wahlen konnten linke Parteien stark profitieren aber es muss nur ein Anschlag kurz vor den Wahlen passieren und die Welt schaut gerade wieder ganz anders aus. Sollte aber tatsächlich links / grün zum Zug kommen, könnte es lustig werden. Entweder wird das Leben teurer und den Leuten geht der A** auf Grundeis oder es ändert sich gar nix weil es den linken auch nur um Macht und Geld geht. Dann nützen auch keine wohlwollenden Presseartikel mehr.
    • Amboss 01.04.2019 11:43
      Highlight Highlight Nur kommt Links / Grün gar nicht zum Zug.
      Ob Luzern, Basel-Land oder Zürich. Links-Grün ist überall weit weg davon, irgendwas alleine durchzukriegen.
  • Namenloses Elend 01.04.2019 08:45
    Highlight Highlight Und in vier Jahren werden wieder bürgerliche Parteinen gewählt. Weil es die Grünen auch nicht besser gemacht haben. Das ist doch ein ewiges hin und her. Vor vier Jahren, als die SVP geputzt hat war hier auf Watson der grösste mimimi Alarm, den ich je gesehen habe. Ich bin nun wirklich auch kein SVP Wähler, aber das diese grüne Welle irgendjemanden etwas nützt, glaub ich nicht. Es wird vorallem was kosten und in vier Jahren werden die Rechten davon profitieren. Eben, ein hin und her.
    • Hans der Dampfer 01.04.2019 16:03
      Highlight Highlight Sehe ich auch so.
      Was bei der letzten Wahl IMO noch dazu kam war die witzige Kampagne die die SVP gefahren hat. Damit hat sie viele überrascht während die SP in ihrem Technokraten -Deutsch halt einfach die intellektuellen angesprochen hat. Ich fand das damals auch witzig aber jetzt, 4 Jahre und einen Trump später, wird die Debatte ungleich härter geführt da das Politische Klima per se Rauher geworden ist. Schade aber irgendwie auch ein Zeichen der Zeit.
  • dorfne 01.04.2019 08:43
    Highlight Highlight SVP-Köppel gestern im Sonn-Talk bei Tele-Züri sinngemäss: Die Klimabewegung ist eine marxistische Verschwörung, die Grünen wollen mit Verboten den freien Markt angreifen. Planwirtschaft und Kolchose-Wirtschaft (wie zu DDR-Zeiten) sind die Zukunft. Dabei vergisst NR Köppel, dass die Grünliberalen am meisten profitieren vom neuen Klimabewusstsein, und die sind bürgerlich. Die erfolgsverwöhnte SVP hat erfahren, dass ihre Wähler ihr alles glauben, egal was sie sagt. Jetzt sind diese Wähler misstrauisch geworden und wenden sich ab von der Partei.
  • TodosSomosSecondos 01.04.2019 08:35
    Highlight Highlight Egal ob man nun eher links oder rechts ist. Ich denke jedem vernünftig denkenden Wähler in der Schweiz, ist klar, dass das Fundament unseres Erfolges die Konkordanz ist.

    Die Wahlen werden keinen Umsturz und keine Revolution bringen sondern eine Feinjustierung und so muss man auch wählen.

    Was ist für die nächsten Jahre wichtig, was in den letzten vielleicht ein bisschen zu sehr vernachlässigt wurde?

    Sind das a) unsere Sozialwerke und soz. Gerechtigkeit, b) Sorgen betr. des Klimas und des Umgangs mit Ressourcen, c) wirtschaftsschädigender Regulierungswahn oder d) böse Ausländer?
    • Gubbe 01.04.2019 09:25
      Highlight Highlight Hab's meinem Empfinden angepasst. Muss aber nicht in dieser Reihenfolge stehen.
      a) Sozialwerke AHV, PK, KKP
      b) Ressourcen, Umwelt
      c) Schädigender allgem. Regulierungswahn, EU
      d) Ausländer, Integration, Ausschaffung
    • TodosSomosSecondos 01.04.2019 11:08
      Highlight Highlight Hatte keinen Anspruch auf Vollständigkeit aber ja passt so :-)
  • leu84 01.04.2019 08:35
    Highlight Highlight Alles auf die "Grüne Welle" zu reduzieren ist zu einfach. Steigende Mieten in den Zentren, Jobunsicherheit trotz Konjunktur und auch etwas rückständige Politik. Übermässiges Sparen u.a. bei der Volksschule. Steigende KK-Prämien. Man hat auch genug von Altparteien.
  • Denk Mal 01.04.2019 08:31
    Highlight Highlight DANKE GRETA!!!
    • Dreamtraveller 01.04.2019 09:19
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz wieso man diesen Kommentar so häufig blitzen muss. Greta hat uns die Dringlichkeit des Klimaschutzes im Dezember vor die Augen geführt und agiert nun als Vorbild-Figur für viele Menschen. Was bitte ist daran falsch? Sie hat niemandem was angetan! Deshalb ja, DANKE GRETA!!!
    • Magnum44 01.04.2019 10:12
      Highlight Highlight Danke CO2?!
  • Yann Wermuth 01.04.2019 08:25
    Highlight Highlight Können wir aufhören die Grünen und die GLP in denselben Topf zu schmeissen? Die GLP ist dieselbe konservative, neoliberale Politik wie SVP/FDP mit hell-grünem Tarnmantel. Das erklärt auch ihre Beliebtheit: Dasselbe, jetzt mit gutem Gewissen. Die Stimmen kommen ja nicht von Nicht-Wählern, sondern anderen bürgerlichen Parteien.
    • Crecas 01.04.2019 09:34
      Highlight Highlight Das wollte ich auch schreiben. Ich wähle immer schon Mitte Rechts, eher klar bürgerlich. Da ich in Zürich die Köpfe sowieso kaum kenne, wähle ich mit Smartvote. Meine forderen Plätze gingen jeweils fast gleich stark gewichtet an FDP und GLP. Die GLP ist definitiv eine bürgerliche Partei.
  • dä dingsbums 01.04.2019 08:21
    Highlight Highlight Die SVP ist nicht einfach "bequem geworden". Viele Wähler ziehen einfach Bilanz und sehen, dass die grösste Partei (die sehr gut im Präsentieren von einfachen Lösungen ist), keine dieser Lösungen umsetzen kann und lieber für seine Exponenten schaut.

    Der Krankenkassen-Verbandspräsident der SVP spart lieber mit höheren Franchisen bei den Armen und Kranken, der SVP HEV Präsident findet es dufte, dass wir immer mehr von unserem Lohn für die Miete ausgeben, Matter kämpft für seine Bank um das Bankgeheimnis, usw.

    Die Büezer merken langsam, dass die neoliberale Politik der SVP ihnen nicht hilft.
    • Ich_bin_ich 01.04.2019 09:07
      Highlight Highlight Da haben Sie recht... Was schlagen Sie den dem "Büezer" vor zu wählen?
      Irgendwie, denke ich, kann der/die "Büezer/in" niemanden wählen, der seine/ihre Interessen vertritt.
    • violetta la douce 01.04.2019 09:10
      Highlight Highlight Der EU Beitritt der SP wird dem Büezer aber erst so richtig auf den Kopf hauen.

      Die Konkurrenz aus dem EU Land, wird den Lohn kräftig nach unten Drücken.
      Dies kann nicht verhindern werden. Die SP betreibt da Augenwischerei, und die FDP dies weiss es eh.
    • dä dingsbums 01.04.2019 12:31
      Highlight Highlight @Ich_bin_ich: Wahlempfehlungen kann ich keine abgeben. Keine Partei hat für jeden die richtigen Antworten. Man muss sich genau informieren wo die Partei bzw. die Exponenten stehen.

      Smartvote wäre ein Anfang. Blind einer Parole nachrennen (egal ob "weniger Ausland" oder "weniger Bonzen") ist keine gute Idee.

      Ich würde keine Partei wählen, deren Exponenten im Sold von Wirtschaftsverbänden und Grossunternehmen stehen. Wessen Interessen sie vertreten, sieht man ja. Andererseits würde ich auch keine Utopisten wählen.

      Wir brauchen pragmatische Lösungen die dem Grossteil der Bevölkerung nützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 01.04.2019 08:19
    Highlight Highlight Es ist absolut normal, dass ein Pendel hin und her schwingt. In der CH sind 25-30% für eine Partei das höchste der Gefühle. Ab dann geht es nur noch bergab bis zum nächsten Todpunkt um wieder zu wachsen. Diesmal hat der Klimagott das Pendel angehalten, mal sehen wie ausdauernd er ist. Eventuell greift der InstA Gott noch ein. Götterdämmerung?
    • ChlyklassSFI 01.04.2019 08:52
      Highlight Highlight Wer oder was ist der "Klimagott"?
    • Dreamtraveller 01.04.2019 10:25
      Highlight Highlight Der Zustand unseres Planeten ist kein "Trend". Hier existiert kein Pendel. Wenn die Grünen jetzt noch umsetzbare und innovative Lösungen liefern, werden sie noch mehr Wähler gewinnen und die SVP immer mehr an Bedeutung verlieren. Hmm, wobei dann bald die Klima-Flüchtlinge unsere Grenzen überrennen. Das könnte dann die SVP wieder stärken.
    • Skip Bo 01.04.2019 12:57
      Highlight Highlight Valon, Götter sind menschgemacht. Angst und gleichgeschaltetes Denken liess Gottheiten entstehen. In diesem Fall ist es die Angst vor dem Klimawandel.

      Dreamer, "Wenn die Grünen jetzt noch umsetzbare und innovative Lösungen liefern..." . Was sollen die liefern, was nicht schon bekannt ist? CO2 Abgaben und CO2 Subventionen sind nicht besonders innovativ. Grüne haben relativ wenig Macher in ihren Reihen, die Fordernden (nicht Fördernden) sind in der Überzahl.
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  • MachoMan 01.04.2019 08:10
    Highlight Highlight Berset macht einen Vorschlag (Grauimporte) wie man das Gesundheitssystem entlasten kann. SVP schmettern den Vorschlag ab, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken.
    Sich im Wahlkampf als Partei der kleinen Leute geben und dann die Interessen der Reichsten vertreten, von direkter Demokratie schwafeln und dann in den Räten demokratische Prozesse unterbinden, indem die Interessen dank Mehrheit rücksichtslos durchgesetzt werden. Das ist für 90% der Bevölkerung nur schlechte Politik und wird dank unabhängiger Medienarbeit einer mündigen Leserschaft täglich vor Augen geführt.
  • The oder ich 01.04.2019 08:08
    Highlight Highlight Was bei der Analyse der FDP-Resultate für BL fehlt: der Freisinn hat seinen zweiten Sitz kampflos an die SVP abgetreten, der dann mit dem für die bürgerliche Mitte unwählbaren de Courten an die SP verloren ging.

    Dies einfach zur Ergänzung
  • N. Y. P. 01.04.2019 07:54
    Highlight Highlight Diese Meldung auf SRF wird in der Kommandozentrale der SVP auch nicht gerade zum Frohlocken animieren.

    Albert ?
    Benutzer Bild
  • Tom T. 01.04.2019 07:51
    Highlight Highlight Pateien von Bonzen für Bonzen haben nur Bonzen berücksichtigt und ihre treuen Büezer Stamm-Wähler über den Tisch gezogen. Im neoliberalen Machtrausch wurden keine Antworten auf die drängenden Probleme angegangen. Die bewirtschafteten Schein-Probleme wurden zu durchsichtig.

    Swissoil-Präsident Albert Rösti trimmt seine Partei-Soldaten auf Öko-Verweigerung. Mit Gössi als Junior-Partner wird an der Bevölkerung vorbei politisiert, so soll die u.a. Schweiz ihre Neutralität beschädigen.

    Dasselbe in den Kantonen. Dem Büezer geht es nicht besser. Das rächt sich.

    Der heisse Sommer kommt.


  • Robi14 01.04.2019 07:42
    Highlight Highlight Aber die Demos der Schüler bringen nichts!
    • äti 01.04.2019 09:25
      Highlight Highlight Warum?
    • Dreamtraveller 01.04.2019 09:26
      Highlight Highlight Dank der Demos der Schüler ist der Klimaschutz ein "brand"-aktuelles Thema geworden. Viele Leute, die der Thematik unseres CO2 Ausstosses keine grosse Beachtung geschenkt haben, sind durch die Demos über den Zustand unseres Planeten informiert worden und kennen nun die Fakten und Tatsachen. Dadurch ist der Klimaschutz neu auch ihnen ein grosses Anliegen. Diese Leute wählen nun die Grünen oder die GLP und man erhofft sich tolle Lösungen und Innovative Massnahmen zum Schutz unserer Heimat. Und DU sagst die Demos bringen nichts???
    • Eh Doch 01.04.2019 11:57
      Highlight Highlight Dein Motzen aber leider auch nicht
  • DerTaran 01.04.2019 07:30
    Highlight Highlight Die Listenverbindungen und weiterhin die Anbiederung an die SVP wird der FDP auch nicht geholfen haben.
  • Yolo 01.04.2019 07:15
    Highlight Highlight Vier Jahre asoziale Politik gehen nicht so schnell vergessen. Die Bevölkerung möchte mehr Konkordanz und keine "bürgerliche" Abbaupolitik.
    • rodman 01.04.2019 08:10
      Highlight Highlight Naja, zumindest in Luzern will die Bevölkerung zu 2/3 weiterhin eine Bürgerliche Vertretung im Parlament. Im Regierungsrat werden entweder 80% oder 100% bürgerlich sein.

      Ich bin nicht ganz sicher, ob du einfach nur "die Bubble, die ich wahrnehme" meinst...
    • wasps 01.04.2019 08:24
      Highlight Highlight Wir müssen die Relationen bewahren. Die Bevölkerung wählt immer noch im Schnitt Mitte-Rechts! Dazu gehört übrigens auch die GLP, welche in der Sozialpolitik alles andere als "Grün" ist. Und das wird sich so schnell nicht ändern.
    • dorfne 01.04.2019 08:55
      Highlight Highlight @rodman. Ja keine bubble! Ich sag ja auch, die GLP ist bürgerlich. Aber das ist jetzt egal, wir müssen einfach vorwärts machen. Von der GLP erhoffe ich mir eine zusätzl. Förderung grüner Heizsysteme (2/3 der neuen Heizungen im Kt. Zürich sind Oelheizungen) und der Elektromobilität. Wenn Windräder nicht durchsetzbar sind - warum auf diesem Feld kämpfen, stattdessen Förderung der Solarenergie usw. Die Technologie ist vorhanden, aber noch zu teuer. Bin gespannt, ob die FDP dann bereit sein wird, noch mehr Gelder für Fördermittel zu bewilligen.
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  • Ironiker 01.04.2019 06:59
    Highlight Highlight Meine ganz persönliche Meinung: Weder die SP noch die SVP bringt uns weiter. Beide Parteien haben sich in den letzten Jahren "radikalisiert". Alles im legalen Rahmen, aber eben sehr weit rechts, resp. links. Zu den letzteren zähle ich auch die grünen.

    Dann gibt es noch zwei Parteien, die etwas mehr in der Mitte sind. Die eine schaut lieber auf die Wirtschaft als auf den Konsument (FDP), die andere (CVP) ist eine christliche Partei, mit teils verstaubten Ansichten.

    Eine Stimme für die BDP oder andere Parteien verpufft im Niemansland.

    Für mich läuft es wohl auf die GLP hinaus.
    • Robert Kleger 01.04.2019 08:06
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus der Seele!
    • TodosSomosSecondos 01.04.2019 08:27
      Highlight Highlight Man muss sich ab solchen vor Unwissen strotzenden Kommentaren schon mehr als nur wundern. Es klingt einwenig so, als würde irgendetwas nachgeplappert.

      Im Gegensatz zur SVP hat sich die SP keineswegs "radikalisiert" sondern genau das Gegenteil ist eingetreten. Der kleine Gewerkschaftsflügel mal ausgenommen, ist die SP und vor allem diejenigen, die in der Partei das sagen haben, über die letzten Jahre Stück für Stück gegen die Mitte gerückt. (Überwindung des Kapitalismus my ass)

      Das einzige radikale bei der SP, ist, dass es tatsächlich noch welche gibt, die für den EU-Beitritt sind.
    • FrancoL 01.04.2019 08:39
      Highlight Highlight @Die GLP? Weil sie bis heute Biel Grüne Politik gemacht hat oder wegen dem Grün im Logo. Bis heute hat die GLP keine Lewis erbracht dass sie weniger auf die Wirtschaft schauen würde als die FDP. Allerdings sind ihre Lippenbekenntnisse immer sehr vollmundig. Doch möchte ich zuerst einige Beweise sehen, dann könnte ich Ihren Kommentar gelten lassen. Die soziale Ader der GLP steht zudem etwas gar diametral der versprochenen grünen Politik gegenüber.
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  • *sharky* 01.04.2019 06:17
    Highlight Highlight Und nein, es ist nicht 1. April!
    😜✌️
  • Max Dick 01.04.2019 06:04
    Highlight Highlight In aller Bescheidenheit: diese Analyse hätte ich schon vor vier Jahren am Tag nach der Wahl 2015 als Prognose geben können. Denn damals lief alles für SVP/FDP. Das wird nun wieder korrigiert.
    • Illuminati 01.04.2019 07:33
      Highlight Highlight Sie hätten also das Weltgeschehen (was die Politik ja sehr beeinflusst) voraussehen können?
      Sie wussten Zb. dass viel weniger Flüchtlinge in die Schweiz kommen oder dass die Klimajugend auf die Strasse geht oder dass die AHV und Steuernvorlagen abgelehnt wurden? Oder dass Grossbritannien den Brexit beschliesst? Denn das alles und noch viel mehr hat massgeblich Auswirkungen auf das Wahlverhalten von uns Schweizer oder?
    • Max Dick 01.04.2019 09:00
      Highlight Highlight 2015 war der Höhepunkt der Flüchtlingskrise. Darum gelang es SVP und FDP ihr Potential voll auszuschöpfen. Die Chancen dass das 2019 erneut der Fall sein wird mit einem neuen Flüchtlings-Höhepunkt - eher gering.
    • dorfne 01.04.2019 09:03
      Highlight Highlight @Illuminati. Als hätte die SVP die Flüchtlinge aufhalten können! Wer mit den Herkunftsländern Geschäfte machen will, kann den Regierungen natürlich nicht sagen, entweder nehmt ihr die Leute zurück oder unser Geschäft platzt. Und das zwingende Völkerrecht, das Seenotrecht, die Menschenrechte, unsere Verfassung usw.. Hätte die SVP das alles aushebeln können? Konnte Sie nicht, auch nicht nachdem sie 20 Jahre die stärkste Partei im Land war. Hoffen Sie darauf dass wenigstens BR KKS eine noch konsequentere Gangart einlegt - bis sie dann von allen Seiten gebremst wird.
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  • Schneider Alex 01.04.2019 05:57
    Highlight Highlight SVP wählen - auch contre coeur

    Die Verteidigung der Souveränität der Schweiz ist für uns von existenzieller Bedeutung. Wenn wir die aufgeben, können wir diesen Entscheid kaum mehr rückgängig machen. Daher ist es wichtig, heute jene Parteien zu unterstützen, die sich vorbehaltlos für die Aufrechterhaltung unserer Souveränität einsetzen. Leider hat von diesen Parteien nur die SVP reale Wahlchancen.
    Sozial- und umweltpolitische Fortschritte können jederzeit mit Initiativen und Referenden erkämpft werden. Korrekturen einer fehlgeleiteten Europapolitik wären weit schwieriger.
    • DemonCore 01.04.2019 07:39
      Highlight Highlight Der SVP Isolationskurs führt zu Souveränitätsverlust. Ein grosser Teil der Politik die für uns wichtig ist wird in Brüssel gemacht. Wir schauen zu und erfahren via Medien, was läuft, statt direkt dabei zu sein, wenn wichtiges entschieden wird.
    • Trasher2 01.04.2019 08:02
      Highlight Highlight Das sind die Parteien, welche in Luzern den Musikunterricht abbauen, die welche die Krankenkassenfranchise erhöhen, waffen in Kriegsgebiete liefern, unser soziales Netz zerstören.
      Und das nur, damit sie die Steuern für die Wirklich reichen senken können. Nur gut, dass sie jetzt die Quittung erhalten.

      Sozial und Umweltpolitischen Anliegen werden von der SVP bis aufs Blut bekämpft und bei Annahme zu einem dünnen süppchen verwässert (siehe zB. 2. wohungsinitiative)

      Das wichtigste Gut für die ist nicht die Souverenität, sondern ihr eigenes Vermögen.
    • dorfne 01.04.2019 09:09
      Highlight Highlight Die SVP will aber den Föifer und das Weggli. Und beides gibt es nicht, wie schon Vreneli und Hansli wissen. Entweder geben wir einen Teil unserer Souveränität auf oder werden vom freien Warenverkehr mit der EU schleichend abgehängt. Und ich frage mich, wie unabhängig sind wir denn jetzt sind, ohne das Rahmenabkommen, mit der EU, wir, ein Kleinstaat, der mit der ganzen Welt geschäften will! Da gibt es tausend Abhängigkeiten.
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