Schweiz
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Über die Bedeutung des Islams hierzulande sowie den Radikalismus liest man in den Schweizer Medien fast täglich. bild: KEYSTONE/Peter Klaunzer, nzzas, sonntagszeitung, fotomontage watson

Islam-Streit in der Schweiz: Ein Ranking der Debatten-Führer und ihrer Beiträge

Burka-Verbot, Qualitätssiegel für Moscheen oder Privatschulen für Muslime – in der Islam-Debatte profilieren sich verschiedenste Akteure mit Forderungen und Aktionen. Doch was taugen diese wirklich? Eine Bewertung auf einer Skala von 1 bis 10.

29.08.17, 13:25 30.08.17, 01:44


Fälle von radikalen Predigern, die Handschlag-Verweigerer in Therwil oder reiche Moschee-Gönner aus dem Nahen Osten bringen Schweizer Moscheen und den Islam im Allgemeinen immer wieder in die Schlagzeilen. So wurde erst kürzlich publik, dass ein Imam in Biel in seinen Predigten für die Vernichtung aller Feinde des Islams betete.

Politiker, Islam-Kenner und -Kritiker stellten diesbezüglich bereits die verschiedensten Forderungen. Die folgenden Personen prägen die Islam-Debatte besonders. Das taugen ihre Initiativen auf einer Skala von 1 bis 10. 

Der Bussen-Financier

Im Kanton Tessin gilt seit dem 1. Juli 2016 ein sogenanntes Verhüllungsverbot. Damit dürfen die Vollverschleierung (Burka) oder Gesichtsschleier (Niqab), die nur die Augen freilassen, im Tessin nicht mehr im öffentlichen Raum getragen werden.

Der algerisch-französische Unternehmer Rachid Nekkaz übernimmt seither die Kosten für alle erwischten Burkaträgerinnen. Nekkaz begleicht auch die Bussen, die sich vollverschleierte Frauen in Frankreich und Belgien einhandeln.

Nutzen: ☪️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️

Die Übernahme der Bussen ändert nichts am Status quo: Das Verhüllungsverbot bleibt im Gesetzt verankert. Ausserdem haben die Stimmberechtigten über die Regelung entschieden. Man könnte Nekkaz deshalb auch das Missachten der Demokratie vorwerfen.

Besser wäre es deshalb, auf politischem Weg gegen das Verbot anzukämpfen. Nekkaz hat politische Ambitionen und hat schon zwei Mal für die französische Präsidentschaft kandidiert, 2014 wollte er zudem Präsident Algeriens werden. Es ist es unklar, inwiefern Nekkaz mit seiner Gönner-Aktion eigene Ziele verfolgt. 

Nationales Burka-Verbot

Die Initianten des Egerkinger Komitees um SVP-Nationalrat Walter Wobmann lancierten die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» (inoffiziell: Burka-Initiative) mit viel Getöse: Sie warben dafür im März 2016 auf dem Bundesplatz, ein Mitglied der Jungen SVP trug dabei die Attrappe eines Sprengstoffgürtels auf sich.

Die Unterschriftensammlung verlief bisher schleppend. Die Sammelfrist läuft am 15. September 2017 ab.

Nutzen: ☪️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️

Die Zahl der Burkaträgerinnen in der Schweiz ist verschwindend klein. Der Staat hat zwar die Pflicht, dafür zu sorgen, dass keine Frau von der Familie oder anderen Personen dazu gezwungen wird, sich zu verschleiern.

Ein Verbot ist aber kein Schritt für mehr Frauenrechte. Verschleierte Frauen werden durch Verbote im Alltag ausgegrenzt und sind in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt. Es geht den Initianten um reine Symbolpolitik, denn die Probleme mit dem radikalen Islam lassen sich damit nicht lösen. 

Privatschulen für Muslime

Der ehemalige Pfarrer Johannes Czwalina ist bekannt dafür, dass er Bussen für orthodoxe Muslime bezahlt, die ihre Kinder nicht in den Schwimmunterricht schicken.

Als im Januar 2017 unter strenggläubigen Muslimen der Ruf nach einer eigenen Privatschule laut wurde, sprach er sich in der «Schweiz am Sonntag» für solche Schulen aus. 

Nutzen: ☪️☪️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️

Bei moderaten Muslimen ist das Interesse an eigenen Schulen gering. Durch die Trennung von Schülern in konfessionellen Privatschulen droht die Gefahr einer Parallelgesellschaft. Deshalb: zu vermeiden. 

Bewilligungspflicht für Imame

Für Islamexpertin Saïda Keller-Messahli wird in der Schweiz zu wenig gegen radikale Prediger unternommen. Die Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam plädiert unter anderem für eine Bewilligungspflicht für Moscheen und Imame.

Imame und islamische Seelsorger in der Schweiz sollten in einem öffentlichen Register geführt werden. Es brauche eine amtliche Bewilligung zur Ausübung dieser Funktion: «So wie ein Arzt nur mit einer Zulassung praktizieren kann, sollten auch Prediger geprüft werden», sagte Keller-Messahli in der NZZ. 

Nutzen: ☪️☪️☪️☪️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️⬜️

Eine gewisse Überprüfung der Imame ist sicher nützlich und vertretbar. Jedoch sollte diese Überprüfung durch die muslimische Gemeinschaft erfolgen und nicht durch die Behörden. Eine Selbstregulierung ist hier wichtig, damit keine Diskriminierung stattfindet. Ausserdem sollten für Vertreter aller Glaubensrichtungen dieselben Regeln gelten. 

Qualitätssiegel für «anständige» Moscheen

Der Berner SP-Politiker Mohamed Hamdaou hat vor, dem Grossrat bei seinem nächsten Zusammentreffen Anfang September seine Idee eines Qualitätssiegels für Moscheen zu unterbreiten.

Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

Video: srf

Hamdaou erklärt auf Anfrage von watson, das ihm vorschwebende Label solle diejenigen Moscheen auszeichnen, die ihre Finanzen offenlegen, deren Imame den Rechtsstaat respektieren und mindestens eine Landessprache beherrschen. Die Verantwortlichen müssten dafür eine entsprechende Charta unterzeichnen.

Nutzen: ☪️☪️☪️☪️☪️☪️⬜️⬜️⬜️⬜️

Mit einem Qualitätssiegel wären einige Menschen Moscheen gegenüber weniger misstrauisch eingestellt. Auch Muslime könnten einfach überprüfen, welche Moschee sie besuchen können, ohne schlimmstenfalls salafistischen Predigen ausgesetzt zu sein. Allenfalls wäre zu bemängeln, dass nichtunterzeichnende Moscheen unter Generalverdacht gestellt würden.

Schliessung radikaler Gotteshäuser

«Tages-Anzeiger»-Journalist Kurt Pelda (ehemals SRF und «Weltwoche») gilt als Kenner der Schweizer Islamisten-Szene. Er forderte wiederholt die Schliessung radikaler Gotteshäuser und das Verbot von Organisationen wie dem Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS). 

Nutzen: ☪️☪️☪️☪️☪️☪️⬜️⬜️⬜️⬜️

Klar ist: Werden Moscheen geschlossen, wechseln die radikalen Imame oder «IS»-Rekrutierer den Standort – ein wirkliches Ende ihrer Tätigkeit wird mit der Schliessung nicht gesetzt.

Dennoch: Eine Schliessung ist wichtig. Erstens wird damit ein klares Zeichen gegen Radikalismus gesetzt, zweitens werden die Machenschaften der Extremisten damit monatelang gestört. Verbietet man jedoch den IZRS, nimmt man das Risiko in Kauf, dass sich dessen Mitglieder weiterhin treffen – dann jedoch ausserhalb des Sichtfeldes der Behörden. 

Das «Lies!»-Verbot

Der Zürcher Sicherheitsdirektor und SP-Politiker Mario Fehr war einer der ersten Politiker, der offensiv gegen die Koran-Verteil-Organisation «Lies!» vorging: Aufgrund eines externen Gutachtens empfahl die Sicherheitsdirektion im Mai 2017 den Städten und Gemeinden im Kanton, künftige Koran-Verteilaktionen der «Lies!»-Kampagne nicht mehr zuzulassen. 

«Lies!» steht seit langem im Verdacht, junge Leute für den Dschihad anzuwerben. Ein wesentlicher Anteil derjenigen Schweizer, die in den Dschihad in Syrien und Irak ziehen wollten oder das getan haben, haben einen Bezug zur Organisation. 

Nutzen: ☪️☪️☪️☪️☪️☪️☪️⬜️⬜️⬜️

Da es unbestritten ist, dass mehrere Schweizer Extremisten einen Bezug zu «Lies!» haben, ist die Empfehlung vertretbar. Es darf nicht sein, dass Extremisten auf öffentlichem Grund für ihre Ansichten werben und staatsgefährdende Aktionen durchführen. Hier eine klare Grenze zu setzen ist wichtig.

Fraglich ist jedoch, was das tatsächlich bewirken wird: Die Extremisten werden einen anderen Weg finden, um junge Leute von ihrer Ideologie zu überzeugen. 

Handelsregistereintrag für islamische Vereine

FDP-Nationalrätin Doris Fiala verlangt in einer noch hängigen Motion, dass mit Geld aus dem Ausland unterstützte islamische Vereine im Handelsregister eingetragen werden müssen. Ihr Ziel ist es, Klarheit in die Finanzierung von Moscheen und muslimischen Organisationen zu bringen.

Derzeit haben die Behörden keinen Einblick in die Finanztransaktionen von Moscheen, muslimischen Verbände oder Stiftungen, weil diese dem Privatrecht unterstehen.

Nutzen: ☪️☪️☪️☪️☪️☪️☪️☪️☪️⬜️

Immer wieder tauchen Länder wie Saudi-Arabien, Kuwait oder die Türkei als Financiers von Moscheen in der Schweiz auf. Durch solche Verbindungen kann eine gefährliche Abhängigkeit entstehen. So könnten die Geldgeber hierzulande eine fundamentalistische Form des Islam etablieren wollen. Die Finanzierung der Gotteshäuser deshalb transparenter zu machen, erscheint verhältnismässig. 

Die Pläne der ersten Luxus-Moschee der Schweiz

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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116Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 30.08.2017 13:57
    Highlight Ein moderner Islam ist nicht denkbar?

    "Man kann eine Religion nicht reformieren. Wenn man sie reformiert, trennt man sich von ihr. Deswegen ist ein moderner Islam nicht möglich, moderne Muslime schon. Wenn es keine Trennung zwischen Religion und Staat gibt, wird es keine Demokratie geben, keine Gleichstellung der Frau."

    Ali Ahmad Said Esber; syrischer Schriftsteller

    War bei uns Christen nicht anders. Nicht die Kirche hat sich säkularisiert, sondern wir mussten sie in jahrelangem Kampf verdrängen.

    https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/man-kann-eine-religion-nicht-reformieren/story/15358917
    1 2 Melden
  • Eskimo 30.08.2017 12:23
    Highlight Wäre alles gar nicht nötig, wenn man die PFZ nicht angenommen hätte und nicht auf das Schengen Abkommen reingefallen wäre, das nur von der Schweiz eingehalten wird.
    Der Schaden ist enorm und wird die Schweiz in ein Land verwandeln das niemand haben wollte.
    Die Supertoleranten unter uns bemerken ihren Fehler erst wenn es zu spät ist.
    5 8 Melden
  • lilie 29.08.2017 19:04
    Highlight Was ich nicht ganz verstehe: Natürlich sollte bekannt sein, wer Moscheen in der Schweiz unterstützt.

    Nur: Was bringt das, wenn man nicht dagegen vorgehen kann?

    Was es braucht, ist ein Verbot radikal-fundamentalistischer Strömungen, egal welche religiöser oder säkulärer Couleur.
    23 5 Melden
  • MaskedGaijin 29.08.2017 17:01
    Highlight "Allenfalls wäre zu bemängeln, dass nichtunterzeichnende Moscheen unter Generalverdacht gestellt würden."

    Wieso wäre dass zu bemängeln? Wenn eine Moschee da nicht mitmachen würde, würde sie zurecht unter Verdacht stehen.
    61 6 Melden
  • Scott 29.08.2017 15:38
    Highlight Bis auch nur das Geringste umgesetzt wird, haben wir uns schon längst den radikalen Islamisten und deren Versteher angepasst, wenn notwendig per Verschärfung der Rassismusgesetze.
    70 24 Melden
  • Rabbi Jussuf 29.08.2017 14:48
    Highlight Ausbildung von Imamen in der Schweiz?
    Scheint mir im Moment die beste aller schlechten Lösungen zu sein. Aber bitte nicht auf Kosten der Unis und unserer Steuergelder! Das sollen interessierte Vereine selber finanzieren.
    Das Ganze natürlich trotzdem NUR unter staatlicher Kontrolle!
    59 16 Melden
    • Maracuja 29.08.2017 15:31
      Highlight 1) Inländische Ausbildung von Imamen ist zurzeit eine häufig wiederholte Forderung. Fraglich ist, ob das wirklich die gewünschte Wirkung zeigt. In Österreich ist der Islam anerkannt und es gibt, wie du es wünschst, privat finanzierte theologische Ausbildungen. Die Imam-Hatip-Schule in Wien ist aber höchst umstritten, eigentlich handelt es sich um eine Ausbildungsstätte, die aus der Türkei finanziert wird. Erstaunlich ist, dass sich gemäss jüngster Bertelsmannstudie die Muslime in Österreich trotz offizieller Anerkennung weniger mit ihrem Aufenthaltsland verbunden fühlen als Muslime in CH, F, D
      20 1 Melden
    • Maracuja 29.08.2017 15:35
      Highlight 2) CH-Moscheevereine haben bereits Mühe Gehälter für Imame zu bezahlen, wie sollen sie auch noch eine Ausbildungsstätte finanzieren? Dazu Rauf Ceylan: "Wenn die Ausbildung abgeschlossen sei, würden nämlich nur sehr wenige tatsächlich Imame. Einige hätten die Ausbildung absolviert, weil sie ihre eigene Religiosität reflektieren wollten, oder hätten von Anfang an einen anderen Beruf im Blick, etwa Gefängnisseelsorger. «Vor allem aber haben die Moscheen kein Geld, können heute nicht einmal einen McDonald’s-Lohn bezahlen. Verständlich, dass Akademiker sich da einen anderen Job suchen.» (BAZonline)
      13 3 Melden
    • naherrawan 29.08.2017 15:37
      Highlight Selber finanzieren? Wie die jüdische Gemeinschaft, nicht Rabbi?
      16 5 Melden
    • Maracuja 29.08.2017 15:41
      Highlight 3) Konsequenterweise müsstest du auch gegen jede Art von christlicher Theologie sein, die an staatlichen Unis unterricht und/oder durch Steuergelder finanziert wird. Im Sinne einer vollständigen Trennung von Staat und Religion wäre das m.E. auch sinnvoll. Schwierig bzw. fragwürdig wird es aber, christliche/islamische/jüdische Theologie in Privatinstitutionen durch den Staat zu kontrollieren. Wie stellst du dir das vor?
      16 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.08.2017 15:58
      Highlight Maracuja
      1) Ich sagte ja, die beste der schlechten Lösungen.
      2)Aber wenn die nicht fähig sind selber eine Ausbildung auf die Beine zu stellen, dann müssen sie es eben bleiben lassen.
      3)Wie es ansatzweise bei der Theologie ist, so können, oder müssten sogar wissenschaftliche Fächer an der Uni studiert werden, während ein abschliessendes Priesterseminar getrennt von der Uni laufen sollte.
      Ich bin auch dagegen, dass Theologie von den Steuern bezahlt wird - soweit darunter nicht wissenschaftliche Fächer gemeint sind: Religionswissenschaft, Kirchengeschichte, auch teils Exegese, etc.
      7 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.08.2017 15:59
      Highlight Also ein Grundstudium an der Uni und die letzte Ausbildung privat.
      5 10 Melden
  • Rabbi Jussuf 29.08.2017 14:45
    Highlight "Bewilligungspflicht für Moscheen und Imame."
    Da sehe ich gewaltige Umsetzungsscheirigkeiten. Wer soll das kontrollieren - auch nach einer Bewilligung? Welche Standards sollen gelten?

    Dass nichtunterzeichnende Moscheen unter Generalverdacht fallen könnten? Na und?
    29 11 Melden
  • Rabbi Jussuf 29.08.2017 14:40
    Highlight "Eine gewisse Überprüfung der Imame ist sicher nützlich und vertretbar. Jedoch sollte diese Überprüfung durch die muslimische Gemeinschaft erfolgen und nicht durch die Behörden. Eine Selbstregulierung ist hier wichtig, damit keine Diskriminierung stattfindet."
    Echt jetzt?
    Dass das nicht funktioniert haben wir doch eben am Bieler Imam gesehen. Nicht umsonst konnte der jahrelang predigen - wie so viele andere immer noch predigen.
    47 11 Melden
  • Rendel 29.08.2017 14:34
    Highlight Handelsregistereintrag müsste man dann für alle Vereine einführen. Wäre ich durchaus dafür. Oder das Vereinsgesetz ändern, dass sie ihre Spenden und Finanzen offen legen müssen.

    42 7 Melden
  • Mikki 29.08.2017 14:29
    Highlight Schöne Diskussion hier. Ihr wisst schon das Europa und die Schweiz in 20-30 jahren nicht mehr so sein wird wie sie ist wenn ihr euch diesen Leuten noch mehr beugt!!?? Schöne Moschee wollen sie da bauen....
    73 38 Melden
    • Asmodeus 29.08.2017 15:12
      Highlight Und wenn wir Angstbürgern, Hetzkampagnen und hasserfüllten Populisten folgen, wird die Schweiz in 20-30 Jahren auch nicht mehr so sein wie sie ist.

      Selbst wenn wir gar nichts tun wird die Schweiz in 20-30 Jahren anders sein wie sie jetzt ist.

      Das hat Zeit an sich.
      40 55 Melden
    • rodman 29.08.2017 15:44
      Highlight @Mikki: Wie wird die Schweiz denn in 20-30 Jahren sein?
      16 16 Melden
    • Mikki 29.08.2017 16:16
      Highlight @rodman: wirst du scho sehen wenn du nicht über 40ig bist!!
      6 9 Melden
    • Gondeli 29.08.2017 17:08
      Highlight @Rodman, Ich denke meine Töchter werden verhüllt zur Schule gehen müssen, in getrennte Klassen, Christen werden sich in den Aussenbezirken der Städte in den "Ghettos" aufhalten "dürfen". Unsere Frauen werden all Ihrer Rechte beschnitten... Und die Scharia wird eine anerkannte Rechtsform werden! Doch es wird zwei Gebiete geben in der Schweiz welche sich wie die Gallier wehren werden. Das Emmental und das Wallis!!! Dort wird der Widerstand ko-ordiniert, doch unsere Welt, befürchte ich, wird seeeehr Islamisch...
      15 24 Melden
    • rauchzeichen 29.08.2017 17:19
      Highlight Ren, echt jetzt, du solltest wissen was faschismus ist. und woher er kam. ganz sicher nicht vom wohlstand. wie geschichtsblind kann man sein?

      zu den blitzern von asmodeus kommentar, fühlt euch nicht angegriffen nur weil jemand wutbürger oder populist sagt, sondern lest seine worte. dann seht ihr, egal von welchem blickpunkt aus, rechts/links, seine aussage kann gar nicht falsch sein.

      zudem, wer nur wegen oben genannter worte gleich blitzt, müsste sich selber eingestehen, dass er tatsächlich in die beschriebenen gruppierungen gehört. oder sich informieren. was gegen populistenregel nr1 ist.
      18 9 Melden
    • rauchzeichen 29.08.2017 18:05
      Highlight wow gondeli, ironie off vergessen?
      12 5 Melden
    • Asmodeus 29.08.2017 18:20
      Highlight Danke @Rauchzeichen

      Faktisch habe ich recht. Die Schweiz wird sich immer verändern.

      Aber Leute wie Renrenren, Gondeli und Mikki dürfen mich gerne jetzt blitzen.

      Wenn sie ernsthaft glauben an Horrorszenarien wie Mikki glauben, dann sind sie nicht besser als Chemtrailfanatiker.
      19 12 Melden
  • Makatitom 29.08.2017 14:23
    Highlight Frau Fiala, schimpft sich Expertin, kennt aber das islamische Finanzsystem Hawala nicht. Ihr Vorschlag hat deshalb überhaupt keinen Nutzen. Die Finanzierung würde dann einfach via Hawala geregelt, und kein Schwein wüsste, woher das Geld kommt. Wieder mal typisch FDP
    16 34 Melden
    • Rendel 29.08.2017 14:49
      Highlight Da würde es dann zusätzliche Gesetze brauchen, speziell für Hawala, sonst bringt das wirklich nichts.
      12 2 Melden
    • Telomerase 29.08.2017 14:50
      Highlight Dann bin ich gespannt auf deine Nicht-FDP-Lösung?
      21 2 Melden
    • CASSIO 29.08.2017 15:59
      Highlight ja, Makatitom: grosse Töne spucken alleine, bringt nichts. Lösungen und deren Umsetzung sind gefragt.
      5 3 Melden
    • Makatitom 29.08.2017 16:18
      Highlight Ich würde beispielsweise mal den saudis und Katharis die Aktien enteignen, die sie von unseren Grossbanken halten. ich würde den Sasudis weder Waffen noch Überwachungssoftware verkaufen, und den Katharis auch nicht. Und ich würde Imame und Moscheen nur zulassen, wenn die Finanzierung offen gelegt wird. Und Imame gehören selbstverständlich hier ausgebildet, die Uni Fribourg bietet Lehrgänge an.
      14 7 Melden
    • Snowy 29.08.2017 16:49
      Highlight Danke Makatitom. Genau so.
      6 1 Melden
    • CASSIO 29.08.2017 16:50
      Highlight makatitom, würde ich auch, aber wir sind ein rechtsstaat, und so opfern wir unsere überzeugungen zugunsten unserer werte, die höher zu gewichten sind. wir können aber unsere spielregeln ändern, ohne unsere werte zu verletzen. das muss nun unser aller ziel sein. apropos, wer saudi arabien und katar aufführt, darf die verbündeten nicht vergessen.
      7 4 Melden
    • Rendel 29.08.2017 18:46
      Highlight Menschen in der Schweiz haben ganz unterschiedliche Werte und Überzeugungen. Der Rechtsstaat gilt für alle.
      11 1 Melden
  • Snowy 29.08.2017 14:18
    Highlight Immer wenn ich einen solchen politischen Vorstoss à la "Unterbindung von Geldern aus Saudi Arabien für salafistische Zwecke" , Verbot von Aktionen wie Lies!" frage ich mich stets diese eine Frage:

    Warum sind solche Vorgaben nicht längst umgesetzt..?!

    Natürlich brauchen wir ein Verbot dieser undurchsichtigen Geldströme aus Regionen wo ein ultrakonservativer Islam gelebt wird, natürlich wollen wir wissen was ein Imam hier predigt und in wessen Auftrag!

    Manchmal frag ich mich echt wie naiv man sein kann.
    51 3 Melden
    • Snowy 29.08.2017 16:48
      Highlight @RenRenRen

      Diese (gewagte) These wird sich m.M. nach eher nicht erfüllen.

      Dass Migranten die zukünftigen Linken Wähler sind, dürfte sich als äussert zynische Falscheinschätzung erweisen.

      So oder so ist diese Denkhaltung von Linksaussen eine Katastrophe.
      6 2 Melden
  • Posersalami 29.08.2017 14:14
    Highlight "Durch die Trennung von Schülern in konfessionellen Privatschulen droht die Gefahr einer Parallelgesellschaft."

    Richtig!

    Aber wie beurteilt der Autor / die Leserschaft in diesem Zusammenhang eigentlich, dass Orthodoxe Juden ihre Kinder seit Ewigkeiten auf eigene Schulen schicken und damit ihre eigene Parallelgesellschaft fördern (die übrigens unsere moderne Welt ablehnen) oder, dass Zeugen Jehovas (Christen!) für ihre Kinder auch gewisse Privilegien fordern?https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Die-Parallelgesellschaft-/story/29169325
    56 19 Melden
    • Wilhelm Dingo 29.08.2017 14:35
      Highlight @Posersalami: bei der Jüdischen Gemeinschaft haben wir die Parallelgesellschaft schon lange. Das ist zwar nicht wünschenswert und ich finde es schade, dass meine Jüdischen Nachbarn ihre Kinder im Quartier absondern. Dennoch ist es bei den Juden weniger ein Problem weil wir von wenigen Personen sprechen welche in der Schweiz auch keine Hasspredigen von sich geben. Weiter erfolgen im Namen des Judentums auch keine Terroranschläge. Ich denke darum kann man es nicht ganz vergleichen.
      55 11 Melden
    • silverstar 29.08.2017 14:36
      Highlight Ich beurteile dies so, das weder von Orthodoxen Juden, noch von Zeugen Jehovas eine explosive Bedrohung ausgeht.

      52 9 Melden
    • TJ Müller 29.08.2017 15:06
      Highlight @Wilhelm und silverstar
      Ist dem wirklich so? Keine Terroranschläge von Ultraorthodoxen Juden? Vergisst du da nicht so ein Land, welches Illegal besetzt und eine Bevölkerungsgruppe massiv unterdrückt wird, als Begründung wird das Judentum herbeigezogen. Klingelts? So als einer der ältesten Konflikte, aber den vergisst man gerne, gell? Klar nicht in der Schweiz, aber in der Schweiz gibt's ja auch keine Terroranschläge von Muslimen, also wieso hier mit zwei verschiedenen Massen messen?
      14 30 Melden
    • Posersalami 29.08.2017 15:07
      Highlight @ silverstar: Also sind Parallelgesellschaften ok, solange keiner Amok läuft? Habe ich das richtig verstanden? Integration braucht es also keine?

      @Wilhelm Dingo: Im Namen des Judentum erfolgen ständig Terroranschläge. Halt nicht in der Schweiz, aber wir haben ja auch keine islamistischen Anschläge. Die Existenz Israels gründet sich auf Terror. Aber was kümmert sie das schon.
      17 20 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.08.2017 15:08
      Highlight Zudem sind diese Parallelgesellschaften klein und haben kaum Zuwachs.
      Die Grösse einer P. ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Je grösser, je weniger haben die einzelnen Individuen mit dem Rest der Gesellschaft zu tun und können sich bequem ihre eigene Welt aufbauen.
      13 6 Melden
    • pachnota 29.08.2017 15:46
      Highlight Possensalami

      Solange eine Parallelgesellschaft, friedlich, und finanziell selbsttragend ist, fällt sie natürlich viel weniger negativ auf, das stimmt schon.

      Was möchtest du nun schon wieder sagen?
      Das im Bereich des radikalen Islam, nichts unternommen werden soll, solange wir in Zürich noch eine Gemeinschaft orthodoxer Juden haben?
      Ist es dies, was du meinst?
      13 5 Melden
    • Wilhelm Dingo 29.08.2017 15:49
      Highlight @Posersalami: Nein, im Namen des Judentums erfolgen keine mir bekannten Terroranschläge. Weder in der Schweiz, Frankreich noch in England. Allenfalls meinst Du die Israelischen Aktionen in Palästina. Auch wenn ich viele AKtionen von Israel dort nicht gutheisse so ist das doch sehr weit von Terroranschlägen entfernt.
      17 7 Melden
    • Posersalami 29.08.2017 17:06
      Highlight @Rabbi Jussuf: Wie gross ist denn ihrer Meinung nach die islamistische Parallelgesellschaft? Sie müssen ja Zahlen haben, also her damit. Ich konnte keine finden.. Aber es müssen dann ja deutlich mehr sein als zB. die 3000 der Orthodoxen Juden in Zürich, dass die so eine grosse Gefahr darstellen für uns.
      5 9 Melden
    • Petrarca 29.08.2017 17:26
      Highlight TJ Müller: Wir sprechen von Schweizer Juden. Also Schweizer Bürgern. Keine Ahnung was die Politik Israels mit dem Thema zu tun hat.

      Aber wenn wir schon dabei sind:
      1. Die von Dir erwähnte Unterdrückung wird nicht mit "Judentum" begründet, sondern mit (sicherheits)politischen Argumenten.
      2. Ultraorthodoxe, wie sie hier thematisiert werden, sind i.d.R. Militärdienstverweigerer und somit nicht in der von Dir erwähnten Unterdrückung involviert.
      4. In Israel gibt es über eine Million muslimischer Bürger. Die sind für die Politik Israels genau so mitverantwortlich, wie der Rest der Bevölkerung.
      5 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.08.2017 18:01
      Highlight Poser, es geht nicht um Zahlen. ausschlaggebend ist auch die Grösse im Verhältnis zum Rest der Stadt (und deren Grösse). Aber noch viel wichtiger ist die Kultur und deren Werte. Sind die unseren entgegengesetzt?
      In der Schweiz haben wir (noch) das Glück, dass unsere Städte nicht so gross sind, dass eher keine No-Go-Zonen entstehen, in denen eigene Gesetze herrschen, wie das in FR, D, GB, SE bereits der Fall ist.
      6 2 Melden
    • Posersalami 29.08.2017 20:02
      Highlight @Rabbi Jussuf: Also müssen sie zB. von den Orthodoxen Juden in Zürich das gleiche verlangen wie von den radikalen Muslimen. Genau wie radikale Muslime lehnen auch die orthodoxen Juden unsere moderne Lebensweise ab (unseren Werten entgegengesetzt): https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Die-Parallelgesellschaft-/story/29169325

      Also, tun sie das, oder legen auch sie die üblichen Doppelstandards an?
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    • Posersalami 30.08.2017 09:57
      Highlight @RenRenRen: Sie beschreiben die Auswüchse von Rassismus. Nur ist jetzt halt nicht die Hauptfarbe das Stigma, sondern die Religion. Das Resultat wird das selbe sein.

      Die Geschichte von Europa / der Christlichen Kirche ist übrigens auch eng mit dem Islam verknüpft.
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    • Rabbi Jussuf 30.08.2017 13:56
      Highlight Poser
      Doppelstandards sollte es nicht geben.
      Parallelgesellschaften sind an sich noch nichts Schlimmes, wenn sie sich grösstenteils ans Gesetz halten und nicht eine eigene Gesetzgebung haben, die der des Staates widerspricht.
      Mir passen die orth. Juden auch nicht, aber es ist eine kleine Gemeinschaft und einigermassen durchlässig: Trotz vieler Kinder schrumpft die Ges. Das heisst man kann ohne grössere Schwierigkeiten austreten. Das ist bei isl. konservativen nicht der Fall.
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    • pachnota 30.08.2017 14:03
      Highlight Possensalami
      Es sind Menschen wie du, die im Wohlstand aufgewachsen sind und denen es nie an etwas fehlte, die bereit sind, heute alles wieder dem Erdboden gleichzumachen, was von
      unseren Vorfahren, während hunderten von Jahren, mühsam aufgebaut wurde.

      In solchen Köpfen hielt die Dekadenz Einzug.

      Ich hoffe, für alle nachkommenden Generationen, das marode Leute wie du, nie in der Mehrzahl sein werden.
      Sonnst wird hier kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.
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    • Posersalami 30.08.2017 14:25
      Highlight @ pachnota: Wenn "wir" untergehen, dann wegen der neuen Faschisten, die zu dumm sind um nur einen Yota aus der Vergangenheit zu lernen. 1.6mia bzw. 430 000 Menschen unter "die Muslime" zu subsumieren schlägt genau in diese strunz dumme Kerbe (hier immer wieder zu lesen) .

      Zudem lesen und verstehen sie nicht, was ich schreibe: ich will gesetzestreue Bürger und eine gewisse Integration der Zugewanderten. Aber eben von ALLEN und keine Ausnahme für zB. die Zeugen Jehovas oder Juden. Für mich ist ein krimineller Eritreer gleich zu behandeln wie ein krimineller SVP Nationalrat.
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    • pachnota 30.08.2017 14:42
      Highlight Possensalami

      Wo ich mit dir einig bin ist, das der Islam hierzulande tatsächlich keine Gefahr darstellen würden.
      Die Gefahr geht von Europäern aus, die aus einer "everything goes" Haltung bereit sind, alles zu akzeptieren, Hauptasche es kommt aus einer anderen Kultur.

      Wir selbst, sind lebensmüde geworden, und daher nicht mehr in der Lage, uns zu verteidigen.
      Und dies ist, in der Tat, die wirkliche Bedrohung.

      Leute wie sie, werden erst aus ihrer selbstgefälligen Lethargie aufwachen, wenn ihre eigenen Töchter, dereinst nur noch verhüllt das Haus verlassen dürfen.


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  • Wilhelm Dingo 29.08.2017 14:01
    Highlight Gute Zusammenstellung. Weitere, auch politisch unkorrekte, sollten zusätzlich aufgenommen werden, z.B: Abkehr vom Öl um den Finanzhahn in den nahen Osten zu drosseln, nicht muslimische Migranten bevorzugen, generelle Diskussion was Privatschulen dürfen und was nicht, offenen Diskussion über Islamischen Machismus etc...
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  • pachnota 29.08.2017 13:59
    Highlight «Viele haben Angst, den Islam zu kritisieren»
    Kacem El Ghazzali

    Wichtiges Interview mit einem Fülchtling:

    https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/viele-haben-angst-den-islam-zu-kritisieren/story/21259953

    El Ghazzali hat eine andere, interessante Sicht, wieso die Burka, verboten gehört und spricht über bedenkliche Aktivitäten der Juso im Zusammenhang, mit Flüchtlingen.
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    • Snowy 29.08.2017 17:00
      Highlight Werde dieses Interview meinen SP-Freunden um die Ohren knallen...

      Schier unglaublich was hier abgeht.

      Die Gleichung Links = Alle Migranten sind herzlich willkommen muss endlich fallen!

      Danke und Gruss;
      Ein migrationskritischer "Linker"
      15 2 Melden
  • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 29.08.2017 13:59
    Highlight Das klügste wäre, wenn der Islam endlich eigene Reformen durchsetzen würde und sich so der modernen Welt anpasst. Alles andere ist Symptom bekämpfung, aber die Ursache wird ignoriert.

    Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
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  • Telomerase 29.08.2017 13:56
    Highlight Als jemand der sich als bürgerlich bezeichnen würde, erstaunt es mich doch schon (im positiven Sinn), dass hier Vorschläge als tauglich empfohlen werden, die vor nur 5 Jahren einen Aufschrei von links hervorgerufen hätten.
    37 6 Melden
    • Asmodeus 29.08.2017 14:22
      Highlight Welche denn?
      8 22 Melden
    • Rendel 29.08.2017 14:38
      Highlight Ich befürworte das eine oder andere ja, gälte aber dann immer für alle Privatschulen, für alle Vereine, etc. .
      5 8 Melden
    • Telomerase 29.08.2017 14:48
      Highlight Öhm welche nicht?
      Handelregistereintrag: irgendein schwammiger Vergleich mit D in den 30er Jahren und die Registration der Juden
      Lies-Verbot: Freie Meinungsäusserung (das Verbot wurde übrigens gerade dieses Jahr in der Stadt Zürich nicht durchgesetzt)
      Etc... und auch sonst ein genereller Aufschrei bezüglich Rassismus und Diskriminierung
      11 5 Melden
    • Asmodeus 29.08.2017 15:10
      Highlight Das Verbot von LIES finde ich ehrlich gesagt fragwürdig. Die nennen sich einfach anders und verteilen wieder. Den Nutzen dahinter sehe ich kaum.

      Dagegen den Geldfluss offen zu legen hatte nie jemand etwas. Höchstens unsere lieben Politiker wenn es um die eigenen Einnahmen geht.
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  • Hosch 29.08.2017 13:54
    Highlight Informativ, merci.
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  • meine senf 29.08.2017 13:44
    Highlight Privatschulen sind meiner Meinung auch schon ohne den ganzen Religionsquatsch äusserst bedenklich.

    Wessen Eltern genug Geld haben, wächst in einer anderen Filterblase auf. Oder eben, in einer Parallelgesellschaft.

    Wenn neben Geld auch noch Religion ein Faktor dafür wird, dann gute Nacht. Man stelle sich mal vor, wie die Kinder die Welt erleben, wenn sie in ihrem Alltag keinen Kontakt zu anders- oder ungläubigen mehr haben.

    Gleichzeitig können Privatschulen auch Neid erzeugen und dafür sorgen, dass für manche weniger Privilegierte Bildung als etwas suspektes gilt.Deshalb wurde Trump gewählt.
    28 7 Melden
  • Asmodeus 29.08.2017 13:41
    Highlight Auf der Liste fehlt noch, dass die Schweiz selber Imame ausbilden sollte.

    Hier geborene und ausgebildete Imame dürften eher nicht dazu tendieren radikale Ansichten zu vertreten.

    Der Islam ist als Religion in der Schweiz schon vor Jahrzehnten angekommen, egal ob es einem passt oder nicht. Also sollte man auch darauf achten, dass er dem Land entsprechend gelehrt werden kann.

    Übrigens eine Forderung die ich auch an Christentum, Judentum, Hinduismus, Buddhismus etc. stellen würde. (wobei letztere kaum vertreten sind)
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    • silverstar 29.08.2017 15:28
      Highlight Sehe ich auch eher negativ.
      Der Islam ist als Religion verhindert doch eben gerade eine Integration in den säkularen Staat, und damit ein "Ankommen"
      17 4 Melden
    • Asmodeus 29.08.2017 15:35
      Highlight Und was hindert Euch beide daran im 21ten Jahrhundert anzukommen?
      9 22 Melden
    • meine senf 29.08.2017 17:28
      Highlight Dann sollte man sich halt nicht beschweren, wenn z.B. Erdogan und Saudi-Arabien diesen Job übernehmen.
      6 3 Melden
  • poga 29.08.2017 13:37
    Highlight Mir fehlt in dieser Diskussion noch eine Partei. Nämlich die Gesellschaft, die sich in aller Deutlichkeit ( Differenzierung beachten) gegen den radikalen Islam ausspricht. Und ja, zu dieser geschlossenen Gesellschaft gehört auch der moderate Islam. Mit einer klareren Haltung der Gesellschaft, glaube ich, könnte man dem radikalen Islam am besten Herr*Frau werden.
    32 2 Melden
    • Balikc 29.08.2017 14:54
      Highlight Absolut einverstanden. Jedoch gilt es genau diese "klarere Haltung" in der Praxis zu definieren. Der IZRS beispielsweise trichtert seinen Schäfchen gebetsmühlenartig ein, dass sie hier unterdrückt werden und rechtfertigen sich aus dieser Opferrolle heraus.
      So gesehen sind reine Anfeindungen oder Verbote kontraproduktiv und bestätigen die extremistische Sichtweise.
      9 2 Melden
    • poga 29.08.2017 15:23
      Highlight @Balick ja und nein. Ich gehe davon aus, wenn das Gros einer Gesellschaft eine klare Haltung hat, und die moderaten Muslime da voll mitziehen, der radikale Islam kaum mehr ein Fundament hat, dass er ansprechen kann. Es wird ein paar wenige geben klar. Nur werden die immer wieder sehen, dass sie mit Ihrer Idee alleine stehen. Sie werden es auch viel schwieriger haben neue Leute zu rekrutieren. Eine Ideologie kann sich nicht ausbreiten, wenn sie keinen Platz hat. Das haben die linken gegenüber den Nazis z. B. Versucht. Nur ohne die Gesammtbevölkerung.
      3 1 Melden
    • poga 29.08.2017 15:26
      Highlight Das Gleiche passiert mit dem radikalen Islam. Wir sind gespalten, wollen den anderen nicht in die Hände spielen, und schaffen so den Platz. Nur sehe ich keine Gruppe in der Schweiz die den radikalen Islam nur irgendwie haben möchte. Es muss aber in die Köpfe der Massen. Und diese muss es richten. Ein Gesetz zum Beispiel kann das nicht.
      4 0 Melden
    • Balikc 29.08.2017 16:15
      Highlight Alles richtig. Ich wollte bloss darauf hinweisen, dass der gemeinsame Konsens nicht nur auf Ablehnung des radikalen, politischen Islams beruhen sollte, sondern es viel eher Akzeptanz der moderaten Seite und Integrationsbemühungen bedarf, wenn man den Extremisten den Nährboden entziehen will.
      Mit Burka-Plakaten und Minarettverbot erreicht man das Gegenteil.
      Mit Wegschauen oder Schönreden auch.
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    • rauchzeichen 29.08.2017 17:46
      Highlight ou poga, du versuchst zu denken, ich bin erfreut. nur, in den 40ern verloren die linken in deutschland nicht an kraft wegen der (würg) überlegenheit des faschismus gegenüber linker oder mitte parteien. deine grundidee macht sinn, nur sind erstens dein beispiel falsch und zweitens vergisst du, dass es nich nur 2 arten des islams gibt, sondern soviele wie es muslime gibt. durch pauschalisieren kannst du zwar weiter denken, nicht aber genauer. auf der kanzel sagst du leicht, die sind gut, die sind schlecht. in der realität wirds dann aber einiges schwieriger zu unterscheiden. aber ebe...
      1 3 Melden
    • poga 29.08.2017 17:56
      Highlight @Balick mal eine sehr steile Hypothese. Wenn wir gemeinsam mit den moderaten Moslems diesem radikalen Teil die Daseinsberechtigung entziehen, wäre das nicht ein sehr sehr starkes Zeichen, dass sie dazu gehören? Weist du mir ist bewusst, dass meine These von wegen kein Platz und so ziemlich starker Tobak ist in der momentanen Zeit. In einer Zeit, die eigentlich für alle Ihren Platz schaffen müsste, und jeder so individuell wie nur möglich sein sollte. Nur, ist es meine Meinung, dass wir dem radikalen Islam, ganz klar zu erkennen geben sollte, was wir von Ihm halten: Nämlich dass er ein Parasit
      5 1 Melden
    • poga 29.08.2017 17:58
      Highlight ist, auf den hier niemand Bock hat. In unserem momentanen System, wo alle Platz haben sollten, gibt es für mich nur ein komplettes Nein oder ein Ja. Wobei das Ja für mich keine Option ist. Zum Thema Burkaverbot/Minarettverbot, sag ich es mal so. Gepaart mit der richtigen Message, befürworte ich beides. Die Message sollte aber ganz klar sein: Diese Zurückgebliebene Lebensweise hat keinen Platz. Wenn wir uns nicht darauf einigen könne, dann sollten wir es sein lassen.
      4 1 Melden
    • poga 29.08.2017 18:02
      Highlight @rauchzeichen klär mich auf. Warum meine Analogie genau falsch sein sollte. Es gibt verschiedene Arten des Islams. Nur ganz ehrlich. Ich sehe keine vertretbare Art des Islams, die konservativer ist, als unser Christentum. Ich sehe keinen Islam, der das Recht haben sollte, unsere Errungenschaften im gesellschaftlichen Bereich in Frage zu stellen. Den anderen Islam ist für mich problemlos.
      5 0 Melden
    • pachnota 29.08.2017 18:17
      Highlight Balikc
      Eben, aber das Forum für einen fortschritlichen Islam vom Saïda Keller-Messahli hat leider nur 400 Mitglieder.
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